DE4013432C2 - Funkenerosive Drahtschneidemaschine mit einer Vorschubeinrichtung zum Einfädeln der Drahtelektrode - Google Patents
Funkenerosive Drahtschneidemaschine mit einer Vorschubeinrichtung zum Einfädeln der DrahtelektrodeInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine funkenerosive Drahtschneidemaschine
gemäß dem Oberbegriff von Patentanspruch
1.
Eine solche funkenerosive Drahtschneidemaschine ist bekannt (US 4 814 572).
Bei dieser bekannten Vorrichtung wird
zwischen der zufuhrseitigen Drahtelektroden-Führungseinrichtung
und der aufnahmeseitigen Drahtelektroden-Führungseinrichtung
im Betrieb ein Werkstück angeordnet, das
mit einer Bearbeitungsvorbohrung versehen ist und mit
Hilfe der Bearbeitungsvorrichtung funkenerosiv
bearbeitet werden soll. Während der funkenerosiven Bearbeitung
verläuft die Drahtelektrode durch die zufuhrseitige
Führungseinrichtung, das Werkstück und die aufnahmeseitige
Führungseinrichtung. Daher ist es zur Vorbereitung
der funkenerosiven Bearbeitung notwendig, die
Drahtelektrode mit ihrem freien Ende voran durch die zufuhrseitige
Führungseinrichtung, das Werkstück und die
aufnahmeseitige Führungseinrichtung einzufädeln. Die in
der zufuhrseitigen Führungseinrichtung vorgesehenen Öffnungen,
durch die die Drahtelektrode schließlich verlaufen
soll und eingefädelt werden muß, und zu denen auch die
Öffnung der Strahldüse gehört, haben einen vergleichsweise
kleinen Durchmesser, der nur ein geringes Spiel bezüglich
der Drahtelektrode aufweist, damit diese möglichst
genau geführt wird. Der vergleichsweise kleine
Durchmesser dieser Öffnungen erhöht jedoch die Gefahr von
Störungen während des Einfädelns, die beispielsweise dann
auftreten, wenn das freie Ende der Drahtelektrode die jeweilige
Öffnung nicht genau trifft und an deren Rand hängenbleibt.
Um derartige Schwierigkeiten vorzubeugen, ist bei der bekannten
Vorrichtung beispielsweise vorgesehen, daß die
Strahldüse geteilt ist und erst nach dem Einfädeln der
Drahtelektrode durch die übrige zufuhrseitige Führungseinrichtung
um die Drahtelektrode geschlossen wird. Dies
führt zu vergleichsweise komplizierter Ausbildung der bekannten
Bearbeitungsvorrichtung.
Eine weitere Möglichkeit, Störungen während des Einfädelns
der Drahtelektrode vorzubeugen, besteht darin, die
Drahtelektrode während des gesamten Einfädelvorgangs mit
geringer Vorschubgeschwindigkeit zu fördern, da eine geringe
Vorschubgeschwindigkeit einem Auswandern des freien
Endes der Drahtelektrode vorbeugt. Dieses Vorgehen führt
jedoch zu verhältnismäßig langer Dauer des Einfädelvorganges,
worunter die Produktivität bei der funkenerosiven
Bearbeitung leidet.
Durch die DE 27 55 777 C2 ist eine elektroerosive Bearbeitungsvorrichtung
bekannt, die eine Greifeinrichtung
auf der von der zufuhrseitigen Drahtelektroden-Führungseinrichtung
abgewandten Seite des Werkstücks aufweist.
Ferner weist diese bekannte Bearbeitungsvorrichtung eine
Ermittlungseinrichtung auf, mit deren Hilfe die Vorschubstrecke
des freien Endes der Drahtelektrode gemessen
wird, während die Drahtelektrode durch das Werkstück vorgeschoben
wird, bis es von der Greifvorrichtung erfaßt
werden kann. Nach Durchlaufen dieser erfaßten Vorschubstrecke
wird der Vorschub beendet. Das Einfädeln der
Drahtelektrode in die zufuhrseitige Drahtelektroden-Führungseinrichtung
wird durch diese Maßnahme nicht beeinflußt,
insbesondere nicht vereinfacht oder zuverlässiger
gestaltet.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die gattungsgemäße
Bearbeitungsvorrichtung dahingehend weiterzubilden,
daß das Einfädeln der Drahtelektrode in die zufuhrseitige
Führungseinrichtung möglichst störungsfrei erfolgen kann,
ohne daß dies hohen konstruktiven Aufwand oder viel Zeit
erfordert.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die funkenerosive
Drahtschneidemaschine gemäß Patentanspruch 1 gelöst.
Bei der erfindungsgemäßen Vorrichtung erfaßt
die Ermittlungseinrichtung die Vorschubstrecke des freien
Endes der Drahtelektrode innerhalb der zufuhrseitigen
Führungseinrichtung, so daß jeweils die momentane Position
des freien Endes innerhalb der Führungseinrichtung
bekannt ist. Die Steuereinrichtung steuert die Vorschubgeschwindigkeit
der Drahtelektrode in Abhängigkeit von
der erfaßten Vorschubstrecke, d. h. von der Position des
freien Endes innerhalb der Führungseinrichtung. Dabei
wird die Vorschubgeschwindigkeit der jeweiligen Position
angepaßt, nämlich insbesondere kurz vor einer Öffnung der
zufuhrseitigen Drahtelektroden-Führungseinrichtung verringert
und nach Passieren der betreffenden Öffnung wieder
erhöht. Dadurch ist zum Zeitpunkt der Annäherung des
freien Endes an die Öffnung eine so geringe Vorschubgeschwindigkeit
möglich, daß das freie Ende zuverlässig die
Öffnung trifft, ohne daß der Einfädelvorgang insgesamt
viel Zeit erfordert, weil im übrigen der Vorschub mit
vergleichsweise hoher Geschwindigkeit erfolgen kann.
Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind in den
Unteransprüchen gekennzeichnet.
Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in den Zeichnungen
dargestellt und werden im folgenden näher erläutert.
Es zeigt:
Fig. 1 eine schematische Darstellung eines ersten Ausführungsbeispiels,
wobei eine zufuhrseitige Führungseinrichtung,
eine aufnahmeseitige Führungseinrichtung und eine
Vorschubeinrichtung im Längsschnitt gemäß einer die
Drahtelektrode enthaltenden Ebene gezeigt sind;
Fig. 2 ausschnittsweise eine vergrößerte Darstellung von
Einrichtungen der Vorrichtung nach Fig. 1;
Fig. 3 ein Blockschaltbild einer Steuereinrichtung der
Vorrichtung gemäß Fig. 1;
Fig. 4 in Fig. 2 ähnliche Darstellung eine zweite Ausführungsform;
Fig. 5 ausschnittsweise eine dritte Ausführungsform der
funkenerosiven Drahtschneidemaschine.
Bei der in den Fig. 1 bis 3 gezeigten
Vorrichtung wird eine Drahtelektrode 103, während sie durch einen
Strahl einer Arbeitsflüssigkeit wie Wasser, in ihrer Bewegung
beschränkt gehalten oder von diesem Strahl umschlossen wird,
von einer zufuhrseitigen Drahtelektroden-Führungseinrichtung 104
zu einer aufnahmeseitigen Drahtelektroden-Führungseinrichtung 120
zwischen welchen ein Werkstück 101 angeordnet ist, gefördert.
In dem Werkstück 101 ist eine Bearbeitungsvorbohrung
102 ausgebildet. Während der Bearbeitung erfolgen die erosiven
Entladungen zwischen der Drahtelektrode 103
und dem Werkstück 101.
Die Drahtelektrode 103 wird durch die zufuhrseitige Drahtelektroden-Führungseinrichtung
104 mit einem Träger 105 geführt.
Eine obere Drahtführung 106 weist an ihrem Kopf oder Mundstück
eine Führungsdüse 107 auf, die mit Bezug zur Drahtelektrode
einen geringen Zwischenraum hat. In die obere Drahtführung
106 sind ein Führungsring 108 und ein Energiezufuhrelement 109
von zylindrischer Gestalt eingesetzt. Die Drahtelektrode
wird durch den Führungsring 108 und die Führungsdüse 107 am
oberen und unteren Ende des Energiezufuhrelements 109
gestützt, so daß sie längs einer Längsmittellinie der zufuhrseitigen
Drahtelektroden-Führungseinrichtung geführt wird.
Hierbei wird die Drahtelektrode 103 durch gekerbte Flächen
des Energiezufuhrelements klemmend erfaßt und mit diesen
Flächen in Berührung gebracht.
Im Träger 105 ist eine Strahldüse 110 aufgenommen, wobei in
der Mitte der Bodenplatte dieser Strahldüse 110 koaxial mit der
Drahtelektrode 103 eine kleinkalibrige Öffnung ausgebildet
ist und die Strahldüse 110 vertikal verschiebbar innerhalb
des Trägers 105 gehalten ist. Eine Druckfeder 111 umschließt
die Strahldüse 110 innerhalb des Trägers 105. Normalerweise
hält die Feder 111 die Strahldüse 110 unter Druck in ihrer
oberen Endlage, in welchem Fall eine innere Bodenfläche
der Strahldüse 110 und eine untere Stirnfläche der oberen
Drahtführung 106 voneinander mit einem kleinen Zwischenraum
beabstandet sind.
Am Träger 105 ist ferner eine Arbeitsflüssigkeits-Einspritzdüse 112
gehalten, und im Träger sind Einführkanäle
113, 114 und 115 ausgebildet. Wenn die Arbeitsflüssigkeit durch
den Einführkanal 113 einströmt, dann wird eine durch eine
Innenwand des Trägers 105 und eine Innenwand der Strahldüse
110 abgegrenzte Kammer mit der Arbeitsflüssigkeit gefüllt sowie
ein Abwärtsdruck auf die obere Fläche eines Flansches
und eine innere Bodenfläche der Strahldüse 110 ausgeübt.
Wird die Strahldüse 110 hierdurch gegen den Druck der Druckfeder
111 abgesenkt, so wird die Arbeitsflüssigkeit durch die Öffnung
in der Bodenplatte der Strahldüse 110 ausgestoßen.
Die Drahtelektrode 103 wird auf diese Weise durch diesen
Strahl geführt und zum Werkstück 101 hin
bewegt.
Tritt die Arbeitsflüssigkeit durch den Einführkanal 114 ein, so
wird es in eine von einer Innenwand des Trägers 105 und eine
Außenwand der Strahldüse 110 umschlossene Kammer eingebracht.
Durch den Einführkanal 115 fließt die Arbeitsflüssigkeit dann in die
Einspritzdüse 112, von der aus sie zum Werkstück 101 durch die
Öffnung der Einspritzdüse 112 hindurch gestrahlt wird.
