DE401609C - Am Stoffdruecker von Naehmaschinen gelagerte Schneidvorrichtung - Google Patents

Am Stoffdruecker von Naehmaschinen gelagerte Schneidvorrichtung

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DE401609C
DE401609C DEU7698D DEU0007698D DE401609C DE 401609 C DE401609 C DE 401609C DE U7698 D DEU7698 D DE U7698D DE U0007698 D DEU0007698 D DE U0007698D DE 401609 C DE401609 C DE 401609C
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DE
Germany
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knife
cutting device
cutting
sewing machines
presser foot
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Expired
Application number
DEU7698D
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English (en)
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Union Special GmbH
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Union Special GmbH
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D05SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
    • D05BSEWING
    • D05B37/00Devices incorporated in sewing machines for slitting, grooving, or cutting
    • D05B37/04Cutting devices

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Sewing Machines And Sewing (AREA)

Description

  • Am Stoffdrücker von Nähmaschinen gelagerte Schneidvorrichtung. Die Erfindung bezieht sich auf eine i Schneidvorrichtung, die zum Einschneiden eines Risses in Leder u. dgl. dient, in welchen der Nähfaden versenkt gelegt wird, um ihn gegen Abnutzung zu schützen. ' Bei den bekannten Rißvorrichtungen steht i das Messer fest und schneidet den Riß, wenn das Leder fortbewegt wird. Die Fortbewegung des Leders von einem Stich zum andern wurde durch das gleichzeitige Schneiden des Risses erschwert oder auch bei härterem Leder unmöglich gemacht.
  • Dieser Nachteil ist gemäß der Erfindung dadurch beseitigt, daß der Riß zu der Zeit eingeschnitten wird, wenn das Leder still liegt, also außerhalb der Zeit, während welcher die Fortbewegung des Leders stattfindet. Zu diesem Zweck führt das Messer vor der Nadel Schneidbewegun.gen in der Nahtlinie aus.
  • Um auch das Nähen über Erhöhungen hinweg möglich zu machen, ist die Schneidvorrichteng lösbar mit der Sohle des Drückerfußes verbunden, so daß sie zeitweise aus der Arbeitsstellung gehoben wird und nicht mehr in das Leder eingreift, während die Maschine so lange weiter näht, bis die Schneidvorrichtung wieder gesenkt wird.
  • In den Zeichnungen ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt.
  • Abb. i zeigt die Schneidvorrichtung in Verbindung mit dem Drückerfuß im Grundriß, auf der Maschinentischplatte mit Stoffkantenführer.
  • Abb. 2 ist ein Teil der Schneidvorrichtung in größerem Maßstabe, teils im Grundriß, teils im Schnitt, und zeigt den Messerhalter mit Achse und Führung sowie die Umlegeleiste.
  • Abb. 3 ist ein Schnitt nach Linie b-b der Abb. i und zeigt die Messerstangenführung mit der auf ihr befestigten Umlegleiste in natürlicher Größe.
  • Abb. q.a, b, c, d, e zeigen das Messer in fünf verschiedenen Ansichten.
  • Abb. 5 zeigt die Nähmaschine mit Schneidapparat in Vorderansicht. Abb. 6 ist ein Schnitt nach Linie c-c der Abb. 7.
  • Abb. 7 ist eine Seitenar. sicht der Nähmaschine mit Schneidvorrichtung.
  • Abb.8 ist ein parallel der Bildebene der Ahb. 7 .geführter Schnitt.
  • Abb. 9 zeigt in mehr als natürlicher Größe Nadel, Messer und Umleger in Seitenansicht. Abb. io ist ein Grundriß zu Abb. 9.
  • Abb. i i ist ein ebensolcher Grundriß .in der Stellung unmittelbar nach dem Schnitt.
  • Abb. 12 zeigt an einer Sohle in Ansicht die zti verrichtende Arbeit.
  • Die Einrichtung besteht im wesentlichen aus der Schneidvorrichtung, ihrem Antrieb und dein Drückerfuß.
  • Das Führtingastück i für die Messerachse 2 ist gleitend an der Drückerfußstange 3 befestigt und umgreift mit einer Gabel ia d:ie Führungsstange -. zur Verhütung seitlicher Verdrehung. Die Messerachse 2 ist in der Führung i gelagert und wird achsial in dieser verschoben. Sie hat am vorderen Ende einen Kopf 5 mit wagerechtem Loch, in welchem der Zapfen 6 des Messerhalters 7 durch eine Schraube 8 festgespannt ist.
  • Der Messerhalter 7 hat eine Pratze 9, welche nach Anziehen einer Schraube das NIe.sser io festhält. Das Messer kann nach Lösen der Pratze 9 senkrecht auf die geeignete Schnittiefe und nach Lösen der Schraube 8 seitlich zur Nadel 18 eingestellt werden. Am hinteren Ende der Messerachse 2 ist ein Verbindungsstück i i befestigt, welches rechts die Führungsachse 12 festhält. Diese Achse 12 wird von dem U-förmigen Ende 13 am Führungsstück i (Abb. 2 und 3) eingriffen und verhindert eine Drehung der Messerstange 2. Auf der Achse 12 ist eine drehbare und achsial nicht verschiebbare Hülse 1.12 mit Zapfen 1d.a gelagert.
