DE401308C - Einrichtung zur Leistungsaenderung von Zahnradpumpen - Google Patents

Einrichtung zur Leistungsaenderung von Zahnradpumpen

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DE401308C
DE401308C DEM77151D DEM0077151D DE401308C DE 401308 C DE401308 C DE 401308C DE M77151 D DEM77151 D DE M77151D DE M0077151 D DEM0077151 D DE M0077151D DE 401308 C DE401308 C DE 401308C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
    • F04CROTARY-PISTON, OR OSCILLATING-PISTON, POSITIVE-DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; ROTARY-PISTON, OR OSCILLATING-PISTON, POSITIVE-DISPLACEMENT PUMPS
    • F04C14/00Control of, monitoring of, or safety arrangements for, machines, pumps or pumping installations
    • F04C14/10Control of, monitoring of, or safety arrangements for, machines, pumps or pumping installations characterised by changing the positions of the inlet or outlet openings with respect to the working chamber

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Details And Applications Of Rotary Liquid Pumps (AREA)

Description

  • Einrichtung zur Leistungsänderung von Zahnradpumpen. Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zur Leistungsänderung von Zahnradpumpen; d. b. der Flüssigkeitsmenge für jede Umdrehung.
  • Die den Gegenstand der Erfindung bildende Zahnradpumpe besteht im wesentlichen aus zwei miteinander in Eingriff stehenden Zahnrädern, die gleich breit sind und ebene Seitenflächen aufweisen. Das eine" dieser Zahnräder wird durch äußere Kraft getrieben und treibt das zweite. Die Mündungsfläche eines Steigrohres ist zusammen mit einer auf der entgegengesetzten Seite der Räder angeordneten ebenen Scheibe gegen die ebenen Seitenflächen der Zahnräder abgeditphtet und liegt innerhalb der Eingriffsstrecke der. Zahnräder. Die Zahnräder arbeiten völlig innerhalb der zu fördernden Flüssigkeit. Die Pumpenwirkung entsteht bekanntlich dadurch, daß die jede Zahnlücke ausfüllende Flüssigkeitsmenge, wenn die Zähne miteinander in Eingriff gelangen, von der Verbindung mit der übrigen Flüssigkeit abgeschnitten wird und seitlich aus den Zahnlücken gepreßt wird. Die während der Bewegung der Zahnlücken an der Rohrmündung vorbei herausgetriebene Flüssigkeitsmenge dringt somit in das Rohr hinein. Die Größe der in das Rohr eintretenden Flüssigkeitsmenge ist nicht nur davon abhängig, welchen Teil der vor der Verbindungslinie der Zahnradmitten liegenden Eingriffsstrecke die Rohrmündung deckt, sondern auch vom Abstand der Rohrmündung (Mitte der Rohrmündung) von jener Verbindungslinie, indem die Größe des zwischen dieser und dem Zahnradradius zur Mitte der Rohrmündung liegenden Winkels dafür maßgebend ist, welche Flüssigkeitsmenge, wenn alle übrigen Verhältnisse ungeändert bleiben, während der Bewegung der Zahnlücken an der Rohrmündung vorbei in das Rohr eintritt. Diese Flüssigkeitsmenge ist nämlich beinahe proportional mit der Differenz zwischen dem Abstand des Zahnkopfes vom Boden der entsprechenden Zahnlücke an der Welle, an der die Zähne an der vorderen Kante der Rohrmündung vorbeigehen, und dem entsprechenden Abstand an der Welle, an der die Zähne an der Hinterkante der Rohrmündung vorbeigehen. Je größer der Winkel zwischen der Verbindungslinie der Zahnradmitten und dem Radius zur Mitte der Rohrmündung ist, um so größer wird auch diese Differenz. Die Rohrmündung muß sich jedoch immer völlig innerhalb des Punktes befinden, in welchen der Eingriff zwischen den Zähnen beginnt.
  • Um die Leistung der Pumpe bei dieser Einrichtung veränderlich zu machen, sind nur passende Anordnungen zur Veränderung des Winkels zwischen dem Radius durch die Mitte der Rohrmündung und der Verbindungslinie der Zahnradmitten, wie unten näher beschrieben, erforderlich.
