DE39571C - Einrichtung zum Zerstäuben von Wasser - Google Patents

Einrichtung zum Zerstäuben von Wasser

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DE39571C
DE39571C DENDAT39571D DE39571DA DE39571C DE 39571 C DE39571 C DE 39571C DE NDAT39571 D DENDAT39571 D DE NDAT39571D DE 39571D A DE39571D A DE 39571DA DE 39571 C DE39571 C DE 39571C
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DENDAT39571D
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Dr. F. LEHNER in Augsburg, Am Schnarrbrunnen A. 439
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F24HEATING; RANGES; VENTILATING
    • F24FAIR-CONDITIONING; AIR-HUMIDIFICATION; VENTILATION; USE OF AIR CURRENTS FOR SCREENING
    • F24F6/00Air-humidification, e.g. cooling by humidification
    • F24F6/12Air-humidification, e.g. cooling by humidification by forming water dispersions in the air

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 85: Wasserleitung.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 10. October 1886 ab.
Die gröfste Vertheilung von Wasser in der atmosphärischen Luft geschieht durch Ueberführung desselben in einen anderen Aggregatzustand, in Wasserdampf, durch Erwärmen.
Verschiedene Industriezweige benöthigen jedoch Wasser in mechanisch feinst vertheilter Form, ohne dafs eine Temperaturerhöhung dabei erreicht werden soll. Durch Anordnung einer Anlage, wie folgt, ist dies bei beliebig gewünschter Temperatur zu erreichen.
Mittelst einer Luftpumpe P, wie dieselbe bei Erzeugung von kohlensaurem Wasser in Verwendung ist, wird gleichzeitig Luft und Wasser gepumpt, und zwar wird die Luft durch ein Schlangenrohr L von der Pumpe angesaugt, welches durch den Bottich A sich windet, in welchem das Wasser, welches gleichzeitig durch das Rohr W angesaugt wird, sich befindet. Je nach Bedürfnifs ist in diesem Bottich mit Eis gekühltes oder warmes Wasser enthalten, so dafs die durch das Schlangenrohr L gehende Luft denselben Temperaturgrad erhält. Durch einen Dreiweghahn R wird die Zuführung von Luft und Wasser in richtigem Verhältnisse geregelt.
Die Pumpe drückt das Luft- und Wassergemisch mittelst des Rohres B in einen starken Gasometer C, welcher mit Wasserstandglas, Ventil und Manometer versehen ist. Das Wasser steht unten, die Luft oben. In dem Gasometer geht ein Rohr D bis auf den Boden. Oben ist ein zweites Rohr E aufgesetzt. Durch diese Rohre wird das in dem Gasometer befindliche Wasser gleichzeitig mit der in dem Gasometer befindlichen Luft abgeführt, und zwar stehen beide in gleichem Druckverhältnisse. Es wird, wenn hohe Spannung vorhanden ist, viel Wasser durch das Rohr D ausgetrieben, aber auch mehr Luft durch das Rohr E entweichen; bei wenig Spannung entweicht von beiden wenig; sie ergänzen sich also continuirlich, und wird deren Ausflufs durch zwei Hähne ein für allemal festgesetzt.
Die Rohre münden an ihren Enden zusammen in ein geschlossenes, anfangs weites, später enges Rohr F. Darin wird das Wasser mit Luft fein vertheilt und von da aus durch eine beliebig lange, verzweigte enge Rohrleitung H bis zu den Punkten geführt, an welchen der Apparat functioniren soll.
Zu diesem Behufe ist an diesen Stellen die Rohrleitung mit einem Anschraubhahn J versehen, und wird an diesen ein Kautschukschlauch K angeschraubt, welcher an dem anderen Ende mit einem kleinen kupfernen Gefäfse, dem Vertheiler V, versehen ist. Dieser Vertheiler hat den Zweck, einen gleichen continuirlichen Ausflufs von fein zertheiltem Wasser herbeizuführen nnd ist innen mit einem . bis auf den Boden führenden Rohr versehen, durch welches das in der Rohrleitung H sich niederschlagende Wasser neuerdings durch ein zweites oben angebrachtes Luftausströmungsrohr JVbeim Austreten zerstäubt wird, und zwar geschieht dies genau wieder in dem Mafse, als Druck vorhanden ist.
In der ganzen Anlage, vom Gasometer an, stehen Luft und Wasser in gleicher Spannung. Es ist dies von wesentlichem Belang, indem eine fortgesetzte Selbstregulirung des Austretens beider dadurch herbeigeführt wird. In den bis

Claims (1)

  1. jetzt gebräuchlichen Apparaten kommen Luft und Wasser nur beim Austreten zusammen. Da nun einmal die Wasserleitung einen sehr wechselnden Druck hat, andererseits auch eine Luftleitung, so ist infolge dessen ein rationelles Arbeiten damit sehr erschwert, zumal mit Spannungen von 2 bis 6 Atmosphären gearbeitet wird.
    Patenτ-Anspruch:
    Einrichtung zum Zerstäuben von Wasser, bei welcher durch eine Pumpe Luft und Wasser gleichzeitig in einen Windkessel gedrückt, aus diesem heraustretend zerstäubt und durch ein Rohr weitergeleitet werden, und wobei an beliebiger Stelle des Rohres noch ein besonderer Zerstäuber (V) angeordnet ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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