DE4018891C2 - Müllumladebehälter - Google Patents

Müllumladebehälter

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    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65FGATHERING OR REMOVAL OF DOMESTIC OR LIKE REFUSE
    • B65F1/00Refuse receptacles; Accessories therefor
    • B65F1/14Other constructional features; Accessories
    • B65F1/16Lids or covers
    • B65F1/1623Lids or covers with means for assisting the opening or closing thereof, e.g. springs

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  • Mechanical Engineering (AREA)
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Description

Die Erfindung betrifft einen Müllumladebehälter gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1. Derartige Müllumlade­ behälter mit einem Fassungsvermögen etwa zwischen zwei und fünf m3 besitzen einen relativ großen Deckel.
Diese Müllumladebehälter werden in ein Müllsammelfahrzeug hinein entleert, das mit für den betreffenden Müllumlade­ behälter angepaßten Greif- und Hubvorrichtungen ausgestattet ist.
Aus der DE-OS 26 27 949 ist ein Müllumladebehälter bekannt, der mit einem entsprechend großen Deckel ausgestattet ist. Dieser Deckel ist zweigeteilt in Form von zwei etwa jeweils die halbe Öffnung verschließenden Deckelteile ausgebildet. Der von vorne zu öffnende vordere Deckelteil ist auf seitlich außerhalb des Behälters gelagerten Schlitten nach hinten zu verfahren. Gleichzeitig bzw. unabhängig davon kann er um eine im hinteren Bereich des Deckels vorhandene Schwenkachse nach oben aufgeschwenkt werden. Der die hintere Hälfte verschließende Deckelteil ist um eine an der hinteren Wand des Behälters vorhandene Schwenkachse ebenfalls nach oben aufzuschwenken. Dieser hintere Deckelteil ist von einer einzelnen Person praktisch nicht zu öffnen, da dieselbe dazu in den Behälter hineinsteigen müßte.
Um den Müllumladebehälter zu entleeren, sind an dem Müll­ fahrzeug jeweils seitliche Führungsschienen für seitlich an dem vorderen Deckelteil angebrachte Vorsprünge vorhanden. Diese Vorsprünge greifen bei der Hub-Schwenkbewegung des Behälters in seine Entleerstellung hinein jeweils seitlich in die Schienen, wodurch die Vorsprünge relativ zum Behälter nach hinten verschoben werden. Dadurch werden auch die seit­ lichen Schlitze, die den vorderen Deckel tragen, nach hinten mit verschoben. Durch ihr jeweiliges Eigengewicht schwenken in der Entleerstellung des Behälters dann die beiden Deckel­ teile auf. Durch diese Art der Deckelausbildung wirken während des Entleervorganges sehr starke Zwängungskräfte auf den Deckel. Dadurch muß der Behälterdeckel und seine Lagerung am Behälterrand entsprechend stark ausgebildet werden. Zusätzliche Zwängungskräfte werden durch eine sich nicht immer vermeidende geringe Schiefstellung des Behälters am Müllsammelfahrzeug verursacht.
Ein Müllumladebehälter der gattungsgemäßen Art ist aus der DE-OS 28 19 022 bekannt. Dieser vorbekannte Müllumlade­ behälter besitzt einen am Behälter schwenkbar angelenkten Deckel. Außerdem ist eine Gasdruckfeder als Öffnungshilfe für den Deckel vorhanden. Die Gasdruckfeder ist einerseits am Deckel und andererseits an einem Abstützelement ange­ lenkt. Das Abstützelement ist seinerseits am Behälter schwenkbar gelagert. Bei dieser Deckelkonstruktion schwenkt sich der Deckel aus seinem verschlossenen Zustand in einer ersten Schwenkbewegung so weit auf, wie die Gasdruckfeder dies zuläßt. Bei seiner weiteren AUF-Bewegung zieht der Deckel über die maximal ausgezogene Gasdruckfeder das Abstützelement mit, wobei sich das Abstützelement ent­ sprechend mit verschwenkt. Die vom Deckel zu verschließende Öffnung reicht praktisch über den gesamten Querschnitt des Behälters. Die Gasdruckfeder ist so ausgelegt, daß sie dem Gewicht des Deckels entgegenwirkt derart, daß der Deckel in jeder seiner AUF-Stellungen "stehenbleiben kann". Dies gilt für die Schwenkbewegung des Deckels, während der die Gas­ druckfeder mehr oder weniger weit ausgezogen werden kann. Im maximal geöffneten Zustand, der dem Entleerzustand des Behälters entspricht, hängt der Deckel über die Gasdruck­ feder an dem Abstützelement an. Aus dem Behälter heraus­ fallender Müll prallt gegen den aufstehenden Deckel und zieht dadurch an der Gasdruckfeder, was diese beim Entleeren durchgehend entsprechend beansprucht.
