DE397885C - Maschine zur selbsttaetigen Herstellung pharmazeutischer Packungen, Kapseln o. dgl. - Google Patents

Maschine zur selbsttaetigen Herstellung pharmazeutischer Packungen, Kapseln o. dgl.

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DE397885C
DE397885C DEG59969D DEG0059969D DE397885C DE 397885 C DE397885 C DE 397885C DE G59969 D DEG59969 D DE G59969D DE G0059969 D DEG0059969 D DE G0059969D DE 397885 C DE397885 C DE 397885C
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movable
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    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61JCONTAINERS SPECIALLY ADAPTED FOR MEDICAL OR PHARMACEUTICAL PURPOSES; DEVICES OR METHODS SPECIALLY ADAPTED FOR BRINGING PHARMACEUTICAL PRODUCTS INTO PARTICULAR PHYSICAL OR ADMINISTERING FORMS; DEVICES FOR ADMINISTERING FOOD OR MEDICINES ORALLY; BABY COMFORTERS; DEVICES FOR RECEIVING SPITTLE
    • A61J3/00Devices or methods specially adapted for bringing pharmaceutical products into particular physical or administering forms
    • A61J3/07Devices or methods specially adapted for bringing pharmaceutical products into particular physical or administering forms into the form of capsules or similar small containers for oral use

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  • Public Health (AREA)
  • Veterinary Medicine (AREA)
  • Basic Packing Technique (AREA)

Description

  • Wlaschine zur selbsttätigen Herstellung pharmazeutischer Packungen, Kapseln o. dgl. Die Erfindung betrifft eine Maschine, die hesonders zum automatischen - Dosieren und Verschließen von pharmazeutischen Packungen oder 1,#apseln o. dgl. dient. Sie ist im wesentlichen dadurch gekennzeichnet, daß sie drei übereinanderliegende durch zwei dünne Scheiben oder Roste getrennte Platten enthält, von denen die obere und untere fest und die mittlere beweglich ist, während die beiden Roste miteinander fest verbunden und beweglich sind, wobei die Bewegungen der mittleren Platte, der Roste und der Verteilungsplatte für die unteren Näpfchen oder Hütchen der Packung, die von der oberen Platte getragen wird, mechanisch oder von Hand durch eine einzige Kurbel bewirkt werden und die mechanische Übertragung im übrigen mit Gesperren versehen ist, die .dazu dienen, den absoluten -Stillstand der beweglichen Teile während der Perioden, in denen sie sich nicht verschieben dürfen, zu sichern. Die Maschine ist außerdem dadurch gekennzeichnet, daß auf ihren Platten verschiedene Vorrichtungen angeordnet sind, nämlich: der Verteilungstrichter für das Pulver, der Schüttler, die beiden Auswerfer, die Verteilungsplatte für die unteren Hälften (Hütchen oder Schälchen) der Packungen, die beiden Gleitbahnen, von denen die eine die unteren Hälften der Packung und die andere die oberen Hälften derselben durch die obere Platte zuführen, der Druckdosierer sowie die Führungen, der Antriebskolben, der Auswerfer i durch die Zwischenplatte hindurch und I schließlich die beiden Schließer.
  • Andere Kennzeichen der Erfindung ergeben sich aus der folgenden Beschreibung. Die Zeichnung veranschaulicht eine Ausführungsform der Erfindung.
  • Abb. r isst eine Seitenansicht und Abb. a ein Grundriß der Maschine.
  • Abb. 3 zeigt in einem senkrechten Längsschnitt teilweise herausgebrochen die verschiedenen in dem Gehäuse enthaltenen Teile der Einrichtung.
  • Abb. 4 ist ein Grundriß der oberen Platte, wobei der Trichter und die Gleitbahnen mit den Packungshälften oder Hütchen entfernt gedacht sind.
  • Abb. 5 ist ein Grundriß der mittleren und Abb. 6 ein solcher der unteren Platte. Abb.7 ist ein senkrechter Achsialschnitt durch den Trichter.
  • Abb.8 zeigt den doppelten Druckdosierer halb im senkrechten Schnitt und halb in Seitenansicht.
  • Abb.9 ist ein I_äiigsschnitt durch den Schüttler.
  • Abb. io zeigt im Schnitt -den Auswerfer mit der Führung seines Antriebskolbens. Abb. i i veranschaulicht den Schließer. Abb. 12 ist ein Schnitt eines Teiles der Antriebseinrichtung des Kranzes der Roste nach X-1 der Abb. ,;.
  • Abb.13 zeigt im Schnitt nach Y-Y der Abb. 3 eine Einzelheit des Antriebes für die mittlere Platte sowie für die Verteilungsplatte.
  • Abb.14 ist eine andere Einzelheit im Schnitt nach Z-Z der Ahb. i, die einen anderen Teil des Antriebes der mittleren Platte mit seiner Regelungsatiordnun verau-.ch.-iulicht.
  • Abb. 15 zeigt -im Schnitt nach S-S der Abb. 3 die Vorrichtung, die die Regelung der Antriebsbewegung für die Roste ermöglicht.
  • Abb. 16 veranschaulicht in einem Schnitt nach T-T der Abb. 3 die mechanische Einrichtung zur Sicherung der Verschiebungen <leg Scheibe, die an den Stangen des Schüttlers angreift, des Auswerfers und des Kompressors sowie einen anderen Teil der Antriebseinrichtung für die mittlere Platte.
  • Abb. 17 und 18 zeigen in Vorderansicht und im Schnitt das Schubfach, in dein die fertigen Packungen enthalten sind.
  • Abb. i9 veranschaulicht die Gleitbahnen. Abb.2o zeigt graphisch den Zusammenliang der Bewegungen der verschiedenen Teile.
  • Abb. 21 his 46 veranschaulichen verschiedene bauliche Abänderungen, die an verscliiedenen Teilen der Maschine vorgenom= tuen werden können. Abb. 21 ist ein Grun@driß der a,l>geänderten oberen Platte; die Abh. 22, 23, 24 sind Querschnitte nach A-A, B-B. C-C der Abb.21, wobei die Abb.23 und 2.4 in größerem Maßstab dargestellt --find. Ahli.25 ist ein Grundriß der abgeänderten mittleren Platte. Abb. 26, 27, 28 sind Schnitte, teilweise im größeren Maßstabe nach D-D, E-E, F-F der Abb. 25. Abb. 29 ist ein Grundriß der unteren Platte, und die Abb.3o, 31, 32 sind teilweise vergrößerte Schnitte dieser Platte nach G-G, H-H und T-I der Abb. 29. Abb. 33 und 34 veranschaulichen im Grundriß verschiedene Aus-Eihrungen des oberen und unterrti h@@ste@: Abb. 35 zeigt die Zusammenstellung,des Verriegeltingsfingers der Platten: Abb. 36, 37, 38 veranschaulichen im senkrechten Achsialschnitt und in verschiedenen Maßstäben einen Auswerfer, einen Schließer sowie einen Dosierer in abgeänderer Bauart; Abb. 39 und d.o veranschaulichen imAchsialschnitt nach K-K der Abh..Io sowie in Ansicht eine ahIgeänderte Bauart des Pulvertrichters.
  • Abb.41 und 42 zeigen im Grundriß und Schnitt die Verschlußplatte zur Zentrierung der oberen Packungshälften oder Hütchen; Ahb.43 veranschaulicht die oczillierende Platte für die Zentrierung der oberen Hütchen; Abb. 44 ist ein Grundriß der drei Zentrierbacken der oberen Hütchen; A11.4; -neigt itii Schnitt nach L-L der Abb. drt di<l eine der Backen; Abb. 46 veranschaulicht ini Grundriß eine Ausführungsart des Blechteiles, der in der Ausnelimung des unteren Rostes angeordnet wird.
