DE40286C - Verbindung von Greifer und Bremse bei Strafsenbahnen mit Seilbelrieb - Google Patents

Verbindung von Greifer und Bremse bei Strafsenbahnen mit Seilbelrieb

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DE40286C
DE40286C DENDAT40286D DE40286DA DE40286C DE 40286 C DE40286 C DE 40286C DE NDAT40286 D DENDAT40286 D DE NDAT40286D DE 40286D A DE40286D A DE 40286DA DE 40286 C DE40286 C DE 40286C
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DE
Germany
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claws
rope
cylinder
lever
brake
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DENDAT40286D
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J. H. PEND-LETON in Brooklyn und C. TIERS in New-York, V. St. A
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Anticipated expiration legal-status Critical
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61HBRAKES OR OTHER RETARDING DEVICES SPECIALLY ADAPTED FOR RAIL VEHICLES; ARRANGEMENT OR DISPOSITION THEREOF IN RAIL VEHICLES
    • B61H11/00Applications or arrangements of braking or retarding apparatus not otherwise provided for; Combinations of apparatus of different kinds or types
    • B61H11/005Applications or arrangements of braking or retarding apparatus not otherwise provided for; Combinations of apparatus of different kinds or types in combination with rail sanding, door opening or the like

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 20: Eisenbahnbetrieb.
Bei vorliegendem Seileisenbahnwagen kommt ein Behälter zur Verwendung, welcher atmosphärische Luft enthält.
Behufs Verbindung des Wagens mit dem Seil läfst man aus. dem Behälter Luft gegen den Kolben eines Cylinders wirken, wodurch die Klauen gegen das Seil allmälig angeprefst werden; vor dem Anpressen der Klauen wird die Wagenbremse automatisch gelöst. Um dagegen den Wagen zum Stillstand zu bringen, läfst man die comprimirte Luft gegen den Kolben eines zweiten Cylinders strömen, so dafs die Klauen von dem Seil frei und die Bremsklötze gegen die Räder angeprefst werden.
A3 ist ein Pumpencylinder, dessen Kolbenstange a3 durch das auf der Achse des einen der Räder A5 sitzende Excenter A^ bewegt wird. Auf einer der Traversen B1 des Trackgestelles B3 ist ein Doppelschild A6 für die Drehzapfen des Cylinders As befestigt. Pumpe As ist mit den Ein- und Austrittsventilen 10 und 11 und dem Gummischlauch e5 versehen, welcher erstere durch Rohr e3 mit dem Luftbehälter E3 verbindet. Am Cylinder A3 sitzt bei 14 eine Eintrittsöffnung zur Regulirung des Luftzutrittes. Stange 1 5 des Kolbens 16' ist mit dem Hahn der Oeffnung 14 verbunden; Rohr 17 stellt die Verbindung des kleinen Cylinders mit einer Kammer her, durch die . die geprefste Luft nach dem Behälter E3 übergeleitet wird.
Bei Steigerung des Luftdruckes in der Luftkammer und dem Behälter E3 über sein. Maximum schliefst Kolben 16 zum Theil den Luftzutritt 14 ab, so dafs die Luftmenge in dem Behälter E3 regulirt wird. F3 und G3 sind zwei mit Kolben und Feder ausgerüstete Cylinder; Zweck des Cylinders G3 ist, die Klauen vom Seil E zu entfernen und die Bremsklötze gegen die Räder As anzupressen, während Cylinder F2 die Bremsklötze von den Rädern A* abhebt, dagegen die Klauen gegen das Seil E anlegt.
Unterhalb eines jeden Wagens sind zwei entlang desselben laufende Röhren f3 und gs angeordnet, welche an den Wagenenden durch geeignete Kupplungen 20 und 21 mit einander verbunden und an den Enden des Zuges durch einen gewöhnlichen Hahn geschlossen werden.
Unter jedem Wagen ist zwischen den Röhren e3 und g3 ein Zweigrohr mit Hahn 23, zwischen den Röhren f3 und e3 ein Zweigrohr mit Hahn 24 eingeschaltet. Behälter E3 ist mit dem Cylinder F3 durch ein Rohr mit Hahn 26, mit dem Cylinder G3 durch ein Rohr mit Hahn 25 verbunden.
