DE4033985C2 - Vorrichtung zum Abteilen von Fäden - Google Patents

Vorrichtung zum Abteilen von Fäden

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Description

Die vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Abteilen von Fäden gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1.
Eine solche Vorrichtung ist aus der DE-OS 19 19 758 bekannt.
Ferner ist aus der DE-PS 4 89 702 eine Einrichtung zum Abteilen der zu vereinigenden Kettenfäden für Webkettenanknüpfmaschinen bekannt, wobei zum Zweck des Anknüpfens von Kettfäden einer im Kreuz liegenden alten Kette mit einer nicht im Kreuz liegenden neuen Kette eine Klemmführung zum Spannen und Nebeneinanderlegen der Fäden und ein Vorstecher mit Abteilnase zum Abteilen von einigen Kettfäden und eine Abstechvorrichtung zum Abtrennen des ersten Fadens vorgesehen ist, welcher durch zwei Greifer zusammen mit einem Faden der alten Kette der Knüpfvorrichtung zugeführt wird.
Aus der US-PS 31 36 025 ist des weiteren eine Vorrichtung zum Selektieren und Separieren von einzelnen Fäden einer in einem Rahmen gespannten Kette bekannt, die der Vereinfachung des Vorgangs des Hindurchführens der Fäden der Kette durch Weblitzen eines Webschaftes dient, umfassend Mittel, die den Anschlußfaden an einem Ende der Kette von den verbleibenden Kettenfäden selektieren und separieren, ein Paar in einer zu der Kette rechtwinkligen Ebene verschiebbare elastische Finger, wobei die Finger so angeordnet sind, daß sie nach dem Greifen des Fadens um eine exzentrische Achse um einen vorbestimmten Winkel parallel zu der rechtwinkligen Ebene rotieren, wobei der vorbestimmte Winkel und die Exzentrizität so gewählt sind, daß sie ein Zurückziehen des Endes des separierten Fadens von der Halteeinrichtung des Rahmens bewirken, so daß der Faden ohne Bruch leicht durch eine der Weblitzen gezogen werden kann.
Zum weiteren Stand der Technik sind noch die DE-AN M 17 484/V II/86H - 29. 11. 1956, DD-PS 1181 und DE-PS 5 12 386 zu nennen.
Bei einer Art der herkömmlichen Vorrichtungen zum Abteilen der Ketten werden die Kettfäden diagonal zwischen einem Paar beabstandeter Balken angeordnet, um zu ermöglichen, daß die Fäden vollständig voneinander getrennt werden, und die Kettfäden werden dann einer nach dem anderen von einem Ende her getrennt, wie in der japanischen Patentschrift 48-37059 (1973) beschrieben worden ist. Bei einer anderen bekannten Vorrichtung werden die Kettfäden versetzt, indem jeder Faden durch einen Stufenbereich eines Balkens eingefangen und dann von den übrigen mit Hilfe eines Hakens abgeteilt wird.
Jedoch bringt die erstere bekannte Vorrichtung das Problem mit sich, daß die Kettfäden vorher diagonal angeordnet werden müssen und diese vorbereitende Handlung benötigt viel Zeit und Arbeit. Die letztere bekannte Vorrichtung leidet an dem Problem, daß es schwierig ist, jeden Faden mit einem abgestuften Balken zu versetzen, wenn Fäden mit einem geringen Durchmesser dicht nebeneinander Seite an Seite angeordnet sind, so daß ein Fehler beim Abteilen der Fäden leicht auftreten kann.
Es ist die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Vorrichtung zum Abteilen von Fäden zu schaffen, die zuverlässig einen Faden nach dem anderen abteilt, ohne daß diese vorher diagonal angeordnet werden müssen, sogar für den Fall, daß dünne Fäden dicht Seite an Seite angeordnet sind.
Diese Aufgabe wird gelöst durch eine Vorrichtung zum Abteilen von Fäden mit den Merkmalen des Patentanspruchs 1.