  • Wie aus der Zeichnung ersichtlich ist, weist die Maschine ein Gehäuse i auf, das dazu dient, ihre verschiedenen Teile zti umschließen und zu tragen. Dieses Gehäuse ist mit Schraubenbolzen 2 versehen, die mit Hilfe der Muttern 3 die obere Platte .l der Maschine festhalten (:Ahh.3i. Unter dieser Platte ist mittels zweier Bolzen eine untere Platte ,5 befestigt. Zwischen diesen beiden Platten q. und 5 befindet sich eine mittlere Platte 6, die durch einen Vierkant 8 mit der Achse 7 fest verbunden ist und sich infolgedessen mit dieser drehen kann. Diese Platte ist mit den erforderlichen Aussparungen zum Durchlassen der beiden Bolzen versehen. die die Plattend und 5 unter sich verbinden. Zwischen den Platten 4. und 6 befindet sich ein Rost oder eine Platte g von geringer Stärke und zwischen den Platten 5 und 6 ein Rost io. Diese beiden Roste sind vermöge der Kränze i 1. 12, 13 (Abb. 18) und der sie vereinigenden Bolzen rd. fest miteinander verbunden. Die Kränze dienen auch zum Zentrieren der Roste, und ihre Aufgabe ist. die Kapseln oder Näpfchen der Packung (cachet) in der Maschine zu führen, wie dies später beschrieben wird.
  • Der untere Rost io (Abb. @) weist eiwgroße Aussparung i 5 auf, in der sich ein Stück Blech 16 von derselben Dicke wie der Rost befindet und durch die Achse 7 zentriert wird. Dieser Teil 16 erhält keinen besonderen Antrieb, sondern wird durch Berührung mit dem von der beweglichen mittleren Platte getragenen Apparat bewegt.
  • Längs der Achse 7 ist eine Scheibe 17 gleitbar, die durch einen in dem Maschinengehäuse befestigten und durch ein Loch i9 hindurchgehenden Bolzen 18 gegen Drehung gesichert ist (Abb. 18). Die mittlere Platte 6 sowie die Roste erhalten eine abwechselnde Drehbewegung um die Achse 7, während die Scheibe 17 abwechselnd längs dieser Achse verschoben wird, und zwar mit Hilfe der folgenden Einrichtung: Die auf der Achse 21 sitzende Kurbe12o treibt durch Schrauben- oder Schnek-Izenräder 22 und 23 o. dgl. die Achse 24 an. Das Übersetzungsverhältnis kann hierbei derart gewählt sein, daß zwei Kurbeltnndrehungen einer Umdrehung der Achse 2.1. entspricht.
  • Auf der Achse 24 ist eine Platte 25 (Abb. 3 und 13) befestigt, die an ihrem unteren Teil eine Rolle 26 und an ihrem oberen Teil zwei Rollen 27 trägt. Auf einer parallel zur Achse 24 liegenden Achse 28 sitzen zwei Scheiben 29 und 30, die mit Nuten 31 und 32 versehen sind, in die-d.ieRallen261tnZ127 eingreifen. Die Scheibe 30 ist durch Zapfen 5o auf der Achse 28 festgelegt, während die Scheibe 29 lose auf der letzteren sitzt. Die Scheibe 29 ist durch die :Muffe 33 mit einem Zahnrad 34 fest verbunden, das in ein Zahnrad 35 eingreift (Abb. i.t), welches mit der parallel zu den andern Achsen liegenden Achse 36 fest verbunden ist. Diese Achse 36 trägt eine Kurl:el 37 (Abb. 16), die mit Hilfe einer Schubstange 38 eine Kurbel 39 antreibt, .die fest auf .der Achse 7 sitzt, auf der, wie oben gesagt, .die mittlere Scheibe 6 festgelegt ist. Die Anzahl der Nuten der Scheibe 29 und das übersetzungsverhältnis der Zahnräder 34, 35 muß derart sein, .daß die Frequenz der Hin-und Heubewegung der Platte 6 in Hinsicht auf die anderen Bewegungen der Maschine angemessen ist. Man könnte z. B. eine Scliejihe mit sechs Nuten verwenden, was auf eine Umdrehung der Achse 24 für die Achse 28 lf,, Umdrehung ergibt. Gibt man dem Zahnrad 3.1. 54 Zähne und dem Zahnrad 35 18 Zähne, so wird die Achse 36 bei einer Umdrehung der Achse 28 Umdrehungen und die Achse 36 halbe Umdrehung hei einer Umdrehung der Achse 24 machen. Das Verhältnis der durch die Stange 38 verbundenen Kurbelarme 37 und 39 ist derart, daß für 1/2 Umdrehung der Achse 36 die mittlere Platte 1-/E Umdrehung macht, eine Bewegung, die sich abwechselnd in der einen und der anderen Richtung vollzieht.
  • Zur Sicherung der Unbeweglichkeit der mittleren Platte während der Zeit, wo die Scheibe 29 durch die Rolle 26 nicht gedreht wird (während '/,; Umdrehung der Achse 24), ist ein Gesperre vorgesehen. Auf der Achse 24 ist ein Exzenter 4o fest angeordnet (Abb. 3 und i4), welches durch Einwirkung auf den Finger oder Zapfen 41 der Klinke 42, die um die Achse 43 beweglich ist und unter Wirkung ,der Feder 44 steht, den Zahn 45 der Klinke aus dem Zahnrad 34 auslöst, mit dem er sich zwecks Verhinderung einer unzeitigen Drehung der Achse 36 in Eingriff befindet. Die Achse 36 trägt andererseits in ihrem oberen Teil eine Kurbel 46 (Abb.2), die durch Vermittlung der .Stange .47 die Verschiebung der Verteilungsplatte q.8 hervorruft, welche auf der oberen Platte 4 zwischen den Führungen 49 gleitet. Es ist also ersichtlich, daß die Platte 48 eine Hin- und Herbewegung mit einer Halteperiode zwischen jeder Bewegung ausführen wird.
  • Die obenerwähnte Nutenscheibe 30 dient zum Antrieb der Roste 9 und io. Die Rollen 27, die von der sich mit der Achse 24 drehenden Platte 25 getragen werden, greifen in die Nuten 32 der Scheibe 3o ein und drehen diese. Da die Scheibe bei 5o auf der Achse 28 festgelegt ist, so wird diese ebenfalls gedreht. Die Achse 28 trägt eine Kurbel 51, die an die Stange 52 angreift, welche selbst an dem mit dem unteren Kranz 13 der Roste 13 fest verbundenen Zapfen 53 artgelenkt ist. Die Anzahl der Nuten 32 und die Größe der Kurbeln sind immer so, @daß die sich für die Roste ergebende Bewegung der zu erzielenden Wirkung entspricht. Bei der dargestellten Ausführungsform hat die Scheibe 3o vier Nuten, und die Platte 25 trägt zwei Rollen 27, von denen jede .die Scheibe um 1(4 drehen wird. Es werden also je Umdrehung der Achse 24 zwei Teildrehungen von 14 Umdrehung stattfinden, und diese beiden Drehungen werden durch einen geeigneten Zeitraum getrennt sein, der durch die Lage der Rollen 27 auf der Platte 25 bestimmt ist.
  • Zur Sicherung der völligen Feststellung des Antriebes in den Zeiträumen, wo .die Scheibe 30 von den Rollen 27 nicht beeinflußt wird, ist eine Sperranordnung vorgesehen. Diese ist in Abb. 15 dargestellt und weist einen Exzenter 54 von solcher Form auf, daß der Zahn 55 der Klinke 56, die um die Achse 57 schwingt und ständig unter ;dem Druck der Feder 58 steht, aus den Ausschnitten 59 der mit der Achse 28 fest verbundenen Scheibe 6o ausgelöst wird, wenn die Scheibe 30 durch die Rollen 27 in Bewegung ;gesetzt ;vird.
