DE397607C - Speisewasserregler mit Ausdehnungsrohr - Google Patents

Speisewasserregler mit Ausdehnungsrohr

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DE397607C
DE397607C DEN21464D DEN0021464D DE397607C DE 397607 C DE397607 C DE 397607C DE N21464 D DEN21464 D DE N21464D DE N0021464 D DEN0021464 D DE N0021464D DE 397607 C DE397607 C DE 397607C
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DE
Germany
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pipe
feed water
expansion pipe
water
water regulator
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Expired
Application number
DEN21464D
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English (en)
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NORTHERN EQUIPMENT CO
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NORTHERN EQUIPMENT CO
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F22STEAM GENERATION
    • F22DPREHEATING, OR ACCUMULATING PREHEATED, FEED-WATER FOR STEAM GENERATION; FEED-WATER SUPPLY FOR STEAM GENERATION; CONTROLLING WATER LEVEL FOR STEAM GENERATION; AUXILIARY DEVICES FOR PROMOTING WATER CIRCULATION WITHIN STEAM BOILERS
    • F22D5/00Controlling water feed or water level; Automatic water feeding or water-level regulators
    • F22D5/14Controlling water feed or water level; Automatic water feeding or water-level regulators responsive to thermal expansion and contraction, e.g. of solid elements

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Thermal Sciences (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanically-Actuated Valves (AREA)

