DE39583C - Vorrichtung zum Sammeln und Registriren von Schriften, Rechnungen und dergl - Google Patents
Vorrichtung zum Sammeln und Registriren von Schriften, Rechnungen und derglInfo
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Classifications
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B42—BOOKBINDING; ALBUMS; FILES; SPECIAL PRINTED MATTER
- B42F—SHEETS TEMPORARILY ATTACHED TOGETHER; FILING APPLIANCES; FILE CARDS; INDEXING
- B42F13/00—Filing appliances with means for engaging perforations or slots
- B42F13/16—Filing appliances with means for engaging perforations or slots with claws or rings
- B42F13/20—Filing appliances with means for engaging perforations or slots with claws or rings pivotable about an axis or axes parallel to binding edges
- B42F13/22—Filing appliances with means for engaging perforations or slots with claws or rings pivotable about an axis or axes parallel to binding edges in two sections engaging each other when closed
- B42F13/24—Filing appliances with means for engaging perforations or slots with claws or rings pivotable about an axis or axes parallel to binding edges in two sections engaging each other when closed wherein one section is in the form of fixed rods
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die bekannten Vorrichtungen zum Sammeln und Registriren von Schriftstücken besitzen
Uebelstände, die hauptsächlich in der ungenügend festen Lage der' aufgereihten Schriftstücke
und in der Unbequemlichkeit beim Ab- und Herausnehmen der verlangten Schriften beruhen.
Bei dem den Gegenstand vorliegender Erfindung bildenden Sammel- und Registrirapparat
sind nun die erwähnten Uebelstände dadurch beseitigt, dafs ein über die ganze Breite und
Länge der Schriftstücke greifender Klemmrahmen zur Anwendung kommt, der die einregistrirten
Blätter stets fest an einander drückt und beim Zurückschlagen das Oeffnen der bekannten
VerschlufsbUgel bewirkt, wobei er dann gleichzeitig ein Auflager für die zurückgeschlagenen
Blätter bildet. Eine weitere Verbesserung der bekannten Apparate besteht in der von einander unabhängigen Beweglichkeit
der einzelnen VerschlufsbUgel und in der Construction
des Bewegungsmechanismus für die einzelnen gelenkigen Theile.
Fig. ι zeigt den neuen, geschlossenen Sammel- und Registrirapparat in perspectivischer
Ansicht. .
Fig. 2 ist ein Querschnitt durch diesen Apparat. Der Klemmrahmen ist in seiner zurückgeschlagenen
Stellung punktirt gezeichnet.
Die Fig. 3 und 4 sind Theile dieses Querschnittes mit geöffnetem und mit geschlossenem
VerschlufsbUgel.
Fig. 5 stellt die obere Ansicht der den Bewegungsmechanismus des Klemmrahmens und
der VerschlufsbUgel enthaltenden Platte dar, wobei letztere durchbrochen gezeichnet ist.
Die Fig. 6 bis 8 zeigen ebenso wie die Fig. 9 und 10 Abänderungen in der Ausführung des
Apparates.
Auf der als Unterlage für die Schriftstücke dienenden Platte A des Sammel- und Registrirapparates
ist eine Platte B befestigt, welche die Nadelstangen D trägt, auf welcher die einzuregistrirenden
Schriftstücke aufgereiht werden. Durch die hohle Wulst α der Platte B
geht die drehbare Querstange d des Prefsrahmens C hindurch. Die Enden der VerschlufsbUgel
E, welche mit ihren Fufsstücken e lose auf der Querstange d des Prefsrahmens C
sitzen, werden durch Spiralfedern g, Fig. 5, in
Berührung mit den Nadelstangen D erhalten.
Der Prefsrahmen C wird durch eine Feder m, die sich gegen eine auf der Stange d befestigte
unrunde Scheibe η legt, fest auf die eingereihten Schriftstücke geprefst und erhält letztere in
dauernd sauberem und glattem Zustande. Sowohl die Scheibe η als auch die Fufsstücke e
der VerschlufsbUgel E gehen durch Schlitze 0 und/ der Platte B hindurch, so dafs sie sich
frei bewegen können.
Soll nun eines der eingereihten Schriftstücke aus dem Apparat herausgenommen werden,
so wird zuerst der Prefsrahmen C zurückgeklappt (Fig. 2). Hierbei drückt der volle
Theil der unrunden Scheibe η gegen die Feder m, spannt letztere und hält den zurückgelegten
Prefsrahmen in seiner neuen Lage fest, während sich gleichzeitig die fest auf der
Stange d sitzenden Daumen e, Fig. 2, gegen seitliche Ansätze i der Fufsstücke e der Verschlufsbügel
E legen.
Die Schriftstücke werden nun bis zu dem herauszunehmenden Blatt über die Verschlufsbügel
E geschoben, wobei sie sich auf den schräg stehenden Prefsrahmen (Fig. 2, punktirte
Stellung) legen. Darauf wird der Prefsrahmen C mit den darauf liegenden Schriftstücken weiter
niedergedrückt (Fig. 3), so dafs die an den Ansätzen i der Fufsstücke e liegenden Daumen /
der Stange d die Verschlufsbügel E zurückdrücken, indem sie die Spannung der Spiralfedern
g, Fig. 5, überwinden. Die Verschlufsbügel werden auf diese Weise geöffnet.
