DE397932C - Messereinstellvorrichtung an Schleifmaschinen fuer Diktierwalzen - Google Patents
Messereinstellvorrichtung an Schleifmaschinen fuer DiktierwalzenInfo
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- DE397932C DE397932C DER57518D DER0057518D DE397932C DE 397932 C DE397932 C DE 397932C DE R57518 D DER57518 D DE R57518D DE R0057518 D DER0057518 D DE R0057518D DE 397932 C DE397932 C DE 397932C
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- G11B25/02—Apparatus characterised by the shape of record carrier employed but not specific to the method of recording or reproducing, e.g. dictating apparatus; Combinations of such apparatus using cylindrical record carriers
Landscapes
- Grinding Of Cylindrical And Plane Surfaces (AREA)
- Finish Polishing, Edge Sharpening, And Grinding By Specific Grinding Devices (AREA)
Description
DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM 4. JUL11924
REICHS PATENTAMT
PATENTSCHRIFT
- JVr 397932 KLASSE 42 g GRUPPE 19
(R575i8IX\42g)
Carl Lindström Akt-Ges. in Berlin.
Messereinstellvorrichtung an Schleifmaschinen für Diktierwalzen.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 28. Dezember 1922 ab.
Gegenstand der Erfindung ist eine Messereinstellvorrichtung an Schleifmaschinen für
Diktierwalzen mit einem zum Ein- und Abstellen des Messers dienenden drehbaren Handgriff, deren wesentliches Merkmal darin
besteht, daß durch Drehen des Handgriffes ein an diesem drehbar gelagerter Einstellschieber
einen unter Federwirkung stehenden Einstellbolzen zwangläufig mitnimmt, an dem
eine Gabel befestigt ist, die um den eigcnt-
lichen Messerbolzen faßt und sich an einen an dem Messerbolzen befindlichen Anschlag anlegt, so daß Messer und Einstellbolzen zugleich
auf die Walzenolxrfläche zu stehen kommen und das Messer in die richtige
Schnittstellung gelangt. Ein weiteres Merkmal der Erfindung liegt darin, daß durch weitere
Drehung des Handgriffes der Einstellschieber den Bolzen wieder freigibt, so daß
ίο dieser durch die Federwirkung von der Diktierwalze
abgehoben wird, während das Messer, durch Federwirkung veranlaßt, in der Schnittst ellung verbleibt.
Die Abbildungen zeigen ein Ausführungsbeispiel des Erfinduiiigsgegenstandes, und zwar
zeigt
Abb. ι die Schleifmaschine mit der Messerunstellung
in Seitenansicht, Abb. 2 die MessereinstelhOrrichtung in
Seitenansicht.
Abb. 3 die Messereinstellvorriohtung in
Vorderansicht.
Abb. 4 die Messereinstellvorrichtung im Längsschnitt.
Abb. 5 zeigt die Vorrichtung nach erfolgter Einstelking des Messers und des Finstellbolzens
in Arbeitsstellung.
Abb. 6 z-eigt die Vorrichtung in Schleifstellung
des Messers bei zurückgezogenem Einstellbolzen.
Abb. 7 zeigt die Vorrichtung in der Ruhestellung.
ι ist das Gestell der Schleifmaschine, in welchem die Antriebswelle 3 mit der Kurbel 2
gelagert ist. 4 ist ein Zahnrad auf der Antriebswelle 3. 5 ist eine Riemenscheibe, an der
ein Zahnrad 6 befestigt ist. 7 ist die Welle der Riemenscheibe 5, über die ein endloser
Treibriemen 8 greift, der über die kleine Rielnenscheibe 9 läuft, welche auf der Welle 11
gelagert ist. Auf dieser Welle r 1 befindet sich der die abzuschleifende Walze tragende Konus
10. 12 ist eine Führungsstange, ;;uf welcher
der die Messereinstellvorrichtung tragende Träger 13 mit seinen Führungsannen 14 gleitet.