DARSTELLUNG DER ERFINDUNG
Ausgehend von diesem Stand der Technik liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, einen Müllumladebehälter der eingangs genannten Art anzugeben, in den auch von einer einzelnen Person problemlos Müll eingelagert werden kann und der auf möglichst schonende Weise in ein Müllsammelfahrzeug hinein entleert werden kann.
Diese Erfindung ist durch die Merkmale des Hauptanspruchs gegeben. Weiterbildungen der Erfindung sind Gegenstand von Unteransprüchen.
Aufgrund dieser Behälterausbildung kann ein einzelner Deckelteil verwendet werden. Auch ist es möglich, diesen Deckel relativ zum Behälter sehr groß auszubilden, wobei er trotzdem noch von einer Person aufgeschwenkt bzw. zugeklappt werden kann. Zum Öffnen braucht der Deckel aus seiner vollständig verschlossenen Stellung lediglich ein geringes Maß aufgezogen zu werden. Anschließend schwenkt er sich selbsttätig so weit auf, wie die Gasdruckfeder dies zuläßt. In der Entleerstellung des Behälters kann die Klappe durch ihr Eigengewicht problemlos aufschwenken, so daß irgend­ welche Deckelbetätigungselemente am Müllsammelfahrzeug nicht erforderlich sind, was die Gefahr ausschließt, daß beim Entleeren des Behälters sein Deckel beschädigt werden könnte. Dadurch, daß der Deckel in der Entleerstellung des Behälters nicht mehr an den Abstützelementen anliegt, hat er keine kraftmäßige Verbindung mehr mit den ihn ansonsten abstützenden Gasdruckfedern. Aus dem Behälter heraus­ fallender Müll, der gegen die Innenseite des Deckels zwangs­ weise prallt und ein Schütteln und Hin- und Herschwenken des Deckels verursacht, dann somit keine Zug- und Druckkräfte auf die Gasdruckfeder ausüben. Außerdem wird die Belastung für den Deckel noch dadurch weiter vermindert, daß der Müll durch die die Öffnung des Behälters begrenzende schräge Rückwand bereits stark umgelenkt wird, so daß der aus dem Behälter herausfallende Müll mit verringerter Wucht auf den Deckel aufprallt.
Die Lage und Stärke der Gasdruckfeder und ihre Befestigung an dem Abstützelement sowie die Lage der Schwenkachse sind vorteilhafterweise so vorhanden, daß bei horizontaler Aus­ richtung des Behälters der Deckel in seinem geschlossenen Zustand durch sein Gewicht die Behälteröffnung verschließt und daß der Deckel ab einem ganz geringen Öffnungszustand entgegen der Wirkung seines Eigengewichtes selbständig auf­ schwenkt, wobei die Aufschwenkbewegung des Deckels durch die Schwenkbewegung des Abstützelementes bestimmt bzw. begrenzt wird. Zum Öffnen des Behälters braucht der Deckel lediglich kurz angehoben zu werden; die weitere Aufschwenkbewegung macht der Deckel durch die Kraftunterstützung der Gasdruck­ feder selbständig. Da die Gasdruckfeder an dem Abstütz­ element befestigt ist, begrenzt beispielsweise der Auszugs­ weg der Gasdruckfeder die Schwenkbewegung des Abstütz­ elementes. Da diese Gasdruckfeder außerdem auch bei der Entleerstellung des Behälters den Deckel entsprechend aufstellt, hat es sich als sinnvoll herausgestellt, den Schwenkbereich des Deckels insgesamt größer auszubilden, als es dem Schwenkbereich des Abstützelementes entspricht. Das zusätzliche Öffnen des Deckels ist ohne große Kraft­ anstrengung möglich, wenn der Deckel so ausgebildet wird, daß sein Schwerpunkt in der maximalen Schwenkstellung des Abstützelementes nah bei der Schwenkachse des Deckels liegt. Diese zusätzliche Möglichkeit zum Verschwenken des Deckels hat hinsichtlich des Entleervorganges den zusätzlichen Vorteil, daß Müllanteile, die beim Herausfallen aus dem Behälter von innen gegen den Deckel stoßen, durch den Deckel nicht behindert werden, da der Deckel entsprechend weiter aufschwenken, d. h. ausweichen kann.
Um ein Verkanten des Deckels bei seiner Auf- und Zu-Bewegung zu vermeiden, sind an den sich gegenüberliegenden beiden Außenseiten jeweils ein Abstützelement und dementsprechend jeweils eine Gasdruckfeder vorhanden.
KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNG
Die Erfindung wird im folgenden anhand des in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels näher beschrieben und erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 eine Seitenansicht eines auf einem horizontalen Untergrund stehenden verschlossenen Behälters,
Fig. 2 den Behälter nach Fig. 1 mit teilweise bzw. maximal aufgeschwenktem Deckel,
Fig. 3 den Behälter nach Fig. 1 und 2 in seiner Entleer­ stellung mit teilweise aufgeschwenktem Deckel und
Fig. 4 den Behälter nach Fig. 3 mit weiter aufgeschwenktem Deckel.
WEGE ZUR AUSFÜHRUNG DER ERFINDUNG
Ein Müllumladebehälter 10 besitzt einen Boden 12 mit einer sich daran anschließenden umlaufenden Wandung 14. Diese Wan­ dung 14 weist eine umlaufende, verstärkte Randausbildung 16 auf. Diese Randausbildung 16 verläuft parallel zum Boden 12.
Der im Querschnitt etwa rechteckige Müllbehälter 10 besitzt auf seinen zwei gegenüberliegenden Seiten seiner Wandung 14 jeweils eine in der Ansicht dreieckförmige Wand 18. Die unte­ re Seite dieser Wand 18 schließt an die Randausbildung 16 an. Die hintere Dreieckseite dieser Wand 18 bildet die seitliche Begrenzung einer oberen Wand 20, mit der die beiden sich ge­ genüberliegenden Wände 18 in diesem oberen und hinteren Be­ reich des Müllbehälters 10 verbunden sind.
Die dritte Dreieckseite 22 dieser Wand 18, die mit der unteren Grundseite, d. h. mit der Randausbildung 16 einen spitzen Winkel 17 einschließt, bildet den seitlichen Rand der oberen Öffnung 24 des Müllbehälters 10. Diese Öffnung 24 ist ebenfalls in etwa rechteckförmig und wird durch einen Deckel 26 verschlossen (Fig. 1). Das Befüllen des Behälters erfolgt normalerweise von dem vorderen Rand 25 der Öffnung 24 aus.
An dem Deckel 26 sind in seinem oberen, hinteren Bereich seit­ lich jeweils eine Wange 28 befestigt. Jede dieser Wangen 28 verläuft etwa parallel außen an der Wand 18 entlang und ist in ihrem unteren Bereich um eine Schwenkachse 30 schwenkbar gelagert. Diese Lagerstelle befindet sich auf einer Anschlag­ platte 32, die mit ihrem unteren Bereich an der Randausbil­ dung 16 mittels zweier Schrauben 33 befestigt ist.
Die der Vorderseite 34 zugewandte Stirnseite 36 der Wange 28 schmiegt sich in die Höhlung eines stabförmigen U-Profils 38 ein. Dieses U-Profil ist in seinem unteren Bereich ebenfalls auf der Schwenkachse 30 gelagert. Im oberen Bereich dieses U- Profils 38 greift an der Stelle 40 eine Gasdruckfeder 42 an. Das andere Ende dieser Gasdruckfeder ist an der Stelle 44 nahe bei der dritten Dreieckseite 22 auf der Wand 18 drehbar gelagert.
Im geschlossenen Zustand des Deckels 26 (Fig. 1) schließt die Stirnseite 36 der Wange 28 und das U-Profil 38 einen Winkel 46 mit der Randausbildung 16 ein. Beim Öffnen des Deckels 26 um einen Winkelbereich, der durch den Pfeil 48 (Fig. 2) darge­ stellt wird, schwenkt die Gasdruckfeder 42 im Uhrzeigersinn um das Winkelmaß 49. Dabei schließen nunmehr sowohl das U-Pro­ fil 38 als auch die Stirnseite 36 der Wange 28 mit der Rand­ ausbildung 16 einen Winkel 50 ein. Bis in diese - in Fig. 2 durchgezogen gezeichnete - Stellung des Deckels 26 liegen seine beiden seitlichen Wangen 28 an den beiden U-Profilen 38 an. Das Gewicht des Deckels 26 wird dabei durch die Kraft der Gasdruckfeder 42 kompensiert.
Der Deckel 26 läßt sich problemlos in Pfeilrichtung 51 weiter in seine strichpunktiert gezeichnete maximale OFFEN-Stellung 26.1 bewegen. Das U-Profil 38 bewegt sich dabei nicht mit. Trotzdem ist die Handhabung des Deckels 26 im Winkelbereich des Pfeils 51 ohne größere Kraftanstrengung sehr leicht mög­ lich, da das Gewicht der bewegten Massen keinen großen Ab­ stand von der Schwenkachse 30 aufweist.
