DE402147C - Verfahren zur Herstellung von Schlossbuegeln fuer Schloesser - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von Schlossbuegeln fuer SchloesserInfo
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B21—MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
- B21D—WORKING OR PROCESSING OF SHEET METAL OR METAL TUBES, RODS OR PROFILES WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
- B21D53/00—Making other particular articles
- B21D53/38—Making other particular articles locksmith's goods, e.g. handles
- B21D53/42—Making other particular articles locksmith's goods, e.g. handles keys
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Description
Gegenstand der Erfindung ist ein Verfahren zur Herstellung von Schloßbügeln, die für
Schlösser mit Panzerschale, insbesondere für Vorhangschlösser, bestimmt sind. Das Verfahren,
das in seinem Endergebnis einen neuen Schloßbügel mit angepreßter Stahlkappe für das Bügelgewerbe liefert, besteht
darin, daß eine aus Stahlblech gezogene und gepreßte Kappe von passender Querschnittsform, im' Schloßgehäuse klappbar gelagert,
über diese die eigentliche Panzerschale auf das .Schloßgehäuse geschoben und darauf
das vorher fertig gebogene, aus hochwertigem Stahldraht angefertigte Bügelstück in die
klappbar gelagerte Stahlkappe eingesetzt und darin festgepreßt wird.
Die Zeichnung veranschaulicht eine Ausführungsform des nach dem neuen Verfahren
hergestellten Schloßbügels in Anwendung bei einem mit Panzerschale versehenen Vorhangschloß.
Abb. ι ist eine Ansicht und Draufsicht des Bügelstückes,
Abb. 2 der Stahlkappe.
«5 Abb. 3 ist eine Ansicht der Panzerschale,
bereit zum Aufbringen auf das durch Abb. 4 im Schnitt gezeichnete, mit klappbar gelagerter
Stahlkappe versehene Schloßgehäuse.
Abb. 5 ist eine Draufsicht der Panzerschale mit den für den Bügel nötigen Ausy 3<*
schnitten.
Abb. 6 ist eine Ansicht des Schloßgehäuses mit aufgebrachter Panzerschale und in der
Stahlkappe eingepreßtem Bügelstück.
Der nach dem neuen Verfahren hergestellte
Schloßbügel besteht aus zwei Teilen, und zwar aus dem eigentlichen halbkreisförmig gebogenen,
am Ende b etwas konisch angefrästem Bügelstück α und einer mit passender Querschnittsform
versehenen Hülse oder Stahlkappe c, durch deren Bohrung d der Bügelstift
hindurchgesteckt wird, mittels welchem dieselbe klappbar im Schloßgehäuse g
(Abb. 4) gelagert wird. In diese im Schloßgehäuse g klappbar gelagerte Hülse c wird
das eigentliche aus hochwertigem Stahldraht gefertigte Bügelstück a mit seinem schwach
konisch angefrästen Ende b gesteckt, worauf durch Preßdruck auf den aus dem Schloßgehäuse
herausragenden Hülsenteil das Bügelende b und die Kappe c zu einem Ganzen fest
vereinigt werden. Diese letzte Operation, d. h. das Zusammenpressen der beiden Bügelteile,
kann nach, dem Aufbringen der für diese Art Schlösser benötigten Panzerschale k erfolgen.
Dem Gesagten nach wird also zunächst die Hülse ohne Begleitstück α in das Schloßgehäuse
eingesetzt, dann die Panzerschale k
von oben über" die Stahlkappe c auf das Schlqßgehäuse.· geschoben. Hierdurch erreicht
man den· Vorteil, daß die Panzerschale k sozusagen ungeschwächt bleibt, da sie nur
an einem Ende einen kleinen Ausschnitt m erhält, der auf idas für die Drehbewegung der
Stahlkappe c streng nötige Maß beschränkt ist.
Durch die Erfindung werden folgende Vorteile erreicht:
Der Schloßbügel läßt sich aus vorher gebogenem hochwertigem Stahldraht herstellen
und erhält ein ebenso festes Endstück für die Lagerung um den Bügelstift. Durch die Panzerschale
wird dieser Bügelstift vollkommen verdeckt und kann also nicht durchgetrieben^
werden. Die . Panzerschale läßt sich leicht und bequem aufbringen, und da sie keine unnötig
erweiterten Ausschnitte besitzt, kommt ihr höchste Festigkeit zu.
Dadurch, daß das Zusammenpressen der beiden Bügelteile bequem nach erfolgter Fertigstellung
des Schlosses erfolgen kann, wird die Montage erleichtert. Auch können diese Bügel gehärtet werden, da keine Biegeoperation
mehr nötig ist. Es kommt hinzu, daß die Herstellung dieser Art Schloßbügel viel einfacher und weniger kostspielig ist als
die der im Gesenk geschlagenen und daß sie eine größere Festigkeit besitzen als die
aus Temperguß.
Claims (1)
- Patent-Anspruch: *Verfahren zur Herstellung von Schloßbügeln für Schlösser, insbesondere für Vorhangschlösser mit Panzerschale, darin bestehend, daß eine aus. Stahlblech gezogene und gepreßte Kappe (c) im Schloßgehäuse (g) klappbar gelagert, über diese die eigentliche Panzerschale (k) auf=· das Schloßgehäuse (g) geschoben und darauf das vorher fertig gebogehö, zweckmäßigerweise aus hochwertigem Stahldraht angefertigte Bügelstück (a) mit seinem Ende (&) in die klappbar gelagerte Stahlkappe (c) eingesetzt und darin festgepreßt wird.tibb.tJj[IjM.S./706.3-~m
mb.5. # r
[DJ. ^ -·■ . . ^ -PL/766.6.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEST37626D DE402147C (de) | 1924-02-13 | 1924-02-13 | Verfahren zur Herstellung von Schlossbuegeln fuer Schloesser |
Applications Claiming Priority (1)
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| DEST37626D DE402147C (de) | 1924-02-13 | 1924-02-13 | Verfahren zur Herstellung von Schlossbuegeln fuer Schloesser |
Publications (1)
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| DE402147C true DE402147C (de) | 1924-09-13 |
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| DEST37626D Expired DE402147C (de) | 1924-02-13 | 1924-02-13 | Verfahren zur Herstellung von Schlossbuegeln fuer Schloesser |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE402147C (de) |
-
1924
- 1924-02-13 DE DEST37626D patent/DE402147C/de not_active Expired
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