DE403149C - Lufthammer - Google Patents

Lufthammer

Info

Publication number
DE403149C
DE403149C DEH90924D DEH0090924D DE403149C DE 403149 C DE403149 C DE 403149C DE H90924 D DEH90924 D DE H90924D DE H0090924 D DEH0090924 D DE H0090924D DE 403149 C DE403149 C DE 403149C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
compressed air
air
pump
hammer
high pressure
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEH90924D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
JOSEPH HERMANN HESSENMUELLER D
Original Assignee
JOSEPH HERMANN HESSENMUELLER D
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by JOSEPH HERMANN HESSENMUELLER D filed Critical JOSEPH HERMANN HESSENMUELLER D
Priority to DEH90924D priority Critical patent/DE403149C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE403149C publication Critical patent/DE403149C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21JFORGING; HAMMERING; PRESSING METAL; RIVETING; FORGE FURNACES
    • B21J7/00Hammers; Forging machines with hammers or die jaws acting by impact
    • B21J7/20Drives for hammers; Transmission means therefor
    • B21J7/22Drives for hammers; Transmission means therefor for power hammers
    • B21J7/24Drives for hammers; Transmission means therefor for power hammers operated by steam, air, or other gaseous pressure

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Placing Or Removing Of Piles Or Sheet Piles, Or Accessories Thereof (AREA)