Die geometrische Lage und konstruktive Ausbildung der Gas­ druckfeder 42 sowie die Lage der Schwenkachse 30 sind so aus­ gewählt, daß zum Öffnen des Deckels 26 lediglich in einem ganz geringen Winkelbereich, der etwa durch den Pfeil 48.1 dargestellt ist (Fig. 2), ein gewisser Kraftaufwand erforder­ lich ist. Bei seinem weiteren Öffnen wird die Kraft der Gas­ druckfeder 42 so weit aktiviert, daß sie das Gewicht des Deckels 26 kompensieren kann. Dies hat zur Folge, daß der Deckel 26 sich anschließend an die durch den Pfeil 48.1 darge­ stellte Bewegung in seine in Fig. 2 durchgezogen gezeichnete Stellung selbsttätig, ohne Kraftaufwand bewegt.
Der in Fig. 2 durchgezogen gezeichnete Zustand des Deckels 26 ist der normale Zustand, wie er zum Befüllen des Müllumladebe­ hälters üblich und völlig ausreichend ist. Die Öffnung 24 des Müllumladebehälters 10 weist nämlich einen Öffnungsquer­ schnitt auf, der nur wenig kleiner als der lichte Querschnitt parallel zum Boden 12 ist. Zum Verschließen des Deckels 26 wird dieser nach unten zugezogen. Lediglich in seinem fast ge­ schlossenen letzten Winkelbereich, der durch den Pfeil 48.1 dargestellt ist, schließt er selbsttätig infolge seines Eigen­ gewichtes. Diese Bewegungsführung für den Deckel 26 ist inso­ fern optimal, als der Kraftaufwand beim Zuziehen eines Behäl­ ters geringer ist als er es beim Hochheben des Deckels wäre.
In Fig. 3 ist der Behälter während seines Entleerens darge­ stellt. In dem durch den Pfeil 48.1 dargestellten Schwenkbe­ reich hat sich der Deckel selbsttätig infolge seines wirken­ den Eigengewichtes geöffnet. Das anschließende weitere Öffnen des Deckels in seine in Fig. 3 dargestellte Lage ist durch die Kraft der Gasdruckfeder 42 unterstützt und bewirkt wor­ den. Sofern beim Entleeren des in dem Behälter vorhandenen Mülls derselbe gegen die Innenseite des Deckels 26 stoßen sollte, was bei sperrigem oder sonstigem Material der Fall sein kann und was durch den Pfeil 54 dargestellt ist, wird sich der Deckel 26 in Pfeilrichtung 56 weiter aufschwenken. Der Deckel 26 wird also dem Anprall des Mülls gleichsam aus­ weichen können. Mögliche Beschädigungen des Deckels 26 sind damit praktisch ausgeschlossen.
Diese Ausbildung des Deckels 26 weist beim Entleeren den großen Vorteil auf, daß zusätzliche Betätigungselemente zum Öffnen des Deckels an einem Müllsammelfahrzeug nicht vorhan­ den zu sein brauchen; der Deckel 26 öffnet sich nämlich selbsttätig. Dadurch können auch Beschädigungen durch auf den Deckel einwirkende Zwangskräfte bei beispielsweise nicht richtig ausgerichtetem Behälter während des Entleervorganges nicht auftreten.
Abgesehen davon, daß die Gasdruckfeder 42 über das U-Profil 38 wirkungsvoll das Gewicht des Deckels 26 kompensiert, um­ schließt das U-Profil 38 die Wange 28 und auch dessen Lager­ stelle auf der Schwenke 38 derart, daß beim Einfüllen von Müll durch die Öffnung 24 hindurch oder beim Herausfallen von Müll aus der Öffnung 24 heraus in der Entleerstellung des Be­ hälters (Fig. 3, 4) der Lagerbereich der Wange 28 auf der Schwenkachse 30 abgedeckt wird. Das Lager des U-Profils 38 um­ greift nämlich kappenartig die Lagerbuchse der Wange 28 auf der Schwenkachse 30. Die Funktionstüchtigkeit, d. h. Schwenk­ barkeit der beiden Wangen 28 und der U-Profile 38 können da­ her beim Ein- oder Ausladen von Müll durch denselben nicht beeinträchtigt werden.
