DE412774C - Glaswalzwerk - Google Patents

Glaswalzwerk

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DE412774C
DE412774C DER58257D DER0058257D DE412774C DE 412774 C DE412774 C DE 412774C DE R58257 D DER58257 D DE R58257D DE R0058257 D DER0058257 D DE R0058257D DE 412774 C DE412774 C DE 412774C
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DE
Germany
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roller
rollers
rolling mill
glass rolling
glass
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DER58257D
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FRIEDRICH RIECHERS DIPL ING
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FRIEDRICH RIECHERS DIPL ING
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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C03GLASS; MINERAL OR SLAG WOOL
    • C03BMANUFACTURE, SHAPING, OR SUPPLEMENTARY PROCESSES
    • C03B13/00Rolling molten glass, i.e. where the molten glass is shaped by rolling
    • C03B13/04Rolling non-patterned sheets continuously

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Rollers For Roller Conveyors For Transfer (AREA)

Description

  • Glaswalzwerk. Bei den bekannten Glaswalzmaschinen oder Walzwerken zur Herstellung von Scheiben, Platten u. dgl. wird der Abstand zwischen dem zum Auswalzen der flüssigen Glasmasse dienenden Walzenpaar und dem diesen Walzen vorgelagerten zweiten-Walzenpaar (in der Beschreibung Rollenpaar genannt) sowie der Abstand zwischen diesem letzteren und dem Aufnahmetisch vor der unteren Walze oder Rolle durch die abschüssige Fläche von Zwischenstücken in Dreieckfonm (Dreiecke) ausgefüllt. Diese Zwischenstücke sind an der einer Walze oder einer Rolle zugekehrten Seite der Walzen- oder Rollenform entsprechend geformt und so nahe an die Walze oder Rolle herangerückt, daß sie beim Arbeiten an deren Fläche reiben. Diese Anordnung ist getroffen worden, um ein sicheres und hemmungsloses Abgleiten der gewalzten noch heißen und weichen Glasplatten von der Walze und Rolle zu erreichen. In der Praxis hat es sich gezeigt, daß die Zwischenstücke sich während des Arbeitsganges infolge der ungleichmäßigen Erhitzung verbiegen und sich besonders an der der Walze oder Rolle zugekehrten Seite wölben. Durch das Verbiegen der Zwischenstücke während des Arbeitens kommen sie mit der Walze oder Rolle ganz oder teilweise außer Berührung, und es bilden sich Spalten öder Schlitze zwischen Zwischenstück und Walze oder Rolle.
  • Die von den Walzen oder Rollen kommende Tafel ist noch heiß und weich und schmiegt sich infolgedessen an die Walzen-und Rollenfläche dicht an. Haben sich nun zwischen Walze und Rolle Spalten oder Schlitze gebildet, so kommt es vor, daß sich das Walzgut in diesen Schlitzen fängt, sich überschlägt und dadurch Falten erhält und minderwertig wird und daß, wenn es - sich nicht schnell wieder aus- dem Schlitz löst, der ganze Arbeitsgang unterbrochen wird und überhaupt- verlorengeht. Um diesen Übelstand zu verhinderni h;ilftman sich bisher so, daB man an der Walzenmaschine tätige Arbeiter .mit entsprechend zugespitzten Stangen versieht, welche das Walzgut mittels dieser Stangen über die Schlitze hinwegzubringen suchen, was aber eine gewisse Geschicklichkeit erfordert und häufig miBlingt.
  • Nach der Erfindung läßt man die Zwischentücke zwischen Walze und Rolle und Führungstisch nicht bis an die Walze oder Rolle heranreichen. Die infolge dieser Anordnung zwischen Walze und Zwischenstück einerseits und Rolle und Zwischenstück anderseits bestehende Lücke wird durch kleinere bewegliche Teile, im weiteren Brücke genannt, überbrückt. Diese Brücken können in verschiedenen Ausführungsformen hergestellt werden. Die Zeichnung zeigt beispielsweise eine Ausführungsform der Brücke. Bei dieser Ausführung erhalten die Dreiecke an ihrer der unteren Walze oder Rolle eines Paares zugekehrten Seite, und zwar ungefähr an ihrem oberen Ende, eine Nut, in welche die Brücken mit ihrem hakenförmig ausgebildeten Ende eingelegt werden; das andere Ende der Brücke ist der Walzen-oder Rollenform entsprechend bearbeitet und ruht auf der Walzen- oder Rollenfläche. Um eine schädliche Einwirkung durch ungleichmäßige Erhitzung der Brücke zu vermeiden, ordnet man sie in beliebig vielen in der Achsenrichtung der Walzen oder Rollen nebeneinandergelegten Stücken an, von welchen jedes durch ein Gewicht nach unten gehalten wird. Dadurch, daB diese $rückenteile zwischen Walze und Rolle und Zwischenstücken sehr leicht und geteilt angeordnet sind, wird eine schädliche Einwirkung durch ungleichmäßige Erhitzung und damit ein Krummwerden oder Verbiegen der Brücken vermieden, so daB sich keine Schlitze bilden können und eine vollkommene Anlage, ohne während des ganzen Arbeitsganges eine Nachstellung erforderlich zu machen, erreicht wird.
  • Die Brückenteile werden vorzugsweise aus einem weicheren Metall hergestellt, um eine Beschädigung der Walzen zu vermeiden.
  • Entsprechend dem Ausführungsbeispiel der Zeichnung sind a und b die zum Auswalzen dienenden Walzen, c und d das vorgelagerte zweite Walzenpaar (Rollen), e die Zwischenstücke (Dreiecke), f die den Gegenstand der Erfindung bildenden Brücken, g die Nuten in den Zwischenstücken, h die hakenförmigen Fortsätze der Brücken, i die Gewichte und k die Tischoberfläche.

Claims (1)

  1. PATENT-ANsPRUcH: Glaswalzwerk, bei welchem zwischen die hintereinander folgenden Walzen-oder Rollenpaare Zwischenstücke mit abschüssigen Leitflächen für die Glastafel eingeschaltet sind, dadurch gekennzeichnet, daB der zwischen Walze oder Rolle (a, c) und Zwischenstück (e, e) belassene Abstand durch eine Leitfläche (f) aus mehreren nebeneinanderliegenden und beweglich auf der Walze (oder Rolle) und dem Zwischenstück aufruhenden Gliedern überbrückt ist.
DER58257D 1923-04-14 1923-04-14 Glaswalzwerk Expired DE412774C (de)

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DER58257D DE412774C (de) 1923-04-14 1923-04-14 Glaswalzwerk

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DER58257D DE412774C (de) 1923-04-14 1923-04-14 Glaswalzwerk

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DE412774C true DE412774C (de) 1925-04-30

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ID=7410755

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