Wenn sich in der oben beschriebenen Vorrichtung der bewegliche Tisch bewegt und der Detektor den äußersten abzuteilenden Faden detektiert, stoppt der bewegliche Tisch und der Detektor mißt den Durchmesser des Fadens. Zu diesem Zeitpunkt sind die beiden Trennglieder der Abteilvorrichtung relativ zueinander geöffnet, so daß ein Faden durch den dazwischen gebildeten Spalt gelangen kann. Anschließend wird der bewegliche Tisch um eine Wegstrecke bewegt, die dem Durchmesser des durch den Detektor gemessenen Fadens entspricht. Wenn der bewegliche Tisch stoppt, werden die Trennglieder geschlossen, um den äußersten Faden von den übrigen abzuteilen und diesen in den Schlitz zu ziehen. Als Folge wird der Schalter betätigt, um anzuzeigen, daß der Faden abgeteilt worden ist.
Eine Ausführungsform der erfindungsgemäßen Abteilvorrichtung für Fäden wird nachfolgend detailliert unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen beschrieben. Es zeigt:
Fig. 1 eine Draufsicht auf eine Ausführungsform der erfindungsgemäßen Abteilvorrichtung für Fäden, wobei einige Bauteile von dieser entfernt sind;
Fig. 2 eine Seitenansicht der in Fig. 1 gezeigten Vorrichtung;
Fig. 3 eine Vorderansicht der in Fig. 1 gezeigten Vorrichtung;
Fig. 4 eine Draufsicht auf ein Fadenführungsglied;
Fig. 5 eine Schnittansicht entlang der Linie V-V von Fig. 4; und
Fig. 6 und 7 Draufsichten auf einen Trennhaken in ver­ schiedenen Betriebszuständen.
Fig. 1 bis 3 zeigen eine Abteilvorrichtung 1 für Fäden gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung. Die Abteilvorrichtung 1 für Fäden umfaßt einen ersten beweglichen Tisch oder Transporttisch 2, einen zweiten beweglichen Tisch oder Schlitten 3, der auf dem Transporttisch 2 derart gelagert ist, daß der Schlitten 3 nur in einer geradlinigen Richtung (horizontal oder seitwärts, wie in Fig. 2 gezeigt) durch ein bekanntes Verfahren hin- und herbewegbar ist, einen Antriebsmechanismus 4, der die Hin- und Herbewegung des Schlittens 3 bewirkt, ein Fadenführungsglied 5, das an der vorderen Endfläche (die rechte Endfläche wie in Fig. 2 gezeigt) des Schlittens 3 derart befestigt ist, daß das Fadenführungsglied 5 in Bewegungsrichtung des Schlittens 3 vorsteht, eine Fadenbetätigungseinheit 6, die an dem Schlitten 3 befestigt ist und einen Detektor 7, der an dem Schlitten 3 befestigt ist.
Der Antriebsmechanismus 4 besitzt eine Gewindespindel 41, der sich horizontal (wie in Fig. 2 gezeigt), über dem Transporttisch 2 erstreckt und der in einer Lagereinheit 21 drehbar gelagert ist, sowie einen Antriebsmotor 42, der an der Gewindespindel 41 gekoppelt ist. Die Gewindespindel 41 ist in eine Gewindebohrung geschraubt, die sich durch den Schlitten 3 erstreckt. Somit kann der Schlitten 3 horizontal mit sehr hoher Genauigkeit hin- und herbewegt werden, wenn die Gewindespindel 41 durch den Motor 42 gedreht wird.
Das Fadenführungsglied 5 umfaßt eine dünne Platte, die eine divergente V-förmige Aussparung 51 aufweist, die an dem vorderen Ende ausgebildet ist, wie in den Fig. 4 und 5 gezeigt ist. Ferner ist in dem Fadenführungsglied 5 ein Schlitz 52 ausgebildet, der sich longitudinal (d. h. in Bewegungsrichtung des Schlittens 3) vom Boden der V-förmigen Vertiefung 51 erstreckt. Bezogen auf die Richtung, in der die Fäden 1 verlaufen, erstreckt sich der Schlitz 52 diagonal, wie in Fig. 5 gezeigt, so daß Fäden, die in den Schlitz 52 eingeführt worden sind, jeweils miteinander in einer Ebene ausgerichtet werden.