Zwischen Rohr g3 und dem Hahn 25 ist ein kleiner, der Pumpe 16 ähnlicher Cylinder 27, zwischen Luftrohr f3 und Hahn 26 ein ebensolcher Cylinder 28 eingeschaltet.
Oeffnet der Conducteur den Hahn 23 eines der Wagen, so geht die comprimirte Luft aus dem Behälter E3 durch Rohr e3 nach dem Rohr g3 und verstellt infolge der Druckerhöhung im gesammten Zuge mittelst der Cylinder 27 und ihrer Verbindungsrohre sämmtliche Hähne 25, so dafs die comprimirte Luft
aus den Behältern E3 in jeden der Cylinder G3 übertritt und so die Klauen vom Seil E entfernt, dagegen die Bremsklötze gegen die Räder anpreist.
Oeffnet dementgegen der Conducteur den Hahn 24 auf einem der Wagen, so wird infolge Uebertrittes der comprimirten Luft aus Rohr e3 nach Rohr f3 der in diesem Rohr vorhandene Druck durch den gesammten Zug hindurch gesteigert, während die Hähne 26 geöffnet werden, so dafs die Luft aus jedem Behälter E3 nach den Cylindern F3 übertreten, sowie ein Lösen der Bremsen von den Rädern und ein Erfassen des Seiles E durch die Klauen erfolgen kann.
Der auf einem der Wagen stehende Conducteur kann also durch Bewegen der Hähne 23 und 24 die Klauen an sämmtlichen Wagen des Zuges gegen das Seil anpressen oder von demselben zurücktreten lassen und die Bremsen behufs Stillstehens des Zuges in Thätigkeit setzen.
r r1 sind die Führungsrollen an der einen Seite des Seiles E, deren Zapfen in den mit letzteren durch die Federn r4 r5 gegen das Seil drückenden Lagerschalen r2 r3 liegen.
Die auf der anderen Seite des Seiles liegenden Räder ssl sind mit ähnlichen Lagerschalen und Federn versehen. Rahmen G7 ist mit einer Klaue G12 versehen, der eine Klaue G13 auf der anderen Seite des Seiles gegenüberliegt.
R i?2 sind die Bremsbacken für die Räder rrlssu, k1, Fig. r, ist die Schraubenwelle zur Bewegung der Klauen; Welle k ist mit rechts- und linksgängigem Gewinde versehen. Auf der Platte G7 der Klaue G12 ist eine Mutter für das Linksgewinde, auf Klaue G13 eine Mutter für das Rechtsgewinde von k angebracht. Bei Drehung der Schraubenwelle in der einen Richtung werden die Klauen G12 und G13 vom Seil wegbewegt und dieses freigegeben; wird dagegen die Schraubenwelle in der anderen Richtung gedreht, so werden die Klauen G12 und G13 behufs Erfassens des Seiles gegen einander bewegt. Die zwischen die Bremsbacken R R2 und die Klauentheile G12 G13 eingelegten Federn S10 S11 ermöglichen ein allmäliges Umfassen des Seiles durch die Rollen rrlssl, noch ehe diese Klauentheile das Seil erfassen, so dafs der Wagen fast ebenso schnell wie das Seil sich bewegt, ehe die Klauen G^G13 das Seil erfafst haben.
Auf Welle k sitzt ein Rad /, durch welches erstere in der einen Richtung zum Erfassen, in der anderen Richtung zum Freilassen des Seiles gedreht wird. Rad / steht mit einem Rad /4 auf der bei /6 gelagerten Welle Is im Eingriff. Auf Welle/5 sitzt ein zweites, in Zahnstangen* eingreifendes Rad /7, durch welche Welle k in beliebiger Richtung gedreht werden kann.
Zur Bewegung der geeignet geführten Zahnstange «4 dient Hebel n6, der drehbar zwischen den Ständern ή1 gelagert ist.