Die Stange 12 ist an dem Gestell 1 der Schleifmaschine befestigt. 15 ist eine
zweite Führungsstange, auf der der Träger 13 mit dem Führungsairm 16 gleitet und die ebenfalls
am Gestell 1 befestigt ist. 17 ist eine Transportspindd, die in dem Rohr 18 gelagert
ist und an dem einen Ende ein Zahnrad 19 trägt. 20 ist ein Zahnrad auf der Antriebswelle
3, welches in das Zahnrad 19 eingreift. In die Transportspindel 17 greift ein Segment
21 ein, welches in einer Führung 22 an dem Teil 13 geführt wird. 23 ist eine Feder, die
auf einem Ansatz des Segments 21 aufliegt und das Segment 21 gegen die Spindel 17
fio drückt. 24 ist der Segmenthebel, der bei 25 an der Führung 22 drehbar gelagert 1
ist. 27 ist ein Führungsrohr, welches zwisehen den beiden Führungsarmen 14 des Gestellteiles
13 auf der Führungsstange 12 gelagert ist und an welchem der Handgriff 26
und der Hebelarm 28 befestigt ist. 29 ist der Einstellschieber, welcher an dem Hebelarm 2(>
! gelenkig gelagert ist und einen seitlich angebogenen Winkelansatz 30 sowie eine als Führungsstift
dienende Verlängerung 31 besitzt. 32 ist der Messerbolzen, an dessen einem
Ende das Abschleifmesser 33 befestigt ist. 34 ist ein Ansatz an dem Messerbolzen, der an
seinem oberen Ende eine Führungsplatte 35 mit einer (öffnung besitzt, in welcher die Ver-Iängerung3i
des Einstellschiebers 29 geführt wird. Die Führungsplatte 35 ist mittels einer Schraube auf dem Messerbolzen 32 befestigt.
36 sind zwei Führungsstifte für die Führungsplatte $5, welche an dem Gestellteil 13 be- 8<
> festigt sind, ^y ist der unter Federwirkung
stehende Einstellbolzen, der in einer Bohrung 38 des Gestellteiles 13 geführt ist. 39 ist eine
Gabel mit Bund, welche an dem Einstellbolzen
37 befestigt ist und mit ihren Enden um den »5 Messerbolzen 32 greift. 40 ist eine Schraubengangfeder
für den Einstellbolzen ^y. 41 ist
ein zweiter, mit einer Bohrung versehener und ebenfalls unter Federwirkung stehender Bolzen,
der in der Bohrung 42 des Gestellteiles 13 geführt ist. . 43 ist eine Schraubengangfeder.
die in einer Längsbohrung des Bolzens 41 gelagert ist und mit dem einen Ende auf den
Kopf des Einstellbolzens 37 drückt. 44 ist eine Klein mieder, welche auf dem Messerbolzen 2,2
aufliegt und mit ihren Enden am Gestellteil 13 gelagert ist. 45 ist die Diktienvalze.
Die Wirkungsweise ist folgende:
Den Transport der Messereinstellvorrichtung zum Abschleifen der Walze bewirkt die
Transportspindel 17, indem das unter Federwirkung
stehende Segment 21 in das Gewinde der Spindel 17 eingreift, dabei geschieht der
Antrieb der Spindel 17 durch Drehung der Kurbel 2 über die Zahnräder 20 und 19 hinweg
auf die Transportspindel 17. Das Rohr 18 ist zum Durchlaß für das Segment 21 in geeigneter
Weise geschlitzt.
Die Einstellung der Alesservorrichtung geschieht auf folgende Weise:
Wird der Handgriff 26 in die Stellung c gebracht,
so wird auch der Hebelarm 28 entsprechend mitbewegt. Mit diesem verschiebt sich
der Einstellschieber 29, und der Ansatz 30 des Einstellscbiebers 29 legt sich an die Führungs_
platte 35 und schiebt diese und damit auch den Messerbolzen 32 zurück. Dadurch kommt das
Abschleifmesser 33 außer Eingriff mit der Walze 45. Die Führungsplatte 35 gleitet dabei
mit ihrer unteren Kante über die Schrägfläche des Segmenthebels 24 ("Abb. 2). Der Segmenthebel
24 dreht sich um seine Achse 25, und
das Segment 21 wird entgegen der Wirkung der Feder 23 von der Transportspindel 17 abgehoben.
In dieser Stellung des Abschleifmessers kann die abzuschleifende Diktierwalze auf den
Konus 10 gesteckt werden und die Messereinstellvorrichtung
auf den Fühirungs stangen 12 und 15 verschoben weiden.
Die Alessereinstellvorrichtung wind dann
an dem Handigriff 26 gefaßt und nach der mit dem Abschleifen zu beginnenden Seite geschoben,
hierauf wind der Handgriff 26 in die Stellung b gebracht. Der Einstellschieber 29
wird damit wieder verschoben. Der Ansatz 30 legt sich jetzt auf den Bolzen 41. Die in der
Bohrung des Bolzens 41 liegende Schrauibengangfeder 43 legt sich auf den Kopf des Einstellbolzens
37. Da dlie Feder 43 stärker ist als die Feder 40, so folgt der Einstellbolzen
S7 dem Druck der Feder 43. Die an dem Einstellbolzen
37 befestigte Gabel 39, die um den Messerbolzen 32 greift, legt sich beim Vorschieben
des Einstellbolzens 37 an den Ansatz 34, dadurch mächt der Messerbolzen die Vorwärtsbewegung
des Einstellbolzens 37 zwangläufig mit. Bei diesem Vorgange kommt das
Messer 33 und die Stirnseite des Einstellbolzens 37 zugleich auf die Oberfläche dter Walze
zu stehen. Dem dadurch entstehenden Wider.
stand nachgebend, wird die stärkere Schraubengangfeder 43 zusammengedrückt, ganz ent.
sprechend· der noch folgendien Bewegung des Bolzens 41.