Ist das entsprechende Blatt durch Abstreifen von den Nadelstangen D entfernt und soll der
Apparat wieder geschlossen werden, so werden die Verschlufsbügel E entweder mit der
Hand gegen die Nadelstangen D gedrückt, wobei sich der Prefsrahmen C mit den daraufliegenden
Schriftstücken etwas anhebt, oder der Prefsrahmen wird direct angehoben. Hierbei
entfernen sich die Daumen / von den Ansätzen i der Fufsstücke e, und die mit letzteren verbundenen
Spiralfedern g bewegen die Verschlufsbügel E wieder so weit vor, bis sie sich
mit ihren Spitzen in die Nadelstangen D einlegen.
Die auf dem Prefsrahmen liegenden Schriftstücke werden nun über die Verschlufsbügel
und Nadelstangen zurückgeschoben, und darauf der Prefsrahmen C niedergeklappt.
Der Apparat befindet sich nun wieder in dem geschlossenen Zustande (Fig. 1).
Wie aas dem soeben geschilderten Vorgang ersichtlich, ist die Bewegung der Verschlufsbügel E von einander unabhängig. Diese Anordnung
gewährt den Vortheil, dafs schmale, nur von einer Nadelstange durchbohrte Blätter
aus dem Apparat genommen werden können, ohne dafs es nothwendig ist, auch den anderen
Verschlufsbügel zurückzudrücken, also den Apparat vollständig zu öffnen.
In diesem Falle werden die Prefsbügel und die über dem geforderten Blatt liegenden
Schriftstücke, wie vorhin erwähnt, zurückgeschlagen, darauf wird nur derjenige Verschlufsbügel,
auf dessen Nadelstange das betreffende Blatt gereiht ist, mit der Hand zurückgedrückt
und in dieser Stellung so lange festgehalten, bis das Blatt von der Nadelstange abgenommen
ist. Sobald der Verschlufsbügel dann freigegeben ist, bewegt er sich, durch Feder g
veranlafst, wieder selbstständig in die Verschlufsstellung.
In der geschilderten Construction haben die Fufsstücke e die Querstange d des Prefsrahmens
C als Drehachse. In den Fig. 6 bis 8 ist eine hiervon abweichende Construction dargestellt.
Hier haben die Fufsstücke e der Verschlufsbügel E einen von dem Prefsrahmen
unabhängigen Drehpunkt, werden aber ebenfalls durch an der Querstange d des Prefsrahmens
befestigte Daumen Z angehoben. Blattfedern g1, die mit Schlitzen, Fig. 8, zum Durchtreten der
Daumen I versehen sind und sich gegen die flachen Unterseiten der Fufsstücke e, Fig. 6,
legen, ersetzen die Spiralfedern g. Im übrigen functionirt der Apparat wie der vorher beschriebene.
Bei der in den Fig. 9 und 10 dargestellten
Abänderung sind die Federn für den Prefsrahmen und für die Verschlufsbügel mit einander
in einer gemeinsamen Platte F vereint.
.Die sich theilende Platte ist in ihrem nach oben gekrümmten federnden Theile m über
die Querstange d des Prefsrahmens gelegt, während der nach unten gekrümmte federnde
Theilj? das Fufsstück e des Verschlufsbügels E
beeinflufst. Auch hier functionirt der Apparat wie vorher beschrieben.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Ein Apparat zum Sammeln und Registriren von Schriftstücken, bei dem die eingelegten Blätter durch einen vermittelst Federn (m) niedergedrückten Prefsrahmen [C) glatt erhalten werden, wobei dieser Rahmen hochgeklappt den zurückgeschlagenen Schriftstücken einen Halt bietet und durch Daumen (I) auch die nicht mit einander in Verbindung stehenden, durch Federn (g gl) an- bezw. in die Spitzen der Nadelstangen (D) gedrückten Verschlufsbügel (E) so zurückdrückt, dafs der Apparat geöffnet ist.Anmerkung. Die gewerbliche Verwerthung dieser Erfindung, insofern die feststehenden Drähte D und die beweglichen, gebogenen Drähte E benutzt werden, ist nur mit Erlaubnifs des jeweiligen Inhabers des Patentes No. 10445 statthaft.Hierzu ι Blatt Zeichnungen
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE39583C true DE39583C (de) |
Family
ID=315203
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT39583D Expired - Lifetime DE39583C (de) | Vorrichtung zum Sammeln und Registriren von Schriften, Rechnungen und dergl |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE39583C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE910531C (de) * | 1952-04-04 | 1954-05-03 | Soennecken Fa F | Briefordnermechanik mit Schliessbuegeln und Rueckleger |
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- DE DENDAT39583D patent/DE39583C/de not_active Expired - Lifetime
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE910531C (de) * | 1952-04-04 | 1954-05-03 | Soennecken Fa F | Briefordnermechanik mit Schliessbuegeln und Rueckleger |
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