Description

  • Speisewasserregler mit Ausdehnungsrohr. Die Erfindung bezieht sich auf einen Speisewasserregler mit Ausdehnungsrohr, das mittels einer doppelten Hebelübersetzung auf das Speisewasserventil einwirkt. Das Neue der Erfindung gegenüber Reglern ähnlicher Art besteht in der besonderen Anordnung der Übersetzungshebel und die Verbindung ihrer festen Drehpunkte durch Zugstangen, wodurch eine gedrängte und stabile Bauart erzielt wird.
  • Ein weiteres Merkmal der Erfindung besteht in einer besonderen Regelung durch Heben und Senken des Lagers des Ausdehnungsrohres.
  • Zn der Zeichnung zeigt Abb. i einen mehr oder weniger schematisch gezeichneten Aufriß eines gemäß der Erfindung ausgebildeten Reglers.
  • Abb. 2 ist ein vergrößert dargestellter Längsschnitt durch das vom Regler beeinflußte Speisewasserventil.
  • In üblicher Weise besitzt das Ausdehnungsrohr i an seinem oberen Ende das durch ein Rohr 4. mit dem Dampfraum des Kessels 3 gelenkig verbundene Dampfkopfstück 2. Das untere oder Wasserkopfstück 5 des Rohres i ist durch Rohrleitungen 6, 7 und 8 mit dem Wasserraum des Kessels unterhalb des Wasserspiegels verbunden. Auf diese Weise sind die Wasserstände im Kessel 3 und im Rohr i im wesentlichen gleich. Der Wasserstand des Kessels wird durch ein übliches Wasserstandsglas 9 angezeigt. Für gewöhnlich ist also der untere Teil des Rohres i mit Wasser, der obere Teil mit Dampf gefüllt und infolgedessen wird sich das Rohr i ausdehnen oder zusammenziehen, wenn das Wasser im Rohr fällt oder steigt und hierdurch den Wasserzufluß des Kessels auf folgende Weise beeinflussen.
  • Das Wasserkopfstück 5 ist durch einen Gabelkopf 29 und eine Schraubenspindel 27 mit einer Fußplatte io fest verbunden, die auf geeignete Weise in ihrer Stellung festgehalten wird, z. B. auf eine feste Leiste ix aufgeschraubt sein kann. Auf der Leiste ir ist ferner ein Lagerauge 12 fest angebracht, das zwei Zugstangen 13 und einen Doppelhebel 16, 17 drehbar in sich aufnimmt. Die anderen Enden der Stangen 13 sind im Gabelkopf 29 drehbar gelagert. Hierdurch ist in allen Lagen ein gleicher Abstand der Lager iz und 29 gewährleistet. Oben ist das Ausdehnungsrohr mit dem Dampfkopfstück 2 verbunden, das sich in der Längsrichtung des Rohres i frei bewegen kann, während seine Auf- und Abbewegungen durch das Rohr .I und Hebel 1.1 oder auf sonst geeignete Art verhindert werden. Das Kopfstück 2 ist am Hebel 14 drehbar angebracht, dessen oberes Ende durch eine Stange 15 mit Spannschraube 26 mit dem Gabelkopf 29 und dem Kopfstück 5 drehbar verbunden ist. Der Übersetzungshebel 14 besitzt bei 151 einen festen Drehpunkt. Unten ist der Hebel 1.1 mit dem kurzen Hebelarm 16 eines Doppelhebels drehbar verbunden, dessen längerer Arm 17 durch geeignete Mittel, wie die Kette 18, mit dem Hebel i9 des Speisewasserventils 2o verbunden ist.
  • Am Ende des Hebels i9 ist ein Gewicht 21 angebracht, das beim Zusammenziehen des Rohres i den Hebel i9 abwärts zieht und das Speisewasserventil 2o zu schließen sucht.
  • Nach dieser Einrichtung ist es verständlich, daß bei Ausdehnung des Rohres i das entlastete Ventil 23 angehoben wird und mehr Wasser durch die Speiseleitung 22 zum Kessel strömen läßt. Durch geeignete Mittel wird ein ständiger Zufluß in der Speiseleitung 22 unter einem Druck erreicht, der höher als der Kesseldruck ist. Umgekehrt, wenn Rohr i sich infolge Hebens des Wasserspiegels zusammenzieht, geht der Kolben z3 durch das Gewicht 2i herunter, und die durchfließende Wassermenge wird geringer.
  • Gegenüber bekannten Reglern ähnlicher Art kann bei diesem das Rohr i kürzer als bisher üblich gehalten sein, und ein größeres Übersetzungsgestänge ist zwischen Rohr i und Speiseventil 23 eingeschaltet. Die ganze Bauart ist gemäß den durch das vergrößerte Gestänge hervorgerufenen erhöhten Beanspruchungen entsprechend kräftiger ausgebildet. Aus diesem Grunde ist auf beiden Seiten des Doppelhebels 16, 17 und des WasserkopfstÜckes 5 des Rohres je eine Zugstange 13 vorgesehen, und die am Hebel 14 oben bei 15' angelegte Spannstange 15 ist nur durch Drehzapfen 24 zusammen mit den Zugstangen 1s und dem Wasserkopfstück 5 gelenkig verbunden. Auf diese Weise ist ein sehr fester und kräftiger Regler geschaffen,- dem auch die größten, im Rohr auftretenden Ausdehnungskräfte keinen Schaden verursachen können.
