DE397146C - Gewebesengmaschine - Google Patents

Gewebesengmaschine

Info

Publication number
DE397146C
DE397146C DEO13680D DEO0013680D DE397146C DE 397146 C DE397146 C DE 397146C DE O13680 D DEO13680 D DE O13680D DE O0013680 D DEO0013680 D DE O0013680D DE 397146 C DE397146 C DE 397146C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
burner
fabric
roller
web
fixed
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEO13680D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
OSTHOFF FA WALTER
Original Assignee
OSTHOFF FA WALTER
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by OSTHOFF FA WALTER filed Critical OSTHOFF FA WALTER
Priority to DEO13680D priority Critical patent/DE397146C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE397146C publication Critical patent/DE397146C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06CFINISHING, DRESSING, TENTERING OR STRETCHING TEXTILE FABRICS
    • D06C9/00Singeing
    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06CFINISHING, DRESSING, TENTERING OR STRETCHING TEXTILE FABRICS
    • D06C2700/00Finishing or decoration of textile materials, except for bleaching, dyeing, printing, mercerising, washing or fulling
    • D06C2700/16Singeing of fabrics or yarns

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Description

  • Gewebesengmaschine. Bei den bekannten Gewebesengmaschinen hat man zu unterscheiden zwischen Maschinen, bei welchen die Stoffbahn in der Flammenrichtung und beiderseits der Flamme an dieser etwa tangential entlanggeführt wird, und Maschinen, bei welchen die Stoffbahn quer zur Flammenrichtung über der Flamme oder einem von dieser beheizten Sengkörper hinweggeführt wird. Maschinen der letzteren Art, die sogenannten Hochleistungssengmaschinen, werden in der neuesten Zeit meist gebraucht.
  • Bei ersteren Sengmaschinen ist es bekannt, die zu beiden Seiten des Brenners in dessen nächster Nähe liegenden Führungswalzen für die Stoffbahn verschiebbar oder schwenkbar zu machen, so daß sie beim Einziehen des Stoffes von den Brennern entfernt und die Stoffbahn dann außerhalb des w irkungsbereichs der Flammen in die Maschine eingeführt werden kann. Hierbei erfolgt die Einführung des zu sengenden Stoffes seitlich des Brenners und parallel zur Flammenrichtung, was bei Maschinen dieser Art das ohne weiteres Gegebene ist, da die Stoffbahn auch während des Sengens in der Flammenrichtung und seitlich an den Flammen entlangbewegt wird. Man haf die Stoffbahn hingegen bei den sogenannten t-iochleistungssengmaschinen bisher stets in der Sengrichtung, d. h. quer zur Flammenrichtung in die Maschine eingeführt und zu diesem Zwecke die beiderseits des Brenners liegenden, etwa parallel zur Flammenrichtung verstellbaren Führungswalzen während der Einführung des Stoffes möglichst weit vom Brenner entfernt und nach dein Einführen wieder in ihre Arbeitsstellung zurückgebracht. Das bedingt einerseits, daß jedem .brenner zwei verstellbare Führungswalzen zugeordnet sein müssen, anderseits ist dadurch, daß bei jedem tsrenner zum Zwecke der Einführung der Stoßbahn zwei \\ alzen verstellt werden, das Einführen des Stoffes umständlich und zeitraubend, zumal jede Sengmaschine mindestens zwei, meist sogar vier Brenner besitzt, über welche die Stoffbahn, abwechselnd ihre rechte und linke Seite der Flamme zukehrend, hergelührt werden muß. Dabei ist außerdem noch besondere Sorgfalt darauf zu verwenden, daß die Stoffbahn bei ihrer Lberführung von der auf der einen Seite des Brenners liegenden \, alze zu der auf der anderen Seite betindlichen Führungswalze nicht durchhängt und so durch längere Berührung mit der Flamme oder dem Sengkörper versengt oder verbrennt.
