DE397451C - Luftgewehr - Google Patents

Luftgewehr

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DE397451C
DE397451C DEK81768D DEK0081768D DE397451C DE 397451 C DE397451 C DE 397451C DE K81768 D DEK81768 D DE K81768D DE K0081768 D DEK0081768 D DE K0081768D DE 397451 C DE397451 C DE 397451C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41BWEAPONS FOR PROJECTING MISSILES WITHOUT USE OF EXPLOSIVE OR COMBUSTIBLE PROPELLANT CHARGE; WEAPONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F41B11/00Compressed-gas guns, e.g. air guns; Steam guns
    • F41B11/50Magazines for compressed-gas guns; Arrangements for feeding or loading projectiles from magazines
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41AFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
    • F41A9/00Feeding or loading of ammunition; Magazines; Guiding means for the extracting of cartridges
    • F41A9/01Feeding of unbelted ammunition
    • F41A9/06Feeding of unbelted ammunition using cyclically moving conveyors, i.e. conveyors having ammunition pusher or carrier elements which are emptied or disengaged from the ammunition during the return stroke
    • F41A9/09Movable ammunition carriers or loading trays, e.g. for feeding from magazines

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Aiming, Guidance, Guns With A Light Source, Armor, Camouflage, And Targets (AREA)

Description

  • Luftgewehr. Die gebräuchlichste Art der hauptsächlich zum Scheibenschießen bestimmten Luftgewehre war mit kippbaren Lauf versehen und wurde in der geknickten Lage geladen. Diese Ausbildung des Gewehres war nicht nur wegen des beträchtlichen Zeitverlustes beim Laden nachteilig, sondern hauptsächlich auch deshalb, weil die lösbare Verbindung zwischen dem rückwärtigen Laufende und der Mündung des Luftzylinders nicht genügend gedichtet werden konnte. Man hat zur Behebung dieser Nachteile vorgeschlagen, im unbeweglichen und mit dem Luftzylinder starr verbundenen Lauf einen zur Laufachse senkrechten Hahnküken anzuordnen, dessen Bohrung einmal iii eine mit der Laufachse gleichachsige, und andererseits in eine hierzu senkrechte, mit einer zur Laufachse senkrechten Bohrung des Laufes gleichachsigen Lage eingestellt werden konnte, so daß man in dieser Stellung das- Geschoß in die Kükenbohrung fallen lassen und sodann durch Drehung des Kükens um 9o° die .Bohrung und das Geschoß in mit der Laufachse gleichachsige, schußbereite Lage bringen konnte. ,Es waren jedoch auch diese Gewehre unvollkommen, weil man den Ladehahn nicht genügend dichtend ausbilden und dicht halten konnte.
  • -Die Erfindung behebt diese Nachteile und besteht dem Wesen nach darin, daß zur Lagerung des im Laufe auf für sich bekannte Art verschiebbaren und verdrehbaren Ladekükens eine im Lauf festgelegte Hülse dient, die an einem Ende geschlossen, am anderen Ende zur Aufnahme des Ladekükens offen und am Umfange ihres aus dem Laufe ragenden Teiles mit der Ladeöffnung versehen ist.
  • Ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes ist auf der Zeichnung vergrößert dargestellt; es zeigt Abb. r den Längsschnitt der in Betracht kommenden Teile des Gewehres, :1hb. 2 und ,; den Ladeküken in schußbereiter und ladebereiter Stellung im Querz71 gemäß II-II der Abb. i.
  • Gemäß Abb. i ist in dem mit der Wandung 3 der Luftkammer 2 starr vereinigten Lauf i zur Laufachse senkrecht, vorteilhaft wagerecht, die an einem (zweckmäßig an dem von der wagerecht', links liegenden) Ende geschlossene, am anderen. aus dem Laufkörper ragenden und mit der Ladeöffnung 6 versehenen Ende olfene zylindrische Futterhülse :I festgelegt, deren Wandung in der Richtung und im Umfange der Laufseele durch öffnungen 5 durchbrochen ist. Der in die Hülse .I kolbenartig eingepaßte Ladeküken 8 ist mit einer Bohrung 9 versehen, deren Durchinesser um ein geringes größer als der der Laufseele ist. Der Küken 8 ist am inneren Ende mit einem die Feder i o enthaltendem Gehäuse am Umfang mit einer mit dem in der Hülse q. befestigten Stifte 7 zusammenwirkender Führungsnut 12 und am äußeren Ende mit dem Griffstück 14 und der Muffe 15 ausgestattet.
