DE534680C - Druckminderventil - Google Patents

Druckminderventil

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DE534680C
DE534680C DES97512D DES0097512D DE534680C DE 534680 C DE534680 C DE 534680C DE S97512 D DES97512 D DE S97512D DE S0097512 D DES0097512 D DE S0097512D DE 534680 C DE534680 C DE 534680C
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DE
Germany
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valve
pressure reducing
pressure
reducing valve
cone
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Expired
Application number
DES97512D
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English (en)
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Samson Apparatebau AG
Original Assignee
Samson Apparatebau AG
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    • GPHYSICS
    • G05CONTROLLING; REGULATING
    • G05DSYSTEMS FOR CONTROLLING OR REGULATING NON-ELECTRIC VARIABLES
    • G05D16/00Control of fluid pressure
    • G05D16/04Control of fluid pressure without auxiliary power
    • G05D16/06Control of fluid pressure without auxiliary power the sensing element being a flexible membrane, yielding to pressure, e.g. diaphragm, bellows, capsule
    • G05D16/0616Control of fluid pressure without auxiliary power the sensing element being a flexible membrane, yielding to pressure, e.g. diaphragm, bellows, capsule the sensing element being a bellow
    • G05D16/0619Control of fluid pressure without auxiliary power the sensing element being a flexible membrane, yielding to pressure, e.g. diaphragm, bellows, capsule the sensing element being a bellow acting directly on the obturator

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  • Physics & Mathematics (AREA)
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  • Control Of Fluid Pressure (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf die an sich bekannten Druckminderventile, die mit einem durch eine dem Hochdruck zugängliche Wellrohrmembran entlasteten Einsitzventil und einer in dem Niederdruckraum angeordneten zweiten Wellrohrmembran, über die das Einsitzventil durch den Niederdruck auf Schließen belastet wird, arbeiten.
Bei diesen bekannten Druckminderventilen erfolgt die Übertragung der Bewegungen der in dem Niederdruckraum angeordneten Wellrohrmembran auf die dem Hochdruck zugängliche, das Einsitzventil entlastende Wellrohrmembran durch einen einzigen, nur in einer Stütze gelagerten und nur nach einer Seite : angeordneten und mit auf ihm verschiebbaren Gewichten versehenen Hebel. Diese Anordnung erweist sich aber insofern als nachteilig, als die Gewichte sehr schwer sein
ao müssen, und dadurch die Belastung· in der zur
. - Lagerung des Hebels dienenden einzigen Stütze und infolgedessen der Verschleiß an .dieser Stelle wegen der ständigen Bewegung sehr groß ist. .
Dieser Nachteil wird bei dem Druckminderventil gemäß der Erfindung vermieden, und zwar dadurch, daß für die Übertragung der Bewegungen der in dem Niederdruckraum angeordneten Wellrohrmembran, d. h. des sogenannten Impulsbalges, auf die dem Hochdruck zugängliche Wellrohrmembran-und samit auf das Einsitzventil zwei Hebel angeordnet werden, von denen ein jeder in einer Stütze gelagert ist, und die durch ein Gelenk miteinander verbunden sind. Durch diese Hebelanordnung wird erreicht, daß die Gewichte zur Einstellung des Druckminderventils wesentlich leichter sein können und infolgedessen die Belastung der zur Lagerung der Hebel dienenden Zapfen wesentlich vermindert wird, daß das Druckminderventil auf verschiedene Drucke eingestellt werden kann, die Hebel sehr leicht und nahezu reibungslos gelagert sind und infolgedessen schon bei dem geringsten Druck arbeiten, wodurch die Empfindlichkeit des Druckminderventils erheblich gesteigert wird. Um die Empfindlichkeit und das exakte Arbeiten des Druckminderventils noch weiter zu steigern, ist das eigentliche Ventil gemäß der Erfindung so ausgebildet, daß jegliche ungünstige Einwirkung auf den absolut dichten Schluß des Ventils,, die leicht selbst durch, die geringsten Spannungen in der das Einsitzventil entlastenden Wellrohrmembran oder den diese mit dem Ventilkegel verbindenden Stangen verursacht werden kann, vollkommen ausgeschlossen ist.
In der Zeichnung ist das Druckminderventil gemäß der Erfindung beispielsweise in einer Ausführungsform im Schnitt dargestellt.
ι ist das Ventilgehäuse mit dem darin angeordneten Einsitzventil 2, dessen Kegel mittels der Stange 3 bei 4 mit dem Deckel 5 verbunden ist, der den, in dem dem Hochdruck zugänglichen Gehäuse 6 angeordneten Wellrohrbalg 7 nach oben abschließt. Mit dem Deckel 5 ist eine weitere als Fortsetzung der Stange 3 dienende, den Wellrohrbalg 7 durch-
setzende und durch den Boden 8 des Gehäuses 6 tretende Stange g verbunden. Diese ist mit ihrem freien Ende mittels des Gelenkes io mit dem Hebel ii verbunden. Dieser ist bei 12 in der an dem Boden 8 angeordneten Stütze 13 ausschwenkbar gelagert.
Neben dem Ventilgehäuse 1 und mit diesem verbunden ist der Durchfluß 14 mit dem Gehäuse 15 angeordnet. Dieses dient zur Aufnähme des steuernden, dem geminderten Druck zugänglichen Wellrohrbalg 16. Mit dem Deckel 17 dieses ist bei 18 die Stange 19 verbunden. Diese tritt mit ihrem unteren Ende durch den Boden 20 des Gehäuses 15 und ist durch ein Gelenk 21 mit dem Hebel 22 verbunden. Dieser ist bei 23 in der am Boden 20 angeordneten Stütze 24 ausschwenkbar gelagert. Zur Führung des Wellrohrbalges 16 dient die Stange 25, die bei 26 mit dem Deckel 17 verbunden ist und frei durch den zwischen dem Durchfluß 14 und dem Gehäuse 15 angeordneten Führungsflansch 27 tritt.
Die Verbindung der beiden Hebel 11 und 22 miteinander erfolgt durch das Gelenkstück 28. Sowohl auf dem Hebel 11 als auch auf dem Hebel 22 ist je ein Gewicht 29 bzw. 30 verschiebbar angeordnet. Diese beiden Gewichte dienen zur-Einstellung des Ventils 2 auf den jeweils gewünschten Druck. Der Ventilkegel 2 ruht mit dem unteren kugelförmig gestalteten Ende 31 seiner Nabe 32 auf einer diesem Ende entsprechend gestalteten Schale 33, die auf die Stange 3 aufgeschraubt ist und durch eine Gegenmutter 34 nach leichter Einstellung in ihrer Lage gesichert wird. Die Bohrung 35 der Nabe 32 ist von der Mutter dieser aus nach oben und unten erweitert. Auf das obere kugelförmig gestaltete Ende 36 der Nabe 32 legt sich eine diesem Ende entsprechend gestaltete Schale 37, die ebenfalls auf die Stange 3 aufgeschraubt ist und durch die Mutter 38 in ihrer Lage gesichert wird. Auf den Kegel 2 bzw. das obere Ende seiner Nabe 32 ist eine Kappe 39 aufgeschraubt. Durch diese wird das Hindurchströmen des jeweils in Frage kommenden Mediums durch die Bohrung 35 der Kegelnabe 32 und die Schalen 33 und 37 verhindert. Durch die Lagerung des Kegels 2 bzw. seiner Nabe 32 zwischen den Schalen 33 und 37 und die sich nach oben und unten erweiternde Bohrung 35 der Nabe 32 wird der Kegel 2 locker gehalten, so daß er nach allen Seiten leicht nachgeben kann und sich infolgedessen beim Schließen des Ventils vollkommen dicht schließend auf den Ventilsitz 40 legen wird.
Das Druckminderventil arbeitet wie folgt: Nehmen die einzelnen Teile des Druckminderventils die aus der Zeichnung ersichtliche Lage ein und wird der Wellrohrbalg 16, der sogenannte Impulsbalg durch den höheren Druck in dem Gehäuse 15 beeinflußt, so bewegt sich dieser Balg nach unten. Hierbei wird der Hebel 22 durch die Stange 19 über das Gelenk 21 um seinen Drehzapfen 23 entgegen der Wirkung des Gewichtes 30 so ausgeschwungen, daß er sich mit seinem, mit dem Gelenk 28 verbundenen Ende-senkt. Durch diese Bewegung des Hebels 22 und des Gelenkes 28 wird auch der Hebel 11 mit seinem, mit dem Gelenk 28 verbundenen Ende um seinen Drehzapfen 12 entgegen der Wirkung des Gewichtes 29 nach unten ausgeschwungen. Hierbei wird die durch das Gelenk 10 mit dem Hebel 11 verbundene Stange 9 bzw. die mit dem Ventilkegel 2 verbundene Stange 3 nach unten gezogen, wodurch der Ventildurchgang gedrosselt bzw. ganz geschlossen wird.

