DE400795C - Chiffriermaschine - Google Patents

Chiffriermaschine

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DE400795C
DE400795C DEN22374D DEN0022374D DE400795C DE 400795 C DE400795 C DE 400795C DE N22374 D DEN22374 D DE N22374D DE N0022374 D DEN0022374 D DE N0022374D DE 400795 C DE400795 C DE 400795C
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    • GPHYSICS
    • G09EDUCATION; CRYPTOGRAPHY; DISPLAY; ADVERTISING; SEALS
    • G09CCIPHERING OR DECIPHERING APPARATUS FOR CRYPTOGRAPHIC OR OTHER PURPOSES INVOLVING THE NEED FOR SECRECY
    • G09C3/00Typewriters for ciphering or deciphering cryptographic text
    • G09C3/02Typewriters for ciphering or deciphering cryptographic text with auxiliary keys or keyboards acting on the original keys or keyboards

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Theoretical Computer Science (AREA)
  • Document Processing Apparatus (AREA)

Description

  • Chiffriermaschine. Eine Chiffriermaschine besteht gewöhnlich aus einer Tastatur, einer Schreibvorrichtung und einer zwischen beiden eingeschalteten Tauschvorrichtung.
  • Gemäß der Erfindung wird eine solche Chiffriermaschine mit zwei Schreibvorrichtungen ausgerüstet, von denen die eine nur über die Tauschvorrichtung, die andere nur unmittelbar mit der Tastatur verbunden werden kann. Dadurch ist es möglich, neben dem Geheimtext gleichzeitig auch den Klartext zur Nachprüfung zu schreiben. Wenn man die Schreibwalze so verschiebbar anordnet, daß ihr vor der den chiffrierten Satz schreibenden Vorrichtung stehender Teil vor die den Klartext schreibende Vorrichtung gestellt werden kann., dann kann jederzeit in den chiffrierten der Klartext eingefügt werden.
  • Um bestimmte Stellen in dem chiffrierten Text wiederfinden zu können, ist es erforderlich, die Zahl der Chiffrierzeichen bis zu einer bestimmten Stelle zu ermitteln. Deshalb pflegt man in solchen Fällen, wo nicht auf einen fortlaufenden Streifen, sondern in abgebrochenen Zeilen geschrieben wird, in jeder Zeile eine ganz bestimmte, möglichst durch zehn teilbare Zahl von Zeichen zu schreiben. Um nun das Auffinden der gesuchten Stelle im chiffrierten Text nicht durch den dazwischen eingestreuten Klartext zu erschweren, muß man Vorsorge dafür treffen, daß erstens die Schreibfläche bei dem Hinüberschieben, von der einen Schreibvorrichtung zur anderen möglichst selbsttätig um einen Zeilenabstand verstellt wird, und daß sie zweitens zu der den chiffrierten Text schreibenden Vorrich-, tung nur in dieselbe Stellung innerhalb der Zeile zurückgeführt werden kann, aus der sie entfernt wurde. Ein mit einer derartigen Vorrichtung geschriebener Text von z. B. dreißig Zeichen Zeilenlänge würde also folgendermaßen aussehen: qscft zgvbh ujmki ngrdlw rdxcf pojzg dzgvh zb Hier folgt Klartext in beliebiger Menge, ohne zu stören.
  • frd tfgkp mhtrs vdwqa kuipo In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Es ist r die Schreibwalze. 2 ist die den chiffrierten Satz schreibende und 3 die den Klartext schreibende Vorrichtung. Diese Schreibvorrichtungen sind Walzen, die auf ihrem Um: fang die Typen tragen und von Magneten 4 und 5 gegen die Schreibfläche geschlagen werden. Andere 1\Iagiiete, von denen der Cbersichtlichkeit halber nur je zwei, und 8, 9 dargestellt sind, stellen die Schreibwalzen so ein, da13 der zu jedem der Magnete bis 9 gehörende Buchtabe gerade vor der Schreibfläche steht. io ist die Tauschvorrichtung. i 1 und 12 sind zwei Tasten der 1 atur, deren feststehende Kontakte mit dein , -ta einen Pol einer Stromquelle 13 verbunden sind. 14. sind zwei Zeilentransportvorrichtun-en für die Schreibwalze, die in bekannter Weise aus einem in einem Rohr geführten und von einer Feder gegen das Transportrau der Schreibwalze gedrückten Zapfen bestehen. Die Transportvorrichtungen 14 sind auf einer Welle 15 befestigt, an der ein etwa senkrecht herabhängender Handgriff 16 aii--ebracht ist, der zum Verstellen der Schreibwalze dient. Die Welle 15 ist nach hinten durch einen Ansatz 17 verlängert, der eine Nase 18 trägt. Diese Nase liegt zwischen zwei Zahnstangen 19 und 2o. Sie kann durch Verschieben der Welle 15 in der Längsrichtung entweder in eine Aussparung der Zahnstange i 9 eingelegt oder soweit daraus entfernt werden, dal3 sie gegen eine Nase 21 der Zahnstange 2o stößt. 22 und 23 sind Schaltvorrichtungen, die die Zahnstangen i 9 und 2o jedesmal um eine Buchstabenbreite weiterschalten, wenn die Magnete 24. oder 25 vom Strom durchflossen erden. 26 ist eine schwingend gelagerte Stange, die von dem Ansatz 1; gegen einen Kontakt 2gedrückt wird, wenn die Nase i8 aus der Aussparung der Zahnstange i 9 lierausgeschoben wird.
  • Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist die folgende: In der in der Zeichnung dargestellten Stellung der Nase 18 ist die Schreibwalze i mit der Zahnstange i9 gekuppelt. Die Verzahnung der Stange i9 braucht nur halb so lang zu sein als die Schreibfläche, da von dieser ja jede Hälfte von einer besonderen niedergedrückt wird, dann fließt ein Strom über die Taste i i, den lagn.eten 9, die Tauschvorrichtung i o, den Magneten , den Magneten .1, den Magneten 5, den :\-lagneten 25 und den Magneten 24.. Dadurch wird auf der Schreibvorrichtung 3 der zur Taste i i gehörende Buchstabe des Klartextes und auf der Schreibvorrichtung 2 ein der Stellung der Tauschvorrichtung entsprechender Chiffrierbuchstabe der Schreibfläche gegenübergestellt und gegen sie angeschlagen. Außerdem werden die Zahnstangen i 9 und 2o um einen Zahn weitertransportiert. Nachclean eine Zeile fertiggestellt ist, wird die Schreibwalze i an dem Handgriff 16 wieder in ihre Ausgangsstellung zurückgezogen und dabei um einen Zeilenabstand verstellt. Soll nun, nachdem z. B. eine halbe Zeile chiffriert geschrieben ist, Klartext .eingefügt werden, so wird der Handgriff 16 nach hinten gedrückt und dann ganz nach rechts gezogen. Dabei, bleibt die Zahnstange i 9 unverändert stehen, während die Zahnstange 2o in ihre rechte Endstellung mitgenommen wird. Gleichzeitig wird die Schreibwalze i um einen Zeilenabstand verstellt. Während des weiteren Klartextschreibens wird nun ausschließlich mit der 7ahnstange 2o gearbeitet. Die Zahnstange i9 wird dabei nicht weitergeschaltet, da der Ansatz. i; die Stange 26 gegen den Kontakt =; drückt und dadurch den Magneten 2.1 kurzschließt. Soll weiter chiffriert werden, so wird die `Falze i an dem Handgriff 16 so weit nach links geführt, bis die Nase i8 wieder in die Aussparung der Zahnstange i9 eingreift. Da die Zahnstange i 9 ihre Stellung nicht verändert hat, wird also an derselben Stelle innerhalb der Zeile fortgefahren, an der aufgehört wurde. I?m auch hierbei die Walze i um einen Zeilenabstand zu verstellen, ist die zweite Zeilenschaltvorrichtung 1.1 angeordnet.