Unterhalb des Werkstücks 101 befindet sich eine aufnahmeseitige
Drahtelektroden-Führungseinrichtung 120 mit einer Lagerung
121. Eine untere Drahtführung 122 hat an ihrem Kopf Ringglieder
mit einem geringen Freiraum mit Bezug auf die Drahtelektrode
103. Teile der aufnahmeseitigen Führungseinrichtung sind
ein Energiezufuhrring 123, ein Führungsring 124 und eine Arbeitsflüssigkeits-Einspritzdüse 125.
Die vorstehend beschriebene zufuhrseitige Führungseinrichtung wird von einer Platte
130 gehalten, an welcher ferner eine Vorschubeinrichtung angebracht ist. Diese umfaßt einen Führungsring 131 und eine Antriebsrolle
132. Ein Draht-Vorschubmotor
133, der im vorliegenden Fall ein Gleichstrommotor ist,
versetzt die Antriebsrolle 132 in Umdrehung. An der
Platte 130 ist über einen Tragarm 135 und eine Lagerwelle
136 eine Klemmrolle 134 gehalten, die ständig durch
eine zwischen den Tragarm 135 und die Platte 130 eingesetzte
Druckfeder 137 gegen die Antriebsrolle 132 gedrückt
wird. Die Druckfeder 137 ist in einem an der Frontfläche
der Platte 130 befestigten Aufnahmeblock 138 gehalten.
Die Vorrichtung umfaßt des weiteren Führungsrohre 140 und
141, einen Führungsrohrträger 142 und einen Zylinderblock
143. Das Führungsrohr 140 ist am Zylinderblock 143 über den
Führungsrohrträger 142 befestigt. Ein oberer Teil des Führungsrohrs
141 ist zu einem Flansch ausgestaltet, und dieses
Führungsrohr 141 ist innerhalb des Zylinderblocks 143
so angeordnet, daß es mittels dieses Flansches vertikal
verschiebbar ist. Das Führungsrohr 140 ist koaxial in das
Führungsrohr 141 derart eingesetzt, daß sich diese beiden
Rohre 140 und 141 über eine beträchtliche Länge in Längsrichtung
überdecken oder überlappen, wobei ein fester Zwischenraum
zwischen einer Außenumfangsfläche des Führungsrohrs
140 und einer Innenumfangsfläche des Führungsrohrs 141 eingehalten
wird. Im Zylinderblock 143 sind Luftzufuhrkanäle 144
und 145 ausgebildet, die dazu dienen, Luft für das Anheben
und Absenken des Führungsrohrs 141 von einer (nicht dargestellten)
Luftzufuhrvorrichtung in das Innere des Zylinderblocks
143 einzuführen.
Wenn bei der oben beschriebenen Anordnung die Drahtelektrode
103 auf noch zu erläuternde Weise automatisch zugeführt wird, so wird in den Zylinderblock
143 durch den Luftzufuhrkanal 144 Luft eingeführt, um
auf die obere Fläche des Flansches des Führungsrohrs 141
einen Druck auszuüben. Wird durch diesen Druck das Führungsrohr
141 zu seiner unteren Endlage abgesenkt, so wird der
Raum zwischen einem unteren Ende des Führungsrohrs 140 und
einer oberen Fläche des Führungsringes 108 gegenüber der
Umgebung abgeschlossen, so daß innerhalb des Führungsrohrs
141 längs der Drahtelektrode 103 ein umschlossener Raum
gebildet wird.
Wenn gleichzeitig Arbeitsflüssigkeit in den Träger 105 über den
Einführkanal 113 von einer (nicht dargestellten) Arbeitsflüssigkeits-Zufuhreinrichtung
eingebracht wird, so empfängt die
Strahldüse 110 den Hydraulikdruck der Arbeitsflüssigkeit an ihrer
Flanschfläche, so daß also die Strahldüse 110 nach unten
gedrückt wird. Demzufolge wird ein ausreichender Spalt zwischen
der Öffnung in der Bodenplatte der Strahldüse 110 und
der oberen Drahtführung 106 erzeugt. Folglich bewegt sich
die durch die Öffnung in der Bodenplatte der Strahldüse
110 ausgestoßene Arbeitsflüssigkeit geradlinig vorwärts über eine
weite Strecke, ohne zerstreut oder versprüht zu werden.
Durch die auf diese Weise ausgestrahlte Arbeitsflüssigkeit wird
die Drahtelektrode 103 umschlossen und zur aufnahmeseitigen
Drahtelektroden-Führungseinrichtung 120 transportiert. Hierbei
ist die Drahtelektrode 103 bereits durch eine (nicht dargestellte)
bekannte Drahtelektroden-Schneidvorrichtung, die
beispielsweise in der JP 60 80 528 A offenbart
ist, durchgeschnitten worden, und ihr freies Ende ist
im Führungsrohr 141 oberhalb des Führungsringes 108 angeordnet.
