DE4018891C2 - Müllumladebehälter - Google Patents
MüllumladebehälterInfo
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Description
Die Erfindung betrifft einen Müllumladebehälter gemäß dem
Oberbegriff des Patentanspruchs 1. Derartige Müllumlade
behälter mit einem Fassungsvermögen etwa zwischen zwei und
fünf m3 besitzen einen relativ großen Deckel.
Diese Müllumladebehälter werden in ein Müllsammelfahrzeug
hinein entleert, das mit für den betreffenden Müllumlade
behälter angepaßten Greif- und Hubvorrichtungen ausgestattet
ist.
Aus der DE-OS 26 27 949 ist ein Müllumladebehälter bekannt,
der mit einem entsprechend großen Deckel ausgestattet ist.
Dieser Deckel ist zweigeteilt in Form von zwei etwa jeweils
die halbe Öffnung verschließenden Deckelteile ausgebildet.
Der von vorne zu öffnende vordere Deckelteil ist auf
seitlich außerhalb des Behälters gelagerten Schlitten nach
hinten zu verfahren. Gleichzeitig bzw. unabhängig davon kann
er um eine im hinteren Bereich des Deckels vorhandene
Schwenkachse nach oben aufgeschwenkt werden. Der die hintere
Hälfte verschließende Deckelteil ist um eine an der hinteren
Wand des Behälters vorhandene Schwenkachse ebenfalls nach
oben aufzuschwenken. Dieser hintere Deckelteil ist von einer
einzelnen Person praktisch nicht zu öffnen, da dieselbe dazu
in den Behälter hineinsteigen müßte.
Um den Müllumladebehälter zu entleeren, sind an dem Müll
fahrzeug jeweils seitliche Führungsschienen für seitlich an
dem vorderen Deckelteil angebrachte Vorsprünge vorhanden.
Diese Vorsprünge greifen bei der Hub-Schwenkbewegung des
Behälters in seine Entleerstellung hinein jeweils seitlich
in die Schienen, wodurch die Vorsprünge relativ zum Behälter
nach hinten verschoben werden. Dadurch werden auch die seit
lichen Schlitze, die den vorderen Deckel tragen, nach hinten
mit verschoben. Durch ihr jeweiliges Eigengewicht schwenken
in der Entleerstellung des Behälters dann die beiden Deckel
teile auf. Durch diese Art der Deckelausbildung wirken
während des Entleervorganges sehr starke Zwängungskräfte auf
den Deckel. Dadurch muß der Behälterdeckel und seine
Lagerung am Behälterrand entsprechend stark ausgebildet
werden. Zusätzliche Zwängungskräfte werden durch eine sich
nicht immer vermeidende geringe Schiefstellung des Behälters
am Müllsammelfahrzeug verursacht.
Ein Müllumladebehälter der gattungsgemäßen Art ist aus der
DE-OS 28 19 022 bekannt. Dieser vorbekannte Müllumlade
behälter besitzt einen am Behälter schwenkbar angelenkten
Deckel. Außerdem ist eine Gasdruckfeder als Öffnungshilfe
für den Deckel vorhanden. Die Gasdruckfeder ist einerseits
am Deckel und andererseits an einem Abstützelement ange
lenkt. Das Abstützelement ist seinerseits am Behälter
schwenkbar gelagert. Bei dieser Deckelkonstruktion schwenkt
sich der Deckel aus seinem verschlossenen Zustand in einer
ersten Schwenkbewegung so weit auf, wie die Gasdruckfeder
dies zuläßt. Bei seiner weiteren AUF-Bewegung zieht der
Deckel über die maximal ausgezogene Gasdruckfeder das
Abstützelement mit, wobei sich das Abstützelement ent
sprechend mit verschwenkt. Die vom Deckel zu verschließende
Öffnung reicht praktisch über den gesamten Querschnitt des
Behälters. Die Gasdruckfeder ist so ausgelegt, daß sie dem
Gewicht des Deckels entgegenwirkt derart, daß der Deckel in
jeder seiner AUF-Stellungen "stehenbleiben kann". Dies gilt
für die Schwenkbewegung des Deckels, während der die Gas
druckfeder mehr oder weniger weit ausgezogen werden kann. Im
maximal geöffneten Zustand, der dem Entleerzustand des
Behälters entspricht, hängt der Deckel über die Gasdruck
feder an dem Abstützelement an. Aus dem Behälter heraus
fallender Müll prallt gegen den aufstehenden Deckel und
zieht dadurch an der Gasdruckfeder, was diese beim Entleeren
durchgehend entsprechend beansprucht.