  • Bei flammensengmaschinen kann man zwar den Brenner während des Einziehens der Stoffbahn abstellen. Dann muß aber die Entzündung der Flammen erfolgen, während die Stoffbahn dicht über dem bFenner herläuft, was einerseits die Regelung der Flammen erschwert, anderseits den Nachteil hat, daß der verhältnismäßig lange Teil der Stoffbahn, welcher bis zur richtigen Einstellung der Flammen durch die Maschine läuft, mangelhaft gesengt wird. Bei Platten- oder Zylindersengmaschinen, bei welchen der Sengkörper schon vor dem Einführen der Stoffbahn glühend gemacht werden muß, ist ein Abstellen des Brenners während der Einführung der Stoffbahn zwecklos. Man sucht deshalb das Versengen oder Verbrennen der Stoffbahn dadurch zu verhindern, daß man die Arbeitsbahn mit Hilfe einer sogenannten Vorlaufbahn, an 'welcher die zu sengende Stoffbahn befestigt ist, in die :Maschine einbringt. Diese Vorlaufbahn, welche aus irgendeiner wertlosen Stoffbahn besteht, wird gründlich naß gemacht und dann an Stelle der Arbeitsbahn in die Maschine eingeführt. Alsdann werden die Führungswalzen in ihre Arbeitsstellung gebracht und die :Abzugswalzen in Gang gesetzt, worauf die Vorlaufbahn die eigentliche Arbeitsbahn in die Maschine hereinholt. Lurch die Benutzung einer Vorlaufbahn ist die Einführung der zu sengenden Stoffbahn natürlich ganz besonders umständlich und zeitraubend, wobei nebenher noch der Nachteil besteht, dali die nasse Vorlaufbahn bei längerer Berührung mit den Sengkörpern ein stellenweises Erkalten der letzteren zur Folge hat.
  • Diese (Mängel der bekannten Hochleistungssengmaschinen sollen gemäß der vorliegenden Erfindung dadurch beseitigt werden, daß die Einführung der Stoffbahn in die :Maschine nicht mehr quer zur Flammenrichtung, sondern ähnlich wie bei den bekannten Sengmaschinen mit seitlich an der Flamme entlanggeführter Stoffbahn parallel zur Flammenrichtung, d. 1i. außerhalb des Bereichs der Flamme bzw. der Sengkörper erfolgt. Die Führungsvorrichtung für die Stoffbahn besteht hiernach in der Hauptsache aus zwei auf der einen Seite des Brenners übereinander angeordneten festen \@ alzen und einer quer zum Brenner beweglichen \\ alze, die in ihrer Arbeitsstellung auf der den festen \% alzen entgegengesetzten Seite des Brenners und etwa in gleicher Entfernung von diesem wie die untere feste \\ alze sich befindet, aber behufs Einführung der Stoffbahn quer über dem Irrenner hinweg auf die andere Seite des letzteren, d. h. auf die Seite der festen \\ alzen gebracht wird. Durch diese neue I ührungswalzenordnung ist es möglich, die zu sengende Stoffbahn seitlich des Brenners und parallel zu diesem in die Maschine einzuführen und sie dann durch Verschieben oder Schwenken der beweglichen Führungswalze in den Bereich der Flamme oder zur Anlage an den Sengkörper zu bringen. Ein Versengen oder Verbrennen der Stoffbahn ist also ausgeschlossen; zugleich wird die Einführung wesentlich vereinfacht und erleichtert, besonders auch deshalb, weil bei jedem Brenner nur noch eine bewegliche \\ alze vorhanden ist.
  • Die Anordnung dieser beweglichen \\ alze ist gemäß der Erfindung derart, daß sie bei ihrer Bewegung in die Ruhestellung zwischen den beiden festen \1 alzen hindurch auf die dem Brenner abgekehrte Seite der festen Unterwalze gebracht werden kann, und die obere feste \t atze ist gegenüber der unteren festen \\ alze derart versetzt, daß die Stoffbahn bei der Ruhestellung der beweglichen \\ alze zwischen dieser und der unteren festen \# alze frei hindurchläuft. Die eingeführte Stoffbahn kommt somit, wenn die bewegliche Walze in Ruhestellung ist, weder mit der beweglichen Walze noch mit der unteren festen.Führungswalze in Berührung, welch beide Führungswalzen sich bei Hochleistungssengmaschinen erfahrungsgemäß hoch erhitzen. Eine Beschädigung bzw. ein Versengen der einzuführenden Stoffbahn durch diese beiden Walzen ist somit vermieden. Dieser Vorteil tritt auch besonders dann in die Erscheinung, wenn der Sengvorgang aus irgendwelchen Gründen unterbrochen werden soll.
  • Die' bewegliche `i alze ist am einfachsten, wie an sich bekannt, in schwenkbaren Armen gelagert. Um dabei die gewünschten beiden Endstellungen der M, atze zu ermöglichen, sind die Lagerarme erfindungsgemäß um eine unterhalb des Brenners auf dessen den festen 41 alzen zugekehrter Seite liegende Achse schwenkbar.
  • Die Zeichnung veranschaulicht ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes in den Abb. = und 2 in zwei Ansichten von der Stirnseite der Maschine her und in den Abb. 3 und .4 in zwei Grundrissen.