  • Die Achse 24 trägt schließlich eine Kurbel 61, die mittels des Kardangelenkes 62 die Stange 63 antreibt, welche durch ein gleiches Gelenk 64 an den Hebel 65 angreift, der von cier um die feste Achse 67 (Abb. 16) beweglichen Muffe 66 getragen wird. An dieser Muffe 66 sitzen zwei Arme 68 mit Rollen 69, die im gewünschten Augenblick mit der Platte 17 in Berührung kommen, um sie zu heben oder in der gehobenen Lage zu halten. Die Rollen machen einen Arbeits- und einen Leerlaufhub. Die Achsen werden natürlich an geeigneten Stellen in Lagerbüchsen 70 gelagert, die in mit dein Gehäuse fest verbundenen Trägern 71 angeordnet sind. Auf den Platten q, 5 und 6 sind gewisse Apparate befestigt. andererseits sind die Platten an geeigneten Stellen mit öffnungen versehen.
  • Die obere Platte d.trägt den Verteilungstricher 72 (Abb. i) für das in die Packungen (Cachets) zu bringende Pulver, den Schüttler 73, die beiden Auswerfer 7.4 und 75, die Verteilungsplatte ,8 für die unteren Hütchen oder Hälften der Packung, die Gleitbahnen 76 zur Zuführung der unteren Hütchen und die Gleitbahnen 77 zur Zuführung der oberen Hütchen oder Näpfchen. Die Platte 4 ist auf dem Gehäuse mittels Bolzen 2 und Muttern 3 festgescbraubt. Die mittlere Platte 6 trägt die Druckdosierer 78 und die Führungen für die Antriebskolben 79 der Auswerfer. Die untere Platte ; trägt die beiden Schließer 8o.
  • Der Trichter 72 (Abb. i und 7) besteht aus einem Gehäuse, das von einem Kranz 81 getragen wird, der auf zwei Pfeilern 82 befestigt ist. In dieses Gehäuse ist ein Rohr 83 eingesetzt, uni den Fassungsrahm des Trichters zu vergrößern. 'Der untere Teil 84 des Trichters ist um die Achse 8; beweglich (Abb.:4). um ein Schütteln hervorzurufen, welches das Abwärtsfallen des Pulvers bewirkt. Zu diesem Zweck wird der untere Teil 84 des Trichters von einem drehbaren Hebel 86 getragen und ist finit dem Trichter durch einen Gummischlauch 87 verbunden (Abb.39). Das Austrittsloch für das Pulver wird mittels eines Verschltißbleches 88 verschlossen, welches auf den Uni erteilen der Pfeiler gleitet (Abb.7). Eine gerändelte Mutter 89 ermöglicht es, das Verschlußblech 88 unbeweglich zu machen. Die Schüttelbewegung wird durch das Auf- und Niedergehen einer Stange 73 erzeugt, die kreisförmige Nuten trägt (Abb. d und 91. Der Hebel 86 wird durch eine Feder go beeinflußt, die seine Berührung mit der Stange 73 sichert. Diese Stange gleitet in der von der Platte .4 getragenen Röhre g1, wird ständig durch eine Feder 92 zurückgezogen und kann bei 93 durch die Platte 17 gedrückt werden.
  • Die beiden Auswerfer 74 CIM. i und 1o) haben beide Aden Zweck, das komprimierte Pulver aufzunehmen und es dann in ein unteres Hütchen oder Schälchen abzulagern. Es sind'. zwei Auswerfer vorhanden. damit der eine, während der andere mit kompriiniertem Pulver gefüllt wird, die bestimmte Dosis in dem unteren Hütchen ablagern kann. Jeder von ihnen enthält eine Kammer 9d., die an der oberen Platte d. befestigt ist und in welcher sich ein Kolben 93 verschiebt, der von einer Stange 96 getragen wird. Diese Stange ist mit einem ende eines Hebels 97 verbunden, der um den Träger 98 schwingt und dessen anderes 1#:n@le ei:it# `tantzu @)@, trägt, die in einer Führung ioo gleitet. Eine Feder ioi hat ständig das Testreben, den Kolben 95 zu heben. Die Stange 99 kann in ihrer Führung durch einen Stößel 79 verschoben werden, der in einetnTräger 1o2 sitzt, welcher mit der beweglichen inittlerenPlatte f fest verbunden ist (Abb. 1o). Dieser durch eine Feder 103 nach unten gedrückte Stößel 79 kann bei 1o-. durch @lie Platte 17 gehoben xverden. Die Gleitbahnen 76 und 77 (Abb. i, 2, 19) dienen dazu, die Hütchen oder Sch;i1-chen, welche den Zweck haben, die Packung (Cachet) zu hilden, in die Vertiefungen zti führen, welche sie nach den Apparaten richten, die sie füllen und ineinanderfügen. Die Schälchen werden in geeignetem Sinne flach in ihre Gleitbahnen gelegt. Sie drücken durch ihr Eigengewicht aufeinander und ordnen sich, indem sie in den unteren Teil jeder Geitbahn gleiten. Die Gleitbahn 76 dient für die unteren Schälchen und die Gleitbahn 77 für die oberen.
  • Jedes untere Hütchen oder Schälchen liegt, wenn es unten an der Geitbahn angekommen ist, vor einer Einlagerung in der Verteilungsplatte:t8 (Abb. 2, a., 19). Durch die Verschiebung dieser Platte wird abwechselnd ein I@ütchen in die rechte Höhlung ioä oder das Loch und in die linke Höhlung 1o6 der Platte verteilt (Abl). q.). Die oberen Hütchen werden unmittelbar in eine Höhlung 107 der oberen Platte gebracht. Um jedoch zu vermeiden, daß in dem Augenblick, wo ein Hütchen in die untere Platte fallen inuß. der Druck der folgenden Hütchen seine Fallbewegung Behindert, entfernt ein kleines geeignet ausgescliweiftes Blech 1o8 kurz vor dieseln Augenblick dasjenige Hütchen und hält es zurück, welches sich auf das Hütchen stützt, welches fallen soll.
  • Die Verteilungsplatte 48 wird, wie schon oben gesagt, in den Führungsstücken .I9 durch ,die Stange d7 verschoben. Sie weist zwei Höhlungen oder Vertiefungen iog und i 1o auf, von denen die eine gegenüber dein Loch 1o6 und die andere gegenüber dein Loch 105 zu liegen kommt.
  • Der doppelte Druckdosierer 78. der von der mittleren Platte 6 getragen wird, wird, wvie aus Abb. 8 zu ersehen, von zwei Z__vlindern gebildet, in denen zwei Kolben i i i mit regelbarem Hub gleiten. Während der eine Kompressor ,das Pulver komprimiert, füllt sich der andere und umgekehrt. Die genieinsame und gleichzeitige Regelung des Inhalts der Zylinder wird in- folgender Weise erzielt Man hält die :Maschine in dem Augenblick an, wo der rechte Kompressor vor einer bffnung im; Gehäuse i liegt (Abb. i). In diesem Augenblick ist die Graduiew ung sichtbar. Nachdem man die gerändelte obere Mutter 112 auf der Stange, die zwischen dem Kompressor ,liegt, gelöst hat, kann man mittels der zweiten Mutter 113 .die Kolben heben oder senken, und zwar um eine Höhe, welche der Zeiger an der Graduierung angibt. Der Kolben i i i stützt sich mit seinem Umfang auf das Rohr i 14, welches, mit der Mutter 113 fest verbünden, zur Regelung der Höhe dient. Der Kolben trägt eine Stange 115, die durch eine Feder 116 nach unten gedrückt wird und bei 117 gehoben wenden kann.
