DE39583C - Vorrichtung zum Sammeln und Registriren von Schriften, Rechnungen und dergl - Google Patents

Vorrichtung zum Sammeln und Registriren von Schriften, Rechnungen und dergl

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Publication number
DE39583C
DE39583C DENDAT39583D DE39583DA DE39583C DE 39583 C DE39583 C DE 39583C DE NDAT39583 D DENDAT39583 D DE NDAT39583D DE 39583D A DE39583D A DE 39583DA DE 39583 C DE39583 C DE 39583C
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Application number
DENDAT39583D
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V. HEILBRUNN in Brooklyn, Kings County, New-York, V. St. A
Publication of DE39583C publication Critical patent/DE39583C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B42BOOKBINDING; ALBUMS; FILES; SPECIAL PRINTED MATTER
    • B42FSHEETS TEMPORARILY ATTACHED TOGETHER; FILING APPLIANCES; FILE CARDS; INDEXING
    • B42F13/00Filing appliances with means for engaging perforations or slots
    • B42F13/16Filing appliances with means for engaging perforations or slots with claws or rings
    • B42F13/20Filing appliances with means for engaging perforations or slots with claws or rings pivotable about an axis or axes parallel to binding edges
    • B42F13/22Filing appliances with means for engaging perforations or slots with claws or rings pivotable about an axis or axes parallel to binding edges in two sections engaging each other when closed
    • B42F13/24Filing appliances with means for engaging perforations or slots with claws or rings pivotable about an axis or axes parallel to binding edges in two sections engaging each other when closed wherein one section is in the form of fixed rods