Ausgehend von diesem Stand der Technik liegt der Erfindung
die Aufgabe zugrunde, einen Müllumladebehälter der eingangs
genannten Art anzugeben, in den auch von einer einzelnen
Person problemlos Müll eingelagert werden kann und der auf
möglichst schonende Weise in ein Müllsammelfahrzeug hinein
entleert werden kann.
Diese Erfindung ist durch die Merkmale des Hauptanspruchs
gegeben. Weiterbildungen der Erfindung sind Gegenstand von
Unteransprüchen.
Aufgrund dieser Behälterausbildung kann ein einzelner
Deckelteil verwendet werden. Auch ist es möglich, diesen
Deckel relativ zum Behälter sehr groß auszubilden, wobei er
trotzdem noch von einer Person aufgeschwenkt bzw. zugeklappt
werden kann. Zum Öffnen braucht der Deckel aus seiner
vollständig verschlossenen Stellung lediglich ein geringes
Maß aufgezogen zu werden. Anschließend schwenkt er sich
selbsttätig so weit auf, wie die Gasdruckfeder dies zuläßt.
In der Entleerstellung des Behälters kann die Klappe durch
ihr Eigengewicht problemlos aufschwenken, so daß irgend
welche Deckelbetätigungselemente am Müllsammelfahrzeug nicht
erforderlich sind, was die Gefahr ausschließt, daß beim
Entleeren des Behälters sein Deckel beschädigt werden
könnte. Dadurch, daß der Deckel in der Entleerstellung des
Behälters nicht mehr an den Abstützelementen anliegt, hat er
keine kraftmäßige Verbindung mehr mit den ihn ansonsten
abstützenden Gasdruckfedern. Aus dem Behälter heraus
fallender Müll, der gegen die Innenseite des Deckels zwangs
weise prallt und ein Schütteln und Hin- und Herschwenken des
Deckels verursacht, dann somit keine Zug- und Druckkräfte
auf die Gasdruckfeder ausüben. Außerdem wird die Belastung
für den Deckel noch dadurch weiter vermindert, daß der Müll
durch die die Öffnung des Behälters begrenzende schräge
Rückwand bereits stark umgelenkt wird, so daß der aus dem
Behälter herausfallende Müll mit verringerter Wucht auf den
Deckel aufprallt.
Die Lage und Stärke der Gasdruckfeder und ihre Befestigung
an dem Abstützelement sowie die Lage der Schwenkachse sind
vorteilhafterweise so vorhanden, daß bei horizontaler Aus
richtung des Behälters der Deckel in seinem geschlossenen
Zustand durch sein Gewicht die Behälteröffnung verschließt
und daß der Deckel ab einem ganz geringen Öffnungszustand
entgegen der Wirkung seines Eigengewichtes selbständig auf
schwenkt, wobei die Aufschwenkbewegung des Deckels durch die
Schwenkbewegung des Abstützelementes bestimmt bzw. begrenzt
wird. Zum Öffnen des Behälters braucht der Deckel lediglich
kurz angehoben zu werden; die weitere Aufschwenkbewegung
macht der Deckel durch die Kraftunterstützung der Gasdruck
feder selbständig. Da die Gasdruckfeder an dem Abstütz
element befestigt ist, begrenzt beispielsweise der Auszugs
weg der Gasdruckfeder die Schwenkbewegung des Abstütz
elementes. Da diese Gasdruckfeder außerdem auch bei der
Entleerstellung des Behälters den Deckel entsprechend
aufstellt, hat es sich als sinnvoll herausgestellt, den
Schwenkbereich des Deckels insgesamt größer auszubilden, als
es dem Schwenkbereich des Abstützelementes entspricht. Das
zusätzliche Öffnen des Deckels ist ohne große Kraft
anstrengung möglich, wenn der Deckel so ausgebildet wird,
daß sein Schwerpunkt in der maximalen Schwenkstellung des
Abstützelementes nah bei der Schwenkachse des Deckels liegt.
Diese zusätzliche Möglichkeit zum Verschwenken des Deckels
hat hinsichtlich des Entleervorganges den zusätzlichen
Vorteil, daß Müllanteile, die beim Herausfallen aus dem
Behälter von innen gegen den Deckel stoßen, durch den Deckel
nicht behindert werden, da der Deckel entsprechend weiter
aufschwenken, d. h. ausweichen kann.
Um ein Verkanten des Deckels bei seiner Auf- und Zu-Bewegung
zu vermeiden, sind an den sich gegenüberliegenden beiden
Außenseiten jeweils ein Abstützelement und dementsprechend
jeweils eine Gasdruckfeder vorhanden.
