DE401261C - Einspannvorrichtung - Google Patents

Einspannvorrichtung

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Publication number
DE401261C
DE401261C DEA39561D DEA0039561D DE401261C DE 401261 C DE401261 C DE 401261C DE A39561 D DEA39561 D DE A39561D DE A0039561 D DEA0039561 D DE A0039561D DE 401261 C DE401261 C DE 401261C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
lever
clamping
eccentric
toggle lever
clamping device
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Expired
Application number
DEA39561D
Other languages
English (en)
Inventor
Johann Otto
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
AEG AG
Original Assignee
AEG AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by AEG AG filed Critical AEG AG
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Application granted granted Critical
Publication of DE401261C publication Critical patent/DE401261C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23KSOLDERING OR UNSOLDERING; WELDING; CLADDING OR PLATING BY SOLDERING OR WELDING; CUTTING BY APPLYING HEAT LOCALLY, e.g. FLAME CUTTING; WORKING BY LASER BEAM
    • B23K37/00Auxiliary devices or processes, not specially adapted for a procedure covered by only one of the other main groups of this subclass
    • B23K37/04Auxiliary devices or processes, not specially adapted for a procedure covered by only one of the other main groups of this subclass for holding or positioning work
    • B23K37/0426Fixtures for other work
    • B23K37/0435Clamps

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Optics & Photonics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Gripping Jigs, Holding Jigs, And Positioning Jigs (AREA)

