DE404095C - Vakuumroehre mit drei oder mehr Elektroden - Google Patents

Vakuumroehre mit drei oder mehr Elektroden

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DE404095C
DE404095C DEG54684D DEG0054684D DE404095C DE 404095 C DE404095 C DE 404095C DE G54684 D DEG54684 D DE G54684D DE G0054684 D DEG0054684 D DE G0054684D DE 404095 C DE404095 C DE 404095C
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DEG54684D
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01JELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
    • H01J19/00Details of vacuum tubes of the types covered by group H01J21/00
    • H01J19/42Mounting, supporting, spacing, or insulating of electrodes or of electrode assemblies
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01JELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
    • H01J2893/00Discharge tubes and lamps
    • H01J2893/0001Electrodes and electrode systems suitable for discharge tubes or lamps
    • H01J2893/0002Construction arrangements of electrode systems

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  • Measuring Fluid Pressure (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Vakuumröhre mit drei oder mehr Elektroden zur Erzeugung, Verstärkung oder Gleichrichtung von Wechselströmen und bezweckt, die Halterung der Elektroden bei derartigen Röhren mit einfachen und sicher wirkenden Mitteln zu erreichen. Erfindungsgemäß werden die am unteren Ende in einem Glasfuß gehalterten Elektroden an ihren oberen Enden unabhängig voneinander in einer Querleiste aus Isolierstoff befestigt, für welche eine der Elektroden, vorzugsweise die Anode, in ihrem oberen Teile als Träger dient. Die Anode kann zu diesem Zweck als U-förmiger Rahmen ausgebildet sein, der an der oberen Seite die Querleiste aus Isolierstoff trägt. Der Aufhängehaken für den Glühfaden kann durch die Querleiste hindurchgeführt und federnd darauf abgestützt sein. Für die Befestigung des Gitters können in der Querleiste zwei nach abwärts gehende Stäbe befestigt sein, um die der Gitterdraht gewunden wird.
Durch diesen Zusammenbau der Elektroden wird eine Halterung für die Elektroden geschaffen, welche die einzelnen Elektroden auch bei Stößen und Erschütterungen sicher in ihren gegenseitigen Lagenbeziehungen hält, so daß mechanische Schwingungen der Elektroden gegeneinander und damit auch elektrische Störungen in der Röhre verhindert werden und nur das Elektrodensystem als Ganzes in der Röhre schwingen kann. Gleichzeitig sind Brüche der Elektroden und ihrer Halter infolge des in sich geschlossenen Baues des ganzen Tragsystems und seiner Teile ausgeschlossen, und der Aufbau des Elektrodensystems ist einfach und leicht auszuführen.
Die Abbildungen zeigen eine Vakuumröhre nach der Erfindung in einem Ausführungsbeispiel. Abb. ι veranschaulicht eine Ausführungsform der Vakuumröhre im ganzen in Seitenansieht, während die Abb. 2 und 3 den Elektroden- | träger für sich in Seitenansicht und im Querschnitt längs der Geraden 3-3 der Abb. 1 wieder- j geben. Abb, 4 zeigt eine Einzelheit des Elek- ; trodenträgers der Abb. 2 und 3 in schaubildlicher , Darstellung. Abb. 5 läßt in Seitenansicht den ! Gitterträger erkennen, und Abb. 6 ist ein Querschnitt hierzu nach der Geraden 6-6 der Abb. 5. ! Die Abb. 7 und 8 zeigen Abänderungen des Elektrodenträgers der Abb. 1 bis 6 in bezug auf j die Aufhängung des Glühfadens. j
In Abb. ι ist das Glasgefäß 1 der Vakuumröhre mit dem Sockel 2 verbunden und enthält die Anode 4, das Gitter 5 und den Glühfaden. I Der Glühfaden 7 liegt, wie die Abb. 2 und 3 zei- . gen, innerhalb des Trägers 6 des Gitters 5, das nach Art einer Drahtschraube um den Träger 6 gewickelt ist und den Glühfaden 7 umschließt. Das Gitter 5 ist seinerseits von der Anode 4 um- ■ geben, die aus einem U-förmig gebogenen Blech- 1 stück besteht, dessen Schenkel parallel zu der j Ebene des Gitters und des Glühfadens verlaufen, j Es befindet sich also beiderseits der Ebene, in welcher der Glühfaden gespannt ist, ein Gitter und eine Anode. Der Glasfuß 8 des Gefäßes 1 enthält die Träger 9 zum Halten der Anoden 4, die Träger 10 zum Halten der Tragstücke 6 für das Gitter 5 und die Träger 11 zum Halten des Fadens 7. Die Gitterträger 6 werden, wie Abb. 6 j zeigt, vorteilhafterweise mit halbkreisförmigem Querschnitt ausgeführt.
Der Mittelteil der U-förmig gebogenen Anodenplatte 4 ist ausgeschnitten, und an seiner Stelle ist ein Block 25 aus Isolierstoff mit Bohrungen vorgesehen, in welche die Tragstücke 6 des Gitters 5 eingeführt sind. Der Block 25, der als Querleiste zur Befestigung der Elektroden dient, ist an den Außenenden mit Einschnitten versehen, über welche die Seitenteile 4a der Anodenplatte 4 gelegt sind, so daß er durch die Anode in seiner Lage gehalten wird. In der Mitte des Blockes 25 ist eine Aussparung 20 angebracht, die in eine Bohrung übergeht, durch welche der Haken 30 — vgl. Abb. 4 — hindurchgeführt ist. Der Haken 30 dient zum Halten des oberen Endes des schleifenförmigen Glühfadens 7 und ist an seinem oberen, über den Block 25 vorstehenden Ende zu einer Spiralfeder umgebogen, deren Ende 27 in einer Kerbe des Blockes 25 liegt und die den Glühfaden 7 in gleichbleibender Spannung hält.
Wie Abb. 7 zeigt, kann der Glühfaden auch in anderer Weise wie in Abb. 4 auf dem Block federnd abgestützt sein. Hier ist eine Stange aus verhältnismäßig starkem Baustoff durch die Bohrung des Blockes 25 geführt, die am einen Ende hakenartig den Glühfaden 7 erfaßt, während sie am anderen Ende bei 41 breit geschlagen ist und als Widerlager für eine Feder 42 dient, deren anderes Ende sich gegen den Block 25 abstützt und eine gleichbleibende Spannung des Fadens erzeugt. In Abb. 8 ist eine weitere Art der federnden Aufhängung des Glühfadens am Block 25 dargestellt. Der zum Einhängen des Glühfadens dienende Haken 30 ist gemäß Abb. 8 am oberen Ende mit einer konischen Schraubenfeder verbunden, die auf dem Block 25 abgestützt ist.
Die Erfindung kann natürlich auch bei Vakuumröhren mit mehr als drei Elektroden mit Vorteil verwendet werden.

