DE397994C - Koerperuebungsgeraet - Google Patents

Koerperuebungsgeraet

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DE397994C
DE397994C DEC33370D DEC0033370D DE397994C DE 397994 C DE397994 C DE 397994C DE C33370 D DEC33370 D DE C33370D DE C0033370 D DEC0033370 D DE C0033370D DE 397994 C DE397994 C DE 397994C
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DE
Germany
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exercise device
springs
levers
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wall board
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DEC33370D
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WILHELM CREMER
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WILHELM CREMER
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    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63BAPPARATUS FOR PHYSICAL TRAINING, GYMNASTICS, SWIMMING, CLIMBING, OR FENCING; BALL GAMES; TRAINING EQUIPMENT
    • A63B21/00Exercising apparatus for developing or strengthening the muscles or joints of the body by working against a counterforce, with or without measuring devices
    • A63B21/02Exercising apparatus for developing or strengthening the muscles or joints of the body by working against a counterforce, with or without measuring devices using resilient force-resisters
    • A63B21/04Exercising apparatus for developing or strengthening the muscles or joints of the body by working against a counterforce, with or without measuring devices using resilient force-resisters attached to static foundation, e.g. a user
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Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM2.JULI1924
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 77a GRUPPE 8
Wilhelm Cremer in Diisseldorf-Oberkassel. Körperübungsgerät.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 27. März 1923 ab.
Gegenstand der Erfindung ist ein Körper-Übungsgerät, das sich durch seine einfache, zweckmäßige Anordnung und gute Wirkungsweise auszeichnet. Das neue Gerät besteht aus einem H-abeigelenkwerk, das an einem Wandbrett befestigt ist, und bei dem das Gegeneinanderbewegen der Gelenkarme mittels eines am vorderen Gellenkpunkte vorgesehenen Handgriffes durch Anspannen einer mehr oder wienigar großem Anzahl von in den
Drehpunkten der Gelenke angeordneten und paarweise einschaltbaren Torsionsfedern im gewünschten Maße erschwert werden kann. Außerdem ist das Gerät in einfachster Weise in der Höhe verstellbar, damit Personen jeder Größe und auchKinder in der zweckmäßigsten Höhenlage des Gerätes damit üben können. Beim Üben mit dem neuen Gerät wird der ganze Körper kräftig durchgearbeitet, auch ίο findet dieses günstige Verwendung in der Orthopädie.
Auf dfer Zeichnung ist das neue Körperübungsgerät in einer beispielsweisen Ausführungsform in
Abb. ι in Vorderansicht in der Gebrauchsstellung und in
Abb. 2 in Seitenansicht dargestellt; Abb. 3 zeigt eine Draufsicht und Abb. 4 zeigt das Gerät zusammengelegt; ao Abb. S bis 7 zeigen Einzelheiten.
Das Wandbrett 1 zum Halten dies Gerätes - wird an einem etwa in Mannshöhe vom Boden entfernten Haken 2 aufgehängt und trägt an • der Rückseite Filzscheiben 3, die eine Beschäs5 digung der Wand verhüten. Auf seiner Mitte ist eine Metallschiene 4 befestigt, die in gleichen Abständen öffnungen 5 hat. Je nach der Größe der übenden Person wird das Gerät mit dem an der Grundplatte 6 sitzenden Haken 7 in die in geeigneter Höhe befindliche öffnung 5 eingehakt. An den . Gelenkaiugen 8 der Platte 6 sind die beiden Hebel 9, 10 angelenkt, die durch weitere Hebel 11, 12 miteinander verbunden sind. Die Hebel 9 bis 12 haben U-förmigen Querschnitt und sind an beiden Enden winkelförmig zu breiten Schlaufen aufgebogen, die die Gelenkaugen zur Verbindung der Hebel tragen. In dem vorderen \rerbindungsgelenk 13 der Hebel 11, 12 ist der Handgriff 14 gelagert, während in die übrigen Gelenke besondere kräftige Stahlfedern 15 eingebaut sind. Die Geienkaugen der Hebel 9 bis 12 und der Gelenke 8 stecken, wie besonders Abb. 5 zeigt, mit umgebördelten kurzen Hülsen ineinander und sind durch längere Hülsen 16 verbunden. Das Ganze wird von den Gelenkbogen 17 zusammengehalten. Auf den Hülsen 16 sind je zwei der schraubenförmig gewundenen Stahlfedern i5) deren mit Griffen 18 versehene Enden in Haken 19 eingelegt wierden können, diie an den Hebeln 9 bis 12 befestigt sind. Das Einlegen der Federn, das zur Erzielung einer gleichmäßigen Wirkung stets paarweise erfolgen muß, erfolgt in der geöffneten strichpunktierten Stellung I nach Abb. 3. Wird das Hebelgestänge nunmehr vom Arme des sich vor das Gerät stellenden Übenden in die' gestrichelte Stellung II gebracht, so werden die in die Haken 19 eingelegten Federn gespannt, so daß der Übende zum Vorschieben des Handgriffes eine entsprechende Kraft aufwenden muß.
Das Gerät kann nach dem Entspannen der Federn gemäß Abb. 4 zusammengelegt und in die Längsrichtung ,des Brettes 1 gebracht werden, wobei der Haken 7 in eine quergerichtete Öffnung der Leiste 4 eingreift. Das Ganze wird .dann durch Riemchen 20 festgeschnallt
An Stelle der Federn 16 könnten gegeljenenfalls auch Gummiistränge zwischen den Hebeln eingehängt wierden.

Claims (4)

Patent-Ansprüche:
1. Körperübungsgerät, dadurch gekennzeichnet, daß das an einem Wandbrett (1) angebrachte Gelenkhebielgestänge in den Gelenkpunkten (17) Torsionsfedern (15) besitzt, die beim Flachdrücken des Hebelgestänges gespannt werden.
2. Körperübungsgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Gerät an dem Wandbrett in der Hohe dadurch verstellbar ist, daß es mit einem an der Platte (6) befindlichen· Haken (7) in eines der in einer Schiene (4) des Wandbrettes angeordneten Löcher (5) eingehängt wird.
3. Körperübungsgerät nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Hebel (9 bis 12) U-förmigen Querschnitt haben und an den Galenkstellen winklig zu breiten Schiläufen aufgebogen sind, zwischen denen die Federn (15) gehalten werden.
4. Körparübungsgerät nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Gelenkaugen der Hebel (9 bis 12) mit kurzen umgebördelten Hülsen ineinanderstecken, die durch eine längere Hülse (16) miteinander verbunden sind, um die Gelenke gegen Knickung zu schützen.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DEC33370D 1923-03-27 1923-03-27 Koerperuebungsgeraet Expired DE397994C (de)

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