Hierauf wird der Handgriff 26 in die Stellung α gebracht. Der Einstellschieber 29
kommt in eine mittlere Lage, die der Ruhelage entspricht, und die Bolzen, 41 undi 37 werden
frei von dem Druck durch die Federn 43 und 40 veranlaßt, wieder ihre frühere Lage einzunehmen;
dadurch kommt aber der Einstellbolzen in einen gewissen Abstand λόπ der
Diktierwalze 45 (vgl. Abb. 3 und 6). Auf den Messerbolzen 32 drückt jedoch die Schleiffeder
44 und bewirkt ein Klemmen, derart, daß der Messerbolzen 32 in seiner Lage bleibt. Die Einstellung· des Messers 33 gegenüber
dem Einstellbolzen 37 geschieht von vornherein so, daß das Messer 33 gegenüber
dem Einstellbolzen 37 etwas vorsteht, dadurch wird die geeignete Schmttiefe erzielt.
Bei dem oben beschriebenen Einstellen des Messers 33, d.h. bei der Stellung a des Hehels
26, gibt die Führungsplatte 35 den Segmenthebel 24 frei (Abb. 2). Durch die Feder
wird jetzt das Segment 22 in die Transportspindel 17 hineingedrückt. Durch die
Kurbel 2 werden jetzt mittels Zahnradübersetzungen diie TranspO'rfepindel 17 und der
Konus. 10 gedireht. Auf dtose .Weise wird
die Walze 45 abgedreht.
Ist die Walze auf diese Weise abgedreht, so wiederholt sich der Vorgang. Der Hand.^
griff 26 wird in die Stellung c gebracht, sodann die gesamte Messereinstellvorricihtung
mit dem Gestellteil 13 wieder in die Anfangsschleifstellung
geführt und, nachdem eine neue abzuschleifende Walze auf den Konus gesteckt worden ist, wird dar Handgriff
in diie Stellung b und von da in die Stellung α gebracht.
Claims (1)
- Patent-Ansprüche:i. Measiereinsitellvorrichtung an Schleifmaschinen für Diktierwalzen mit einem zum Ein- und Abstellen des Schleifmessers dienenden drehbaren Handgriff, daldurch gekennzeichnet, daß an dem Handgriff (26) ein Eimstellschieber (29) angelenkt ist, der einen neben d'em Messerbolzen (32) gelagerten und unter Federwirkung stehenden Einstellbolzen (37) verschiebt, wobei eine an dem Einstellbolzen befestigte Gabel (39) um den Messerbolzen (32) greift und sich an einen am Messerbolzen befindlichen Anschlag (34) legt, so daß das Messer (33) und der Bolzen (37) zugleich auf die WaI-zenoberfläche (45) zu stehen kommen und das eingestellte Messer· (33) in die richtige Schnittstellung gelangt. • 2. Messereinistellvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, diasß ■ nach erfolgter Schnitteinstellung durch Drehen des Handgriffes (26) der Einstellschieber (29) den unter Federwirkung stehendien Einstellbolzen (37) freigibt, so daß der Einstellbolzen von der Walzenobernäche abgehoben wird und seine frühere Stellung einnimmt, während der Messerbolzen (32) mit seinem Messer (33), durch eine Fedierklemimiung (44) veranlaßt, in der eingestellten Schnittstellung stehenbleibt, bis nach erfolgtem Abschleifen der Walze (45) durch weiteres entsprechendes Drehen des Handgriffes (26) der Messerbolzen (32) mit dem Messer (33) durch den Schieber (29) zurückgeführt wind).Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DER57518D DE397932C (de) | 1922-12-28 | 1922-12-28 | Messereinstellvorrichtung an Schleifmaschinen fuer Diktierwalzen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DER57518D DE397932C (de) | 1922-12-28 | 1922-12-28 | Messereinstellvorrichtung an Schleifmaschinen fuer Diktierwalzen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE397932C true DE397932C (de) | 1924-07-04 |
Family
ID=7410553
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DER57518D Expired DE397932C (de) | 1922-12-28 | 1922-12-28 | Messereinstellvorrichtung an Schleifmaschinen fuer Diktierwalzen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE397932C (de) |
-
1922
- 1922-12-28 DE DER57518D patent/DE397932C/de not_active Expired
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