  • Dabei befindet sich in Abb. i und 3 die bewegliche M alze in ihrer Arbeitsstellung, während sie in Abb. 2 und q. die zur Einführung der Stoffbahn erforderliche Stellung einnimmt (Ruhestellung).
  • cl ist ein Gasbrenner, aus dessen nach oben gerichteten Offnungen eine Flamme brennt, die dazu dient, einen über dem Brenner angeordneten Sengzylinder b. zu beheizen. Die in Richtung des Pfeiles c austretende Flamme wird beim Auftreten auf den Sengzylinder b zunächst ausgebreitet, dann aber durch die seitlichen M ände d, d wieder nach oben gelenkt. x ist das Senggut, beispielsweise eine Stoffbahn, die zum Zwecke des Sengens quer über dem Sengzylinder b und in inniger Berührung mit dem letzteren hergeführt werden soll. Zur Führung der Stoffbahn dienen erfindungsgemäß zwei ortsfeste M alzen f, g, welche auf der einen Seite des Brenners a, im Beispiel auf der linken Seite desselben, übereinander angeordnet sind und dabei in der Querrichtung des Brenners um einen gewissen Betrag gegeneinander versetzt sind, sowie eine dritte, bewegliche M alze lt. Diese lagert in zwei Schwenkarmen i, welche um eine auf der den festen V4 alzen f, g zugekehrten Seite des Brenners a unterhalb des letzteren liegende Achse k schwenkbar sind, so daß die Walze lt durch Schwenken ihrer Lagerarme i wahlweise in die in Abb. i gezeichnete Arbeitsstellung oder aber in die in Abb. 2 gezeichnete Ruhestellung gebracht werden kann. In der Arbeitsstellung befindet sich die Walze auf der den festen Walzen f, g abgekehrten Seite des Brenners a, wobei sie von diesem etwa um den gleichen Betrag entfernt ist wie die untere feste Walze g.
  • Um die zu sengende Stoffbahn x in die Maschine einzubringen, wird die bewegliche Walzelt in ihre in Abb.2 gezeichnete unwirksame Stellung gebracht. Die Stoffbahn kann dann seitlich des Brenners a und parallel zur Flammenrichtung, also gänzlich außerhalb des Bereichs des Brenners und des Sengkörpers eingeführt werden, wobei außerdem noch der Vorteil besteht, daß die Stoffbahn zwischen der beweglichen (h) und der unteren festen Führungswalze g frei hindurchläuft, so daß auch ein Versengen der Stoffbahn durch Berührung mit diesen heißen Walzen verhütet ist. Nach beendigter Einführung der Stoffbahn wird die bewegliche Walze lt durch Schwenken der Arme i quer zum Brenner a über diesen hinweg in die Arbeitsstellung bewegt, so daß die Stoffbahn nun dicht über dem Sengzylinder hergefübxt und dadurch gesengt wird.
  • Natürlich kann die Maschine mit einer beliebigen Zahl von Brennern ausgestattet sein, um die Stoffbahn wiederholt und abwechselnd auf der einen und anderen Seite zu sengen. an Stelle des Sengzylinders könnte auch ein plattenförmiger Sengkörper angeordnet sein. Endlich könnte die Stoffbahn auch unmittelbar über der Flamme hergeführt werden.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUcH Gewebesengmaschine, bei welcher die Stoffbahn quer über die Sengstelle geführt wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungsvorrichtung für die Stoffbahn (x) aus zwei auf der einen Seite des Brenners (a) übereinander angeordneten ortsfestenWalzen ( f, g) und einer dritten, ortsbeweglichen @.@ alze (h) besteht, welch letztere in zwei um eine unterhalb des Brenners (a) auf der den festen Walzen zugekehrten Seite des Brenners liegende Achse (k) schwenkbaren Armen (i) gelagert und dadurch derart quer zum Brenner (a) beweglich ist, daß sie in ihrer Arbeitsstellung (4bb. i) auf der den festen `'Falzen (f, g) entgegengesetzten Seite des Brenners (a) sich befindet, aber behufs Einführung der Stoffbahn über Brenner (a) und feste Unterwalze (g) hinweg auf die andere Seite des Brenners (a) gebracht wird. Die obere feste Walze (f) ist hierbei gegenüber der unteren Walze (g) versetzt, so daß die Stoffbahn (x) in der Ruhestellung .der beweglichen Walze (h) zwischen dieser und der unteren festen Walze (g) frei hindurchläuft.
DEO13680D 1923-05-04 1923-05-04 Gewebesengmaschine Expired DE397146C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEO13680D DE397146C (de) 1923-05-04 1923-05-04 Gewebesengmaschine