Für manche Einsatzzwecke kann es sinnvoll sein, wenn der durch die Gasdruckfeder unterstützte Schwenkbereich des Deckels bei seinem Ausschwenken zum Zwecke des Einfüllens von Müll in den Behälter kleiner ist als während des Entleerens des Behälters. Diese jeweils unterschiedliche Zwangsöffnung des Behälters läßt sich beispielsweise dadurch erreichen, daß ein Haken oder dergleichen derart pendelnd an dem Abstützele­ ment befestigt wird, daß dieser Haken nur bei in etwa horizon­ taler Ausrichtung des Behälters hinter einem am Behälter vor­ handenen Widerlager sich verhakend anlegen kann, dagegen nicht in angekippter, d. h. in der Entleerstellung des Behäl­ ters. Dadurch kann in der Befüllstellung des Behälters durch dieses Verhaken der Schwenkbereich des Abstützelementes gegen­ über seinem in der Entleerstellung des Behälters möglichen maximalen Schwenkbereichs eingeschränkt werden. Durch bei­ spielsweise unterschiedliche Aufhängeorte für den Haken bzw. für sein Widerlager läßt sich der beim Befüllen des Behälters selbständig einstellende Öffnungswinkel des Deckels auf ein­ fache Weise variabel gestalten.

Claims (7)

1. Müllumladebehälter (10)
  • 1. mit einem schwenkbar angelenkten Deckel (26),
  • 2. mit einer Gasdruckfeder (42) als Öffnungshilfe für den Deckel (26),
  • 3. mit einem Abstützelement (38) für den Deckel (26), das schwenkbar am Behälter (10) befestigt ist und an dem die Gasdruckfeder (42) angelenkt ist,
dadurch gekennzeichnet, daß
  • 1. im oberen Bereich des Behälters (10) eine mit der Rückwand des Behälters (10) winklig verbundene Wand (20) vorhanden ist,
  • 2. die Wand (20) und die Behälteröffnung (24) winklig zueinander ausgerichtet sind und zwischen denselben zwei gegenüberliegenden Seitenwänden (18) des Behälters (10) vorhanden sind,
  • 3. am Deckel (26) seitliche Wangen (28) befestigt sind, mittels derer er schwenkbar am Behälter (10) gelagert ist,
  • 4. jeweils ein Abstützelement (38) an jeder Wange (28) anlegbar ist,
  • 5. die an dem jeweiligen Abstützelement (38) angelenkte Gasdruckfeder (42) an der Seitenwand (18) des Behälters (10) gelenkig befestigt ist,
  • 6. der Schwenkbereich (50) des Abstützelementes (38) geringer ist als der Schwenkbereich der Wangen (28), so daß nur innerhalb des Schwenkbereiches des Abstütz­ elementes (38) der Deckel (26) durch die Gasdruckfeder (42) abstützbar ist.
2. Behälter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
  • 1. die Schwenkachsen (30) von Deckel (26) und Abstütz­ element (38) dieselben sind.
3. Behälter (10) nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß
  • 1. die Breite der Behälteröffnung etwa das 0,6-fache bis 0,9-fache der Breite des lichten Raumes des Behälters (10) entspricht,
  • 2. die Schwenkachse (30) des Deckels (26)
    • 1. im Bereich zwischen der Ebene der Behälteröffnung (24) und der des Behälterbodens (12) sowie außerhalb des Innenraumes des Behälters (10) vorhanden ist,
    • 2. etwa den gleichen Abstand zum Behälterboden (12) auf­ weist wie der dem Behälterboden am nächsten liegende vor­ dere Rand (25) der Behälteröffnung (24),
    • 3. von diesem Rand (25) weiter entfernt ist als es der Breite der Behälteröffnung entspricht.
4. Behälter nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß
  • 1. das Abstützelement (38) einen derartigen Querschnitt aufweist, daß die Stirnfläche (36) der Wange (28) quer­ schnittsmäßig von dem Abstützelement (38) umfaßbar ist.
5. Behälter nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß
  • 1. das Abstützelement (38) einen U-Querschnitt aufweist, dessen Öffnung zur Wange (28) hin ausgerichtet ist.
6. Behälter nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß
  • 1. ein Haken derartig pendelnd an dem Abstützelement befestigt ist, daß er nur bei in etwa horizontaler Ausrichtung des Behälters hinter einem am Behälter vorhandenen Widerlager verhakend anlegbar ist, so daß der Schwenkbereich des Abstützelementes kleiner ist als sein maximal möglicher Schwenkbereich.
7. Behälter nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß
  • 1. der Lagerbereich der Wange (28) auf der Schwenkachse (30) aus Richtung der Behälteröffnung (24) abgedeckt ist durch eine kappenartige Ausbildung des Lagerbereichs des Abstützelementes (38) auf der Schwenkachse (30).
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