Nach dem Absenken des Führungsrohrs 141 wird der Vorschubmotor
133 in Gang gesetzt, um die Antriebsrolle 132 sowie
die Klemmrolle 134 zu drehen. Dies wird weiter unten noch ausführlich erläutert. Die Drahtelektrode 103 wird
der zufuhrseitigen Führungseinrichtung 104 zugeführt, in
der sie aufeinanderfolgend durch den Führungsring 108, die
obere Drahtführung 106 und die Strahldüse 110 läuft. Wenn
die Drahtelektrode 103, die von dem Strahl geführt
wird, in ihrem Vorschub fortfährt und nacheinander
durch die Bearbeitungsvorbohrung 102, die untere Drahtführung
122, den Energiezufuhrring 123 und den Führungsring 124 läuft,
dann wird sie durch einen (nicht dargestellten) Draht-Sammelmechanismus
unter Anwendung eines Fluids, eines Gurts,
einer Rolle od. dgl. transportiert. Hierauf wird die Drahtelektrode
103 unterhalb des Führungsrings 124 aufgenommen oder
in einem besonderen Behälter angesammelt. Als Ergebnis des
oben beschriebenen Vorgangs wird die Drahtschneidemaschine
in einen Zustand versetzt, in welchem sie
imstande ist, die Bearbeitung durchzuführen.
Fig. 1 zeigt
eine Drahtvorratsspule 150, eine
Bremsrolle 151, Rollen 152a, 152b sowie 152c, einen mit
der Rolle 152a fest verbundenen Drehmeßaufnehmer 153 und
eine numerische Steuerung 154.
Die Fig. 3 zeigt ein Blockschaltbild einer Steuereinrichtung 160, die
ein Eingangsgatter 161, ein Zählwerk 162, ein Register 163,
einen Vergleicher 164 und eine Steuerschaltung 165 umfaßt.
Das Eingangsgatter 161 empfängt an seinem Eingang einen
Ausgang vom Drehmeßaufnehmer 153. Das Zählwerk 162 zählt
die Anzahl der vom Drehmeßaufnehmer 153 über das Eingangsgatter
161 eingegebenen Impulse. Das Register 163 speichert
vorübergehend das gezählte Ergebnis des Zählwerks
162. Der Vergleicher 164 stellt einen Vergleich an zwischen
dem vom Zählwerk 162 gezählten Ergebnis und einem Sollwert.
Als Sollwert wird hier ein solcher bezeichnet, der der Länge
einer Drahtelektrode 103, d. h. der Vorschubstrecke der
Drahtelektrode 103, vom Beginn des Vorschubs, bis das freie Ende
der Drahtelektrode 103 eine optimale Position für das
Ausstrahlen des Arbeitsfluids erreicht, entspricht. Der
Vergleicher 164 gibt das Ergebnis an die numerische Steuerung
154 ab. Die Steuerschaltung 165 gibt ein Torsignal
an das Eingangsgatter 161, um dieses zu öffnen. Zu der
Zeit, da die Förderung der Drahtelektrode 103 begonnen
wird, gibt die Steuerschaltung 165 des weiteren ein Rückstellsignal
an das Zählwerk 162, um dieses in den Ausgangszustand
zu versetzen, und ein Latchsignal an das Register 163, um
vorübergehend die Daten zu speichern.
Im folgenden wird der Vorgang der Zufuhr der Drahtelektrode
durch die Vorschubeinrichtung und die Steuereinrichtung 160 mit dem oben beschriebenen
Aufbau erläutert. Bei Beginn des Vorgangs des Einsetzens
der Drahtelektrode 103 gibt das numerische Steuersystem
154 ein Signal mit einer Spannung V₁ an den Vorschubmotor
133. Diese Spannung V₁ dient dazu, den Motor 133 so zu betreiben,
daß die Vorschubgeschwindigkeit der Drahtelektrode
103 einen hohen Wert, z. B. 50 mm/s, erlangt.
Gleichzeitig gibt die Steuerschaltung 165 ein Signal an
das Zählwerk 162, um dieses zu initialisieren. Das freie Ende
der abwärts durch die Führungsrohre 140 und 141 vorbewegten
Drahtelektrode 103 tritt durch den Führungsring 108,
wird in die obere Drahtführung 106 eingebracht und erreicht
einen ersten Geschwindigkeits-Wechselpunkt.
Da eine kurze Zeitspanne erforderlich ist, um die Umdrehungsgeschwindigkeit
des Vorschubmotors 133 zu ändern,
so daß die Vorschubgeschwindigkeit der Drahtelektrode 103
ebenfalls verändert wird, wird der erste Geschwindigkeits-Wechselpunkt
an einer Position oberhalb der Führungsdüse
107, die am Mundstück der oberen Drahtführung 106 angeordnet
ist, unter Berücksichtigung derjenigen Vorschubstrecke der Drahtelektrode 103 festgesetzt, um
die sie während dieser Periode der Änderung der Umlaufgeschwindigkeit
vorgeschoben wird. Das Anlagen des freien Endes
der Drahtelektrode 103 am ersten Geschwindigkeits-Wechselpunkt
wird ermittelt, wenn das Zählwerk 162 der Steuereinrichtung
160 ein sein gezähltes Ergebnis wiedergebendes Signal an
das numerische Steuersystem 154 abgibt, das wiederum bestimmt,
daß das gezählte Ergebnis mit einem vorbestimmten
Wert N übereinstimmt. Am ersten Geschwindigkeits-Wechselpunkt
beginnt das numerische Steuersystem 154 mit der Zufuhr
einer Spannung V₂, so daß die Umlaufgeschwindigkeit
des Vorschubmotors 133 auf eine solche geändert wird, die
der niedrigen Vorschubgeschwindigkeit der Drahtelektrode
103, z. B. 5 mm/s, entspricht. Demzufolge tritt das freie Ende
der Drahtelektrode 103 durch die Führungsdüse 107 mit der
auf den niedrigen Wert festgesetzten Vorschubgeschwindigkeit
und erreicht dann einen zweiten Geschwindigkeits-Wechselpunkt.