  • Die Dosierung des in den Dosierer oberhalb des Kolbens i i i eingeführten Stoffes geschieht in bekannter Weise entweder mittels einer mit der Maschine verbundenen Tafel, .die die Höhe des Kolbens auf der Graduierung in Abhängigkeit von dem verwendeten Pulver, der Größe der Packung (oder des Cachets) sowie der gewünschten Dosierung angibt, oder in folgender Weise: Nachdem man die obere Platte der Maschine entfernt hat, schüttet man in den einen der Zylinder die vorher nach dem gewünschten Genwicht dosierte Pulvermenge und hebt die Kolben mittels der gerändielten Mutter, his das Pulver mit der oberen Höhe abschneiclet. Um soviel als möglich unter denselben Verhältnissen wie bei dein normalen Gang zu verschieben, ist es nötig, mit dem Pulver ein Gewicht zu heben, welches .dem Druck des während des Sehiittelns des beweglichen Teiles des Trichters sonst etwas aufgehäuften Pulvers entspricht (eine Kupfermünze, eine Visitenkarte o. dgl. können hierbei zur Regehing dienen). Es ist erforderlich, den zu verwendenden Gegenstand oder sein Gewicht experimentell zu bestimmen.
  • Die untere Platte 5 trägt zwei Schließer (Abb. ii). Jeder derselben dient zum Fertigstellen der Packung (oder des Cachets) d. h. dazu, das untere mnit dem Pulver versehene Hütchen oder Schälchen in das obere Hütchen zu drücken. Der Schließer besitzt einen Kolben 118, der mit einer Stange 8o `-ersehen ist, welche in einer von der Platte 5 getragenen Führung iig geführt ist. Eine Feder 120 zieht den Kolben nach unten, jedoch kann derselbe durch die Platte 17 gehoben werden, welche sich bei 121 gegen ihn stützt. Um zu vermeiden, daß in dem Augenblick des Miederganges des Kolbens der untere Teil des Hütchens, der das obere Hütchen überschreitet, sich in der Höhlt::ig des Schließers selbst einlagert, was seine Verschiebung verhindern würde, hält eine Klinke i 22 ,den Kolben in einer Höhe fest, die etwas niedriger als seine obere Lage .ist. Am Ende des Hubes schwingt ein Finger die Klinke aus, wodurch der Kolben freigegeben wird und sich plötzlich senkt. Die fertigen Cachhets werden in einem in Abb. 17 und 18 dargestellten Schubfach gesammelt. Dieses Schubfach 125 enthält eine Klappe 123, die, auf den Boden gelegt, wie in Abb. 18 angegeben, die gewöhnliche Benutzung des Schubfaches zuläßt. Bringt man sie jedoch in die in strichpunktierten Linien angegebene Lage, indem man sie um ihre Achse dreht, so steht das Schubfach mit der Austrittsrinne 124 in Verbindung. Diese letztere Anordnung wird hauptsächlich bei einer Herstellung von langer Dauer benutzt, wobei man dann unterhalb der Rinne einen Kasten o.,dgl. setzt.
  • In Abb. .4 ist die obere Platte 4 dargestellt, wobei der Trichter und die Gleitbahnen entfernt sind. Man sieht hier die Organe und Öffnungen, von denen noch gesprochen werden soll, während der Rost 9, der die Platte 4 von der Platte 6 trennt und verdeckt ist, punktiert angegeben ist. Er hat die Form eines Kranzes von verschiedenem inneren Durchmesser und ist mit zwei Öffnungen 126, 127 für den Durchlaß der unteren Hütchen versehen, die durch die Löcher 105 und io6 zugeführt wenden. Er trägt außerdem zwei Öffnungen 128, 129: für den Durchgang der oberen Hütchen, die das Loch 107 der Platte 4 passieren.
  • In Ab_b. 5 ist die bewegliche mittlere Platte 6 dargestellt, die an ihrer oberen Fläche den doppelten Druckdosere@r 78 sowie .die Führungen für die Antriebskolben 79 der Auswerfer trägt. Sie weist andererseits vier Öffnungen 13o auf. Diese Platte ist bei 131 m;it einer verlängerten Öffnung versehen, um den Schüttler 73 durchzulassen und dessen Wirkung nicht zu stören, wie auch die Lage sein mag, welche die Platte einnimmt. Die Platte ist ebenfalls bei 132 durchbrochen, um die Bolzen 133 zur Befestigung der inneren Platte 5 an der oberen Platte 4 durchzulassen. In derselben Abb. 5 ist der Rost io in Form eines Kranzes von verschiedenem Innendurchmesser angegeben, in dessen Inneren sich das Blechstück 16 befindet, von dem oben gesprochen wurde, welches um die Achse 7 beweglich ist und durch seine Berührung mit dem Druckdosierer in Bewegung gesetzt wird, welch lezterer von der bewag-,lichen Platte 6 getragen wird. Dieser Teil 16 dient dazu, das untere zu füllende Hütchen unter dem Auswerfer zu halten, wobei dieser Raum für den folgenden Vorgang von dem Kompressor eingenommen werden muß.
  • In Abb. 6 ist die untere feste Platte 5 dargestellt, die bei 134 eine geeignete Aussparung aufweist, um nicht die Verschiebungen des Doaierers sowie der Führungen zu behindern, die von der beweglichen Platte 6 getragen werden. Diese Platte trägt die beiden Schließer 8o, und man sieht den punktiert gezeichneten Teil 133, welcher zur Betätigung der Schließer dient, wie dies oben angegeben worden ist, Die Scheibe 17, welche durch ihre Aufwärtsbewegung die Dosierer, die Auswerfer, den Schüttler und die Schließer betätigt, trägt unmittelbar zentriert auf ihrer Führungsnabe diesen Teil 135, der den Zweck hat, den Vorsprung des Schließerkolbens in dem Augenblick auszulösen, wo dieser nicht mehr wirken darf und die Aussparung in dem entgegengesetzten Fall zu verschlie-Ben, denn die Scheibe 17 weist zwei Aussparungen 136 auf. Dieser Teil 135 trägt vier Finger, die paarweise symmetrisch angeordnet sind. Der eine dieser beiden Finger dient zur Mitnahme des Verschlusses durch die Berührung der unteren Mutter des Antriebskolüens des Auswerfers, der andere klinkt die Sperrklinke des Schließers aus.
  • $evor die Wirkungsweise der Maschine genauer Beschrieben wird, soll bemerkt werden, daß der Schüttler ; 3 während des ganzen Auf- und Ahwärtshttlies der Scheite 17 betätigt wird, wobei sich der Druckdosierer während dieser ganzen Zeit füllt. Der Kolben des Schüttlers tritt also unmittelbar in Berührung mit der Scheibe 17 von dem Beginn des Hochsteigens der letzteren an. Andererseits arbeitet von den beiden Kompressoren nur einer in einein gegebenen Augenblick, während sich der andere füllt. Zti diesem Zweck sind in der Platte zwei Uicher vorgesehen. um die Kolben liiii(ltireligehen zu lassen. Der in Arbeit befindliche Kompressor beginnt seine Wirkung während des Hochsteigens der Platte, wobei der genalte Augenblick seines Hochsteigens von seiner Reglung abhängt. Da des weiteren der Kolben des Auswerfers nur einen Huh von einigen 'Millimetern macht, so tritt die Stange des Antriebskolbens 79 in Berührung mit der Scheibe 17 nur einige 'Millimeter bevor die Scheibe ihre Höchstlage erreicht. Dasselbe ist der Fall für den Schließer, (fier andererseits seine Wirkung nicht beginnen darf, bevor die Roste ihre Teildrehung vollendet. haben, wobei diese letztere Bewegung das obere Hütchen freimacht, in welche (las untere gefüllte Hütchen hineingedrückt wird. Schließlich muß der Abwärtsgan - der Platte in dein Augenblick der Teildrehung der mittleren Platte beendigt sein, welche Apparate trägt, deren Kolben finit dieser Platte bis zti ihrem vollständigen Abwärtsgang in Berührung sind. Die zur Herstellung der Packung (oder des Cachets) dienenden und von der Maschine ausgeführten Vorgänge sind die folgenden, wobei die Gleichzeitigkeit mehrerer unter in den Druckdosierer und füllt ihn.
