DE4001007A1 - Ringspinnanlage - Google Patents
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Description
Die Erfindung betrifft eine Ringspinnanlage mit wenigstens einer
Ringspinnmaschine und mindestens einem entlang der Ringspinn
maschine verfahrbaren Bedienläufer, vorzugsweise einem Vorgarn
spulenwechselautomat, wobei sowohl die Ringspinnmaschine als auch
der Bedienläufer im Betrieb unter Unterdruck stehenden Abfall
sammelbehälter für Flug, Vorgarnabrisse oder dergleichen besit
zen.
Es ist bekannt, den bei Textilmaschinen anfallenden und durch die
maschineneigene Absauganlage nicht erfaßbaren Faserflug durch
entlang dieser Maschinen verfahrbare Reinigungsgeräte zu ent
fernen.
Bei derartigen längs der Textilmaschinen verfahrenen Reinigungs
geräten wird im Normalbetrieb die mit Faserflug belastete Luft
über Saugorgane in eine Filterkammer gesaugt. Der Faserflug wird
dabei durch einen Filter in der Filterkammer von der Luft abge
schieden. Zum Entleeren der Filterkammer wird der Filter bei
freigegebener Entleerungsöffnung im Gegenstrom durchblasen.
Hierdurch wird einmal der in der Filterkammer vorhandene Faser
flug ausgeblasen und gleichzeitig durch die im Gegenstrom durch
strömende Luft der Filter gereinigt. Um diesen Gegenstrom zu er
reichen, ist eine komplizierte Klappen- oder Schiebersteuerung
erforderlich. Zum Entleeren der Filterkammer wird eine erste
Klappe geöffnet, welche die Saugseite des Ventilators mit der
Umgebungsluft verbindet, der somit Luft aus seiner Umgebung an
saugt. Die zur Filterkammer führende Saugleitung wird durch eine
weitere Klappe geschlossen, wodurch das Ansaugen von Luft aus der
Filterkammer unterbrochen wird. Ein dritter Schieber öffnet eine
Verbindung zwischen der Druckseite des Ventilators und der Fil
terkammer.
Diese Art der Schieber- bzw. Klappensteuerung ist sehr aufwendig.
In der Vergangenheit sind daher bereits verschiedene Versuche
unternommen worden, diesen Entleervorgang zu vereinfachen.
In der DE 33 40 672 A1 ist beispielsweise ein Reinigungsgerät
beschrieben, dessen Abfallsammelbehälter verschiebbar ausgebildet
ist, wobei der Abfallsammelbehälter durch das Verschieben
wahlweise an die Saug- oder Druckseite eines Ventilators ange
schlossen wird. Der ausgefahrene, an der Druckseite des Ventila
tors angeschlossene Abfallsammelbehälter kann dann über eine Bo
denklappe entleert werden.
Desweiteren ist durch die CH-PS 6 01 520 ein Bedienläufer für
Spinnmaschinen bekannt, der neben Fadenbruchüberwachungs- und
-anknüpfeinrichtungen noch Reinigungsvorrichtungen aufweist.
Diese Reinigungsvorrichtungen haben Blas- und Saugrüssel und
sanmeln den Faserflug in einer bedienläufereigenen Filterkammer.
Diese Filterkammer des Bedienläufers ist an ihren Frontseiten
jeweils mit einer Entleerungsklappe ausgestattet.
An einem Maschinenendgestell der Spinnmaschine ist eine spezielle
Faserflugsammelvorrichtung angeordnet, die an jeder Maschinen
seite einen Saugrüssel aufweist, der bei Annäherung des Bedien
läufers die Entleerungsklappen nach innen drückt. Die Filterkam
mern des Bedienläufers werden anschließend mittels eines starken
Sauggebläses gereinigt.
Nachteilig bei einer solchen Einrichtung ist vor allem die An
ordnung der Faserflugsammelvorrichtung im Bereich des Bedienläu
ferfahrweges. Außerdem erfordert eine solche Anordnung eine zu
sätzliche Faserflugsammelvorrichtung, da die spinn
maschineneigene Absauganlage nicht in der Lage ist, die Filter
kammer des Bedienläufers zu reinigen.
Ausgehend vom vorgenannten Stand der Technik liegt der Erfindung
die Aufgabe zugrunde, eine Ringspinnanlage zu schaffen, die eine
Mehrzahl unterschiedlicher Bedienläufer aufweist, wobei
wenigstens ein Teil dieser Bedienläufer Abfallsammelbehälter
trägt, die im Bereich des Maschinenendgestelles automatisch
entleert werden, wobei eine Behinderung der übrigen Bedienläufer
durch Anschlußkonstruktionen vermieden werden muß.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die im Kennzeichen des
Anspruches 1 aufgeführten Merkmale gelöst.