Die Erfindung wird im folgenden anhand des in der Zeichnung
dargestellten Ausführungsbeispiels näher beschrieben und
erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 eine Seitenansicht eines auf einem horizontalen
Untergrund stehenden verschlossenen Behälters,
Fig. 2 den Behälter nach Fig. 1 mit teilweise bzw. maximal
aufgeschwenktem Deckel,
Fig. 3 den Behälter nach Fig. 1 und 2 in seiner Entleer
stellung mit teilweise aufgeschwenktem Deckel und
Fig. 4 den Behälter nach Fig. 3 mit weiter aufgeschwenktem
Deckel.
Ein Müllumladebehälter 10 besitzt einen Boden 12 mit einer
sich daran anschließenden umlaufenden Wandung 14. Diese Wan
dung 14 weist eine umlaufende, verstärkte Randausbildung 16
auf. Diese Randausbildung 16 verläuft parallel zum Boden 12.
Der im Querschnitt etwa rechteckige Müllbehälter 10 besitzt
auf seinen zwei gegenüberliegenden Seiten seiner Wandung 14
jeweils eine in der Ansicht dreieckförmige Wand 18. Die unte
re Seite dieser Wand 18 schließt an die Randausbildung 16 an.
Die hintere Dreieckseite dieser Wand 18 bildet die seitliche
Begrenzung einer oberen Wand 20, mit der die beiden sich ge
genüberliegenden Wände 18 in diesem oberen und hinteren Be
reich des Müllbehälters 10 verbunden sind.
Die dritte Dreieckseite 22 dieser Wand 18, die mit der
unteren Grundseite, d. h. mit der Randausbildung 16 einen
spitzen Winkel 17 einschließt, bildet den seitlichen Rand der
oberen Öffnung 24 des Müllbehälters 10. Diese Öffnung 24 ist
ebenfalls in etwa rechteckförmig und wird durch einen Deckel
26 verschlossen (Fig. 1). Das Befüllen des Behälters erfolgt
normalerweise von dem vorderen Rand 25 der Öffnung 24 aus.
An dem Deckel 26 sind in seinem oberen, hinteren Bereich seit
lich jeweils eine Wange 28 befestigt. Jede dieser Wangen 28
verläuft etwa parallel außen an der Wand 18 entlang und ist
in ihrem unteren Bereich um eine Schwenkachse 30 schwenkbar
gelagert. Diese Lagerstelle befindet sich auf einer Anschlag
platte 32, die mit ihrem unteren Bereich an der Randausbil
dung 16 mittels zweier Schrauben 33 befestigt ist.
Die der Vorderseite 34 zugewandte Stirnseite 36 der Wange 28
schmiegt sich in die Höhlung eines stabförmigen U-Profils 38
ein. Dieses U-Profil ist in seinem unteren Bereich ebenfalls
auf der Schwenkachse 30 gelagert. Im oberen Bereich dieses U-
Profils 38 greift an der Stelle 40 eine Gasdruckfeder 42 an.
Das andere Ende dieser Gasdruckfeder ist an der Stelle 44
nahe bei der dritten Dreieckseite 22 auf der Wand 18 drehbar
gelagert.
Im geschlossenen Zustand des Deckels 26 (Fig. 1) schließt die
Stirnseite 36 der Wange 28 und das U-Profil 38 einen Winkel
46 mit der Randausbildung 16 ein. Beim Öffnen des Deckels 26
um einen Winkelbereich, der durch den Pfeil 48 (Fig. 2) darge
stellt wird, schwenkt die Gasdruckfeder 42 im Uhrzeigersinn
um das Winkelmaß 49. Dabei schließen nunmehr sowohl das U-Pro
fil 38 als auch die Stirnseite 36 der Wange 28 mit der Rand
ausbildung 16 einen Winkel 50 ein. Bis in diese - in Fig. 2
durchgezogen gezeichnete - Stellung des Deckels 26 liegen
seine beiden seitlichen Wangen 28 an den beiden U-Profilen 38
an. Das Gewicht des Deckels 26 wird dabei durch die Kraft der
Gasdruckfeder 42 kompensiert.
Der Deckel 26 läßt sich problemlos in Pfeilrichtung 51 weiter
in seine strichpunktiert gezeichnete maximale OFFEN-Stellung
26.1 bewegen. Das U-Profil 38 bewegt sich dabei nicht mit.
Trotzdem ist die Handhabung des Deckels 26 im Winkelbereich
des Pfeils 51 ohne größere Kraftanstrengung sehr leicht mög
lich, da das Gewicht der bewegten Massen keinen großen Ab
stand von der Schwenkachse 30 aufweist.