Die Fadenbetätigungseinheit 6 besitzt einen Aufsatz 61, der oben auf dem Schlitten 3 befestigt ist, ein Abteilmittel bzw. einen Trennhaken 62, der von der vorderen Endfläche (die rechte Endfläche wie in Fig. 2 gezeigt) des Aufsatzes 61 in einer Richtung vorsteht, in welcher der Schlitten 3 fortschreitet, sowie einen Abschneider 65, um die Fäden abzuschneiden. Der Trennhaken 62 und der Abschneider 65 sind vertikal derart voneinander beabstandet, daß der erstere unter dem letzteren positioniert ist.
Das Abteilmittel bzw. der Trennhaken 62 besitzt ein Paar von Trenngliedern 63, die wie gewünscht geöffnet und geschlossen werden können, wie in den Fig. 6 und 7 gezeigt ist. Jedes Trennglied 63 hat einen entfernten Endabschnitt (der rechte Endabschnitt in Fig. 6), welcher derart geschärft ist, daß er in den Zwischenraum zwischen zwei benachbarten dünnen Fäden eindringen kann, die eng nebeneinander angeordnet sind. Ferner hat das Trennglied 63 einen abgeschrägten Bereich 63b, der an den geschärften Endbereich 63a angrenzt. Der abgeschrägte Bereich 63b ist bezüglich eines angrenzenden Bereiches 63c so abgeschrägt, daß die abgeschrägten Bereiche 63b ursächlich dafür sind, daß ein Faden 1 in Richtung auf das rückwärtige Ende (das linke Ende wie in Fig. 7 gezeigt) gezogen wird, wenn die noch offenen Trennglieder 63, wie durch die gestrichelte Linie in Fig. 6 angedeutet, geschlossen werden, wie in Fig. 7 gezeigt. Die rückwärtigen Enden des Paars von Trenngliedern 63 sind durch einen Stift 64 innerhalb des Aufsatzes 61 drehbar gelagert, so daß die Trennglieder 63 gleichzeitig in entgegengesetzte Richtungen mit einer bekannten Stelleinrichtung (nicht gezeigt) gedreht werden können, zum Beispiel eine Spule, ein Wälzhebel, etc. Es sei angemerkt, daß die beiden Trennglieder 63 nicht in derselben Ebene angeordnet sind, jedoch geringfügig vertikal voneinander verschoben sind, so daß diese die Stellung einnehmen können, die in Fig. 7 gezeigt ist.
Der Abschneider 65 kann die gleiche Konstruktion wie eine bekannte Schere aufweisen und wird durch eine bekannte Stelleinrichtung betätigt, die innerhalb des Aufsatzes 61 in gleicher Weise wie im Falle des Trennhakens 62 vorgesehen ist.
An der vorderen Endfläche des Aufsatzes 61 ist ein Hebel 67 drehbar derart vorgesehen, daß sich dieser in den Bereich zwischen den Trennhaken 62 und dem Abschneider 65 erstreckt. Der Hebel 67 wird an seinem einen Ende (in Fig. 3 das rechte Ende) durch einen Faden 1 gedrückt, wenn dieser durch den Trennhaken 62 abgeteilt und in den Schlitz 52 im Fadenführungsglied 5 gezogen wurde, wodurch ein Schalter 68 betätigt wird, der einen bekannten Aufbau hat und an dem Aufsatz 61 befestigt ist. Wenn der Schalter 68 betätigt worden ist, wird der Abschneider 65 durch eine Steuereinheit (nicht gezeigt) aktiviert, um den abgeteilten Faden abzuschneiden, wobei die Steuereinheit den vollständigen Betrieb dieser Abteilvorrichtung für Fäden steuert.
Der Detektor 7 kann einen bekannten Aufbau aufweisen, der eine lichtemittierende Einheit 71 und eine lichtempfangende Einheit 72 umfaßt, d. h. einen Fotosensor, eine Kamera etc., die sich jeweils auf beiden Seiten der Fäden 1 gegenüberliegen. Diese Einheiten 71 und 72 sind an dem Schlitten 3 mit Hilfe entsprechender Montageglieder 75 befestigt, so daß es möglich ist, den äußersten Faden (der der Abteilvorrichtung am nächsten ist, zu detektieren und den Durchmesser dieses Fadens zu messen, ohne diesen zu berühren. Der Detektor 7 ist ebenfalls mit der oben beschriebenen Steuereinheit verbunden, die den vollständigen Betrieb der Abteilvorrichtung für Fäden steuert.