Der Abfallsammelbehälter des Bedienläufers ist seitlich an den
Abfallsammelbehälter der Ringspinnmaschine anschließbar, wobei
aufgrund eines Druckgefälles zwischen diesen Abfallsammelbehäl
tern eine Entleerung des Abfallsammelbehälters des Bedienläufers
in den Abfallsammelbehälter der Ringspinnmaschine stattfindet.
Eine solche Anordnung erfordert einerseits keine in den Bereich
des Bedienläuferfahrweges ragenden Anbauteile und außerdem
keine zusätzliche Faserflugsammelvorrichtung.
In vorteilhafter Ausgestaltung weisen der Abfallsammelbehälter
des Bedienläufers und der Abfallsammelbehälter der Ringspinn
maschine gleichsinnig öffenbare Verschlußdeckel auf und sind ge
geneinander bewegbar. In einer angenäherten Stellung der
Abfallsammelbehälter fassen an den Verschlußdeckeln angeordnete
Kupplungselemente ineinander.
Der Abfallsammelbehälter des Bedienläufers ist in Führungen ge
lagert und kann mittels eines Arbeitselementes, beispielsweise
eines Schubkolbengetriebes in Richtung auf den Abfallsammel
behälter der Ringspinnmaschine bewegt werden.
Die an der Vorderseite der Abfallsammelbehälter angeordneten
Verschlußdeckel sind vorzugsweise als Schieber ausgebildet, die
in Führungen gleiten.
Der Schieber des Abfallsammelbehälters des Bedienläufers kann bei
ausgefahrenem Abfallsammelbehälter mittels eines Arbeitsele
mentes, zum Beispiel eines Schubkolbengetriebes angehoben werden
und hebt dabei über die Kupplungselemente gleichzeitig den
Schieber des Abfallsammelbehälters der Ringspinnmaschine mit an.
In besonders vorteilhafter Ausgestaltung der Erfindung ist vor
gesehen, daß zur Herstellung des Druckgefälles zwischen den
Abfallsammelbehältern während oder kurz nach dem Ausfahren des
bedienläufereigenen Abfallsammelbehälters die Saugquelle im Be
dienläufer abgeschaltet wird.
In alternativer Ausführungsform ist es auch möglich, ein in der
Saugzugleitung angeordnetes Absperrorgan zu schließen, was eben
falls zu einem Unterdruckabbau im Abfallsammelbehälter des Be
dienläufers führt.
Weitere Einzelheiten der Erfindung sind einem anhand der Zeich
nung dargestellten Ausführungsbeispiel entnehmbar.
Es zeigt
Fig. 1 schematisch eine Seitenansicht auf
das Endgestell einer Ringspinnmaschine,
sowie einen Bedienläufer mit der
erfindungsgemäßen Einrichtung.
Die Figur zeigt schematisch das Endgestell 1 einer Ringspinnmaschine
mit Teilen der maschineneigenen Absaugeinrichtung.
Solche, an sich bekannten Absaugeinrichtungen bestehen im we
sentlichen aus einer (nicht dargestellten) Saugzugquelle, an
die über eine Saugzugleitung 4 ein Abfallsammelbehälter 2 ange
schlossen ist. Der Abfallsammelbehälter 2, der, wie üblich, einen
Filter 5 aufweist, ist außerdem in bekannter Weise über eine Ab
saugleitung 3 mit den an den einzelnen Spinnstellen angeordneten
(nicht dargestellten) Absaugeinrichtungen verbunden.
Die vordere Wand des Abfallsammelbehälters 2 weist einen Ver
schlußdeckel 6 auf, vorzugsweise einen in einer Führung 7 ver
schiebbaren Schieber.
Vor der Ringspinnmaschine ist auf einer Führungsschiene 9
verfahrbar ein Bedienläufer 10 angeordnet. Der Bedienläufer 10
kann beispielsweise ein Vorgarnspulenwechselautomat sein, der
auslaufende Vorgarnspulen vom Gatter abnimmt und durch neue Vor
garnspulen ersetzt.
Da bei diesen Spulenwechselvorgängen Fasermaterial anfällt, sei
es beim Anlegen der neuen Vorgarnspulen oder beim Reinigen der
nahezu leergelaufenen Hülsen, weisen solche Vorgarnspulenwechsel
automaten eine maschineneigene Absauganlage auf. Diese Absaug
anlage besteht im wesentlichen aus einer Saugzugquelle 12, die
über eine flexible Saugzugleitung 11 an einen Abfallsammel
behälter 16 angeschlossen ist. Der Abfallsammelbehälter 16 ist
außerdem über eine ebenfalls flexible Absaugleitung 13 mit den
(nicht dargestellte) Absaugeinrichtungen des Bedienläufers 10
verbunden.
