DE601486C - Vorhangschloss mit aus zwei im Press- und Stanzverfahren hergestellten Schalen - Google Patents

Vorhangschloss mit aus zwei im Press- und Stanzverfahren hergestellten Schalen

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DE601486C
DE601486C DEB154902D DEB0154902D DE601486C DE 601486 C DE601486 C DE 601486C DE B154902 D DEB154902 D DE B154902D DE B0154902 D DEB0154902 D DE B0154902D DE 601486 C DE601486 C DE 601486C
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Germany
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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05BLOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B67/00Padlocks; Details thereof
    • E05B67/02Cases

Landscapes

  • Purses, Travelling Bags, Baskets, Or Suitcases (AREA)

Description

Bei den bekannten Vorhangschlössern, die aus im Preß- und Stanzverfahren hergestellten Schalen und Kappen bestehen, sind die Federn auf aus dem Gehäuse eingedrückten Nasen S (Lappen) gestützt. Derartige Schlösser ermöglichen aber infolge dieser Nasen und ferner der Breite der Feder, die die Höhe des Schloßkastens ausfüllt, nicht die Anbringung des Schlüsselloches, derart, daß der Schlüssel von unten in Richtung der Bügelebene eingeführt werden könnte, da die Nasen keine besonderen Lagerstellen (Widerlager) für die Feder haben und somit die Schloßfeder auch nicht schmaler gemacht werden kann, weil
15> sie sich dann in der Querrichtung des Schloßkastens verschieben würde. Die Erfindung erstreckt sich nun darauf, ein Vorhangschloß mit im Preß- und Stanzverfahren hergestellten Schalen und untenliegendem Schlüsselloch zu schaffen, bei dem auch die von dem Gehäuseteil abgebogenen Lappen zur Lagerung der einzigen zum Heben und Sperren des Sprungbügels vorgesehenen, im Gehäuse befindlichen Feder und darüber hinaus auch noch zur Führung des Schlüssels und des Sprungbügels dienen.
Gemäß der Erfindung wird dieses dadurch erreicht, daß von der oberen und unteren Kante des einen Schalenteils je ein mit besonderen Widerlagern für die Feder ausgerüsteter und innerhalb der Gehäusekappen verdeckt liegender Lappen abgebogen ist, gegen die sich die einzige als Sperr- und Druckfeder ausgebildete Feder abstützt, wobei der einet Lappen außerdem den Sprungbügel und der andere auch, den Schlüssel führt. Die Feder sitzt mit einer Kröpfung in einem einen. Ansatz tragenden Schlitz des unteren Lappens, wobei die Kröpfung einen Stützpunkt für sie bildet. Mit dem einen freien Ende greift die « Feder unter den Lappen und legt sich unter den Sprungbügel.
Der andere Abstützpunkt der Feder ist eine rechtwinklige Abbiegung des oberen Lappens, die den oberen Federschenfcel nach einer Richtung festhält. Kurz vor dieser Abbiegung hat die Feder eine Abkröpfung, die als Schlüsselangriffsfläche dient.
Der Erfindungsgegenstand ist auf der Zeichnung in einem Ausführungsbeispiel dargestellt, und zwar zeigen
Abb. ι das eine Schalenteil mit eingesetzter Feder und Sprungbügel,
Abb. 2 das andere vollkommen glatte Schalenteil, .
Abb. 3 einen Schnitt nach der Linie A-B der Abb. 1, von oben gesehen,
Abb. 4 einen Schnitt nach der Linie A-B der Abb. 1, von unten gesehen,
Abb. 5 das vollständige Vorhangschloß,
Abb. 6 eine schaubildliche Darstellung der Feder.
Von dem einen Schalenteil Λ ist der untere Lappen & und auch der obere Lappen c abgebogen. Der Lappen b ist bei e geschlitzt und bei / erweitert. In den Schlitz e und hinter den Ansatz/ wird die einzige U-förmig gebogene Feder £ gesteckt, die an der Stelle h gekröpft ist und damit auf dem Lappenteil b' sitzt. Das eine freie Ende i der Feder erstreckt sich unter den Lappen & und drückt gegen
ίο das Ende des Sprungbügels k, der in der Bohrung k' des Lappens b geführt ist. Das andere freie Ende I stützt sich gegen den oberen Lappen c ab. Damit die Feder gegen Verschieben gesichert ist, ist dieser Lappen c mit einer rechtwinkligen Abbiegung m versehen, unter die die Feder greift. Kurz vor dieser Abbiegung m ist die Feder nochmals an der Stelle« gekröpft. Diese Kröpfung dient zum Angriff des durch das Schlüsselloch ο des Lappens b eingeführten Schlüssels, und im Loch ρ des Lappens c ist die Schlüsselspitze geführt. Das andere Schalenteil r ist vollkommen glatt. Die beiden Schalenteile werden zu einem Gehäuse zusammengelegt, und dieKappen s, t werden von unten bzw. oben über die zusammengelegten Teile gedrückt, so daß durch diese Kappen die durch das Abbiegen der Lappen in den Schalenteilen entstehenden Ausnehmungen überdeckt werden.

Claims (3)

  1. Patentansprüche:
    ι. Vorhangschloß mit aus zwei im Preß- und Stanzverfahren hergestellten Schalen, die oben und unten mit Kappen abgeschlossen sind, dadurch gekennzeichnet, daß von der oberen und unteren Kante des einen Schalenteils je ein mit besonderen Widerlagern für die Feder (/) ausgerüsteter und innerhalb der Gehäusekappen (s, t) verdeckt liegender Lappen (b, c) abgebogen ist, gegen die sich die einzige als Sperr- und Druckfeder ausgebildete Feder
    (i) abstützt, wobei der untere Lappen (δ) auch zur Führung des Sprungbügels (k) dient und der obere mit einer Öffnung (p) auch die ScHüsselspitze führt.
  2. 2. Vorhangschloß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Feder (/) mit einer Kröpfung (h) in einem bei (t) erweiterten Schlitz (e) des unteren Lappens (Jj) sitzt.
  3. 3. Vorhangschloß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als Widerlager eine Abbiegung (m) des oberen Lappens dient, unter die das andere freie Ende der Feder greift, die zur Bildung einer Schlüsselangrifffläche kurz vor dieser Stelle ebenfalls gekröpft ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEB154902D 1932-03-22 1932-03-22 Vorhangschloss mit aus zwei im Press- und Stanzverfahren hergestellten Schalen Expired DE601486C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4287732A (en) * 1979-08-27 1981-09-08 Presto Lock Company, Division Of Walter Kidde & Company, Inc. Padlock

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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