DE394865C - Einrichtung zur Beseitigung der Schlacke aus Feuerungsanlagen - Google Patents

Einrichtung zur Beseitigung der Schlacke aus Feuerungsanlagen

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DE394865C
DE394865C DEA39333D DEA0039333D DE394865C DE 394865 C DE394865 C DE 394865C DE A39333 D DEA39333 D DE A39333D DE A0039333 D DEA0039333 D DE A0039333D DE 394865 C DE394865 C DE 394865C
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Application number
DEA39333D
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English (en)
Inventor
Friedrich Reinhardt
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AEG AG
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AEG AG
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23JREMOVAL OR TREATMENT OF COMBUSTION PRODUCTS OR COMBUSTION RESIDUES; FLUES 
    • F23J1/00Removing ash, clinker, or slag from combustion chambers
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23JREMOVAL OR TREATMENT OF COMBUSTION PRODUCTS OR COMBUSTION RESIDUES; FLUES 
    • F23J2700/00Ash removal, handling and treatment means; Ash and slag handling in pulverulent fuel furnaces; Ash removal means for incinerators
    • F23J2700/001Ash removal, handling and treatment means

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Earth Drilling (AREA)

Description

  • Einrichtung zur Beseitigung der Schlacke aus Feuerungsanlagen. Il Feuerräumen mit hohen Verbrennungstemperaturen, wie sie z. B. bei Kohlenstaubfeuerungen vorhanden sind, werden die in den Brennstoffen befindlichen unverbrennbaren Stoffe, die Schlacke, meistens verflüssigt. Für die Entfernung dieser Schlacke werden die verschiedensten Mittel angewendet. So hat man z. B. Einrichtungen geschaffen, bei welchen die aus der möglichst am tiefsten Punkte des Feuerraumes befindlichen öffnung fließende Schlacke in einen Wasserbach fällt und dann in granulierten n Zustande durch das ständig strömende Wasser mit fortgerissen wird. Fis hat sich nun gezeigt, daß in dem Wasserkanal dauernd ein Luftstrom zirkuliert, welcher auch in die Schlackentrichter eintreten und dort eine Abkühlung der Schlacke und demzufolge ein Zusetzen der-Schläckenabflußöffnung bewirken kann. Um dies zu verhindern, hat man bereits vorgeschlaäen, unterhalb der Seitenwände des Schlackentrichters Klappen anzuordnen. Diese Klappen können aber niemals einen vollständigen Abschluß herbeiführen, da sie zum Durchlaß größerer Schlackenstücke sich öffnen müssen, und da sie durch letztere festgeklemmt werden können.
  • Nach der Erfindung sind zur Vermeidung dieses Übelstandes in den Schlackenraum frei bewegliche Schieber eingebaut, die als Schwimmer ausgebildet sind und mit dem Wasserstande des Wasserbaches sich heben und senken. Die Schieber sind teilweise in das Mauerwerk eingelassen und ragen mit dem untersten Ende in das Kühlwasser hinein, so daß also eine Luftzirkulation und folglich ein Eindringen von Luft in den Schlackenraum nicht stattfinden kann. Die Schieber sind verstellbar. Die Verstellbarkeit der Schieber ist von Wichtigkeit, besonders bei großen Anlagen mit zahlreichen hintereinander angeordneten Kesseln, da hier die Anzahl der im Betrieb befindlichen Kessel dauernd verändert wird, wodurch eine Veränderung des Wasserstromes nötig wird, dementsprechend auch die Schieber verstellt werden müssen.
  • Ein Ausführungsbeispiel der neuen Einrichtung ist in Abb. i im Querschnitt und in Abb. 2 in einem Schnitt senkrecht zu Abb. i dargestellt.
  • Der Feuerraum a ist trichterförmig ausgebildet, so daß die glühende Schlacke durch die Öffnung b ohne weiteres in den Wasserbach c abfließen kann. Der Wasserkanal c ist mit einem Überlaufrohr d und einem Schürloch e zur Beobachtung des Schlackenabflusses versehen. Um einen abkühlenden Luftstrom im Wasserkanal c zu vermeiden, sind in diesem Schieber f vorgesehen, welche, wie Abb. z erkennen läßt, einerseits in das Mauerwerk g, anderseits in den Wasserbach hineinragen. Die Schieber f sind mittels der Zapfen h in dem mit einem Längsschlitz i versehenen Ende eines Hebels k gelagert, welcher um den Zapfen l .gedreht werden kann. An dem anderen Ende des Hebels k ist ein Gegengewicht m vorgesehen, durch welches das Gewicht der Schieber f ausgeglichen wird, so daß diese ohne weiteres auf dem Wasserbache Schwimm men können. Mit Hilfe eines mit Löchern versehenen Segmentes sz und eines Stiftes können die Schwimmer festgestellt werden.

Claims (1)

  1. PATENT-ANsPRUcH Einrichtung zur Beseitigung der Schlacke aus Feuerungsanlagen, bei denen die Schlacke aus dem Feuerraum in einen Wasserbach fließt und der Schlackenraum gegen Lufteindringen in den Schlackentrichter durch Verschlußvorrichtungen geschützt ist, dadurch gekennzeichnet, daß zum Verschlug als Schwimmer ausgebildete Schieber dienen, deren Gewicht durch Gegengewichte ausgeglichen ist.
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