Der Abfallsammelbehälter 16 ist durch einen Filter 17 in zwei
Kammerhälften geteilt und in Führungen 20, 21 verschiebbar gela
gert. An seiner zur Ringspinnmaschine weisenden Seite ist der
Abfallsammelbehälter 16 über einen Abschlußdeckel 18 ver
schlossen. Der Abschlußdeckel 18 ist vorteilhafterweise als
Schieber ausgebildet, der in einer Führung 33 gleitet.
Wenn der Vorgarnspulenwechselautomat (10) einen Vorgarnspulen
wechselzyklus durchgeführt und dabei Fasermaterial in seinen Ab
fallsammelbehälter 16 gesammelt hat, fährt er in den Bereich des
Endgestelles 1 einer Ringspinnmaschine ein. Der Vorgarn
spulenwechselautomat 10 stoppt dabei in einer Position, in der
sich die durch die Schieber 6 und 18 verschlossenen Entleerungs
öffnungen der Abfallsammelbehälter 2 und 16 exakt gegenüber
stehen. In dieser Stellung wird mittels eines Arbeitselementes
22, z. B. eines Schubkolbengetriebes, der in Führungen 20, 21 ge
lagerte Abfallsammelbehälter 16 des Bedienläufers in Richtung auf
die Ringspinnmaschine ausgeschoben. Das Schubkolbengetriebe 22
wird dabei über ein Ventilelement 23, welches über eine Druck
mittelleitung 30 mit einer Kraftquelle 25 und über eine Steuer
leitung 24 mit einer maschineneigenen Steueranlage 32 verbunden
ist, beaufschlagt.
Beim Ausfahren des Abfallsammelbehälters 16 faßt ein am Schieber
18 angebrachtes Kupplungselement 19 in ein entsprechend geformtes
Kupplungselement 8 am Schieber 6 des im Endgestell 1 der Ring
spinnmaschine angeordneten Abfallsammelbehälters 2.
Gleichzeitig oder anschließend sorgt die maschineneigene Steuer
anlage 32 dafür, daß ein Druckgefälle zwischen dem Abfallsammel
behälter 16 des Bedienläufers und dem Abfallsammelbehälter 2
der Ringspinnmaschine hergestellt wird. Dieses Druckgefälle
kann beispielsweise durch Abschalten der Saugzugquelle 12
des Bedienläufers 10 oder durch Schließen eines in der
Saugzugleitung 11 angeordneten Absperrorganes 31 erzeugt werden.
In der ausgefahrenen Position des Abfallsammelbehälters 16 steht
ein am Schieber 18 angeordneter Anschlag 26 exakt über dem Ar
beitselement (Schubkolbengetriebe 27), welches über ein Ven
tilelement 28 mit der Kraftquelle 25 verbunden ist. Dieses Ven
tilelement 28 ist ebenfalls über eine Steuerleitung 29 an die
Steueranlage 32 angeschlossen.
Über die ausfahrende Kolbenstange sowie den Anschlag 26 wird der
Abschlußdeckel 18 in der Führung 33 angehoben, wobei über die
Kupplungselemente 19 bzw. 8 auch der Abschlußdeckel 6 des Abfall
sammelbehälters 2 geöffnet wird.
Da, wie vor erwähnt, zwischen den beiden Abfallsammelbehältern 16
und 2 ein Druckgefälle herrscht, das heißt im Abfallsammelbehäl
ter 2 ein höherer Unterdruck herrscht, wird das Fasermaterial aus
dem Abfallsammelbehälter 16 in den Abfallsammelbehälter 2
gesaugt, der zu einem späteren Zeitpunkt entweder von Rand oder
über eine spinnereieigene Absaugeinrichtung automatisch entleert
werden kann.