Es sei angemerkt, daß der Transporttisch 2 auch selbst über einen vorbestimmten Abstand mit Hilfe eines bekannten Verfahrens auf einer Schiene bewegbar ist, die in Bewegungsrichtung des Schlittens 3 vorgesehen ist, wobei auch die Anordnung dieser Schiene nicht gezeigt ist und der Hub des Transporttisches 2 größer ist als der des Schlittens 3.
Die Betriebsweise der Abteilvorrichtung für Fäden, welche die oben beschriebene Anordnung aufweist, wird nachfolgend beschrieben.
Wenn sich der zweite bewegliche Tisch oder auch Schlitten 3 in Fig. 2 nach rechts bewegt, bewegen sich alle Einheiten der Vorrichtung mit Ausnahme des Transporttisches 2 zusammen mit dem Schlitten 3. Wenn der Detektor 7 den äußersten Faden detektiert, wird das Detektorsignal in die Steuereinheit eingegeben, um den Schlitten 3 zu stoppen. Der Detektor 7 detektiert den Durchmesser des Fadens zum gleichen Zeitpunkt und gibt das detektierte Signal in die Steuereinheit ein. Anschließend führt die Steuereinheit eine Berechnung durch, in der sie den Durchmesser des Fadens berücksichtigt, um eine nötige Bewegung des zweiten beweglichen Tisches oder Schlittens 3 zu bestimmen. Dann aktiviert die Steuereinheit den Motor 42 des Antriebsmechanismus 4, um den Schlitten 3 in Richtung der Fäden (in Fig. 2 nach rechts) um den berechneten Betrag nach vorne zu bewegen. Es sei angemerkt, daß zu diesem Zeitpunkt die beiden Trennglieder 63 des Trennhakens 62 vorher geöffnet worden sind, so daß ein Faden durch den Zwischenraum zwischen den entfernten Enden 63a gelangen kann, wie in Fig. 6 durch die gestrichelte Linie angedeutet ist. Der Schlitten 3 wird in einer Stellung gestoppt, in der die entfernten Enden 63a der Trennglieder 63 in den Zwischenraum zwischen dem äußersten Faden 1 und dem benachbarten Faden 1 eindringen können, wenn sich diese gegenseitig stark annähern, wie in Fig. 6 durch die durchgezogene Linie angedeutet ist. Diese Position ist vorher durch die Beziehung zwischen der Detektorposition des Detektors 7 und den Positionen der entfernten Enden 63a der Trennglieder 63 bestimmt worden. Hinsichtlich des Fadenführungsgliedes 5 sind zu diesem Zeitpunkt die Fäden 1 in den Schlitz 52 vom Boden der V-förmigen Aussparung 51 eingeführt und jeweils miteinander darin ausgerichtet worden.
Wie vorher beschrieben wurde, werden die beiden Trennglieder 63 des Trennhakens 62 aktiviert, wenn der Schlitten 3 nach der Vorwärtsbewegung gestoppt wurde, um sich von der Position, die in Fig. 6 mit der durchgezogenen Linie dargestellt ist, in die Position zu begeben, die in Fig. 7 gezeigt ist. Folglich wird der äußerste Faden in Richtung des Körpers 61 durch die Wirkung der abgeschrägten Bereiche 63b des Trenngliedes 63 gezogen und dadurch von den anderen Fäden abgeteilt. Der abgeteilte Faden wird dann soweit gezogen, wie der innere Bereich des Schlitzes 52 im Fadenführungsglied 5 reicht, während der Hebel 67 gedrückt wird, wodurch der Schalter 68 betätigt wird. Wenn sich der Schalter 68 einschaltet, wird der Abschneider 65 betätigt, um den abgeteilten Faden abzuschneiden. Auf diese Weise ist ein Fadenabteilzyklus vervollständigt.
Wenn ein solcher Arbeitsvorgang viele Male wiederholt worden ist, erreicht der Schlitten 3 seine Bewegungsgrenze. Entsprechend kehrt der Schlitten 3 mit Hilfe des Antriebsmechanismus 4 an seine vorherige Position zurück, nachdem der Arbeitsvorgang eine vorbestimmte Anzahl mal wiederholt wurde, und der erste bewegliche Tisch, das heißt der Transporttisch 2, wird entgegen der Richtung bewegt, in welcher der Schlitten 3 bewegt wurde, und zwar um den gleichen Abstand, um den der Schlitten 3 bewegt wurde. Anschließend wird der Arbeitsvorgang wiederholt, um einen Faden nach dem anderen abzuteilen.