Claims (3)

  1. Patentansprüche:
    i. Druckminderventil, das mit einem durch eine dem Hochdruck zugängliche Wellrohrmembran entlasteten Einsitzventil und einer in dem Niederdruckraum angeordneten zweiten Wellrohrmembran arbeitet, dadurch gekennzeichnet, daß die Übertragung der Bewegungen der in dem Niederdruckraum angeordneten Wellrohrmembran, d. h. des Impulsbalges (16), auf die dem Hochdruck zugängliche Wellrohrmembran (7) und das mit dieser verbundene Ventil (2) durch zwei Hebel (11) und (22) erfolgt, von denen ein jeder in einer Stütze (13) bzw. (24) ausschwingbar gelagert ist und die durch ein Gelenk (28) untereinander verbunden sind.
  2. 2. Druckminderventil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Nabe (32) des Kegels des Einsitzventils (2) mit einer von der Mitte aus sich nach oben und unten sich erweiternden Bohrung (35) versehen und an ihrem oberen und unteren Ende kugelförmig gestaltet und mit diesen beiden Enden zwischen den beiden auf die Stange (3) aufgeschraubten und in ihrer Lage gesicherten Schalen (33) und (37) leicht nachgiebig gelagert ist.
  3. 3. Druckminderventil nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß auf das obere Ende der Nabe (32) des Ventilkegels eine Kappe (39) zur sicheren Abdichtung aufgeschraubt ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DES97512D 1931-03-20 1931-03-20 Druckminderventil Expired DE534680C (de)

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DE534680C true DE534680C (de) 1931-09-30

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ID=7520795

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DES97512D Expired DE534680C (de) 1931-03-20 1931-03-20 Druckminderventil

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DE (1) DE534680C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3199267A (en) * 1961-01-19 1965-08-10 Bischoff Gottfried Gas scrubber

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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