Der zweite Geschwindigkeits-Wechselpunkt wird unterhalb
der Führungsdüse 107 festgesetzt, und zwar mit einem Abstand,
der es dem Steuergerät 160 erlaubt, eine Bestimmung
auf der Grundlage seiner minimalen Ansprechgeschwindigkeit zu bewirken,
oder mit einem Abstand, der einen geringen Spielraum einschließt.
Am zweiten Geschwindigkeits-Wechselpunkt gibt
das numerische Steuersystem 154 die Spannung V₁ ab, so daß
die Umlaufgeschwindigkeit des Vorschubmotors 133 auf die
hohe Geschwindigkeit verändert wird. Nach dem Passieren
der Führungsdüse 107 tritt das freie Ende der Drahtelektrode
103 durch die Strahldüse 110.
Gleichzeitig zählt das Zählwerk 162 die Anzahl der vom Drehmeßaufnehmer
153 in Übereinstimmung mit dem Vorschub der
Drahtelektrode 103 abgegebenen Impulse. Die Ankunft
des freien Endes der Drahtelektrode 103 einer Position in der Nachbarschaft eines
Auslasses der Strahldüse 110 wird auf der Grundlage des
im Zählwerk 162 gespeicherten Sollwerts N bestimmt, d. h.,
wenn das vom Zählwerk 162 gezählte Ergebnis mit dem Sollwert
N übereinstimmt, der einer vorbestimmten Länge der Drahtelektrode
103 entspricht, die vom Beginn des Vorschubs ausgefördert
wurde, bis das freie Ende die Nachbarschaft des Auslasses
der Strahldüse 110 erreicht, so wird ein das Erreichen dieser Position
wiedergebendes Signal an das numerische Steuersystem 154
abgegeben, das die Bestimmung trifft.
Anschließend gibt das numerische Steuersystem 154 im Ansprechen
auf dieses Signal ein Signal an eine (nicht dargestellte)
Vorrichtung zur Zufuhr der Arbeitsflüssigkeit ab, so daß
diese Vorrichtung damit beginnt, einen Strahl an Arbeitsfluid
zuzuführen. Dieses Arbeitsfluid strömt dann in dem
Träger 105 über den Arbeitsfluid-Einführkanal 113 ein, und
die Strahldüse 110 empfängt an ihrer Flanschfläche den Hydraulikdruck,
so daß sie abwärts gedrückt wird.
Als Ergebnis dessen wird ein ausreichender Abstand zwischen
der Öffnung der Strahldüse 110 sowie der oberen Drahtführung
106 hervorgehoben, und das Arbeitsfluid wird durch
die Öffnung der Strahldüse 110 ausgestoßen, so daß es sich
geradlinig über eine weite Strecke vorbewegt, ohne zerstreut
zu werden. Die Drahtelektrode 103 wird somit zu der
aufnahmeseitigen Drahtelektroden-Führungseinrichtung 120 transportiert,
während sie von dem Strahl der Arbeitsflüssigkeit geführt
wird.
Zur Zeit des Ausstoßens des Strahls ist es besonders vorzuziehen,
daß sich das freie Ende der Drahtelektrode 103 in dem Bereich
zwischen der unteren Stirnfläche der Strahldüse 110
und der unteren Stirnfläche der Arbeitsfluid-Einspritzdüse
112 beefindet, nachdem die Einspritzdüse 110 in
ihre untere Position verschoben worden ist.
Erreicht das freie Ende der Drahtelektrode 103 einen dritten
Geschwindigkeits-Wechselpunkt, der oberhalb der unteren
Drahtführung 122 festgesetzt ist, so wird die Vorschubgeschwindigkeit
auf einen niedrigen Wert eingestellt, und
wenn das freie Ende einen vierten Geschwindigkeits-Wechselpunkt
erreicht, der unterhalb der unteren Drahtführung 122 festgesetzt
ist, dann wird die Vorschubgeschwindigkeit auf
einen hohen Wert verändert. Der Betrieb in bezug auf diese
Geschwindigkeitsänderungen ist zu demjenigen gleichartig,
der mit Bezug auf den ersten und zweiten Geschwindigkeits-Wechselpunkt
oben beschrieben wurde.
Da eine geringe Zeitverzögerung vorhanden ist, nachdem das
numerische Steuersystem 154 ein Signal an die Vorrichtung
zur Zufuhr des Arbeitsfluids abgegeben hat und bis das Arbeitsfluid
tatsächlich ausgestoßen wird, wird der Sollwert des
Zählwerks 162 mit einem Wert korrigiert, der der Vorschubstrecke der
Drahtelektrode 103, sie während dieser Zeitverzögerung
durchlaufen wird, entspricht.
Obwohl bei der oben beschriebenen Anordnung die Rolle 152a
als das Teil dient, das einer Bewegung in Übereinstimmung
mit dem Vorschub der Drahtelektrode 103 unterliegt,
so ist darauf hinzuweisen, daß dieses sich bewegende Teil
entweder eine der Rollen 152b, 152c oder die Bremsrolle
151 oder die Klemmrolle 134 bzw. die Antriebsrolle 132,
die an der Platte 130 gehalten sind, der Vorschubmotor
133 und die Drahtvorratsspule 150 sein können, und
durch Anbringen eines Meßaufnehmers der dem Drehmeßaufnehmer
153 von Fig. 1 entspricht, an eines dieser Teile, ist
es möglich, einen gleichartigen Erfolg wie mit der in Fig. 1
gezeigten Anordnung zu erlangen.
