DE40107C - Verschiebbarer Luftgewehrlauf - Google Patents

Verschiebbarer Luftgewehrlauf

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DE40107C
DE40107C DENDAT40107D DE40107DA DE40107C DE 40107 C DE40107 C DE 40107C DE NDAT40107 D DENDAT40107 D DE NDAT40107D DE 40107D A DE40107D A DE 40107DA DE 40107 C DE40107 C DE 40107C
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DE
Germany
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barrel
rifle
air rifle
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT40107D
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English (en)
Original Assignee
A. KEMPE in Olbernhau, Sachsen
Publication of DE40107C publication Critical patent/DE40107C/de
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Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41BWEAPONS FOR PROJECTING MISSILES WITHOUT USE OF EXPLOSIVE OR COMBUSTIBLE PROPELLANT CHARGE; WEAPONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F41B11/00Compressed-gas guns, e.g. air guns; Steam guns
    • F41B11/60Compressed-gas guns, e.g. air guns; Steam guns characterised by the supply of compressed gas
    • F41B11/64Compressed-gas guns, e.g. air guns; Steam guns characterised by the supply of compressed gas having a piston effecting a compressor stroke during the firing of each shot
    • F41B11/642Compressed-gas guns, e.g. air guns; Steam guns characterised by the supply of compressed gas having a piston effecting a compressor stroke during the firing of each shot the piston being spring operated
    • F41B11/646Arrangements for putting the spring under tension

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Aiming, Guidance, Guns With A Light Source, Armor, Camouflage, And Targets (AREA)
  • Toys (AREA)
  • Telescopes (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 72: Schusswaffen und Geschosse.
Zusatz zum Patent No. 23893 vom 1.7. Februar 1883.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 12. Januar 1887 ab. Längste Dauer: 16. Februar 1898.
Bei dem durch Patent No. 23893 geschützten Luftgewehr wird behufs Einführung des als Geschofs dienenden Pfeiles oder der zum Verknallen dienenden Papierscheibe die Luftkammer zurückgeschoben, wobei sich nach der einen der dargestellten Anordnungen die den Luftkolben bewegende Feder spannt. Bei solchen Luftgewehren, welche eine gröfsere Wirkung ausüben sollen, mufs diese treibende Feder ziemlich stark angespannt werden, was bei der jetzigen Einrichtung durch die Kraft der die Kammer zurückziehenden Hand bewirkt wird. Es ist einleuchtend, dafs' dies Kinderhänden ziemlich schwer fallen mufs, wenn es denselben nicht überhaupt unmöglich wird, die nöthige Kraft auszuüben.
Um nun das Spannen der Feder möglichst zu erleichtern, ist nach vorliegender Erfindung die Einrichtung getroffen worden, dafs das Zurückschieben der Kammer nicht mehr lediglich mit der Hand allein zu bewirken ist, sondern die ganze Armkraft hierzu in Anspruch genommen wird, oder gegebenenfalls das Zurückführen der Kammer auch mit der Schulter bewirkt werden kann.
In beiliegender Zeichnung ist die Erfindung veranschaulicht, und zeigt:
Fig. ι eine Ansicht des Luftgewehres von oben, -■
Fig. 2 einen Verticalschnitt mit zurückgeschobener Kammer,
Fig. 3 einen Verticalschnitt des schufsfertigen Gewehres.
Der Lauf n1 ist in dem Gewehr beweglich gelagert, so dafs er sich hin- und herschieben kann. Eine Feder e ist bestrebt, den Lauf n1 stets in seiner äufsersten vorderen Lage zu erhalten, wobei derselbe durch den Ansatz η 2 an seiner Weiterbewegung verhindert ist, Fig. 3. Um das Gewehr in Benutzung zu nehmen, wurde bisher der Handgriff α aus seiner seitlichen Lage, Fig. 1 und 3, nach oben gedreht (ähnlich wie bei der Mauser-Kammer an Handfeuerwaffen) und mit einiger Anstrengung mit der Hand zurückgezogen, wodurch die Luftkammer b sich rückwärts bewegte, Fig. 2, und die Feder Z gespannt wurde. Indem sich dann der Abzugsfederstollen h vor den Ansatz g des Luftkolbens d legt, wird letzterer arretirt. Nach dem Einbringen des Geschosses etc. wurde die Kammer h wieder vorgeschoben und der Handgriff α zur Seite gelegt, Fig. 3. Durch Bewegen des Abzugsstollens ρ wird h von g frei gemacht und d schnellt vor, die Luft in b comprimirend, so dafs das Geschofs aus dem Lauf geschleudert wird.
Nach der vorliegenden Erfindung verfährt man in folgender Weise:
Der Handgriff α, welcher hier kleiner wie sonst üblich ausgeführt werden kann, wird nach oben gedreht, der Lauf w1 mit seiner Mündung η 3. gegen einen feststehenden Gegen-
stand y (Baum, Diele etc.) gestemmt, Fig. 2, und mit der ganzen Hand oder beiden Händen oder Hand und Schulter etc. der Gewehrkolben k nach vorn gedrückt. Infolge dessen wird zunächst die Spannung der Feder e überwunden und der Lauf w1 rückwärts geschoben. In weiterer Folge drückt κ1 auch gegen die Kammer b, der Druck der Feder / wird gleichfalls überwunden und b bewegt sich gleichzeitig mit w1 zurück, bis sich h vor g legt, wie dies Fig. 2 zeigt. Hebt man jetzt das Gewehr von der Gegenlage y ab, so schnellt der Lauf nl, durch die Feder e getrieben, wieder nach vorn, wie dies in Fig. 2 die punktirte Stellung des Laufes n1 zeigt. In dieser Lage der Gewehrtheile zu einander wird das Geschofs in den Lauf n1 eingeführt und die Kammer in üblicher Weise von Hand geschlossen. Das Gewehr ist nunmehr schufsfertig, wie in Fig. 3 veranschaulicht.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Bei einem Luftgewehr, welches eine nach Patent-Anspruch 1. des Patentes No. 23893 eingerichtete Kammer hat, die Anordnung eines verschiebbaren und durch eine Feder vorgedrückten Laufes behufs Zurückschiebung des in der Kammer enthaltenen Luftkolbens.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT40107D Verschiebbarer Luftgewehrlauf Expired - Lifetime DE40107C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3378189A (en) * 1965-09-06 1968-04-16 British Visqueen Ltd Plastic sack

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