  • Auf dem Zapfen 1.12a ist eine Kugel 15 achsial verschiebbar gelagert, welche von einem Lager 16 gehalten wird. Das Lager 16 hat einen Arm 1611 (Abb. 5, 6 und 7), welcher auf dem Stoffschieberträger 17 befestigt ist. Die Verbindung des Stoffschieberträgers 17 mit der Messerachse 2 veranl,aßt eine Verschiebung des Messers io jedesmal um die gleiche Länge wie das Leder fortbewegt wird, also um eine Stichlänge.
  • Die Abb. 7 zeigt den nach unten gesenkten Stoffschieber 1711 und den Beginn seines wirkungslosen Rückganges in der Richtung vor die Nadel ie, diese steckt tief im Leder und das Messer befindet .sich dicht vor derselben. Bei der folgernden Weiterbewegung der Nähmaschinenteile, bewegt sich das Messer io, gleichzeitig den Riß einschneidend, um eine Stichlänge vor die Nadel 18, worauf sich die Nadel über .das Arbeitsstück i 9 erhebt und der Stoffschieber i7a anfängt, das Arbeitsstück sowie das Messer gleichzeitig gegen die Nadel um eine Stichlänge zu bewegen.
  • Das Messer io hilft dadurch, daß es gleichzeitig mit dem Arbeitsstück i9 bewegt wird, beim Vorschub mit, wie ein über dem Arbeitsstück angeordneter Stoffschieber. Es läuft bis dicht vor die Nadel 18, worauf diese in den geöffneten Riß eintritt und sich der Vorgang für den nächsten Stich wie oben beschrieben wiederholt.
  • Die hinter der Nadel 18 hochstehende Rißlippe wird durch eine Umlegleiste 2o (Abb. i Lind 2) niedergelegt, so daß .der Nähfaden von der Rißlippe gedeckt wird. Je nach der Breite der Rißlippe, muß die Form der Umlegkante 20 und ihre Entfernung von dem :11 c-sser i o geändert werden. Der Umleger 2o ist deshalb abnehmbar auf der zylinderförmigen Nabe der Führung io befestigt und auf derselben auch einstellbar durch die Klemme 21 und eine Schraube 22.
  • Damit die Schneidvorrichtung aus ihrer A rbeitsstellung gehoben werden kann, ist sie an der Nabe ili, senkrecht gleitend, am unteren Ende der Drückerstange 3 gelagert.
  • In der Stange 3 ist eine Feder 23 (Abb. 6) angeordnet, die das Führungsstück i abwärts auf die Sohle 24. des Drückerfußes drückt. Seitlich an letzterem ist ein Lappen 25 mit Ansatzschraube 26, die einen Hebel 27 mit exzentrischer Kurve 27a trägt. Die Führungsnabe 1d des Führungsstückes i weist einen Zapfen 28 auf, welcher über der Hebelkurve liegt.
  • Wird nun an dem Griff 29 der Hebel 27 nach oben gedreht, so hebt die exzentrische Hebelbahn 2711 den Zapfen 28 mit Führungsnabe ili in die Höhe und die mit dem Führungsstück i verbundene Schneidvorrichtung aus der Arbeitsstellung. Die Drückerfußsohle 24 bleibt auf dem Arbeitsstück i9 in Wirkung. Nun kann bei gehobener Schneidvorrichtung, ohne zu schneiden, weiter genäht werden.
  • Die Sohle 2.4 des Drückerfußes hat einen senkrechten Zapfen 3o, welcher durch einen Arm 31 mit der Drückerstange 3 bei Nabe 31a verbunden ist.
  • Wird die Stange 3 durch den bekannten Hebel 32 gehoben, so hebt sich die Sohle 2.4 mit der Schneidvorrichtung in die Höhe, so daß das fertige Arbeitsstück i9 zur Abnahme frei wird und das neue eingeführt werden kann.
  • Das Messer io (Abb. 4a bis 4c) besteht im @t esentlichen aus dem in der Gebrauchslage (Abb. .4c) etwas schräge stehenden Schaft io° zum Festhalten und der beinahe wagerecht liegenden Klinge iob.
  • Die senkrecht laufende Kant ioe dient zum Aufrichten der Rißl.ippe. Um .dieses Aufrichten zu erleichtern, wurde die Klinge iob über die Aufrichtkante hinaus verlängert, so daß die Stelle, wo das Messer die Rißlippe abschneidet, eine gewisse Strecke vor der Stelle liegt, wo -die Kante ioe beginnt, sie aufzurichten und die Rißlippe an der A.ufrichtstelle schon genügend lose und frei ist, um mit wenig Druck und ohne Stauchung aufgerichtet zu werden.
  • Vor dem Messer ist ein Stoffniederhalter 33 angebracht, welcher verhindert, .daß das Messer io zu tief in das Leder eingreift, und die Erzielung gleichmäßig tiefer Einschnitte bzw. Rißlippen sichert.

Claims (2)

  1. PATEN T- ANSPRÜCHE: i. Am Stoffdrücker von Nähmaschinen gelagerte Schneidvorrichtun.g zum Einschneiden einer Rißlippe, dadurch gekennzeichnet, daß das Messer Schneidbewegungen in der Nahtlinie vor der Nadel ausführt zur Erzeugung eines Einschnittes in die Oberfläche des Arbeitsstückes, in welchem der Nähfaden versenkt wird.
  2. 2. Schneidvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß sie lösbar mit dem Stoffdrücker verbunden ist, derart, daß sie bei weiterarbeitendem Stoffdrücker mit dem @Zesser senkrecht von der Stofffläche abhebbar ist und während des N ähens in oder aus der schneidenden Stellung gebracht werden kann, wobei sie in beiden Stellungen durch eine Rast festgehalten wird.
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