Die Fig. 4 zeigt eine Anordnung einer anderen Ausführungsform,
wobei eine Drahtelektrode 203 mit Hilfe eines Paars
von endlosen Gurten 274a und 274b oder Bändern gefördert wird. Ein Draht-Vorschubmotor 233 ist an eine Antriebsrolle 270 angeschlossen.
An einer Platte 230 sind Leitrollen 271a, 271b,
271c und Spannrollen 272a, 272b angebracht, wobei letztere
dem Paar von Gurten 274a und 274b über Druckfedern
273a, 273b eine geeignete Spannung vermitteln. Die Druckfedern
273a und 273b sind an der Platte 230 unter Verwendung
von an dieser Platte angebrachten Feder-Aufnahmeblöcken
275a und 275b gehalten, genauer gesagt, die Druckfedern
273 sind in Vertiefungen aufgenommen, die in den
Blöcken 275 ausgebildet sind. Die Drahtelektrode 203 wird
zwischen den Gurten 274a sowie 274b klemmend erfaßt und
bei einem durch den Vorschubmotor 233 bewirkten Umlauf der
Gurte 274 weitergefördert. Mit dem Vorschubmotor 233 ist
ein Meßaufnehmer 253 verbunden.
Die übrigen Elemente der Ausführungsform gemäß Fig. 4 entsprechen
denen der Ausführungsform gemäß den Fig. 1 bis 3
und sind jeweils mit einem um "100" erhöhten Bezugszeichen versehen.
Ein einer Verlagerung in Übereinstimmung mit dem Vorschub
der Drahtelektrode 203 unterliegendes Bauteil kann aus
der Antriebsrolle 270, den Leitrollen 271 und den Spannrollen
272 ausgewählt werden, wobei der Meßaufnehmer 253
dann mit diesem ausgewählten Bauteil fest gekoppelt
wird.
Obwohl bei der vorstehend beschriebenen Ausführungsform der Meßaufnehmer
als die Einrichtung dient, die eine Verlagerung
erfaßt, kann auch ein Drehmelder od. dgl. verwendet werden.
Bei der in Fig. 5 gezeigten Ausführungsform sind zwei Gurte
380a und 380b, Leitrollen 381a, 381b, 381c sowie 381d und
Spannrollen 382a sowie 382b an einer Platte 330 gehalten.
Die Spannrollen 382 sind dem Druck von Federn 383a
und 383b ausgesetzt, die in Feder-Aufnahmeblöcken 386a sowie
386b, welche an der Lagerplatte 330 befestigt sind,
sitzen. Die Gurte 380 a und 380b können umlaufen, wenn eine
Drahtelektrode 303 gefördert wird. Der Gurt 380a ist in
gleichen Abständen mit weißen Markierungen 384 versehen.
In unmittelbarer Nachbarschaft zum Gurt 380a ist ein Reflexionsphotoelement
385 angeordnet. Wenn bei dem Vorschub
der Drahtelektrode 383 die weiße Markierung 384 am Gurt
380 am Reflexionsphotoelement 385 vorbeiläuft, wird von
diesem Photoelement ein Impulssignal abgegeben. Da dieses
Impulssignal durch das Steuergerät gezählt wird, ist es
möglich, die Vorschubstrecke der Drahtelektrode 303 zu
ermitteln.
Die übrigen Elemente der Ausführungsform gemäß Fig. 5 entsprechen
denen der Ausführungsform gemäß den Fig. 1 bis 3
und sind jeweils mit einem um "200" erhöhten Bezugszeichen
versehen.
Anstelle der Verwendung einer weißen Markierung 384
und des Reflexionsphotoelements 385 besteht die Möglichkeit,
eine Kombination einer Metallplatte und eines magnetischen
Fühlers, eine Kombination eines optischen Fühlers
und kleiner, in gleichen Abständen im Gurt ausgebildeter
Löcher oder irgendeine andere gleichartige Kombination
zum Einsatz zu bringen. Alternativ kann ein Umdrehungsfühler
an irgendeiner der Rollen 381a, 381b oder 381c,
381d, zwischen welchen der Gurt 380a oder 380b angetrieben
wird, angebracht werden.
Obwohl bei den vorstehend beschriebenen Ausführungsformen
die Vorschubgeschwindigkeit für die Drahtelektrode in zwei
Stufen geändert wird, d. h. zwischen einer hohen und einer
niedrigen Geschwindigkeit, kann die Geschwindigkeitsänderung
in einer größeren Anzahl von Stufen bewirkt werden,
und zwar in Abhängigkeit von der relativen Belastung, die
auf die Drahtelektrode mit Bezug auf ihre Vorschubrichtung
ausgeübt wird oder einwirkt.
Beispielsweise werden unter Bezugnahme auf Fig. 2 in einem
Abschnitt zwischen der Schneidposition der Drahtelektrode
103 und dem ersten Geschwindigkeits-Wechselpunkt auf die
Klemmrolle 134 und die Antriebsrolle 132 aufgebrachte Druckkräfte
lediglich auf die Drahtelektrode 103 übertragen.
Wenn das freie Ende der Drahtelektrode 103 abwärts vom zweiten
Geschwindigkeits-Wechselpunkt angeordnet ist, so wird
jedoch eine hydraulische Scherkraft des Strahl auf das
freie Ende aufgebracht, so daß die Drahtelektrode 103 abwärts
gezogen wird.