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEO13680D DE397146C (de) 1923-05-04 1923-05-04 Gewebesengmaschine

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE397146C true DE397146C (de) 1924-06-19

Family

ID=7353452

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEO13680D Expired DE397146C (de) 1923-05-04 1923-05-04 Gewebesengmaschine

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE397146C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE1561496B1 (de) Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von schräg zur Bahnlängsrichtung gefalteten Papierbahnen für Austauschk¦rper od. dgl.
DE2829008C2 (de) Breithaltevorrichtung für schlauchförmige Maschenware
DE2920458C2 (de) Verfahren und Vorrichtung zum Führen, Ausrüsten und in Längsrichtung Trennen einer aus Maschenwarenstücken zusammengesetzten Warenbahn
DE397146C (de) Gewebesengmaschine
DE1660822C3 (de) Vorrichtung zum Formen eines ersten Werkstückes und dessen Vernähen mit einem zweiten Werkstück
DE3220076C2 (de) Luftblaskasten für die Trockenpartie einer Papiermaschine
DE654331C (de) Vorrichtung zum Krumpffreimachen textiler Flaechengebilde
DE3118419C2 (de)
DE656685C (de) Einrichtung zur Aufnadelung des Gewebes in Falten bei Spann-, Rahm- und Trockenmaschinen
AT97303B (de) Sengmaschine für Textilstoffe.
DE721865C (de) Kettenwirkmaschine mit Warenbreithaltevorrichtung
DE674482C (de) Maschine zum Biegen von fuer Heftvorrichtungen bestimmten Kammteilen aus Zellhorn
DE2814689C3 (de) Bügelmaschine mit paarweise angeordneten Walzen
DE876234C (de) Maschine zum Krumpfen von Geweben in laufenden Bahne
DE478029C (de) Haengetrockner fuer Gewebe- und Papierbahnen
DE325877C (de) Verfahren zum Beseitigen von Sprengfaeden aus Stickereistoffen
DE484504C (de) Vorrichtung zum Rollen von Krepp- und anderem Papier
AT86197B (de) Verfahren und Vorrichtung zum Beseitigen von Sprengfäden aus Stickereistoffen.
DE442352C (de) Maschine zum Entfernen der aufgeschnittenen Sprengfaeden von Stickereistoffen
DE654276C (de) Vorrichtung zum Behandeln von auf wandernde Formen aufgezogenen Textilwaren, insbesondere Struempfen
DE460532C (de) Flachwirkmaschine (Cottonmaschine)
DE412774C (de) Glaswalzwerk
CH595498A5 (en) Mercerising fabric stretching
DE853039C (de) Vorrichtung zum Erzeugen von Randmarken auf der Stoffbahn von auf Kettenwirkmaschinen hergestellten Stoffen, die ihre Endbehandlung auf Kalandern erfahren
DE1931079A1 (de) Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Strumpfhosen