DE40368C - Pendelschaukel - Google Patents

Pendelschaukel

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Publication number
DE40368C
DE40368C DENDAT40368D DE40368DA DE40368C DE 40368 C DE40368 C DE 40368C DE NDAT40368 D DENDAT40368 D DE NDAT40368D DE 40368D A DE40368D A DE 40368DA DE 40368 C DE40368 C DE 40368C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
swing
shaft
brake shoe
lever
pendulum swing
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT40368D
Other languages
English (en)
Original Assignee
W. REYNOLDS JUNIOR in Coton, County of Cambridge, und P. EVERITT, 47 Cannon Street, City of London, England
Publication of DE40368C publication Critical patent/DE40368C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63GMERRY-GO-ROUNDS; SWINGS; ROCKING-HORSES; CHUTES; SWITCHBACKS; SIMILAR DEVICES FOR PUBLIC AMUSEMENT
    • A63G9/00Swings
    • A63G9/16Driving mechanisms, such as ropes, gear, belt, motor drive

Landscapes

  • Braking Arrangements (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Einrichtung für Pendelschaukeln, welche es ermöglicht, eine oder mehrere derselben mittelst Dampfes oder anderer motorischer Kraft zu betreiben. Die Einrichtung kennzeichnet sich im Wesentlichen dadurch, dafs die Schaukel in lose drehbaren Haken an einer Welle aufgehängt ist, welche durch den betreffenden Motor in Umdrehung versetzt wird, und dafs die Schaukel z. B. von den Insassen derselben in geeigneter Weise derart mit der rotirenden Welle gekuppelt. und nach Belieben wieder entkuppelt werden kann, dafs die Schaukel bis zu einer beliebigen Höhe mitgenommen wird und dann wieder durch ihr Eigengewicht zurückfällt.
Fig. i, 2 und 3 veranschaulichen eine in dieser Weise zu betreibende Schaukel in Seiten-, End- und Oberansicht; Fig. 4 und 5 zeigen die Antriebsvorrichtung in gröfserem Maßstäbe in Seiten- und Endansicht, wobei Fig. 4 als Schnitt nach A B der Fig. 3 genommen ist.
Die von einem Dampf- oder sonstigen Motor in Umdrehung versetzte Welle α ist; auf dem Gestell c bei b gelagert. Das Schaukelboot d hängt mittelst seines oben in Haken f endenden Gestänges e auf der Welle a. In den Haken f sind geeignet gesicherte Büchsen angeordnet, durch welche die Reibung auf der Welle α möglichst vermindert und ein Aushaken des Gestänges verhindert wird. Zwischen den Haken f ist auf der Welle a in der Mitte derselben ein Frictionsrad g montirt, welches sich mit der Welle dreht.
Die beiden Hängegestänge e sind in geringem Abstande unterhalb des Frictionsrades g durch einen Quersteg. k verbunden, welcher den Lagerbock für die Welle j eines Hebels i trägt. Auf dem Hebel i ist eine Bremsbacke h angeordnet, welche durch Ziehen an dem am vorderen Ende des Hebels i angebrachten Seile / gegen das Frictionsrad g geprefst wird. -Die Bremsbacke h ist derart auf dem hinteren Hebelschenkel befestigt, dafs beim Nachlassen des Seiles Z die Bremsbacke h sofort wieder von dem Rade g abfällt.
Sobald ein Insasse des Schaukelbootes also an dem Seile / zieht, wird die Schaukel durch Reibung der Bremsbacke h an dem Rade g in der Drehrichtung der Welle a, welche in Fig. ι und 4 durch den Pfeil angedeutet ist, mitgenommen. Sobald das Seil nachgelassen wird, pendelt die Schaukel durch ihr Eigengewicht zurück. Das die Bremsbacke tragende Hebelende kann übrigens auch noch durch ein besonderes Gewicht überlastet sein.
Es ist ersichtlich, dafs durch wiederholtes geeignetes Anziehen und Loslassen des Seiles Z die Schaukel nach und nach bis zu der gewünschten Höhe in Schwingung versetzt werden kann, während die Antriebswelle α beständig in derselben Richtung umläuft, und dafs, bei hinreichender Verlängerung . der Welle a, letztere gleichzeitig zum Betriebe mehrerer Schaukeln dienen kann.
Die Bremsbacke h könnte natürlich auch durch ein um das Frictionsrad g herurngelegtes Bremsband oder durch sonst eine geeignete, leicht ausschaltbare Kupplung ersetzt werden.
Um die Schaukeln am Ende ihrer Bewegung leicht und sicher anhalten zu könfietij ist mit einem am Gestell befestigten Stege η (Fig. ι bis 3) eine Bremsstange m verbunden. Wird diese Stange m vorn angehoben, so schleift der Kiel des Schaukelbootes auf derselben und es kann somit sehr rasch ein Stillstand der Schaukel herbeigeführt werderL·
Der Antriebsmechanismus könnte auch dahin abgeändert werden, dafs das Frictionsrad g und die Bremsbacke h unterhalb der Schaukel angeordnet würden. In diesem Falle müfste der Hebel, welcher die Bremsbacke trägt, durch Stangen oder Ketten mit einem entsprechenden, am oberen Theile des Schaukelgestänges befestigten Hebel verbunden sein.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Pendelschaukel, welche von einer umlaufenden Welle aus dadurch betrieben wird, dafs man die Schaukel mit der Welle durch eine geeignete Kupplung zeitweise verbindet, so dafs die Schaukel von der Welle mitgenommen wird.
    ΗίεΓζμ ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT40368D Pendelschaukel Expired - Lifetime DE40368C (de)

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Publication Number Publication Date
DE40368C true DE40368C (de)

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DENDAT40368D Expired - Lifetime DE40368C (de) Pendelschaukel

Country Status (1)

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DE (1) DE40368C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE925098C (de) * 1952-07-31 1955-03-10 Martin Hamberger Von einer Kraftmaschine angetriebene Schaukel, bei der die Kraftwirkung durch die Schaukelbewegung selbst steuerbar ist
US6050900A (en) * 1996-11-04 2000-04-18 Daimlerchrysler Ag Weld joint of balancing weights on thin-walled shafts

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE925098C (de) * 1952-07-31 1955-03-10 Martin Hamberger Von einer Kraftmaschine angetriebene Schaukel, bei der die Kraftwirkung durch die Schaukelbewegung selbst steuerbar ist
US6050900A (en) * 1996-11-04 2000-04-18 Daimlerchrysler Ag Weld joint of balancing weights on thin-walled shafts

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