DE399798C - Vorrichtung zum Festlegen des freien Fadenendes von Stickmaschinenspulen - Google Patents

Vorrichtung zum Festlegen des freien Fadenendes von Stickmaschinenspulen

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DE399798C
DE399798C DES62558D DES0062558D DE399798C DE 399798 C DE399798 C DE 399798C DE S62558 D DES62558 D DE S62558D DE S0062558 D DES0062558 D DE S0062558D DE 399798 C DE399798 C DE 399798C
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D05SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
    • D05CEMBROIDERING; TUFTING
    • D05C13/00Auxiliary devices incorporated in embroidering machines, not otherwise provided for; Ancillary apparatus for use with embroidering machines
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H65/00Securing material to cores or formers
    • B65H65/005Securing end of yarn in the wound or completed package
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H2701/00Handled material; Storage means
    • B65H2701/30Handled filamentary material
    • B65H2701/31Textiles threads or artificial strands of filaments

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Sewing Machines And Sewing (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Festlegen des freien Fadenendes von Stickmaschinenspulen. Beim Wickeln der kleinen Spulchen, die für den Betrieb von Stickmaschinen benötigt werden, bietet das Festlegen des Spulfadenendes besondere Schwierigkeiten, die man bisher auf verschiedene Weise zu überwinden versucht hat, ohne daß dieses jedoch in restlos befriedigender Weise gelungen wäre. Man hat z. B. vorgeschlagen, nach dem Stillsetzen des Spuldornantriebes die Bundwicklungen der Spule durch eine Zange unterfassen und dabei das freie Fadenende unter einige Bundwicklungen herunterschieben oder, wie es weiterhin auch bekannt ist, durch einen hakenartigen Arm herunterzuschieben und so festklemmen zu lassen. Hierdurch leidet natürlich die Bundwicklung' in sehr erheblichem Maße, so daß sie für das Versticken kaum verwendbar ist und als l.Terlust betrachtet werden muß. Ferner ist versucht worden, nach Beendigung des eigentlichen Spulv organges eine kleine Hakennadel flach an den Spulenkörper heran- " zulegen und sie dann mit der Spule zusammen mit umlaufen zu lassen, so daß sie von den Bundwindungen mittimschlungen wird. Nach Beendigung der Bundwicklung wird das freie Fadenende in den Haken der Hilfsnadel eingelegt und letztere zusammen mit dem eingelegten Fadenende aus dem Bund herausgezogen. Dieses Verfahren ist jedoch wenig zuverlässig, weil der Bund durch das Zwischenlegen des Hilfshakens nicht fest genug gewickelt werden kann, so daß die Gefahr bestellt, daß er sich vor dein endgültigen Verbrauch der Spule abstreift und verfitzt.
  • Uni diese -Mängel zu beseitigen, wird erfindungsgemäß das freie Fadenende der Spule in der Weise festgelegt, daß nach Beendigung der Bundwicklung eine kreisbogenfo>rmig gekrümmte Hakennadel durch den Bund der Spule hindurchgestochen, dann das freie Fadenende in den Haken eingelegt und dieser schließlich zusammen mit dem eingelegten Fadenstück aus den Bundwindungen herausgezogen wird. Auf diese Weise wird das Fadenende in zuverlässiger Weise mit der Spule verbunden, so daß sich diese bei dein Transport nicht aufwickeln kann.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Die Abb. i bis 3 veranschaulichen verschiedene Stc11ungen der für das Verständnis der Erfindung wichtigen Spukmaschinenteile. Abb. .4 zeigt im vergrößerten Maßstabe die erwähnte Hakennadel.
  • Auf dem Spukdorn s sind nacheinander in bekannter Weise mehrere Spulen a und ä aufgewickelt worden. Abb. i zeigt den Augenblick, in welchem gerade die letzte Windung des Bundes f auf den Spukkörper a aufgebracht wird.
  • Wenn sodann der Antrieb des Spukdornes s abgeschaltet und dieser mitsamt den Spulen a und ä für einen Augenblick zum Stillstand gekommen ist, wird die Nadel i gemäß Abb. 2 durch den Bund hindurchgestochen. Zu diesem Zweck ist sie, wie es Abb. d. darstellt, in ihrem vorderen Teil kreisförmig geki-iiinmt, während der hintere Teil derselben geradlinig durch den Mittelpunkt der Krüminung des vorderen Teiles hindurchgeht. Die Nadel c ist im übrigen derart auf dem Bolzen d befestigt, daß der Mittelpunkt ihres vorderen Teiles in der Achse des Bolzens d liegt. Letzterer ist in der Lagerbüchse e drehbar abgestützt.
  • Nach dem Einstechen der Nadel in den Bund f wird das von der Spule zum Fadenleiter führende Fadenstück h durch einen Hilfsfadenleiter g in das am vorderen Ende der Nadel i vorgesehene und seitlich offene Ohr eingelegt. Hierauf dreht sich der Bolzen d mit der Nadel i wieder zurück, wobei der in das Nadelöhr eingelegte Faden durch den Bund f der Spule hindurchgezogen wird.
  • Mit Hilfe des Messers k wird schließlich die hindurchgezogene Fadenschlinge zerschnitten. Hierauf wird durch den Abstreifer o die fertig gewickelte Spule nach der Spitze des Spukdornes s hin weitergeschoben, worauf das Wickeln einer neuen Spule beginnen kann. Das zwischen zwei nacheinander fertiggestellten Spulen vorhandene Fadenstück in. zieht sich beim Abstreifen der vorderen Spule a selbsttätig aus dein Bund f derselben heraus. Zu diesem Zweck wird zweckmä ßigerweise ein Hilfsabstreifer verwendet, der, kurz bevor der Hauptabstreifer o in Tätigkeit tritt, zwischen die beiden Spulen a und a.' und die vorderste von ihnen a' so weit von der anderen entfernt, daß sich der Verbindungsfaden iii aus dem Bund der Spule d herauszieht. Beim Verschieben der Spule a seitens des Hauptabstreifers o gelangt das freie Fadenende vi, in den Bereich einer Schere, die in bekannter Weise vor dem Spukdorn angebracht ist und das Fadenende ist, bis auf einen kleinen unschädlichen Rest abschneidet.
  • Statt einer gekrümmten Nadel kann selbstverständlich auch eine gerade verwendet werden, die dann in einer entsprechenden Bahn schräg zur Achse des Spukdornes durch den Bund f der Spule hindurchzustechen ist.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung zum Festlegen des freien Fadenendes von Stickmaschinenspulen auf selbsttätig arbeitenden Spulinaschinen, dadurch gekennzeichnet, daß nach dem Stillsetzen des Spuldornantriebes eine Hakennadel (i) durch den Bund (f) der Spule (a) hindurchgestochen und nach dem Einlegen des freien Spulfadenendes in das seitlich offene U >hr der Nadel letztere wieder zurückgezogen und schließlich die durch den Bund (f) hindurchgezogene Fadenschlinge (in:) durch ein Messer (k) zerschnitten wird.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der vordere Teil der Hakennadel kreisförmig gekrümmt ist und an der Nadelspitze ein seitlich offenes Öhr besitzt.
DES62558D 1923-04-01 1923-04-01 Vorrichtung zum Festlegen des freien Fadenendes von Stickmaschinenspulen Expired DE399798C (de)

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