Wenn das freie Ende der Drahtelektrode 103 die untere Drahtführung
122 passiert, so wird als Ergebnis die auf die Drahtelektrode
103 bei ihrem Durchlauf aufgebrachte Belastung
im Vergleich zu der Zeit, da die Spitze durch die obere
Drahtführung 106 läuft, gemindert.
Demzufolge kann in dem Abschnitt zwischen der Schneidposition
der Drahtelektrode 103 und dem ersten Geschwindigkeits-Wechselpunkt
die Vorschubgeschwindigkeit der Drahtelektrode
103 auf einen niedrigen Wert, z. B. 5 mm/s, festgesetzt werden,
während in dem Abschnitt zwischen dem dritten Geschwindigkeits-Wechselpunkt
und dem vierten Geschwindigkeits-Wechselpunkt
die Vorschubgeschwindigkeit auf einen zwischenliegenden
Wert, z. B. 20 mm/s, eingestellt werden
kann.
Bei der Durchführung einer funkenerosiven Bearbeitung
ist es allgemeine Praxis, den Abstand zwischen
der zufuhrseitigen und der aufnahmeseitigen Führungseinrichtung in Abhängigkeit von
der Dicke des Werkstücks und von Spannvorrichtungen
zu verändern, d. h., bei einer üblichen funkenerosiven
Drahtschneidemaschine ist die Position von einer der
beiden Führungseinrichtungen veränderbar.
Bei der in den Fig. 1 bis 3 gezeigten Ausführungsform ist die
Platte 130 an einer (nicht dargestellten) bewegbaren Welle
befestigt, die in vertikaler Richtung verschoben und in
einer willkürlichen Position festgelegt werden kann. Da
der Abstand zwischen dem zweiten sowie dem dritten Geschwindigkeits-Wechselpunkt
von Zeit zu Zeit verändert werden
kann, können folglich auch die Abstände von der Schneidposition
der Drahtelektrode 3 zum dritten und zum vierten
Geschwindigkeits-Wechselpunkt verändert werden.
Um diesen Veränderungen gerecht zu werden, wird der Abstand
zwischen der oberen und unteren Drahtführung 106 sowie 122
im voraus in das numerische Steuersystem 154 über ein Tastenfeld,
ein NC-Programm od. dgl. eingegeben, und Sollwerte
des Zählwerks 162 werden auf der Grundlage der eingegebenen
Werte verändert. Hierbei ist der Abstand L₁ von
der Schneidposition der Drahtelektrode 103 bis zur oberen
Drahtführung 106 ein der Vorrichtung eigener Wert fest,
während der Abstand L₂ von der oberen Drahtführung 106 zur
unteren Drahtführung 122 ein veränderbarer Wert ist, der
dem vorher erwähnten eingegebenen Wert entspricht. Wenn
angenommen wird, daß der dritte und vierte Geschwindigkeits-Wechselpunkt
oberhalb und unterhalb der unteren Drahtführung
122 mit einem festen Abstand, z. B. L₃, jeweils festgesetzt
werden und daß die Länge der pro Einheitsimpulssignal vom
Verschlüßler 153 zu fördernden Drahtelektrode 103 gleich
D ist, kann ein Sollwert zur Bestimmung des Erreichens des
dritten Geschwindigkeits-Wechselpunktes als N = L₁ + L₂ - L₃
und eine Einstellung zur Bestimmung des Erreichens des vierten
Geschwindigkeits-Wechselpunktes als N₄ = L₁ + L₂ + L₃ berechnet
werden.
Zusätzlich kann eine lineare Skala an der oben erwähnten bewegbaren
Welle vorgesehen und L₂ durch Ablesen eines zugeordneten
Ausgangssignals von der linearen Skala bestimmt
werden. Ferner kann, wenn die bewegbare Welle durch einen
Motor angetrieben werden kann, L₂ in gleichartiger Weise
auf der Grundlage eines Signals von einem an dem Motor angebrachten
Umdrehungsfühler berechnet
werden.
Wie oben beschrieben wurde, wird während des Vorschubs der
Drahtelektrode die Vorschubgeschwindigkeit
der Drahtelektrode abgesenkt, unmittelbar
bevor das freie Ende der Drahtelektrode durch wenigstens eine
der zufuhrseitigen oder der aufnahmeseitigen Drahtführungen
geführt wird, und wird die Vorschubgeschwindigkeit erhöht,
unmittelbar nachdem das freie Ende der Drahtelektrode durch
diese Drahtführung hindurchgegangen ist. Demzufolge kann die
Dauer im Vorschub der Drahtelektrode vermindert werden,
so daß es möglich ist, die Drahtelektrode leistungsfähig
zuzuführen.
Claims (11)
1. Funkenerosive Drahtschneidemaschine mit einer Vorschubeinrichtung
zum Einfädeln der Drahtelektrode,
mit einer zufuhrseitigen Drahtelektroden-Führungseinrichtung
und
einer aufnahmeseitigen
Drahtelektroden-Führungseinrichtung,
wobei die zufuhrseitige Führungseinrichtung
eine Strahldüse aufweist, durch die koaxial zu der
Drahtelektrode ein Strahl einer Arbeitsflüssigkeit in Richtung
zu der aufnahmeseitigen Führungseinrichtung geleitet werden
kann, und mit einer Steuereinrichtung, dadurch gekennzeichnet,
daß eine Ermittlungseinrichtung (153, 253,
385, 160) die Vorschubstrecke des freien Endes der Drahtelektrode
(103, 203, 303) innerhalb der zufuhrseitigen
Führungseinrichtung (104, 204, 304) erfaßt, und daß die
Steuereinrichtung (160) die Vorschubgeschwindigkeit des
freien Endes der Drahtelektrode innerhalb der zufuhrseitigen
Führungseinrichtung entsprechend der von der Ermittlungseinrichtung
erfaßten Vorschubstrecke steuert.