Bezugszeichenliste
1 Endgestell
2 Abfallsammelbehälter
3 Absaugleitung
4 Saugzugleitung
5 Filter
6 Verschlußdeckel
7 Führung
8 Kupplungselement
9 Führungsschiene
10 Vorgarnwechselautomat
11 Saugzugleitung
12 Saugzugquelle
13 Absaugleitung
14 Stutzen
15 Stutzen
16 Abfallsammelbehälter
17 Filter
18 Verschlußdeckel
19 Kupplungselemete
20 Führung
21 Führung
22 Schubkolbengetriebe
23 Ventileinheit
24 Steuerleitung
25 Kraftquelle
26 Anschlag
27 Schubkolbengetriebe
28 Ventileinheit
29 Steuerleitung
30 Druckmittelleitung
31 Absperrorgan
32 Steueranlage
33 Führung
2 Abfallsammelbehälter
3 Absaugleitung
4 Saugzugleitung
5 Filter
6 Verschlußdeckel
7 Führung
8 Kupplungselement
9 Führungsschiene
10 Vorgarnwechselautomat
11 Saugzugleitung
12 Saugzugquelle
13 Absaugleitung
14 Stutzen
15 Stutzen
16 Abfallsammelbehälter
17 Filter
18 Verschlußdeckel
19 Kupplungselemete
20 Führung
21 Führung
22 Schubkolbengetriebe
23 Ventileinheit
24 Steuerleitung
25 Kraftquelle
26 Anschlag
27 Schubkolbengetriebe
28 Ventileinheit
29 Steuerleitung
30 Druckmittelleitung
31 Absperrorgan
32 Steueranlage
33 Führung
Claims (10)
1. Ringspinnanlage mit mindestens einer Ringspinnmaschine und
mindestens einem entlang der Ringspinnmaschine verfahrbaren
Bedienläufer, vorzugsweise einem Vorgarnspulenwechsel
automat, wobei sowohl die Ringspinnmaschine als auch der
Bedienläufer einen im Betrieb unter Unterdruck stehenden
Abfallsammelbehälter für Flug, Vorgarnabrisse oder
dergleichen besitzen, dadurch gekennzeichnet, daß der
Abfallsammelbehälter (16) des Bedienläufers (10) an
den Abfallsammelbehälter (2) der Ringspinnmaschine
seitlich anschließbar ist, wobei aufgrund eines Druckge
fälles zwischen den Abfallsammelbehältern (16, 2) eine
Entleerung des Abfallsammelbehälters (16) in den
Abfallsammelbehälter (2) stattfindet.
2. Ringspinnanlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß der Abfallsammelbehälter (16) des Bedienläufers
(10) und der Abfallsammelbehälter (2) der Ring
spinnmaschine gleichsinnig öffenbare Verschlußdeckel
(6, 18) aufweisen und die Abfallsammelbehälter
(16, 2) gegeneinander bewegbar sind, wobei in einer
einander angenäherten Stellung der Abfallsammelbehälter
(16, 2) die Verschlußdeckel (6, 18) über Kupplungs
elemente (8, 19) verbunden werden.
3. Ringspinnanlage nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet,
daß der Abfallsammelbehälter (16) des Bedienläufers
(10) in Richtung auf den Abfallsammelbehälter (2)
der Ringspinnmaschine bewegbar ist.
4. Ringspinnanlage nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet,
daß der Abfallsammelbehälter (16) des Bedienläufers
(10) in Führungen (20, 21) gelagert und mittels
eines Arbeitselementes (22) verschiebbar ist.
5. Ringspinnanlage nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet,
daß das Arbeitselement (22) als Schubkolbengetriebe
ausgebildet ist.
6. Ringspinnanlage nach einem oder mehreren der vorherigen
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Verschluß
deckel (6, 18) als Schieber ausgebildet sind, die in
Führungen (7, 33) gleiten.
7. Ringspinnanlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß eine Saugzugquelle (12), die mit dem Abfall
sammelbehälter (16) im Bedienläufer (10) verbunden
ist, wenigstens zwei Schaltstufen aufweist.
8. Ringspinnanlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß in eine zum Abfallsammelbehälter (16) führende
Saugzugleitung (11) ein betätigbares Absperrorgan
(31) eingeschaltet ist.
9. Ringspinnanlage nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet,
daß die Schieber (6, 18) bei ausgefahrenem Abfallsammel
behälter (16) über ein Arbeitselement (27) geöffnet
werden können.
10. Ringspinnanlage nach einem oder mehreren der vorherigen
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Schubkolben
getriebe (22, 27) über Ventileinheiten (23, 28)
ansteuerbar sind, welche über Steuerleitungen (24,
29) an eine maschineneigene Steueranlage (32) ange
schlossen sind.
Priority Applications (4)
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|---|---|---|---|
| DE4001007A DE4001007A1 (de) | 1990-01-16 | 1990-01-16 | Ringspinnanlage |
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| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE4001007A DE4001007A1 (de) | 1990-01-16 | 1990-01-16 | Ringspinnanlage |
Publications (2)
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| DE4001007C2 DE4001007C2 (de) | 1993-08-05 |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| OP8 | Request for examination as to paragraph 44 patent law | ||
| 8127 | New person/name/address of the applicant |
Owner name: ERNST JACOBI GMBH, 8906 GERSTHOFEN, DE SOHLER AIRT |
|
| D2 | Grant after examination | ||
| 8364 | No opposition during term of opposition | ||
| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |