DE397642C - Sprechmaschine in Taschenformat - Google Patents

Sprechmaschine in Taschenformat

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DE397642C
DE397642C DEV18224D DEV0018224D DE397642C DE 397642 C DE397642 C DE 397642C DE V18224 D DEV18224 D DE V18224D DE V0018224 D DEV0018224 D DE V0018224D DE 397642 C DE397642 C DE 397642C
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DE
Germany
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housing
turntable
sound
drive
sound box
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Expired
Application number
DEV18224D
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STEPHAN ETIENNE VADASZ
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STEPHAN ETIENNE VADASZ
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Expired legal-status Critical Current

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    • GPHYSICS
    • G11INFORMATION STORAGE
    • G11BINFORMATION STORAGE BASED ON RELATIVE MOVEMENT BETWEEN RECORD CARRIER AND TRANSDUCER
    • G11B25/00Apparatus characterised by the shape of record carrier employed but not specific to the method of recording or reproducing, e.g. dictating apparatus; Combinations of such apparatus
    • G11B25/04Apparatus characterised by the shape of record carrier employed but not specific to the method of recording or reproducing, e.g. dictating apparatus; Combinations of such apparatus using flat record carriers, e.g. disc, card

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  • Toys (AREA)

Description

  • Sprechmaschine in Taschenformat. Gegenstand der Erfindung ist eine Sprechmaschine in Taschenformat, bei welcher zwecks Unterbringung von Plattenteller, Laufwerk, Schalldose und Schalleitung in einem taschenuhrartigen .Gehäuse die Schalldose flächenparallel zum Plattenteller im Gehäuse drehbar :und schwenkbar gelagert ist und einen mit ihrer Mitte starr verbundenen Arm mit Schallstift trägt. Dadurch wird die Ausbildung des Gehäuses und der Einbau des Laufwerkes in dasselbe sowie die Anordnung des Laufwerkes bezüglich nach Art einer Taschenuhr möglich gemacht.
  • ,Auf der Zeichnung sind mehrere beispielsweise Ausführungsformen des Erfindungsgegenstandes veranschaulicht, ,und zwar stellt Abb. i bis 3 eine Ausführungsform dar, bei welcher die Schalldose oder Schallmembran oberhalb des Laufwerkes angeordnet ist, der Plattenteller dagegen im aufklappbaren Uhrwerksgehäusedeckel, während die Abb. q. und 5 eine Ausführungsform darstellen, bei welcher der Plattenteller oberhalb des Laufwerkes und die Schalldose unterhalb des Laufwerkes angeordnet ist, die Abb. 6 und 7 eine Ausführungsform, bei welcher der Plattenteller oberhalb des Laufwerkes und die Schalldose oberhalb des Plattentellers schwenkbar angeordnet ist.
  • Gemäß der Ausführungsform nach Abb. i bis 3 ist i das Gehäuse für die taschenuhrartig ausgebildete tSprechmaschine mit einem Klappdeckel 2 und einem Handhabungsknopf 3 nach Art des üblichen 'Aufziehknopfes für eine Uhr zum Aufziehen des im Gehäuse untergebrachten Laufwerkes, welches in den Abb. i bis unterhalb der Schalldose oder Membran zu denken, jedoch nicht dargestellt ist.
  • Der Klappdeckel 2 trägt, auf einem Zapfen q. gelagert, den als Schwungrad gleichzeitig dienenden Plattenteller 5, dessen Antrieb durch ein Zahngetriebe 6 von dem Uhrwerksgetriebe 7 aus unter Vermittlung der Übertragun.ggwelle 8 erfolgt, welche im Gehäusedeckel gelagert ist und,mit diesem beim, Aufklappen so geschwenkt -wird, daß das Übertragungszahnrad 7' der Welle 8,mit dem festen Uhrwerksrad 7 in Eingriff ,gelangt. Beispielsweise können zur Vermeidung von Eingriffsschwierigkeiten die Räder 7, 7' als Laufräder ausgebildet sein. Es wird infolgedessen der Plattenteller 5 vorn Uhrwerk aus mit einer der Umlau£geschwindigkeit des Uhrwerkes entsprechenden Geschwindigkeit .gedreht.
  • Die Membran oder Schalldose ist nun oberhalb der Uhrwerksplatine 9 auf Zapfen io frei drehbar gelagert, wobei durch Unterstützung am Rande der Dose mit Kugellager o. dgl. eine genaue Parallelführung erfolgen kann. In der Mitte dieser Membran greift der Arm i i an, der mit dem Arm r2 starr in Verbindung steht, der den Schallstift 13 trägt. Durch die starr miteinander verbundenen Arme ii und 12 wird also, wenn die Nadel oder der Stift 13 in die Schallrille eingreift, eine Schwenkung des aus Membran »m und den starren Armen 11, 12 gebildeten Systems mit dem Drehzapfen i i eintreten, so daß der Stift der spiralföriniigen Schallrille nach innen frei folgen kann. Gleichzeitig werden aber auch die durch die Schallwellen der Schallrille auf den ,Stift hervorgerufenen Stöße vermöge der um Achse a schwenkbaren Lagerung des Hebelsystems i i, i :z auf die Membran m senkrecht zur Membranebene übertragen, so daß die Membran im Tempo dieser Schallwellen in Schwina#ungen gerät, welche nach außen als ,Schallschwingungen frei austreten. Zur Erhöhung der Lautstärke ist dabei das Uhrwerksgehäuse i als Resonanzraum ausgebildet, der nach allen Seiten durch Schallöcher 1q. mit dem freien Raum in Verbindung steht. Die Übertragung der Schallschwingungen vom, Armsystem z i, 12 auf die Membran kann sowohl bei :Berliner Schrift als auch bei -Edisonsehrift erfolgen, wobei im ersten Falle nur dafür gesorgt werden muß, daß die Schwenkung des Hebelsystems 11, 12 unter der Wirkung der Schallwellen der Schallkurve, gegebenenfalls unter Vermitlung eines Winkelhebels, auf die Plattenmitte übertragen wird.
  • Im geschlossenen 7Justande .wird der Arm, f2 vom Arm i i gelöst und versenkt, so daß im zusammengeklappten Zustand der Arm 12 nicht oberhalb der -Ebene der Membran liegt und infolgedessen nicht stört (vgl. punktierte Stellung der Abb. 3).
  • Bei der Ausführungsform nach Abb. 4 und 5 ist der Plattenteller 5 nicht wie bei derjenigen nach Abb. z bis 3 im Uhrwerksdeckel angeordnet, sondern oberhalb des Raumes 15 für das Uhrwerk; die ,Schalldose m dagegen ist auf dem Gehäusezapfen io drehbar gelagert, und zwar unterhalb des Plattentellers 5. Auch kann sie gleichachsig oder exzentrisch zur Plattentellerachse angeordnet sein. Das System,rr, 12, welches die Schwingungen der Schallkurve auf die Membranmitte überträgt, ist demgemäß U-förmig .gestaltet und umfaßt den Plattentellerrand und Laufwerksrand gabelförmig.
  • Bei der dritten Ausführungsforim, Abb.6 und 7, ist. gleichfalls der Plattenteller im Uhrwerksgehäuse selbst, nicht im Uhrwerksdeokel gelagert, ähnlich wie bei der Ausführungsform nach Abb. 4 und 5, jedoch ist die Schalldose- nicht unterhalb- des Laufwerks und Plattentellers schwenkbar angeordnet, sondern oberhalb desselben, indem sie mittels eines Stiftes 17 in das Lagerauge 18 eingesetzt ist. Der Arm ii, der in der Mitte der Membran oder .Schalldose m anfaßt, trägt hierbei unmittelbar den Schallstiftträgero13, so daß der Schallstift frei der spiralförmigen Nut der Schallkurive folgen kann und einwandfrei, sowohl bei Berliner .wie Edisonschrift, die Schallschwingungen auf die gegebenenfalls unter Anordnung eines Winkelhebels, zwischen Membranmitte und Angriffspunkt des Armes i i überträgt. In der Ruhestellung ,wird die Schalldose m vom Schwenkstift 17 abgehoben und in den unteren Gehäuseraum i, der zu diesem Zwecke entsprechend ausgestaltet ist, eingelegt.
  • Das taschenuhrartige Gehäuse ist zweckmäßig durch entsprechende Wölbung resonanzfähig gestaltet, wobei die rSchallwirkung z. B. durch Aufsetzen desselben auf eine Glasunterlage oder ein sonstiges sch@vingurngsfähigesSystem erhöht werden kann;. Das Laufwerk kann mit einer Bremsvorrichtung oder ähnlicher Regelvorrichtung für die Umlaufgeschwindigkeit versehen sein. Ferner kann im Uhrwerksgehäuse auch noch Raum zur Unterbringung der Nadeln und gegebenenfalls zur Unterbringung einer kleinen Almzahl von .Schallplatten vorgesehen sein.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: e' i. Sprechmaschine in Taschenformat, dadurch gekennzeichnet, daß zwecks Unterbringung von Plattenteller, Laufwerk, Schalldose und Schalleitung in einem taschenuhrartigen Gehäuse die Schalldose flächenparallel zum Plattenteller irn Gehäuse drehbar und schwenkbar gelagert ist :und einen mit ihrer Mitte starr verbundenen Arm, mit Schallstift trägt.
  2. 2. Sprechanaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Plattenteller im Gehäusedeckel um einen mittleren Zapfen. (4) drehbar angeordnet ist und durch eine Übertragungswelle (8) von dem in der Gehäusekapsel (i) angeordneten Laufwerk aus angetrieben wird, während die Schalldose in der Gehäusekapsel oberhalb des Laufwerkes um einen mittleren Zapfern (io) drehbar gelagert ist.
  3. 3. Sprechmaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Plattenteller in der Gehäusekapsel (i) selbst oberhalb des Laufwerikes um einen. mittleren Zapfen drehbar gelagert und die Schalldose flächenparallel zu ihre gleichfalls in der Gehäusekapsel oberhalb oder unterhalb des Plattentellers um einen zu ihrer Mitte exzentrischem Zapfen schwenkbar angeordnet ist.
  4. 4. Sprechmaschine mach Anspruch i uri'd 3, dadurch gekennzeichnet, daß die oberhalb des Plattentellers (5) und des Laufwerkes in der Gehäusekapsel (i) angeordnete Schalldose mittels eines an ihrem Rand angeordneten rStiftes (17) an der Gehäusekapsel (i) schwenk- und abnehmbar aufgehängt ist und nach ihrer Abnahme m eine entsprechende Aussparung des Gehäuses cingesphoben werden kann.
  5. 5. Sprechmaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das taschen= uhrartige Gehäuse durch entsprechende Wölbung als Schallverstärkzngsgehäuse mit Löchern (14) in der Mantelfläche ausgebildet ist.
DEV18224D Sprechmaschine in Taschenformat Expired DE397642C (de)

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