Description

  • Lufthammer. Die Erfindung betrifft Lufthämmer mit getrenntemPumpen-und Bärzylinder, insbesondere solche mit besonderem Druckluftbehälter, in welchem von der Pumpe gelieferte Druckluft aufgespeichert wird, die zur Abgabe von »Setzschlägen« und zum kräftigen Niederpressen des Bären dient. Die im Schmiedebetrieb auftretenden Anforderungen, die an derartige Hämmer gestellt werden, gehen entsprechend der Größe und Schwere der zur Bearbeitung gelangenden Werkstücke sehr weit auseinander; es leuchtet ein, daß der Hammer am brauchbarsten ist, der nicht nur einen guten Reihenschlag, sondern einen ebenso kräftigen Einzelschlag abgibt. Dieses auf einem kräftigen Einzelschlag gerichtete Ziel wird dadurch erreicht, daß der üblichen einstufigen Hammerpumpe in an sich bekannter `''eise eine (oder auch mehrere) Druckstufe angefügt ist. von welcher die stufenweise verdichtete Druckluft in den Druckluftspeicher gedrückt und dadurch ein erhöhter Druck zur Abgabe von Einzelschlägen erzeugt wird. Demgegenüber weisen ältere Hammerbauarten den Unterschied auf, daß außer der üblichen Hammerpumpe, welche die pendelnde Luftsäule erzeugt, und im Hammer bei dessen einzelnen Funktionen zur Wirksamkeit bringt, eine besondere Hilfspumpe vorgesehen ist, welche zunächst Druckluft erzeugt und diese der normalen Hammerpumpe nach Bedarf zuführt; man will hierdurch die Anfangspressung der- pendelnden Luftsäule von vornherein erhöhen und etwaige Luftlässigkeitsverluste ausgleichen. Zur Erläuterung des Erfindungsgedankens ist ein Ausführungsbeispiel auf der Zeichnung dargestellt, und zwar zeigt Abb. i einen achsialen, senkrechten Schnitt durch Pumpen- und Bärzylinder und einen Querschnitt der Steuerungsteile, wobei letztere nach X-X der Abb. 2 und 2a geschnitten sind und auf »Setzschlag« und »Niederpressen« des Hammerbären eingestellt sind, Abb. i a und = b die zugehörigen Schnitte nach Y-Y der Abb. 2 und 2a, Abb. 2 einen wagerechten Schnitt nach 2-2 der Abb. i und Abb. 2a den Schnitt nach 2a-2a der Abb. i, Abb. 3, 3a, 3 b und 3c Schnitte nach X-X bzw. Y-Y und Z-Z der Abb. 2 und 2a, wobei die Steuerungseinstellung auf die Hammerfunktion »Auffüllen« besteht.
  • Abb. 4, 4a und 4b Querschnitte der Steuerungsteile nach X-X bzw. Y-Y der Abb. 2 und 2a, wobei die Steuerungseinteilung auf die Hammerfunktion »Reihenschlag« gegeben ist, Abb. 5, 5a, 5b und 5c Schnitte nach X-X, Y-Y und Z-Z der Abb. 2 und 2a bei Einstellung der Steuerungsteile auf »Hochhalten« und Abb. 6, 6a und 6b Querschnitte nach X-X und Y- Y der Abb. 2 und 2 a bei »Leerlauf«. Der Pumpenzylinder ist mit A, der Bärzylinder mit B bezeichnet. Erfindungsgt mäß ist die Pumpe A mit einer Niederdruckseite e und einer Hochdruckseite lt ausgeführt; f ist die zt gehörige obere Niederdruckseite der Pumpe; derPumpenkolbenistdementsprechend zweistufig mit den Stufen k und k'. Als Steuerungsorgane besitzt die Luftpumpe zwei in zwangläufiger Verbindung stehende Drehschieber mit den Abschnitten o' und o2 (oben, Abb. 2) und mit den drei Abschnitten u', u2 und u3 (unten, Abb. 2 a).
  • Die im unteren Pumpenraum angesaugte Luft geht beim Abwärtsgang des Pumpenkolbens direkt durch den Kanal i, Abschnitt u' und Kanal z (Abb. i), wird in der Rohrschlange r' durch das im Mantelraum i zirkulierende Kühlwasser abgekühlt und durch Ventil v' nach der Hochdruckseite H der Pumpe geführt; hier wird die Luft nochmals komprimiert und durch ein Ventil v'= und eine Leitung r2 nach dem Druckluftbehälter p gedrückt, wobei das Kühlwasser in t zugleich auch der in h stark gepreßten Luft Wärme entnimmt. Die im Druckluftbehälter P enthaltene Luft geht durch die Kanäle 2 und 3 (Abb. i) über den Bärkolben und drückt denselben nieder, die unter ihm befindliche Luft entweicht durch Kanäle q. und 5 ins Freie.
  • Zur Vorbereitung des Setzschlages dient die Einstellung gemäß Abb. 3 bis 3c; hierbei wird die Druckkammer P, wie in Abb i gezeigt, durch die Luftpumpe unter Druck gesetzt; dabei geht die auf der oberen Niederdruckseite f befindliche Luft durch die Kanäle 6 und 7 (Abb. 3a) nach einer Zwischenkammer g, durch Kanal 8 nach u2, durch das Rückschlagventil q (Abb. 2a) und durch 4. unter den Bären. Dieser wird hochgedrückt und, die über dem Bärkolben befindliche Luft kann durch 3 und g ins Freie entweichen (Abb. 3a). Durch Umstellung der Steuerschieber o und u im Sinne des Pfeiles y (Abb. 3) in die Stellung nach Abb. i wird der oben bereits beschriebene Setzschlag hervorgerufen. Beim taktmäßigen Reihenschlagen (Abb. q, q.a und q.b) wird die Hochdruckstufe h dadurch abgeschaltet, daß im Schieberabschnitt z12' (Abb. q.) der Kanal z über io mit der Druckluftkammer f verbunden wird. Die über h befindliche Luft vollzieht dann einen Kreislauf durch Yentil v2 über y2, p, i o, r12', z, r', v' nach der Hochdruckseite h zurück. Im übrigen geht die Luft von e durch i und 4., von f durch 6 und 3 unmittelbar durch die Steuerschieber hindurch und bewirkt das Schlagen des Bären.
  • Bei »Leerlauf< (Abb. 6 bis 6b) sind Oberseite k und f und die Unterseite e der Pumpe miteinander in Verbindung. Aus e wird über i und io, aus f über 6 und 2 unmittelbar in p gefördert, außerdem aus f über 6, 7, 8, 1t12 nach e zurück; zugleich besteht ein Kreislauf von h über r2, @, io., u' und z über r' nach k zurück, während gleichzeitig eine Verbindung von u' her über i mit e besteht.
  • Soll der Bär lediglich durch Luftdruck hochgehalten werden, ohne den Behälter mit Druckluft zu füllen, so wird die Steuerung in die Stellung »Hochhalten« (Abb. 5 bis 5 c) gebracht. Die Hochdruckstufe ist durch Verbindung von p über io mit z in der oren beschriebenen Weise abgeschaltet; von e gelangt Druckluft (Abb. 5b) durch z über u2, lZückschlagventil q, u3 und u4 unter den Bären; g dient dabei lediglich als schädlicher Raum.
  • Hiernach zeigt es sich, daß durch die beschriebene Erfindung ein Hammer gewonnen ist, bei dem die Druckluftkammer unter hohen Druck gesetzt werden kann und trotzdem höchstens nur die bei Hämmern der bisherigen Art übliche Antriebskraft benötigt wird; es kann damit ein Setzschlag von mindestens gleicher oder gar hZ#herer Stärke wie der kräftigste Reihenschlag des Hammers .abgegeben werden, was bei den älteren Hämmern nicht möglich ist. Der Erfindungsgedanke kann auch bei jedem sonstigen Lufthammer mit pendelnder Luftsäule Anwendung finden