  • Gemäß Abb. 2 ist der Küken 8 in der schußbereiten Lage in die Hülse :I gedrängt, so daß seine Bohrung 9 eine mit dem Lauf gleichachsige Lage einnimmt, während seine Muffe 15 dichtend an der Hülse 4. anliegt, deren Ladeöffnung 6 verschließt und mit ihrer Kante in die Dichtungsnut 16 der Hülse 4. greift. Die zusammengedrückte Feder i o trachtet den Küken hinauszudrängen, wird aber hierin durch den Stift 7 gehindert, der in die am inneren Ende des gewölbten Teiles der Nut 12 angeordnete Rast 13 greift. Beim Abfeuern schleudert die in der Luftkammer 2 durch den Kolben verdichtete Luft das Geschoß aus der Bohrung 9 durch den Lauf hinaus; hierbei werden die bisherigen Druckverluste vollkommen vermieden, da die Luft, vom Laufe abgesehen, nur durch die Undichtigkeit zwischen der Muffe 15 und der Dichtungsnut 16 entweichen könnte. Der von der Bohrung g zu dieser Dichtung führende Weg ist aber so lang, eng und gewunden, daß die hier auftretenden Druckverluste selbst bei einem durch langen Gebrauch verschlissenen Verschluß nicht in Betracht kommen.
  • Nach dem Abfeuern wird der Küken 8 zunächst mittels des Griffes 1 4. entgegen der Feder io ein wenig nach innen gedrückt, bis der Stift 7 aus der Rast 13 tritt, und sodann um 9o° verdreht, so daß der Stift in die ge@-rade Strecke der Nut 12 kommt, wonach die Feder i o den Küken in die in Abb. 3 dargestellte Lage schiebt; es kann nun das neue Geschoß durch die Öffnung 6 in die Bohrung 9 gebracht und nun der Küken wieder eingeschoben und um 9o` zurückgedreht werden, wonach die Feder i o, den Küken um ein Geringes zurückdrängend, den Stift in die Rast 13 bringt und hierdurch den Küken in der schußbereiten Stellung sichert.
  • Wenn man die Nut 12 in Form einer steilen Spirale, die Rast 1 ; als eine radiale konische Vertiefung am Ende der Nut, und den Stift 7 als eine von außen zu bewegende, in radialer Richtung federnd in die Nut gedrückte Spindel ausbildet, so wird die Handhabung des Verschlusses weiter vereinfacht, indem zum öffnen des Verschlusses nur der Stift aus der Rast gezogen zu werden braucht, wonach die Feder t o den Küken 8 selbsttätig verdreht und in die Ladestellung schiebt.
  • Der erfindungsgemäße Ladeküken kann auch ohne die Hülse 4. Verwendung finden, wenn man den Lauf selbst als Kükengehäuse ausbildet, doch ist die beschriebene Ausführung zweckmäßiger, da die Hülse billiger erzeugt und nach Verschleiß oder Beschädidigung ausgetauscht werden kann. Statt der Dichtungsteile 15, 16 kann man selbstverständlich auch anders ausgebildete gleichwirkende Teile anordnen.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Luftgewehr mit im feststehenden Lauf gelagertem Ladehahn und im Lauf kolbenartig verschiebbarem und verdrehbarem, zur Laufachse senkrecht gelagertem Ladeküken, gekennzeichnet durch eine im Laufe festgelegte, den Ladeküken lagernde Hülse (¢), die an einem Ende geschlossen, am anderen Ende zur Aufnahme des Ladekükens (8) offen und am Umfange ihres aus dem Laufe ragenden Teiles mit der Ladeöffnung (6) versehen ist.
  2. 2. Ausführungsform des Gewehres gemäß Anspruch i, gekennzeichnet durch eine die Beweglichkeit des Ladekükens bestimmende und begrenzende, mit einem Führungsstift (7) zusammenwirkende Führungsnut (12).
  3. 3. Ausführungsform des Gewehres gemäß Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das freie Ende des Ladekükens i81 mit einer zum Abdecken der Ladeöffnung geeigneter, auf das Kükengehäuse schiebbarer Muffe (15) versehen ist. ¢. Ausführungsform des Gewehres gemäß Anspruch i, gekennzeichnet durch eine das Kükengehäuse (,I) ringförmig umfassende, zur Aufnahme des Muffenrandes bestimmte Dichtungsnut (16).
DEK81768D 1921-10-01 1922-04-27 Luftgewehr Expired DE397451C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
HU397451X 1921-10-01

Publications (1)

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DE397451C true DE397451C (de) 1924-06-21

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ID=10979067

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Application Number Title Priority Date Filing Date
DEK81768D Expired DE397451C (de) 1921-10-01 1922-04-27 Luftgewehr

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