  • i. Das in dem unteren Teil des Trichters enthaltene Pulver wird geschüttelt, gelangt in den Druckdosierer und füllt ihn.
  • 2. Der Druckdosierer kommt unter den Auswerfer zu liegen, .der dazu dient, das komprimierte Pulver aufzunehmen.
  • 3. Das in dem Dosierer enthaltene Pulver wird in dem Auswerfer zusammengedrückt; q.. Ein unteres Schälchen oder Hütchen (Packungshälfte) ist eine zylindrische Ausnehmung mittels einer Gleitbahn eingeführt und unter dem Auswerfer gebracht.
  • 5. Das komprimierte Pulver wird aus dem Auswerfer freigemacht und fällt in das untere Hütchen.
  • 6. Das untere gefüllte Hütchen gelangt in den Schließer.
  • Ein oberes Hütchen ist in eine zylin-(lrische Ausnehsnun.g mittels einer Gleitbahn eingeführt worden und. befindet sich oberhalb des Schließers.
  • B. Das untere gefüllte Hütchen wird in das obere Hütchen eingeführt.
  • 9. Die fertige Packung (Cachet) wird über eine öffnung gebracht, durch «-elche sie in einen Schuhkasten fällt.
  • Uni diese Vorzüge durchzuführen, findet der Antrveb der 'Mechanismen in folgender Weise statt: a) Antrieb der wechselweisen Bewegung der mittleren Platte 6 um 1/,, Umdrehung sowie der Verteilungsplatte d.8; b) Antrieb der Bewegung der Roste (zwei Verschiebungen in einer und zwei in der anderen Richtung); c) Antrieb zur Hochbewegung der Scheibe 17, die selbst die Kolben des Schüttlers, der Kompressoren, der Auswerfer und der Schließer betätigt.
  • Um die Wirkungsweise der -Maschine zti verfolgen, kann man sich des Schemas nach Abb.2o bedienen, welches die Versetzung o(ier Aufeinanderfolge der Hauptbewegungen der Maschine angibt. Damit die 'Maschine in dieselbe Lage zurückkommt, d.li. ein vollständiges Arbeitsspiel ausführt, ist es nötig, mit der Antriebskurbel vier Umdrehungen auszuführen, was der Herstellung von zwei Packungen (Cacliets) entspricht.
  • Die Erklärung des Schemas ist folgende: Bei der ersten Urr@drehung von a bis b drehen sich die Roste g und io, uni ihre rechte Lage einzunehmen. Von c bis d geht die Scheibe 17 hoch, von d bis e geht sie nach abwärts. Von f bis g dreht sich die mittlere Platte um 1/,;, tun ihre linke Lage einzunehmen. Von h bis k nimmt die Verteilungsplatte .I8 ihre linke Lage ein, von in bis yi. kehren die Roste 9 und io in ihre Mittellage zurück. Bei der zweiten Umdrehung von a bis b drehen sich die Roste, um ihre linke Lage einzunehmen. Von c bis d geht die Scheibe 17 hoch, von d bis e geht sie abwärts. Von f bis g dreht sich die mittlere Platte um eine '/,, Umdrehung, um ihre rechte Lage einzunehmen. Von k bis k nimmt die Verteilungsplatte .1 .8 ihre rechte Lage ein und von m bis n kehren die Roste in ihre Mittellage zurück.
  • Um die einzelnen Stellen besser erkenntlich zLi machen, bezeichnet man,die Stelle für den Trichter mit A, diejenige für den linken Auswerfer mit B, die für den linken Schließer mit C, die für den Zutritt der oberen Hütchen mit D, die für den rechten Schließer mit E und diejenige für den rechten Auswerfer mit F. Es ist zu beachten, daß für die mittlere Platte dieselben Organe sich sukzessiv an verschieden bezeichneten Stellen befinden.
  • Ausgehend von dem Augenblick, wo die mittlere Platte zwecks Einnahme ihrer linken Lage eine 1/G Umdrehung ausführt, sieht man, daß -sich der rechte Dosierer 78 unter den Trichter bei A eingestellt hat, während unter dein linken Auswerfer B sich der linke Dosierer befindet, welcher bei seiner Drehung .das Blech 16 mitgenommen hat; das sich in der Ebene des Rostes lo befindet. Oberhalb :des linken Schließers C ist ein unteres Hütchen gebracht worden, welches während (les vorhergehenden halben Arbeitsspiels gefüllt wurde. Es fällt in die Vertiefung des Schließers. Der Kolben 118 des Schließers wird dann durch den Finger des Verschlusses 135 ausgelöst. Dieser letztere .ist durch die Berührung der unteren Mutter des Antriebskolbens des linken Auswerfers betätigt worden. An derselben Stelle (bei C) hat die Verteilungsplatte 48 ein unteres Hütchen zugeführt, welches .in die Höhlung loh der oberen Platte auf den oberen Rost 9 gefallen ist. Bei D hat die mittlere Platte eine fertige Packung mitgenommen, welche durch die Löcher des unteren Rostes lo und der unteren Platte 5 in den Schubkasten las fällt. Bei D gleitet immer ein oberes Hütchen in die Höhlung der oberen Platte 4 auf den oberen Rost 9. Dieser Durchgang wird ihm nur in diesem Augenblick durch die Verschiebung des kleinen Bleches 1o8 ermöglicht, welches vor diesem Augenblick die Öffnung der Gleitbahn 77 versnhloß. Vor diesem Loch ist ein unteres Hütchen in der Aussparung i io der Verteilungsplatte 48 angelangt. Der rechte Schließer E hält schon ein unteres gefülltes Hütchen, welches bei der vorhergehenden Operation zugeführt war. Die mittiere Platte führt über sich ein oberes Hütchen zu. Der Verschluß hat die Auslösung der Antriebsplatte gesperrt. Bei F ist ein unteres Hütchen in derselben Zeit zugeführt worden, wo das Blech 16 sich unter dien Auswerfer eingestellt hat, um :dieses Hütchen zu tragen.
  • Die verschiedenen Abwärtsfäl,le, die in Frage kommen, vollziehen sich während der Anhaltezeit, die der Bewegung des Rostes vorhergeht. Der Rost lo dreht sich dann, um seine rechteLage einzunehmen. Bei C geht (las untere ,durch die Verteilungsplatte zugeführte Hütchen durch den oberen Rost hindurch und fällt auf .den unteren Rost. Bei D geht das obere Hütchen durch den oberen Rost und fällt auf den unteren Rost; das kleine Blech 1o8 hat die Öffnung der Gleitbahn verschlossen. Etwas vor dem Ende dieser Drehung des Rostes beginnt die Scheibe 17 hochzugehen. Sie ist etwas hochgegangen in dem Augenblick, wo der Rost seine rechte Lage erreicht.
  • Während :des Hochganges der Scheibe 17 wird der Schüttler betätigt. Andererseits geht bei A der Kolben des Kompressors frei in ein Loch der Antriebsscheibe, und der Zvlinder füllt sich mit Pulver. Bei D läßt der Dosierer die Dosis Pulver in den Zylinder des Auswerfers eintreten. Bei C geht der Kolben des Schließers frei in die Ausnehmung der Antriebsplatte, die durch den Verschluß freigelassen worden ist. Bei E hat :die Scheibe ihren Aufwärtshub beendigt, und der Schließer führt seine Operation aus. Der Kolben befindet sich dann in einer solchen Labe, die hoch genug ist, uni die Packung (fachet) zu verhindern, sich in die Höhlung des Schließers einzulegen, und zwar mittels des Gesperres, das vorher erwähnt wurde. Bei F legt während der letzten Hubmillimeter der Scheibe 17 der Auswerfer in das untere Hütchen eine komprimierte Dosis Pulver ab. Während des Nie;d'erganges der Scheibe 17 fährt .der Schüttler fort zu wirken, so daß bei A die Füllung des Dosiererzy linders beenctigt ist.
  • In dem Augenblick, wo die Seheibe 17 ihre Bewegung beendigt hat, beginnt die mittlere Scheibe 6 ihre Teildrehung um 'l, Umdrehung, um ihre rechte Lage einzunehmen. Während .dieser Drehung und in dem sie ein wenig später beginnt, um in demselben Augenblick aufzuhören, drehen sich die Roste, um in ihre Mittellage zurückzukommen. Die Verteilungsplatte 48 nimmt ihre rechte Lage ein.
  • In A hat sich der rechte Druckdosierer eingestellt. Bei B ist ein unteres Hütchen unter den Auswerfer gelangt und wird durch das Blech 16 gehalten, dessen Bewegung durch die Berührung des rechten. Kompressors veranlaßt worden ist, der seine Lage in F einimmt. Bei C hat sich ein oberes Hütchen oberhalb des Schließers eingestellt. Bei D .ist eine fertige Packung zugeführt worden und fällt in den Schubkaten. Ein oberes Hütchen ist in die Höhlung 1o7 der oberen Platte 4 auf den oberen Rost geglitten. Vor diesem Loch ist ein unteres Hütchen in die Aussparung 1o9 der Verteilungsplatte .I8 gelangt. Bei F_ 14t ein unteres Hütchen in die Höhlung 1o5 der oberen Platte auf den oberen Rost gefallen. In F hat sich der rechte Druckdosierer eingestellt.
  • Die erste Hälfte des vollen Arbeitsspiels ist dann beendet. Die -zweite Hälfte weist dieselben Vorgänge auf, je-loch werden sie an symmetrischen Stellen ausgeführt. Das, was sich auf die linken Auswerfer und Schließer bezieht, findet nunmehr auf die rechten Anwendung. Eine linke Lage der mittleren Platte 6 entspricht einer rechten Lage, und dieselbe Umkehrung trifft für die Roste zu.
  • In Abb. 21 bis 2,1 ist eine abgeänderte Ausfiihrungsform der oberen Platte :1 veranschaulicht. Sie ist mit Gewindelöchern und ,glatten Löchern versehen, die zur Befestigung Tier Apparate auf ihr dienen, sowie für den Durchgang der Hütchen des Cachets sowie gewisser beweglicher Teile der :Maschine. Die Abänderungen bestehen in dem Vorhandensein von Nuten 201, die mit Filz ausgefüttert sind. Dieses Filzfutter verhindert den Durchgang des Staubes von dem in die Packungen (Cachets) eingefiilirten Material, wodurch das Verschmutzen der Maschine wesentlich verhindert wird.
  • Um jedes Festbrennen zu vermeiden, ist die Platte in der :Mitte mit einem Ring 2o2 aus Bronze versehen. Bei 203 ist ein Loch gebohrt, in welches die Stange oder der Finger 20.1 eingreifen kann. der auf der Scheibe 17 angeordnet ist (Abt. 35). Diese Stange geht ebenfalls durch die untere Platte 5 und die mittlere Platte 6 hindurch und hält die drei Platten in bezug aufeinander bei den verschiedenen Vorgängen sicher fest, besonders im Augenblick des Versohließens der Pakkung. Bei 2o5 befindet sich ein Bolzen, welcher zur Zentrierung der oberen Hütchen dient.
  • In Ahl>. 2; bis 28 ist die mittlere Scheibe 6 in einer abgeänderten Bauart dargestellt. Sie trägt 1>e1 2o6 eine Aussparung für die Zentrierungsanordnun,g der oberen Hütchen oder Schälchen des Cachets, deren Zusaminetisetzung weiter unten beschrieben wird. nie Pjatte 6 ist bei 20; und 208 (Abb. 27 und 28) mit Nuten versehen, die mit Filz ausgelegt sind. Sie trägt bei 2o9 Löcher, die dazu dienen, die Entleerung des Pulvers zu erleichtern und zu sichern, um das Verschmutzen zu verineide-i, wobei diese Löcher :in ihrem oberen Außenrand etwas abgeschrägt sind. Die linke \tit 132 ist durch zwei Löcher 132u lind 132v ersetzt, in die abwechselnd der @_erriegehingsfinger 204 eing re, if t. Die rechte Nut 132 ist nicht abge-;itidert worden.
  • Die Ahli. 29 bis 32 veranschaulichen eine abgeänderte Bauart der unteren Platte 5. Diese Platte ist nicht vollständig ausgeschnitten, sie ist mit einem Loch 134 in der dargestellten Form versehen, dessen Rand bei 13.I« abgeschrägt ist, wie dies aus Abb.29 und 31 hervorgeht, Die Etitleertingsöftnung 21o für die fertigien Packungen hat einen vergro @ßerten Durchmesser. "Zahlreiche Löcher 211 von geeigneter Form sind in solcher Weise angeordnet, daß sie die Entleerung des mitgerissenen Pulvers gewährleisten. Zur Reibung auf der Achse ist ein Bron7ering 212 atzgeordnet. Für den Durchgang des Verriegelungsfingers 2o.1 ist ein Loch 213 gebohrt.
  • In Abb. 33 ist eine abgeänderte Bauart des oberen Rostes 9 dargestellt. Seine Forin ist hier etwas abgeändert. Die Löcher 126 und 127 sind anstatt rund, ungefähr rechtwinklig. Des weiteren ist der Rost mit einem Bogenschlitz 21.1 für den Durchgang des Bolzens 205 der oberen Platte .1 versehen, welcher letzterer die Zentrierungsbacken betätigt (Abt. .11 und 4;), die von der mittleren Platte 6 getragen werden.
  • Der untere Rost 1o (Abb. 34) hat eine etwas abgeänderte Form und ist des weiteren bei 215 mit halbmondförmigen Löchern versehen, die es den fallenden Hütchen oder Schälchen ermö.,glichen, sich in richtiger U'eise zu legen.
  • Abb.36 veranschaulicht iin Schnitt eine abgeänderte Ausführungsform des Auswerfers. Der Kolben 95 wird von der Stange 9i getragen, grenzt jedoch in seiner oberen Lage gegen einen regelbaren Anschlag, der von einer Schraube 9.I d gebildet wird: diese kann man mehr oder weniger in die Haube der Kammer 9,1 einschrauben. die auf der oberen Platte .1 festgehalten wird. Es ist zu ersehen, tiaß man auf diese @@'eise mühelos das I.,assungsveritiögen des Auswerfers regeln kann. Des weiteren sind in die Haube Lacher 216 gebohrt, die die Verschmutzung verhindern und andererseits die Koniprintierung der Luft vermeiden, wenn das in den Dosierern enthaltene Pulver in die Kompressionskaininer gelangt, von wo das aufgehäufte Ptilver später ausgeworfen wird.
  • Jeder der beiden von der unteren Platte getragenen Schließer kann in folgender Weise abgeändert werden: Der Kolben 118 (Abb. 37), der initiier in der Führung iig gehalten wird; hat den Durchmesser dieser Führung. Wie in die Auswerfer, sind auch hier Löcher 2i7 gebohrt, um die Verschmutzung sowie die Komprimierung der Luft unter dem Kolben zu vermeiden. Andererseits sind drei Schrauben 218 um die Führung iig hierum verteilt. Diese Schrauben ragen etwas in das Innere hinein vor, sind schräg gerichtet und bewirken die vollkommene Zentrierung der unteren Schälchen der Packung (des Cachets), wodurch ein vollkommener Verschluß dieses letzteren gewährleistet wird.