Die geometrische Lage und konstruktive Ausbildung der Gas
druckfeder 42 sowie die Lage der Schwenkachse 30 sind so aus
gewählt, daß zum Öffnen des Deckels 26 lediglich in einem
ganz geringen Winkelbereich, der etwa durch den Pfeil 48.1
dargestellt ist (Fig. 2), ein gewisser Kraftaufwand erforder
lich ist. Bei seinem weiteren Öffnen wird die Kraft der Gas
druckfeder 42 so weit aktiviert, daß sie das Gewicht des
Deckels 26 kompensieren kann. Dies hat zur Folge, daß der
Deckel 26 sich anschließend an die durch den Pfeil 48.1 darge
stellte Bewegung in seine in Fig. 2 durchgezogen gezeichnete
Stellung selbsttätig, ohne Kraftaufwand bewegt.
Der in Fig. 2 durchgezogen gezeichnete Zustand des Deckels 26
ist der normale Zustand, wie er zum Befüllen des Müllumladebe
hälters üblich und völlig ausreichend ist. Die Öffnung 24 des
Müllumladebehälters 10 weist nämlich einen Öffnungsquer
schnitt auf, der nur wenig kleiner als der lichte Querschnitt
parallel zum Boden 12 ist. Zum Verschließen des Deckels 26
wird dieser nach unten zugezogen. Lediglich in seinem fast ge
schlossenen letzten Winkelbereich, der durch den Pfeil 48.1
dargestellt ist, schließt er selbsttätig infolge seines Eigen
gewichtes. Diese Bewegungsführung für den Deckel 26 ist inso
fern optimal, als der Kraftaufwand beim Zuziehen eines Behäl
ters geringer ist als er es beim Hochheben des Deckels wäre.
In Fig. 3 ist der Behälter während seines Entleerens darge
stellt. In dem durch den Pfeil 48.1 dargestellten Schwenkbe
reich hat sich der Deckel selbsttätig infolge seines wirken
den Eigengewichtes geöffnet. Das anschließende weitere Öffnen
des Deckels in seine in Fig. 3 dargestellte Lage ist durch
die Kraft der Gasdruckfeder 42 unterstützt und bewirkt wor
den. Sofern beim Entleeren des in dem Behälter vorhandenen
Mülls derselbe gegen die Innenseite des Deckels 26 stoßen
sollte, was bei sperrigem oder sonstigem Material der Fall
sein kann und was durch den Pfeil 54 dargestellt ist, wird
sich der Deckel 26 in Pfeilrichtung 56 weiter aufschwenken.
Der Deckel 26 wird also dem Anprall des Mülls gleichsam aus
weichen können. Mögliche Beschädigungen des Deckels 26 sind
damit praktisch ausgeschlossen.
Diese Ausbildung des Deckels 26 weist beim Entleeren den
großen Vorteil auf, daß zusätzliche Betätigungselemente zum
Öffnen des Deckels an einem Müllsammelfahrzeug nicht vorhan
den zu sein brauchen; der Deckel 26 öffnet sich nämlich
selbsttätig. Dadurch können auch Beschädigungen durch auf den
Deckel einwirkende Zwangskräfte bei beispielsweise nicht
richtig ausgerichtetem Behälter während des Entleervorganges
nicht auftreten.
Abgesehen davon, daß die Gasdruckfeder 42 über das U-Profil
38 wirkungsvoll das Gewicht des Deckels 26 kompensiert, um
schließt das U-Profil 38 die Wange 28 und auch dessen Lager
stelle auf der Schwenke 38 derart, daß beim Einfüllen von
Müll durch die Öffnung 24 hindurch oder beim Herausfallen von
Müll aus der Öffnung 24 heraus in der Entleerstellung des Be
hälters (Fig. 3, 4) der Lagerbereich der Wange 28 auf der
Schwenkachse 30 abgedeckt wird. Das Lager des U-Profils 38 um
greift nämlich kappenartig die Lagerbuchse der Wange 28 auf
der Schwenkachse 30. Die Funktionstüchtigkeit, d. h. Schwenk
barkeit der beiden Wangen 28 und der U-Profile 38 können da
her beim Ein- oder Ausladen von Müll durch denselben nicht
beeinträchtigt werden.
Für manche Einsatzzwecke kann es sinnvoll sein, wenn der
durch die Gasdruckfeder unterstützte Schwenkbereich des
Deckels bei seinem Ausschwenken zum Zwecke des Einfüllens von
Müll in den Behälter kleiner ist als während des Entleerens
des Behälters. Diese jeweils unterschiedliche Zwangsöffnung
des Behälters läßt sich beispielsweise dadurch erreichen, daß
ein Haken oder dergleichen derart pendelnd an dem Abstützele
ment befestigt wird, daß dieser Haken nur bei in etwa horizon
taler Ausrichtung des Behälters hinter einem am Behälter vor
handenen Widerlager sich verhakend anlegen kann, dagegen
nicht in angekippter, d. h. in der Entleerstellung des Behäl
ters. Dadurch kann in der Befüllstellung des Behälters durch
dieses Verhaken der Schwenkbereich des Abstützelementes gegen
über seinem in der Entleerstellung des Behälters möglichen
maximalen Schwenkbereichs eingeschränkt werden. Durch bei
spielsweise unterschiedliche Aufhängeorte für den Haken bzw.
für sein Widerlager läßt sich der beim Befüllen des Behälters
selbständig einstellende Öffnungswinkel des Deckels auf ein
fache Weise variabel gestalten.
Claims (7)
1. Müllumladebehälter (10)
- 1. mit einem schwenkbar angelenkten Deckel (26),
- 2. mit einer Gasdruckfeder (42) als Öffnungshilfe für den Deckel (26),
- 3. mit einem Abstützelement (38) für den Deckel (26), das schwenkbar am Behälter (10) befestigt ist und an dem die Gasdruckfeder (42) angelenkt ist,
- 1. im oberen Bereich des Behälters (10) eine mit der Rückwand des Behälters (10) winklig verbundene Wand (20) vorhanden ist,
- 2. die Wand (20) und die Behälteröffnung (24) winklig zueinander ausgerichtet sind und zwischen denselben zwei gegenüberliegenden Seitenwänden (18) des Behälters (10) vorhanden sind,
- 3. am Deckel (26) seitliche Wangen (28) befestigt sind, mittels derer er schwenkbar am Behälter (10) gelagert ist,
- 4. jeweils ein Abstützelement (38) an jeder Wange (28) anlegbar ist,
- 5. die an dem jeweiligen Abstützelement (38) angelenkte Gasdruckfeder (42) an der Seitenwand (18) des Behälters (10) gelenkig befestigt ist,
- 6. der Schwenkbereich (50) des Abstützelementes (38) geringer ist als der Schwenkbereich der Wangen (28), so daß nur innerhalb des Schwenkbereiches des Abstütz elementes (38) der Deckel (26) durch die Gasdruckfeder (42) abstützbar ist.
2. Behälter nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß
- 1. die Schwenkachsen (30) von Deckel (26) und Abstütz element (38) dieselben sind.
3. Behälter (10) nach einem der vorstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß
- 1. die Breite der Behälteröffnung etwa das 0,6-fache bis 0,9-fache der Breite des lichten Raumes des Behälters (10) entspricht,
- 2. die Schwenkachse (30) des Deckels (26)
- 1. im Bereich zwischen der Ebene der Behälteröffnung (24) und der des Behälterbodens (12) sowie außerhalb des Innenraumes des Behälters (10) vorhanden ist,
- 2. etwa den gleichen Abstand zum Behälterboden (12) auf weist wie der dem Behälterboden am nächsten liegende vor dere Rand (25) der Behälteröffnung (24),
- 3. von diesem Rand (25) weiter entfernt ist als es der Breite der Behälteröffnung entspricht.
4. Behälter nach einem der vorstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß
- 1. das Abstützelement (38) einen derartigen Querschnitt aufweist, daß die Stirnfläche (36) der Wange (28) quer schnittsmäßig von dem Abstützelement (38) umfaßbar ist.
5. Behälter nach Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet, daß
- 1. das Abstützelement (38) einen U-Querschnitt aufweist, dessen Öffnung zur Wange (28) hin ausgerichtet ist.
6. Behälter nach einem der vorstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß
- 1. ein Haken derartig pendelnd an dem Abstützelement befestigt ist, daß er nur bei in etwa horizontaler Ausrichtung des Behälters hinter einem am Behälter vorhandenen Widerlager verhakend anlegbar ist, so daß der Schwenkbereich des Abstützelementes kleiner ist als sein maximal möglicher Schwenkbereich.
7. Behälter nach einem der vorstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß
- 1. der Lagerbereich der Wange (28) auf der Schwenkachse (30) aus Richtung der Behälteröffnung (24) abgedeckt ist durch eine kappenartige Ausbildung des Lagerbereichs des Abstützelementes (38) auf der Schwenkachse (30).
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Also Published As
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