  • Die übliche Länge der Ausdehnungsröhren bei Kesselspeisewasserreglern ist ungefähr 1,75 bis 2 m, während die Länge des erfindungsgemäß angewandten Rohres nur ein Drittel davon beträgt, wobei durch eine größere Übersetzung im Gestänge derselbe Ventilhub wie bei den alten langen Rohren erzielt wird. Um den Kraftaufwand zur Bedienung des Speiseventils zu verringern, wird ein ausgeglichenes, d. h. entlastetes Kolbenschieberventil 23 angewandt.
  • Durch das Spannschloß 26 kann die Länge der Stange 15 verändert werden, wodurch die Einstellung des Speiseventils 2o in bezug auf das freie Ende des Ausdehnungsrohres als Drehpunkt erfolgt. Manchmal ist es wünschenswert, die Neigung des Rohres 1 zu verändern, da diese Neigung den Bereich vom höchsten zum niedrigsten Wasserstand bei normalem Kesselbetrieb beeinflußt. Je größer die Neigung des Rohres zur Wagerechten ist, desto größer müssen die Schwankungen des Wasserspiegels im Kessel sein, um das Speisewasserventil vollständig zu öffnen oder zu schließen. Wenn daher verlangt ist, den Schwankungsbereich des Wasserspiegels im Kessel zu verkleinern, so ist die Rohrneigung durch Höhenverschiebung des Kopfstückes 5 zu verändern, was durch die in der Fußplatte 1o drehbar gelagerte Schraubenspindel 27 erfolgt, die in den Gabelkopf 29 hineingeschraubt und hier durch eine Mutter 34' gesichert werden kann. Da die Zugstangen 13 und die Doppelhebel 16, 17 im Lager 12 drehbar sind, so gleicht dieses Kippen der Vorrichtung mehr einem Drehen um den Drehzapfen 3o des durch die Zugstangen und den Hebel gebildeten Dreiecks. Um irgendwelche Beanspruchungen der Rohre 4, 4 und 7, 8 klein zu halten. sind drehbare zur Dreiecksebene senkrechte Rohrmuffen zwischen den entsprechenden Rohrstücken angebracht. Ebenso sind die Rohre 4 mit dem Kessel durch doppelte Winkelstücke oder in sonst geeigneter nachgiebiger Weise verbunden.
  • Bei dieser Anordnung ist mit Ausnahme der Hebel kein Teil des eigentlichen Reglers einer Biegungsbeanspruchung unterworfen, während des Betriebes stehen sie unmittelbar unter Druck oder Zug. Hierdurch ist jede Neigung zum Verbiegen ausgeschlossen und irgendwelche nichtbetriebssicheren Federn oder ähnliches kommen in Fortfall.
  • Um die Menge des durch das Ausdehnungsrohr abwärtsfließenden Dampfwassers zu verringern, ist das Dampfkopfstück 2 mit dem Wasserrohr 7 durch ein Rohr 34 verbunden; infolgedessen fließt der im Rohr 4 niedergeschlagene Dampf entweder in den Kessel zurück oder abwärts am Dampfkopfstück 2 vorbei nach dem Rohr 7. Hierdurch wird die Wassertemperatur im Rohr 1 wesentlich niedriger, als dies der Fall wäre, wenn das Dampfwasser durch Rohr 1 abfließt.
  • Da bei diesem Regler das Gewicht 21 mittelbar am freien Ende des Doppelhebels 16, 17 angreift, der auf einer Linie mit den Lagern 1o und r2, ungefähr in der Mitte angeordnet ist, so besteht keine Neigung, daß der Regler in der Längs- oder Querrichtung umkippen könnte, wie dies bei anderem Angriffspunkt der Last möglich wäre. Des weiteren hält der Regler größere seitliche Stöße aus, da der belastete Arm 17 in einem niederen, starren Lager 12 gestützt ist und nicht am Ende einer langen Strebe aufgehängt ist.

Claims (3)

  1. PATENT-ANspRÜcHE: r. Speisewasserregler mit Ausdehnungsrohr, das mittels einer doppelten Hebelübersetzung auf das Speisewasserventil einwirkt, dadurch gekennzeichnet, daß die festen Drehpunkte (151, 24, 3o) der beiden zusammenarbeitenden Übersetzungshebel (14, 16, 17) durch Stangen (13, 15) mit dem einen festen Ende des Ausdehnungsrohres (1) gelenkig verbunden sind.
  2. 2. Speisewasserregler nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Neigung des Ausdehnungsrohres (1) durch Heben oder Senken des das untere Ende des Ausdehnungsrohres tragenden Lagers (29) geändert werden kann.
  3. 3. Speisewasserregler nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Angriffspunkt der Bewegung des Speisewasserventils (20) zwischen dem Lager (i2) des Übersetzungshebels (16, 17) und dem Stützlager (1o) des Ausdehnungsrohres (1) und auf einer Linie mit diesen Lagern liegt.
DEN21464D Speisewasserregler mit Ausdehnungsrohr Expired DE397607C (de)

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