Claims (3)

  1. PATE NT-ANSPRÜCHr: i. Chiffriermaschine, gekennzeichnet durch zwei Schreibvorrichtungen, ;von denen die eine nur über eine Tausch, vorrichtung, die zweite dagegen nur unmittelbar mit der Tastatur sich verbinden läßt.
  2. 2. Chiffriermaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Schreibfläche sich von der den Gelieiintett schreibenden Vorrichtung unter die den Klartext schreibende Vorrichtung bewegen 1 äßt.
  3. 3. Chiffriermaschine nach Anspruch i und 2, gekennzeichnet durch eine Schaltvorrichtung, welche die Schreibtvalze jedesmal gleichzeitig um einen Zeilenabstand weiterschaltet, sobald die Walze von der einen zur anderen Schreibvorrichtung geführt wird. ..1. Chiffriermaschine nach Anspruch i bis 3, gekennzeichnet durch zwei getrennte Antriebsvorrichtungen, mit denen die Schreibwalze gekuppelt wird, je nachdem ob Geheim- oder Klartext geschrieben werden soll, und von denen die zunä Schreiben des Geheimtextes dienende unverändert stehenbleibt, solange Iilartett geschrieben wird.
DEN22374D 1923-08-18 1923-08-18 Chiffriermaschine Expired DE400795C (de)

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