Auch sind in der vorhergehenden Ausführungsform der Trennhaken 62, der Abschneider 65, der Schalter 68 etc. an dem Aufsatz 61 der Fadenbetätigungseinheit 6 befestigt, die ein getrenntes Glied zum Schlitten 3 darstellt, jedoch sei angemerkt, daß diese Glieder auch direkt an dem Schlitten 3 befestigt sein können. Darüber hinaus können der erste und der zweite bewegliche Tisch als eine integrale Einheit ausgebildet sein.
Die vorliegende Erfindung schafft die folgenden Vorteile:
  • (1) Der Schlitten wird um einen berechneten Abstand bewegt, wobei der Durchmesser eines Fadens mitberücksichtigt wird, um einen Trennhaken mit zwei geschärften entfernten Enden zu positionieren, und ein Faden wird von den übrigen durch die geschärften entfernten Enden abgeteilt. Folglich ergibt sich nicht die Möglichkeit, daß ein derartiger Fehler gemacht wird, daß zwei Fäden gleichzeitig abgeteilt werden.
  • (2) Es ist nicht nötig, die Befestigungen zu ersetzen, sogar wenn sich der Durchmesser der Fäden ändert.
  • (3) Da die Fäden mit Hilfe eines abgeschrägten Schlitzes ausgerichtet werden, ist es nicht nötig, das Führungsglied durch ein anderes mit einer anderen Schlitzweite zu ersetzen, auch wenn sich der Durchmesser der zu verarbeitenden Fäden ändert (zum Beispiel von einem Durchmesser von 0,03 mm auf 0,05 mm).

Claims (5)

1. Vorrichtung zum Abteilen von Fäden, die den äußersten von einer großen Anzahl von Fäden abteilt, die im wesentlichen parallel und in sehr geringem Abstand zueinander innerhalb einer Ebene angeordnet sind, mit
  • - einem Tisch (2, 3), der in einer Richtung bewegbar ist, die zu der Fadenebene parallel und zu der Verlaufrichtung der Fäden im wesentlichen senkrecht steht,
  • - einem Schalter (68), der am bewegbaren Tisch (3) angebracht und durch einen abgeteilten Faden betätigbar ist, und
  • - einem am bewegbaren Tisch (2, 3) angebrachten Abteilmittel zum Abteilen des äußersten Fadens vom verbleibenden Rest der Fäden,
dadurch gekennzeichnet,
  • - daß von einem Schlitten (2) des bewegbaren Tisches (2, 3) in dessen Bewegungsrichtung ein Fadenführungsglied (5) absteht,
  • - daß das Abteilmittel (62) ein Paar von Trenngliedern (63) umfaßt, die sich vom Tisch (2, 3) weg in dessen Bewegungsrichtung erstrecken,
  • - daß ein Detektor (7) zum berührungslosen Messen des Durchmessers des abgeteilten Fadens vorhanden ist, wobei der Detektor (7) das den Fadendurchmesser betreffende Meßsignal an eine Steuereinheit abgibt, die die gesamte Abteilvorrichtung steuert, und
  • - daß die Steuereinheit aufgrund des eingeleiteten Meßsignals die Schrittlänge des Schlittens (2) des bewegbaren Tisches errechnet.
2. Trennvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Fadenführungsglied (5) einen in seiner Erstreckungsrichtung divergierenden Schlitz (51, 52) hat, in dem die Fäden zu einer Ebene ausgerichtet werden.
3. Abteilvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Trennglieder (63) zum Ergreifen des jeweils äußersten Fadens jeweils einen abgeschrägten Bereich (63b) haben.
4. Abteilvorrichtung nach einem der Ansprüche 1, 2 oder 3, gekennzeichnet durch einen Hebel (67), der schwenkbar an der Vorderseite eines auf dem verschiebbaren Tisch (3) angeordneten Aufsatzes (61) angebracht ist und zur Betätigung des Schalters (68) vom abgeteilten Faden verschwenkbar ist.
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