Description

AUSGEGEBEN
AM 29. AUGUST 1924
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
JiIi 401261--KLASSE 49 f GRUPPE
(A 39561 If49f*)
Allgemeine Elektricitäts-Gesellschaft in Berlin*).
Einspannvorrichtung. Patentiert im Deutschen Reiche vom 11. März 1923 ab.
Den Gegenstand der Erfindung bildet eine Einspannvorrichtung, wie sie vor allen Dingen für elektrische Scliweißmaschinen sowie auch für Werkzeugmaschinen aller Art Verwendung finden kann, wo die Spannbacken einen verhältnismäßig großen Spannhub zurückzulegen haben. Man hat bereits Einspannvorrichtungen für Werkzeuge u. dgl. vorgeschlagen, bei denen das Einspannen entweder durch Kniehebel oder durch -Exzenter vorgenommen wurde. Eine Vereinfachung des Einspannens und auch ein sicheres Erfassen des einzuspannenden Gegenstandes wird nach der Erfindung dadurch erreicht, daß die Einspannung durch ein die Spannbacken bewegendes Kniehebelpaar eingeleitet und durch ein mit diesem Kniehebelpaar verbundenes Exzenter vollendet wird.
Die Erfindung soll an Hand der Zeichnungen, in denen in zwei Ausführungsbeispielen (Abb. 1 bis 4 und Abb. 5 bis 8) die verschiedenen Stellungen der Vorrichtungen veranschaulicht sind, näher erläutert werden.
Die Einspannbacken α und b nehmen zwisehen sich das einzuspannende Arbeitsstück c auf. Eine grobe Einstellung der Einspannbacken wird in bekannter Weise durch die Spindel d bewerkstelligt. Nachdem diese grobe Einstellung der Spannbacken erfolgt ist, wird die weitere Befestigung des Arbeitsstückes c in den Backen durch Verstellen des
*) Von dem Patentsucher ist als der Erfinder angegeben worden:
Johann Otto in Hennigsdorf.
Doppelhebels e,f bewerkstelligt. Durch Bewegen dieses Doppelhebels wird die Stange g und dadurch ebenfalls die Spannbacke α gehoben und gesenkt. Nach Abb. ι bis 4 ist die Stange g mit dem einen Ende eines um den Zapfen k drehbaren Hebels i verbunden, während das andere Ende dieses Hebels i durch den Zapfen k mit dem freien Ende I des Hebels e in Verbindung steht. Der Hebei e und der Hebel / sind mittels des Bolzens/n in dem festen Lagergestell« gelagert, jedoch so, daß der außen angreifende Hebel/ mit dem Bolzen m durch Keile o. dgl. fest verbunden, der in der Mitte angreifende j Hebeln auf dem exzentrischen Teil« des BoI- j zensm drehbar ist. Das freie Ende/ des ; Hebelst bildet mit dem Lenker/ einen Knie- : hebel, dessen Scheitelpunkt im Zapfen k (Abb. 3) liegt. Die Wirkungsweise dieser Einspannvorrichtung nach Abb. 1 bis 4 ist folgende:
Nachdem die Spannbacken α und b den einzuspannenden Gegenstand c aufgenommen haben und ihre grobe Einstellung mit Hilfe I der Spindel d erfolgt ist, wird der Doppelhebel e, f aus seiner rückwärtigen Lage (Abb. 3) ' senkrecht aufgerichtet (Abb. 1 und 2). Durch ' diese Bewegung des Doppelhebels e, f wird der 1 Kniehebel/,/ gestreckt, wobei die Stangeg nach abwärts gedrückt wird. Der Zapfen k des Kniehebels i, I ist nunmehr in die Mittel- j linie der Stangeg und des Hebels/ gelangt. I Auf diese Weise ist durch das Kniehebelpaar j die Einspannung des Arbeitsstückes c zwischen j den Klemmbacken α und b eingeleitet. Nun- ' mehr wird der Hebel/ allein aas seiner senk- i rechten Lage (Abb. 2) nach vorn bewegt j (Abb. 4). Dadurch wird das Exzenter ο ver- j dreht und der Hebele mit dem Zapfen £ des I 4.0 Kniehebels / gesenkt, wodurch ein weiterer \ Druck auf die Stange g und damit auf die j Spannbacke α ausgeübt wird, so daß hier- ! durch ein festes Einspannen des Arbeits- : Stückes erfolgt. Soll letzteres freigegeben werden, so wird der Hebel / zunächst in seine senkrechte und dann in die rückwärtige: Lage zurückgeführt, wobei er den Hebel e ohne weiteres mitnimmt und die Spannbacken löst.
Das Ausführungsbeispiel nach den Abb. 5 I bis 8 zeigt gegenüber dem vorhergehenden insofern eine Änderung, als der Drehpunkt für den Hebel / in den Scheitelpunkt des Kniehebelpaares verlegt ist. Auch hier ist die Stange g durch den Zapfen h mit dem Lenker / verbunden, welcher mit seinem anderen Ende an den Zapfend angreift. Der Zapfenk ist in dem Hebel*? gelagert und besitzt in der Mitte einen exzentrischen Teilö, welcher mit dem Hebel/ fest verbunden und in dem Lenker / drehbar ist. Der Hebel e besitzt einen im Lagergestell η gestützten Drehzapfen m. Um die Einspannvorrichtung durch das Hebelsystem zu betätigen, wird auch hier der Doppelhebele, f zunächst aus seiner rückwärtigen Lage (Abb. 7) aufgerichtet. Dadurch wird der Kniehebel /, i gestreckt und der. Scheitelpunkt des Kniehebels in die Mittellinie der Stange g gerückt (Abb. 5 und 6). Nunmehr wird der Hebel/ nach vorn geschwenkt und das mit ihm fest verbundene Exzenter ο nach unten gedreht, wobei das Exzenter eine weitere Abwärtsbewegung des Lenkerfe/ und somit auch der Stange g· und dadurch ein festes Einspannen des Arbeitsstückes c bewirkt. Zum Lösen des letzteren ist auch hier nur der Hebel/ in seine rückwärtige Lage (Abb. 7) zurückzuführen, wobei er den Hebel e ohne weiteres mitnimmt. ■

Claims (5)

Patent-Ansprüche:
1. Einspannvorrichtung für Werkzeugmaschinen mit großem Spannhube, insbesondere für Schweißmaschinen, gekennzeichnet durch eine derartige Anordnung, daß die Einspannung durch einen die Spannbacken (a, b) bewegenden Kniehebel (/,/) eingeleitet und durch ein mit diesem verbundenes Exzenter (o) zu Ende geführt wird.
2. Einspannvorrichtung nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß zur Einspannung zwei gemeinsam gelagerte Hebel (<e,f) vorgesehen sind, von denen der eine (e) den Kniehebel (/,/) streckt, der andere (/) ein den Kniehebel sen-1 kendes Exzenter (0) dreht.
3. Einspannvorrichtung nach Anspruch ι und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Gelenk des Kniehebels (/, /) in dem freien Ende (/) des den Kniehebel streckenden Hebels (e) angeordnet ist.
4. Einspannvorrichtung nach Anspruch ι bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Exzenter (o) in dem gemeinsamen Drehpunkt (jri) beider Hebel (e,f) angeordnet ist.
5. Einspannvorrichtung nach Anspruch ι bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Exzenter (0) in dem am freien Ende (/) des Hebels (e) angeordneten Zapfen (k) des Kniehebels (/, I) gelagert ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DEA39561D 1923-03-11 1923-03-11 Einspannvorrichtung Expired DE401261C (de)

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