Landscapes

  • Portable Nailing Machines And Staplers (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die bekannten Vorrichtungen zum Sammeln und Registriren von Schriftstücken besitzen Uebelstände, die hauptsächlich in der ungenügend festen Lage der' aufgereihten Schriftstücke und in der Unbequemlichkeit beim Ab- und Herausnehmen der verlangten Schriften beruhen.
Bei dem den Gegenstand vorliegender Erfindung bildenden Sammel- und Registrirapparat sind nun die erwähnten Uebelstände dadurch beseitigt, dafs ein über die ganze Breite und Länge der Schriftstücke greifender Klemmrahmen zur Anwendung kommt, der die einregistrirten Blätter stets fest an einander drückt und beim Zurückschlagen das Oeffnen der bekannten VerschlufsbUgel bewirkt, wobei er dann gleichzeitig ein Auflager für die zurückgeschlagenen Blätter bildet. Eine weitere Verbesserung der bekannten Apparate besteht in der von einander unabhängigen Beweglichkeit der einzelnen VerschlufsbUgel und in der Construction des Bewegungsmechanismus für die einzelnen gelenkigen Theile.
Fig. ι zeigt den neuen, geschlossenen Sammel- und Registrirapparat in perspectivischer Ansicht. .
Fig. 2 ist ein Querschnitt durch diesen Apparat. Der Klemmrahmen ist in seiner zurückgeschlagenen Stellung punktirt gezeichnet.
Die Fig. 3 und 4 sind Theile dieses Querschnittes mit geöffnetem und mit geschlossenem VerschlufsbUgel.
Fig. 5 stellt die obere Ansicht der den Bewegungsmechanismus des Klemmrahmens und der VerschlufsbUgel enthaltenden Platte dar, wobei letztere durchbrochen gezeichnet ist.
Die Fig. 6 bis 8 zeigen ebenso wie die Fig. 9 und 10 Abänderungen in der Ausführung des Apparates.
Auf der als Unterlage für die Schriftstücke dienenden Platte A des Sammel- und Registrirapparates ist eine Platte B befestigt, welche die Nadelstangen D trägt, auf welcher die einzuregistrirenden Schriftstücke aufgereiht werden. Durch die hohle Wulst α der Platte B geht die drehbare Querstange d des Prefsrahmens C hindurch. Die Enden der VerschlufsbUgel E, welche mit ihren Fufsstücken e lose auf der Querstange d des Prefsrahmens C sitzen, werden durch Spiralfedern g, Fig. 5, in Berührung mit den Nadelstangen D erhalten.
Der Prefsrahmen C wird durch eine Feder m, die sich gegen eine auf der Stange d befestigte unrunde Scheibe η legt, fest auf die eingereihten Schriftstücke geprefst und erhält letztere in dauernd sauberem und glattem Zustande. Sowohl die Scheibe η als auch die Fufsstücke e der VerschlufsbUgel E gehen durch Schlitze 0 und/ der Platte B hindurch, so dafs sie sich frei bewegen können.
Soll nun eines der eingereihten Schriftstücke aus dem Apparat herausgenommen werden, so wird zuerst der Prefsrahmen C zurückgeklappt (Fig. 2). Hierbei drückt der volle Theil der unrunden Scheibe η gegen die Feder m, spannt letztere und hält den zurückgelegten Prefsrahmen in seiner neuen Lage fest, während sich gleichzeitig die fest auf der
Stange d sitzenden Daumen e, Fig. 2, gegen seitliche Ansätze i der Fufsstücke e der Verschlufsbügel E legen.
Die Schriftstücke werden nun bis zu dem herauszunehmenden Blatt über die Verschlufsbügel E geschoben, wobei sie sich auf den schräg stehenden Prefsrahmen (Fig. 2, punktirte Stellung) legen. Darauf wird der Prefsrahmen C mit den darauf liegenden Schriftstücken weiter niedergedrückt (Fig. 3), so dafs die an den Ansätzen i der Fufsstücke e liegenden Daumen / der Stange d die Verschlufsbügel E zurückdrücken, indem sie die Spannung der Spiralfedern g, Fig. 5, überwinden. Die Verschlufsbügel werden auf diese Weise geöffnet.
Ist das entsprechende Blatt durch Abstreifen von den Nadelstangen D entfernt und soll der Apparat wieder geschlossen werden, so werden die Verschlufsbügel E entweder mit der Hand gegen die Nadelstangen D gedrückt, wobei sich der Prefsrahmen C mit den daraufliegenden Schriftstücken etwas anhebt, oder der Prefsrahmen wird direct angehoben. Hierbei entfernen sich die Daumen / von den Ansätzen i der Fufsstücke e, und die mit letzteren verbundenen Spiralfedern g bewegen die Verschlufsbügel E wieder so weit vor, bis sie sich mit ihren Spitzen in die Nadelstangen D einlegen.
Die auf dem Prefsrahmen liegenden Schriftstücke werden nun über die Verschlufsbügel und Nadelstangen zurückgeschoben, und darauf der Prefsrahmen C niedergeklappt.
Der Apparat befindet sich nun wieder in dem geschlossenen Zustande (Fig. 1).
Wie aas dem soeben geschilderten Vorgang ersichtlich, ist die Bewegung der Verschlufsbügel E von einander unabhängig. Diese Anordnung gewährt den Vortheil, dafs schmale, nur von einer Nadelstange durchbohrte Blätter aus dem Apparat genommen werden können, ohne dafs es nothwendig ist, auch den anderen Verschlufsbügel zurückzudrücken, also den Apparat vollständig zu öffnen.
In diesem Falle werden die Prefsbügel und die über dem geforderten Blatt liegenden Schriftstücke, wie vorhin erwähnt, zurückgeschlagen, darauf wird nur derjenige Verschlufsbügel, auf dessen Nadelstange das betreffende Blatt gereiht ist, mit der Hand zurückgedrückt und in dieser Stellung so lange festgehalten, bis das Blatt von der Nadelstange abgenommen ist. Sobald der Verschlufsbügel dann freigegeben ist, bewegt er sich, durch Feder g veranlafst, wieder selbstständig in die Verschlufsstellung.
In der geschilderten Construction haben die Fufsstücke e die Querstange d des Prefsrahmens C als Drehachse. In den Fig. 6 bis 8 ist eine hiervon abweichende Construction dargestellt. Hier haben die Fufsstücke e der Verschlufsbügel E einen von dem Prefsrahmen unabhängigen Drehpunkt, werden aber ebenfalls durch an der Querstange d des Prefsrahmens befestigte Daumen Z angehoben. Blattfedern g1, die mit Schlitzen, Fig. 8, zum Durchtreten der Daumen I versehen sind und sich gegen die flachen Unterseiten der Fufsstücke e, Fig. 6, legen, ersetzen die Spiralfedern g. Im übrigen functionirt der Apparat wie der vorher beschriebene.
Bei der in den Fig. 9 und 10 dargestellten Abänderung sind die Federn für den Prefsrahmen und für die Verschlufsbügel mit einander in einer gemeinsamen Platte F vereint.
.Die sich theilende Platte ist in ihrem nach oben gekrümmten federnden Theile m über die Querstange d des Prefsrahmens gelegt, während der nach unten gekrümmte federnde Theilj? das Fufsstück e des Verschlufsbügels E beeinflufst. Auch hier functionirt der Apparat wie vorher beschrieben.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Ein Apparat zum Sammeln und Registriren von Schriftstücken, bei dem die eingelegten Blätter durch einen vermittelst Federn (m) niedergedrückten Prefsrahmen [C) glatt erhalten werden, wobei dieser Rahmen hochgeklappt den zurückgeschlagenen Schriftstücken einen Halt bietet und durch Daumen (I) auch die nicht mit einander in Verbindung stehenden, durch Federn (g gl) an- bezw. in die Spitzen der Nadelstangen (D) gedrückten Verschlufsbügel (E) so zurückdrückt, dafs der Apparat geöffnet ist.
    Anmerkung. Die gewerbliche Verwerthung dieser Erfindung, insofern die feststehenden Drähte D und die beweglichen, gebogenen Drähte E benutzt werden, ist nur mit Erlaubnifs des jeweiligen Inhabers des Patentes No. 10445 statthaft.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen
DENDAT39583D Vorrichtung zum Sammeln und Registriren von Schriften, Rechnungen und dergl Expired - Lifetime DE39583C (de)

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DE (1) DE39583C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE910531C (de) * 1952-04-04 1954-05-03 Soennecken Fa F Briefordnermechanik mit Schliessbuegeln und Rueckleger

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
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