2. Funkenerosive Drahtschneidemaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die zufuhrseitige Führungseinrichtung
(104, 204) an ihrem Mundstück eine die Drahtelektrode
(103, 203) positionierende Führungsdüse (104, 207) aufweist
und daß die Steuereinrichtung (160) die Position
des freien Endes der Drahtelektrode auf der Grundlage der
von der Ermittlungseinrichtung (153, 253, 160) erfaßten
Vorschubstrecke festgestellt und die Vorschubgeschwindigkeit
der Drahtelektrode absenkt, unmittelbar bevor das
freie Ende der Drahtelektrode die Führungsdüse (107, 207)
erreicht, sowie die Vorschubgeschwindigkeit erhöht, unmittelbar
nachdem das freie Ende der Drahtelektrode die
Führungsdüse passiert hat.
3. Funkenerosive Drahtschneidemaschine nach Anspruch 1 oder 2, dadurch
gekennzeichnet, daß die aufnahmeseitige Führungseinrichtung
(120) eine die Drahtelektrode (103) positionierende
Drahtführung (122) mit einer Öffnung aufweist
und daß die Steuereinnrichtung (160) die Position des
freien Endes der Drahtelektrode auf der Grundlage der von
der Ermittlungseinrichtung (153, 160) erfaßten Vorschubstrecke
feststellt und die Vorschubgeschwindigkeit der
Drahtelektrode absenkt, unnmittelbar bevor das freie Ende
der Drahtelektrode die Öffnung der Drahtführung (122) erreicht,
sowie die Vorschubgeschwindigkeit erhöht, unmittelbar
nachdem das freie Ende der Drahtelektrode die
Drahtführung passiert hat.
4. Funkenerosive Drahtschneidemaschine nach einem der Ansprüche 1 bis
3, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuereinrichtung
(160) die Zufuhr der Arbeitsflüssigkeit zu der Strahldüse
(110, 210) entsprechend der von der Ermittlungseinrichtung
(153, 2253, 385, 160) erfaßten Vorschubstrecke steuert.
5. Funkenerosive Drahtschneidemaschine nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet,
daß die Steuereinrichtung (160) das Ausstrahlen
der Arbeitsflüssigkeit auslöst, nachdem das freie
Ende der Drahtelektrode die Strahldüse (110, 210) passiert
hat.
6. Funkenerosive Drahtschneidemaschine nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet,
daß die Strahldüse (110, 210) in Vorschubrichtung
der Drahtelektrode (103, 203, 303) mittels
des Drucks der ausgestrahlten Arbeitsflüssigkeit verschiebbar
ist und daß die Steuereinrichtung (160) das Ausstrahlen
der Arbeitsflüssigkeit auslöst, wenn das freie Ende der Drahtelektrode
die Position der Strahldüse, an der sie sich
nach ihrer Verschiebung befindet, passiert hat.
5. Funkenerosive Drahtschneidemaschine nach Anspruch 6, gekennzeichnet
durch eine Einspritzdüse (112, 212), die
in Vorschubrichtung der Drahtelektrode (103, 203, 303)
stromab vor der Strahldüse (110, 210) angeordnet ist, und
daß die Steuereinrichtung (160) das Ausstrahlen der Arbeitsflüssigkeit
auslöst, bevor das freie Ende der Drahtelektrode
die Einspritzdüse (112, 212) passiert
hat.
8. Funkenerosive Drahtschneidemaschine nach einem der Ansprüche 1 bis
7, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorschubeinrichtung
(132, 133, 134) eine Rolle (152a) aufweist, die die
Drahtelektrode (103) während ihrer Förderung berührt und
sich dabei dreht, und daß die Ermittlungseinrichtung
(153, 160) einen Drehmeßaufnehmer (153) umfaßt, der ein
Impulssignal entsprechend der Drehung der Rolle (152a)
abgibt.
9. Funkenerosive Drahtschneidemaschine nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet,
daß die Ermittlungseinrichtung (153, 160)
ein Zählwerk (162), das die Anzahl der vom Drehmeßaufnehmer
(153) abgegebenen Impulse zählt, und einen Vergleicher
(164) umfaßt, der das gezählte Ergebnis des Zählwerks
mit einem vorbestimmten Wert vergleicht.
10. Funkenerosive Drahtschneidemaschine nach einem der Ansprüche 1
bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorschubeinrichtung
einen mit der Drahtelektrode in Berührung stehenden
und diesen transportierenden Gurt (274a) und eine Rolle
(270) zum Antreiben des Gurts umfaßt und daß die
Ermittlungseinrichtung (253, 160) einen Drehmeßaufnehmer
(253) aufweist, der entsprechend der Drehung der Rolle
(270) ein Impulsssignal abgibt.
11. Funkenerosive Drahtschneidemaschine nach einem der Ansprüche 1
bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorschubeinrichtung
einen mit der Drahtelektrode (303) in Berührung stehenden
Gurt (380a) umfaßt, auf welchem optisch erfaßbare
Markierungen (384) in vorgegebenen Abständen vorgesehen
sind, und daß die Ermittlungseinrichtung (385, 160) ein
Photoelement (385) aufweist, das optisch die an dem Gurt
angebrachten Markierungen (384) erfaßt.
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