  • Der Zylinder 78 jedes Dosierers (Abb. 38) ist bei 2i9 mit Löchern versehen,* die dazu dienen, das Pulver zu entleeren, welches mit der Länge der Zeit unter -den Kalben i i i gelangt. Diese Löcher sind in so großer Anzahl wie möglich und unterhalb der tiefsten Lage des Kolbens gebohrt.
  • In Abb. 39 und .4o ist eine abgeänderte Bauart des Trichters 72 dargestellt. Der obere Teil des Trichters wird durch die Achse 22o behalten, welche ihn durchquert und selbst durch den Arm 221 gestützt wird, der auf dein Kranz 81 angebracht ist, welcher an den beiden von der oberen Platte q. getragenen Pfeilern 82 befestigt ist. Der Grundteil des Trichters ist mit dem Teil 84 verbunden, der gebildet und in Bewegung gesetzt wird durch einen Gummischlauch 87, in dem ein innerer Metallring 222 sich befindet, der einer Verengung dieses Schlauches widersteht. Zwei Henkel 223 und 224 sind um die Achse 22o beweglich und stützen sich auf die Seitenfläche .des Trichters. Unter der Wirkung der durch den Schüttler erzeugten Schwingungen üben die Henkel kleine Stöße auf .den Trichter aus, wodurch das Herabfallen des Pulvers erleichtert wird.
  • Die Abb. 41 bis 45 zeigen die Teile, welche, auf der mittleren Platte 6 (Abb. 25) montiert, dazu dienen, die oberen Hütchen in der mittleren Platte zu zentrieren und zu halten.
  • Es sind drei Zentrierun,gsbacken 225 vorgesehen, von denen jede ein .Führungsstück 225a aufweist, das in einer Öffnung 226 sitzt, die in der mittleren Platte 6 vorgesehen ist (Al>b. 25 und 26). Jede Backe ist mit einem oberen Rand 227 und einem unteren Rand 228 verseigen. Der Rand 228 dient einem elastischen Ring 229 als Stütze, welcher, in-(lern er die Backen einander zu nähern strebt, diese in die Greiflage für das Hütchen oder Schälchen der Packung (dies Cachets) einbringt.
  • Der obere Rand wird von einem Ring 23o (Abb. 43) umgeben, der drei öffnungen 231 aufweist, die, wie aus der Zeichnung ersichtlich, schräg liegen und in deren jede Zapfen 232 eingreifen, welche an den Führungsstücken 225a jeder Backe 223 sitzen. Der Umfang dieses Ringes weist bei 233 eine Aussparung auf, in welche der Zapfen 234 (Abb. 25 und 26) eingreift, der an der mittleren Platte 6 sitzt. Er ist des weiteren mit einer Rast 235 versehen, gegen welche sich der Bolzen 2o5 der oberen Platte q. legt.
  • Diese ganze Backeneinrichtung, die in der Platte 6 belagert ist, wird durch eine Verschlußscheibe 236 geschützt (Abb. 41 und 42), die auf der Platte 6 durch Schrauben gehalten wird, welche durch die Öffnungen 236a der Scheibe hindurchgehen und in die Löcher 237 der Platte 6 eingeschraubt sind (Abb. 5). Diese Platte 236 hat eine geeignete Form, die es ermöglicht, daß der Bolzen 205 in die Rast '-35 des Ringes 23o eingreift.
  • Die Wirkungsweise dieser Zentrierungsanordnung ist die folgende: Die Platte 6 führt bei ihrer Hin- und Herbewegung abwechselnd und nacheinander die Rast 235 der einen und anderen der beiden Ringe 23o der beiden Zentrierungsanordnungen :derart, daß sie gegen den Bolzen 2o5 der oberen festen Platte d. anschlägt. In dem Augenblick, wo der Anschlag sich vollzieht, dreht der betrachtete Ring 23o sich in bezug auf die Backen, welche er umgibt, und diese entfernen sich (@,#Tirkung der Öffnungen oder Schlitze 230 auf die Zapfen 232), wobei die Führungsstücke in den für sie vorgesehenen Aussparungen 226 gleiten (Abb. 25 und 26). Man befindet sich in diesem Augenblick unter der Einrittsöffnun,g für die oberen Schälchen, die in der oberen Platte vorgesehen sind, und es fällt so ein Schälchen in die Aussparung der mittleren Platte 6. Diese Platte dreht sich dann in umgekehrter Richtung, die Bakken 225 nähern sich und klemmen das Schälchen vermöge der Wirkung des elastischen Ringes 229 fest, der den Ring 23o in seine Anfangslage zurückführt, bis zum nächsten Anschlag gegen :den Bolzen 205. Man sieht, daß sich auf diese Weise .das Öffnen der Backen alxwechselnd von rechts nach links vollzieht, wobei diese Backen, indem sie sich selbsttätig wieder schließen, das obere Schälchen leicht festhalten. Das Schälchen wird also in bezug auf den entsprechenden Schließer vollkommen zentriert, wodurch .das Verschließen der Packung (des Cachets) wesentlich begünstigt wird.
  • In Abb. d.6 ist im Grundriß eine Ausführungsform des Blechteiles 16 dargestellt, der in der Aussparung 15 des unteren Rostes io angeordnet wird und dieselbe Dicke wie dieser Rost hat. Dieser Blechteil 16 ist mit Löchern 238 versehen, -welche bewirken, daß im Fabrikationsgang, -wenn ein unteres Schälchen fehlt, ,das aufgehäufte und durch den Auswerfer ausgeworfene Pulver durch diese Löcher leicht austreten kann und die Maschine nicht verschmutzt. Des weiteren ist der Teil 16 bei 239 schräg ausgeschnitten, um (las Hochgehen des unteren Schälchen zu erleichtern.
  • Dieselbe Maschine kann für Packungen von verschiedenen Durchmessern hemitzt werden. Hierzu genügt es, einige Teile zu ändern und hinzuzufügen, was eine teilweise Auseinandernahme erfordert, die durch gerändelte Muttern erleichtert wird. Uni diese Änderung zu bewirken, genügt es, die gerändelten -Nlfittern völlig abzuschrauben, die sich auf der oberen Platte d. befinden. sowie diejenige 'Mutter, die in der Öffnung des Gehäuses in dem Augenblick erscheint, welcher demjenigen folgt, wo sich der Dosierer in der fechten Lage befindet. Dann nimmt man das kleine Blech, welches unter den Gleitbahnen liegt, fort, nimmt die obere Platte .aus ihrer Einlagerung heraus, entfernt dann die mittlere und untere Platte 6 und ;, die durch die Roste zusammengehalten werden. Darauf muß man die 'Verteilungsplatte .M8 völlig wegnehmen, die auf der olleren Platte .4 liegt, und sie durch die geeignete ersetzen. Dann bringt man unter jeder Gleitbahn die geeigneten Reduktionsteile an. Schließlich muß man einen Reduktionsteil einführen (oder ihn ändern, wenn einer schon vorhanden ist, was der Fall ist, wenn man andere Packungen als das große Modell macht), und zwar in das F_intritt_.;locli einführen für die oberen Schälchen cxler Hütchen und in zwei Eintrittslöcher <leg unteren Schälchen sowie in vier freie Löcher der unteren Platte 5, wol:ei die beiden anderen von den Dosierern eingenommen werden. Außerdem ist es nötig, die Kolben der Afiswerfer abzuschrauben, um sie durch den geeigneten zu ersetzen, nachdem man in den Zylinder den geeigneten Mantel eingesetzt hat. Nunmehr nimmt man dieselben Operationen für die Dosierer vor. Alle auswechselbaren Teile können numeriert und in bezug auf die Stelle, wo sie angebracht werden müssen, gezeichnet werden. Hierdurch wird die Umänderung der Maschine sehr erlenchert. Des weiteren werden diese Teile, welche zwei besondere Sätze für die beiden geringeren Packungsgrößen bilden, in einem geeigneten Gehäuse angeordnet, wodurch ihr Auffinden und Ordnen erleichtert wird.