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Lufthammer mit getrenntem Pumpen-und Bärzylinder und Druckluftspeicher zur Abgabe von Einzelschlägen, dadurch gekennzeichnet, daß der üblichen einstufigen Hammerpumpe in an sich bekannter Weise eine Druckstufe angefügt ist, von welcher die stufenwe;se verdichtete Druckluft in den Druckluftspeicher gedrückt und dadurch ein erhöhter Druck zur Abgabe von kräftigen Einzelschlägen erzeugt wird.
  2. 2. Lufthammer nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Pumpenzylinderdeckel als Zwischenkühler für die von der Niederdruckstufe kommende Druckluft dient und gleichzeitig den Hochdruckzylinder bildet.
  3. 3. Lufthammer nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß bei normalen Reihenschlägen eine unmittelbare Verbindung zwischen der Saugleitung der Hochdruckstufe und dem Druckluftspeicher (p) besteht, wodurch der Arbeitsbedarf der leerlaufenden Hochdruckstufe auf ein Mindestmaß herabgedrückt wird.
DEH90924D 1922-08-22 1922-08-22 Lufthammer Expired DE403149C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEH90924D DE403149C (de) 1922-08-22 1922-08-22 Lufthammer

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEH90924D DE403149C (de) 1922-08-22 1922-08-22 Lufthammer

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE403149C true DE403149C (de) 1924-09-23

Family

ID=7166014

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEH90924D Expired DE403149C (de) 1922-08-22 1922-08-22 Lufthammer

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE403149C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE69204747T2 (de) Hydraulischer Schlagapparat.
DE3023538A1 (de) Hydraulische schlagmaschine
DE2611327A1 (de) Schlagwerkzeug
DE1777033A1 (de) Maschine zur Umformung eines Werkstueckes zwischen zwei Baeren
DE2707790A1 (de) Vorrichtung zum uebertragen von schlaegen auf ein langgestrecktes bauelement
DE4128610C2 (de) Pressenanordnung mit Dämpfungseinrichtung und Hilfsvorrichtung
DE403149C (de) Lufthammer
DE2024501C3 (de) Schlaggerät mit hydraulisch hin- und herbewegtem Arbeitskolben
DE686239C (de) Durch ein gasförmiges Treibmittel betriebene Ramme
DE576854C (de) Einfach wirkender einstufiger Kolbenverdichter
DE382627C (de) Steuerung fuer Lufthaemmer
DE339518C (de) Dampfhydraulische Schmiedepresse mit unter staendigem Druck stehenden Rueckzugzylindern und einem den Pressdruck erzeugenden Druckuebersetzer
DE563946C (de) Doppelt wirkende Schnellschlag-Pfahlramme
DE646951C (de) Gegenschlaghammer
DE2005943C3 (de) Spielausgleich für mechanische Pressen geschlossener Bauweise
DE405040C (de) Kolbenschiebersteuerung fuer doppelt wirkende Lufthaemmer
AT82537B (de) Dampfhydraulische Schmiedepresse mit ständig unter Druck stehenden Rückführzylindern.
DE650133C (de) Mechanischer Hammer
DE556205C (de) Hydraulischer Druckuebersetzer fuer durch Druckmittel betriebene Nietmaschinen
DE672149C (de) Druckfluessigkeitssteuerung, insbesondere fuer Brennkraftmaschinen
DE373191C (de) Lufthammer mit pendelnden Luftsaeulen
AT102469B (de) Steuerung für doppelt wirkende schwungradlose Kolbenkraftmaschinen.
DE3319948C2 (de) Einrichtung zum Schlagstanzen
DE348605C (de) Steuerung fuer doppelt wirkende schwungradlose Kolbenkraftmaschinen
DE693912C (de) Pressluftschlagwerkzeug