DE396151C - Zweirad-Laufschuh - Google Patents
Zweirad-LaufschuhInfo
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- DE396151C DE396151C DEH90679D DEH0090679D DE396151C DE 396151 C DE396151 C DE 396151C DE H90679 D DEH90679 D DE H90679D DE H0090679 D DEH0090679 D DE H0090679D DE 396151 C DE396151 C DE 396151C
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- Germany
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- foot
- wheel
- running shoe
- rear wheel
- foot rest
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- Expired
Links
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A63—SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
- A63C—SKATES; SKIS; ROLLER SKATES; DESIGN OR LAYOUT OF COURTS, RINKS OR THE LIKE
- A63C17/00—Roller skates; Skate-boards
- A63C17/04—Roller skates; Skate-boards with wheels arranged otherwise than in two pairs
Landscapes
- Motorcycle And Bicycle Frame (AREA)
Description
Gegenstand der Erfindung ist ein Laufschuh mit nur zwei Rädern, welcher sich im
Gegensatz zu den bekannten Lauf schuhen mit zwei Rädern vermöge seiner besonderen Einrichtungen
und dadurch erzielten Eigenschaften zum praktischen Verkehrsmittel für jedermann
eignet. Es war bisher nicht gelungen, einen Zweirad-Laufschuh herzustellen, der genügende
Stabilität besaß, um in gleicher
ίο Weise wie ein Dreirad-Lauf schuh sich für den
praktischen Gebrauch zu eignen. Der mit dem Zweirad-Laufschuh verbundene Vorteil dem
Dreirad-Lauf schuh gegenüber ist vergleichbar mit dem Vorteile, den ein Zweirad-Fahrrad
dem Dreirad-Fahrrad gegenüber hat.
Zwecks Lösung dieses Problems mußten folgende Bedingungen gleichzeitig erfüllt werden.
Bei denkbar geringstem Gewichte, aber dennoch genügender Festigkeit des Laufschuhes, müssen die Räder einen Durchmesser von etwa 200 mm besitzen. Die Fußruhe ist möglichst niedrig, also dicht über dem Erdboden anzuordnen; um beim Übergange von einem auf das andere Bein die Fuß- und Kniegelenke frei bewegen zu können, muß die Achse des Vorderrades etwa in der Gegend des Fußballens an der Innenseite der Fußruhe gelagert sein.
Bei denkbar geringstem Gewichte, aber dennoch genügender Festigkeit des Laufschuhes, müssen die Räder einen Durchmesser von etwa 200 mm besitzen. Die Fußruhe ist möglichst niedrig, also dicht über dem Erdboden anzuordnen; um beim Übergange von einem auf das andere Bein die Fuß- und Kniegelenke frei bewegen zu können, muß die Achse des Vorderrades etwa in der Gegend des Fußballens an der Innenseite der Fußruhe gelagert sein.
Bei Aufrechterhaltung dieser Vorbedingungen ist nun die wichtigste, die Erlangung der
nötigen Stabilität zu erfüllen.
Liegt der Unterstützungspunkt des Vorderrades α, wie oben beschrieben, fest, so muß
der nur noch vorhandene zweite Unter-Stützungspunkt des Hinterrades c dort liegen
und die Verbindung des Hinterrades mit der Fußruhe derart sein, daß die notwendige Stabilität
erreicht wird.
Es wird, wie auf der Zeichnung ersichtlich ist, dadurch erreicht, daß das Hinterrad c in
einer über die Fußruhe b nach hinten hinausragenden Gabel gelagert ist, welche an der
Außenseite der mit dem Fersenstück nach innen geschwenkten Fußruhe b durch das
Kugellager / steuerbar oder, wie punktiert angedeutet, unbeweglich befestigt ist. Die hierbei
aufrechterhaltenen zwei Spuren geben die nötige Stabilität nach den Seiten, die dadurch
noch erhöht wird, daß bei dieser Konstruktion der Schwerpunkt des auf der Fußruhe
ruhenden Körpers den gleichen Abstand von den beiden Unterstützungspunkten der Räder hat. Zwar wird hierdurch zugleich die
Stabilität nach hinten und vorn günstig beeinflußt, jedoch wird dieselbe dadurch vollkommen
gestaltet, daß durch die wie oben beschriebene Anordnung des Hinterrades c in
einer Gabel das Durchschwingen der FuO-ruhe b unmöglich wird, wie es sonst bei jeder
Fußruhe der Fall ist, welche zwischen zwei neben und zugleich hintereinander angeordneten
Rädern an deren parallelen Achsen befestigt ist.
Ist die Fußruhe b während der Bewegungen des Körpers, wobei sich sein Schwerpunkt entsprechend
verlegt, bestrebt, sich um die Achse
ίο des Vorderrades zu schwingen und dabei
dieses aus der senkrechten Lage zu neigen, so wirkt das gleichfalls von oben belastete, so gelagerte
und angeordnete Hinterrad (gewissermaßen als Anker) diesem Bestreben mit gleicher Kraft entgegen. Es wird also das
Durchschwingen und Verkanten der Fußruhe b verhindert, und die Räder verharren in
ihrer senkrechten Lage, wodurch die erforderliche Stabilität gewährleistet wird, welche
sonst nur durch Anordnung eines dritten Rades oder Unterstützungspunktes erreichbar
ist.
Der Bügel e bezweckt die notwendige feste Lagerung der Vorderachse und trägt zugleich
den Doppelhebel d der Befestigungsvorrichtung.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Zweirad-Laufschuh mit einem gegen das fußinnen gelagerte Vorderrad nach rückwärts f ußaußen versetzt gelagerten Hinterrad, dadurch gekennzeichnet, daß die Gabel des nach hinten über die Fußruhe hinausragenden Hinterrades an der fußäußeren Seite der mit ihrem Fersenteile schräg nach innen stehenden Fußrast fest oder in horizontaler Richtung schwenkbar gelagert ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEH90679D DE396151C (de) | 1922-08-01 | 1922-08-01 | Zweirad-Laufschuh |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEH90679D DE396151C (de) | 1922-08-01 | 1922-08-01 | Zweirad-Laufschuh |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE396151C true DE396151C (de) | 1924-01-26 |
Family
ID=7165944
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEH90679D Expired DE396151C (de) | 1922-08-01 | 1922-08-01 | Zweirad-Laufschuh |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE396151C (de) |
-
1922
- 1922-08-01 DE DEH90679D patent/DE396151C/de not_active Expired
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