Zwischen dem Hebel «e und der Zahnstange nl liegt ein Gelenk n6; an Hebel n° schliefst sich Stange o4 an, welche mit dem Hebel o5, der Stange o6 und dem Hebel o7 verbunden ist. Letzterer sitzt drehbar an der Kolbenstange o8 des Cylinders .F3. Bei Bewegung des Kolbens dieses Cylinders bewegen Kolbenstange o8, Hebel o7, Stangen o6 und o4 den Hebel we, Gelenk «5 und Zahnstange n4, so dafs bei Drehung der Schraubenwelle k die Klauen angeprefst werden. Durch Gelenk o10 steht der Hebel o7 mit dem Hebel o9 in Verbindung, von dem sich eine zweite Stange o° nach dem nächsten Wagentruckgestell erstreckt, um bei demselben die Klauen in der beschriebenen Weise gegen das Seil anzupressen. Diese Verbindung kann jedoch wegfallen, wenn die Klauenvorrichtung nur an dem einen Truckgestell des Wagens vorgesehen ist.
Die Bremsen sind in Fig. 3 im Detail dargestellt. ρ4 sind die Bremsklötze, p5 die mit ihren excentrisch gestalteten Enden zusammenstofsenden Prefshebel für die Klötze und pa die Zwischengelenke am Kopfstück p1, das an dem einen Ende des mit seinem anderen Ende auf der auf Traverse B4 gelagerten Welle p9 sitzenden Armes pa sitzt. An dem einen Ende der Welle p9 sitzt ein nach oben etwas eingebogener Arm p10 mit Auge, durch welches Stange o4 hindurchgeht. Vom Schwinghebel o5 geht eine Stange q* nach dem Hebel q5, dessen eines Ende drehbar mit der Kolbenstange ^6 des Luftcylinders G3 verbunden ist. q1 ist der Drehpunkt für den Hebel; beim Eintritt von Luft in den Cylinder G3 und bei Bewegung des Kolbens wird Stange q* vorgeschoben, Hebel n6 durch den Schwinghebel o5 und Stange o4 zurückgezogen, Zahnstange n4 bewegt, Schraubenwelle k in Drehung versetzt und so die Klaue befreit.
Bei weiterer Bewegung stöfst Hebel ne gegen das Auge des Hebels pM an, bewegt diesen, und werden durch Arm p8, Kopfstück p1, Gelenke pa die Prefshebel pb gehoben und so die Bremsklötze p4 gegen die Räder An angeprefst. Wird durch Verschieben der Stangen o° und o4 eine zur vorherigen entgegengesetzte Bewegung ausgeführt, so wird der Druck auf die Bremsen aufgehoben, und fallen dieselben durch ihre Schwere zurück; eine weitere Bewegung der Stange w4 bewirkt ein Drehen der Welle A:, und erfassen die Klauen das Seil.
Die Schlitze im Hebel n° und in der Stange j>4 gestatten ein Bewegen der Theile behufs Freigebens der Klauen vom Seil vor Ingangsetzung der Bremsen und behufs Freigebens der Bremsen vor dem Anpressen der Klauen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Bei Seilbahnen, bei denen die Klauen des Greifapparates zum Erfassen und Loslassen des Seiles durch comprimirte Luft bewegt werden, die Verbindung der Cylinderkolben (Fs G3), Fig. ι , mit einer die Klauen bewegenden Schraube (k), Fig. 5, durch Zugstangen (Ό4,), Fig.3, Gestänge fo5 oe ο1); Fig. 1, Zahnstange (n*), Fig. 3, und Zwischengetriebe (V /4 I), sowie mit den drehbaren, von den Kolben in ihrer Bewegung abhängigen Hebeln (pwp8), Fig. 3, welche bei ihrer Drehung die mit excentrischen Flächen zusammenstofsenden Bremsstangen (p5) dergestalt auf- und abbewegen, dafs beim Eingreifen und Lösen der Klauen gleichzeitig das Lösen bezw. Anpressen der Bremsen erfolgt.
    Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
DENDAT40286D Verbindung von Greifer und Bremse bei Strafsenbahnen mit Seilbelrieb Expired - Lifetime DE40286C (de)

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