  • Bildet man das eine Rad als einen zylindrischen inneren Zahnkranz mit radialen Kanälen durch den Zahnkranz in der Verlängerung der Zahnlücken, und legt man Platten an beide Seiten der Zahnräder, so kann die Rohrmündung, anstatt eben zu sein und an den Seitenflächen der Zahnräder anzuschließen, derart ausgebildet sein, daß sie an der zylindrischen Außenfläche des innen verzahnten Zahnkranzes flüssigkeitsdicht anschließt. Das Rohr wird auch hier vor dein vorderen Teil der Eingriffsstrecke angeordnet, und die Veränderung der Leistung wird gleichfalls hier dadurch erzielt, daß man den Winkel zwischen dem Radius durch die Mitte der Rohrmündung und der Verbindungslinie der Mitten der Räder ändert.
  • Wenn man Evolventenverzahnung verwendet, so kann eine Veränderung der Leistung auch dadurch erzielt werden, daß man durch dazu geeignete Anordnungen den Achsenabstand zwischen den Zahnrädern ändert.
  • Das Kennzeichen der Erfindung besteht somit darin, daß der Druckbereich, während er bei den bereits bekannten Zahnradpumpen den ganzen vor der Verbindungslinie der Zahnradmitten liegenden Teil der Eingriffsstrecke umfaßt, bei der Pumpe nach der Erfindung nur einen geringeren Teil dieser Strecke umfaßt, nämlich den von der Steigrohrmündung gedeckten Teil, sowie daß die die Leistung der Pumpe bestimmenden Verhältnisse in den so abgegrenzten Druckbereich geändert wird.
  • Die Erfindung ist auf der Zeichnung veranschaulicht, welche verschiedene Ausführungsbeispiele darstellt, und zwar zeigen Abb. i und 2 eine Ausführungsform der Zahnradpumpe mit verstellbarem Steigrohr in Seitenansicht, teilweise im Schnitt bzw. in Aufsicht, Abb.3 und .1 eine Ausführungsform einer Zahnradpumpe mit festem Steigrohr und Anordnungen zur Veränderung des Abstandes zwischen den Achsen der beiden Zahnräder gleichfalls in Seitenansicht, teilweise im Schnitt bzw. in Aufsicht, Abb. 5 und 6 eine Ausführungsform einer Zahnradpumpe mit festem Steigrohr und Anordnungen zum Drehen der Achse des einen Zahnrades auf einer Zylinderfläche um die Achse des zweiten Zahnrades in senkrechtem Schnitt nach der Verbindungslinie der Mitten der Räder bzw. in Aufsicht, und Abb.7 zeigt Einzelheiten bei einer Zahnradpumpe mit Kegelrädern.
  • Die sämtlichen Abbildungen sind der L'bersichtlichkeit wegen schematisch.
  • Die Pumpe ist in einem Behälter i angeordnet, in welchem sich die zu fördernde Flüssigkeit befindet.
  • In Abb. i und: 2 ist 2 die Triebwelle und 3 das daran befestigte Zahnrad, während ,1 das im Eingriff mit dem letzteren lose auf seiner Welle 5 angeordnete Zahnrad ist. 6 ist die die Eingriffsstrecke an der einen Seite (nach unten) abschließende Platte und 7, 8, 9, io das Steigrohr. Letzteres besteht aus einem festen und einem drehbaren Teil 9, io bzw.7, B. Der obere Teil 8 des drehbaren und der Teil 9 des festen Teiles bilden in Vereinigung einen um einen Teil der Welle 2 liegenden flüssigkeitsdichten Mantel, indem der Teil 8 mit einem Stutzen i i die Welle umschließt, während der Teil 9 oben einen ein Lager für die Welle bildenden Stutzen 12 hat und unten eine Muffe 13 für das obere Ende des Teiles 8 bildet. Vom Teil 8 zweigt das Rohr 7, das über der Eingriffsstrecke mündet und dicht an den Seitenflächen der Zahnräder anliegt, während das eigentliche Steigrohr io vom Teil 9 abgezweigt ist. Der Teil 8 trägt ein. Schneckenrad 1q., mit welchem eine Schnecke 15 in Eingriff steht. Die Schnecke ist auf einer Welle 16 befestigt, die einen Arm 17 hat, welcher mit dem unteren Ende einer Stange 18 drehbar verbunden ist, die mit einem Auge i9 in einen der in verschiedener Höhe, z. B. an der Behilterwand, angeordneten Zapfen 2o eingehakt werden kann. Wenn man den Arm 17` hebt oder senkt, wird das Rohr 8 um die Welle 2 gedreht, wodurch das Rohr 7 sich der Verbindungslinie der Mitten der beiden Zahnräder 3 und 4 nähert oder von derselben entfernt, so daß die Leistung der Pumpe geändert wird.
  • In der- Ausführungsform nach Abb. 3 und 4 geht die Welle 5 des Zahnrades 4 durch einen Schlitz 21 in der unterhalb der Eingriffsstrecke liegenden Platte 6. 22 ist eine mit der Welle 5 verbundene um einen festen Zapfen 23 drehbare Stange, deren von der Welle abgekehrtes Ende mit 'einer Stange 24 drehbar verbunden ist. Diese Stange 24 greift mit einem Schlitz 25 um einen Zapfen 26, so daß man, wenn die Stange 24 nach der einen oder anderen Seite bewegt wird, die Stange 22 um den Zapfen 23 dreht und hierdurch die Welle mit dem Zahnrad -1 vom Zahnrade 3 entfernt oder demselben nähert. Das Steigrohr 27 ist fest über der Eingriffsstrecke vor der Verbindungslinie der Mitten der Räder angeordnet und liegt mit seiner Mündungsfläche dicht gegen die Seitenfläche der Räder an. Bei Veränderung des gegenseitigen Abstandes der beiden Radachsen, wie oben beschrieben, wird die Leistung der Pumpe. geändert.