Claims (5)

Patent-Ansprüche:
1. Vakuumröhre mit drei oder mehr Elektroden zur Erzeugung, Verstärkung, Gleichrichtung oder Umformung von Wechselströmen, dadurch gekennzeichnet, daß die am unteren Ende in einem Glasfuß gehalterten Elektroden an ihren oberen Enden unabhängig voneinander in einer Querleiste aus Isolierstoff befestigt sind, für die eine der Elektroden, z. B. die Anode, in ihrem oberen Teile als Träger dient.
2. Vakuumröhre nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Anode als U-förmiger Rahmen ausgebildet ist, welcher an der oberen Seite die Querleiste aus Isolierstoff trägt.
3. Vakuumröhre nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die U-förmige Anode am oberen Teile Aussparungen besitzt, in welche hervorspringende Teile der Querleiste eingreifen.
4. Vakuumröhre nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Querleiste mit einer mittleren Bohrung versehen ist, 10a durch welche ein Aufhängehaken für den Glühfaden hindurchgeführt ist, der oberhalb der Querleiste zu einer sich auf dieser abstützenden Spiral- oder Schraubenfeder ausgebildet oder mit einer solchen Feder verbunden ist.
5. Vakuumröhre nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß in der Querleiste zwei nach abwärts gehende Stäbe befestigt sind, um welche ein das Gitter bildender Draht schraubenförmig herumgewickelt ist, innerhalb dessen der Glühfaden aufgehängt ist und an dessen beiden Breitseiten außen die Anodenbleche angeordnet sind.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DEG54684D 1919-01-17 1921-08-30 Vakuumroehre mit drei oder mehr Elektroden Expired DE404095C (de)

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