  • Es können natürlich verschiedene bauliche Abänderungen an der beschriebenen Maschine vorgenommen werden, ohne von der Erfindung abzuweichen. In dem Vorhergehenden ist angenommen worden, daß man pharmazeutische Cachets herstellt, d. h., daß die unteren und oberen Hütchen oder Schälchen von Oblaten gebildet werden. Selbstverständlich könnte die Maschine auch arbeiten, wenn man Schälchen aus anderen Stoffen, z. B. Metall, verwendet, unrl sie würde dann zum Einfüllen einer dosierten 'Menge Stoff und zum Schließen der 'Metallgehäuse dienen. Das Dosierungssystem kann für jeden Stoff" aus Pulver, Körnern, Bruchstücken, Rückständen und auch für jedes andere Material im teichigen oder zähflüssigen Zustande benutzt werden.

Claims (13)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Maschine zur selbsttätigen Herstellung pharmazeutischer Packungen (Cachets) o. dgl., dadurch gekennzeichnet, daß sie zwei durchlochte feste Platten, eine obere (d.) und eine untere (5) sowie eine bewegliche mittlere Platte (6) aufweist, von denen die obere und mittlere Platte die Vorrichtungen zum Dosieren und Komprimieren der in einer Packung enthaltenen Stoffmenge sowie zum Einführen dieser Stoffmenge in die unteren Teile der Cachets tragen, und von denen die untere Platte die Vorrichtung zum Schließen der Packungshälften oder Schälchen von der unteren Platte trägt.
  2. 2. Maschine nach. Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zwei bewegliche durchlochte Roste (9, io), die dazu dienen, im gewünschten Augenblick die Öffnungen der Platten mechanisch zu verschließen, zwischen zwei .der Platten angeordnet sind.
  3. 3. Maschine nach Anspruch i und 2. dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtung zur Dosierung der Stoffmenge, die in einer Packung enthalten sein muß, von einem Zylinder (78) gebildet wird, der auf der mittleren Platte (6) sitzt und einen Kolten (i i i) mit regelbarem Hub enthält.
  4. 4. Maschine nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die obere Platte (4) einen Zylinder (94) trägt, in welchem der Kolben (i i i) des Dosierers die dosierte Menge des Stoffs zusammendrückt, welcher letztere dann in die unteren Hälften oder Hütchen der Packung ausgetrieben wird, nachdem -diese durch die bewegliche mittlere Platte (6) unter dem Zylinder (94) tder oberen Platte (4) geführt sind.
  5. 5. Maschine nach Anspruch i oder 2. dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtung zum Verschließen der Packungen einen Zylinder (ii9) aufweist, der von der unteren Platte (5) getragen wird und einen Kolben (i18) enthält, der die unteren gefüllten Packungshälften oder Hütchen in die oberen Hälften oder Hütchen einführt, die sich in den entsprechenden Durchlochungen der beweglichen mittleren Platte (6) befinden.
  6. 6. Maschine nach Anspruch 5, .dadurch gekennzeichnet, daß der Kolben (118), der :die Packungen schließt, etwas unterhalb seiner oberen Außenlage nach Beginn seines Abwärtshubes gehalten wird, um die Mitnahme der Packungshälften oder Hütchen durch die mittlere bewegliche Matte (6) zu erleichtern.
  7. 7. Maschine nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtung, die den Kolben (118) des Schließers etwas unterhalb seiner oberen Außenlage nach Beginn des Abwärtshubes hält, von einer Klinke (122) gebildet wird, die an der unteren Platte (5) angelenkt ist, und mit einer senkrechten unter den Kolben (118) befestigten Stange (8o) zusammen wirkt, und deren Ausschwingen zwecks Freigabe des Kolbens (118) durch die bewegliche mittlere Platte (6) bewirkt wird. B.
  8. Maschine nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die obere Platte (4) einen Trichter (72) trägt, dessen untere öffnung (84) beweglich ist und ihre Bewegung durch eine bewegliche Stange (73) erhält, -welche mit Nuten versehen ist und unter der unteren Platte (5) vorragt.
  9. 9. Maschine nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtungen zum Dosieren und Komprimieren des in den Packungen enthaltenen Stoffes zum Einführen desselben in die unteren Hälften oder Hütchen derselben und zum Verschließen der Packungen senkrechte bewegliche Stangen aufweisen, die unter der unteren Platte vorragen, und deren senkrechte Verschiebungen ebenso wie bei der genuteten Stange (73) durch eine Antriebsscheibe (17) bewirkt werden, -die in senkrechter Richtung gleiten kann. 1o.
  10. Maschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die mittlere Übertragungswelle (28), die die Roste (9 und 1o) bewegt, in intermittierender Weise mittels einer Übertragungsvorrichtung angetrieben wird, :die aus einer Scheibe (3o) besteht, ,die mit radialen Nuten, welche mit Rollen (27) einer auf der Antriebswelle (24) befestigten Platte (25) zusammen wirken, versehen und auf einer Welle (28) befestigt ist, welche während der Nichtbetätigung mittels einer aus einer Scheibe (6o) bestehenden Verriegelungsvorrichtung unbeweglich gemacht wird, deren Scheibe auf der Welle (28) befestigt ist und mit Ausschnitten (59) versehen ist, die mit einer Klinke (56) zusammen wirken, welche durch ein auf der Welle (24) befestigtes Exzenter (54) betätigt wärd.
  11. 11. Maschine nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß eine -drehbare Muffe (33), die die mittlere Platte (6) und die Antriebsscheibe (17) für .die senkrechten Stangen betätigt, in intermittierender Weise mittels einer Übertragungsvorrichtung in Bewegung gesetzt wird, die aus einer Scheibe (29) besteht, welche auf der Muffe (33) befestigt und mit radialen Nuten (g1) versehen ist, die mit einer Rolle (26) an einer Platte (25) zusammen wirken, welche auf der Antriebswelle (24) der Maschine befestigt ist, wobei die Muffe (33) während der Perioden, wo sie nicht betätigt wird, mittels einer Verriegelungsvorrichtung unbeweglich gemacht wird, die aus einem Zahnrad (34) besteht, welches auf -der Muffe (3-3) befestigt ist und mit einer Klinke (42) zusammen wirkt, die durch ein auf der Antriebswelle (24) befestigtes Exzenter (4o) betätigt wird.
  12. 12. Maschine nach Anspruch 1 oder 2, dadurrh gekennzeichnet, daü die Durchlochung ,en der beweglichen mittleren Platte (6), in welche die oberen Packungshälften oder Hütchen eingeführt werden, von beweglichen Backen (225) umgeben sind, die dazu dienen, die Packungshälften in den Durchlochungen zu zentrieren und zu halten.
  13. 13. Maschine nach Anspruch 1, :dadurch gekennzeichnet, daß jede der Backen (2z5) m:it einem Führungsstück (225d) versehen ist, die alle in Nuten der mittleren Scheibe (6) eingeführt sind, wobei das Öffnen ,dieser Backen durch eine bewebliche Scheibe (23) bewirkt wird, die konzentrisch zu den Backen (225) und gegen diese angeordnet sind, wobei diese Scheibe (23o) mit Schlitzen (23i) versehen ist, die mit an der Führungsstücken (225d) sitzenden Vorspringen (232) zusammen wirken und ,das Schließen der Backen (225) mittels eines elastischen Ringes (Feder) (229) bewirkt wird, die die Backen (225) umgibt.
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