  • Anstatt eines festen Steigrohres 27 kann man ein schwingbares Steigrohr 7, 8, 9, 10, Arie in Abb. i und 2 gezeigt, verwenden, so daß die Leistung der Pumpe sowohl durch Veränderung des gegenseitigen Abstandes der Zahnradachsen als auch durch Drehen des Steigrohres über die Eingriffsstrecke hin verändert werden kann.
  • Bei der Ausführungsform nach Abb. 5 und 6 liegen die zwei Zahnräder ineinander, indem das auf der Welle 2 festsitzende Zahnrad einen inneren Zahnkranz 33 hat, welcher mit einem äußeren Zahnkranz 34 in Eingriff steht, welch letzterer um eine um die Welle 2 drehbare Exzenterscheibe 35 drehbar ist. Bei Drehung der Scheibe 35-wird die Achse des 'Zahnkranzes in bezug auf das feststehende Steigrohr 37 gedreht, indem die Umdrehungsachse des einen Zahnkranzes auf einer Zylinderfläche um: die Umdrehungsachse des zweiten Zahnkranzes .bewegt wird, wodurch die Leistungsfähigkeit dieser Pumpe geändert wird. Die Exzenterscheibe 35 kann zweckmäßig mit einem um die Welle 2 liegenden Rohr 38 fest verbunden sein, welches mittels einer Schneckenradverbindung 39, 4o in ähnlicher Weise wie das Rohr 8 in Abb. i und 2 gedreht werden kann.
  • Kegelräder 43, 44 (Abb. 7) können verwen. det werden, wenn die Zahnkronen als Kugelflächen mit Mittelpunkt 48 im Schneidepunkt der Radachsen abgedreht werden. Das Steigrohr 47 schließt dicht an der äußeren Kugelfläche 49 an, während die innere Kugelfläche 5o im gegenüberliegenden Teil der Eingriffsstrecke durch einen auf der Antriebswelle 42 des einen Kegelrades 43 gelagerten Körper 5 i abgeschlossen wird. Am Körper 51 ist die Welle 45 des angetriebenen Kegelrades 44 befestigt. Zur Veränderung der Leistung der Pumpe wird der Körper -51 mittels einer Stange 52 um die Welle 42 gedreht, wodurch das Kegelrad 44 der Mündung des Steigrohres 47 gegenüber verstellt wird.
  • Bei den. Sämtlichen Ausführungsformen kann die Platte 6 durch ein Steigrohr ersetzt werden, welches derri für die betreffende Ausführungsform im übrigen beschriebenen ganz entspricht. Die beiden Rohre können. entweder nach je einer Stelle führen oder außen um die Zahnräder in einem einzelnen Steigrohr verbunden werden.
  • Die Anzahl der Zähne muß bedeutend sein, und die Rohrmündung muß eine größere Anzahl Zähne decken. Der Deutlichkeit wegen ist das rechte Verhältnis nicht auf der Zeichnung gezeigt.
  • Treibt man Druckflüssigkeit durch die beschriebenen Pumpenanordnungen in der Richtung entgegengesetzt der durch einen Pfeil in den verschiedenen Steigrohren angegebenen, so wirken die Pumpen als Kraftmaschinen, indem die Welle 2, welche früher die Pumpe trieb, nun durch die betreffende Druckflüssigkeit getrieben wird, jedoch in einer der früheren Richtung entgegengesetzten Richtung. Die Erfindung gilt auch sinngemäß für solche.Kraftmaschinen.

Claims (3)

  1. PATENT-A:dSPRÜCEE: i. Einrichtung zur Leistungsänderung von Zahnradpumpen, dadurch gekennzeichnet, daß die ganze Mündungsfläche des Steigrohres (47) einen Teil der Eingriffsstrecke zwischen den Zahnrädern (3,. 4 oder 33, 34 oder 43, 44) stets deckt und in diesem begrenzten Druckbereich die die Leistung der Pumpe bestimmenden Verhältnisse geändert werden.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Lage der Mündung des Steigrohres (47) zur Verbindungslinie der Mitten der Zahnräder (3, 4 oder 33, 34 oder 43, 44) ge'ä'ndert wird.
  3. 3. Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Abstand zwischen den Achsen der Zahnräder (3, ¢ oder 33, 34 oder 43, 44) geändert wird.
DEM77151D 1921-04-09 1922-03-25 Einrichtung zur Leistungsaenderung von Zahnradpumpen Expired DE401308C (de)

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