AT135406B - Spülvorrichtung für Verbrennungsrückstände von Feuerungsanlagen. - Google Patents

Spülvorrichtung für Verbrennungsrückstände von Feuerungsanlagen.

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AT135406B
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Arthur Ing Lausmann
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Arthur Ing Lausmann
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  Spülvorrichtung für Verbrennungsrückstände von Feuerungsanlagen. 



   Es sind Feuerungsanlagen bekannt, bei welchen die unterhalb der Feuerung in   Sammeltrichtel'l1   gesammelten   Verbrennungsrückstände,   von   Spülbecken   abgestützt werden, die sich unterhalb der Trichter befinden und aus welchen mittels Druckwasser in absatzweisem Betrieb die   Verbrennungsrückstände   abgespült werden. 



   Diese Anlagen haben den Nachteil, dass die Energie des Spülwassers gleich beim Eintritt in das   Spülbecken   durch Aufprallen auf eine Verteilungswand zum grössten Teil verbraucht wird und daher für den eigentlichen Spülvorgang das Abtragen des von dem Spülbecken abgestützten Kegels der Ver- brennungsrückstände verloren ist. Bei den bekannten Anlagen dieser Art war man daher gezwungen,
Spülwasser von verhältnismässig hohem Druck zu verwenden, was bei den in Betracht kommenden be- deutenden Wassermengen, die sechs-bis achtmal so gross sind wie die Menge der wegzuschaffenden   Verbrennungsrückstände,   wirtschaftlich sehr ungünstig ist.

   Trotzdem kann es bei den bekannten Einrichtungen vorkommen, dass beim Abspülen grobstückigen Fördergutes die Energie des Spülwassers nicht ausreicht, Verstopfungen der Auslauföffnung des Spülbeckens zu verhindern. Diese haben dann die Folge, dass das nachströmende Spülwasser in den Sammeltrichter zurücksteigt, wo die angesammelten
Verbrennungsrückstände, welche sich bei vielen Kohlensorten unter dem Einfluss der herrschenden Hitze in eine Art Zementklinker verwandeln, eine zusammenbackende und abbindende Masse bilden. Ausserdem ist durch das in die Sammeltrichter aufsteigende Spülwasser die Gefahr von Wasserdampfexplosionen im Feuerungsraum gegeben. Fast immer aber treten grössere Betriebsstörungen ein, da ein selbsttätiges Abrutschen des nass gewordenen Trichterinhaltes nicht mehr möglich ist. 



   Bei der Vorrichtung nach der Erfindung wird dagegen die Energie des Spülstromes vollständig zur Spülarbeit ausgenutzt und werden alle erwähnten Nachteile vermieden. 



   Die Zeichnung veranschaulicht das Spülbecken nach der Erfindung in beispielsweiser   Ausführung   in den Fig. 1 und 2 in zwei miteinander einen rechten Winkel einschliessenden Schnitten und in Fig. 3 in Draufsicht bei abgenommenem Deckel. 



   Die Eintrittsöffnung b1 des Einlaufstutzens b in das Spülbecken a ist exzentrisch in bezug auf das   Spülbecken   angeordnet und die Bauhöhe des Splübeckens so gewählt, dass die unter dem   natürlichen   Böschungswinkel sich ablagernden   Verbrennungsrückstände   das   Spülbecken   nicht vollständig füllen können, somit für den Spülstrom genügend Raum frei bleibt. Unter dem Deckel c des Spülbeckens ist ein ringförmiges oder bogenförmiges Rohr d vorgesehen, das mit mehreren an dem Rohr verteilten Düsen e versehen ist.

   Das den Düsen von dem Ringrohr   cl   zugeführte Druckwasser kann mit seiner ganzen Energie auf die abgelagerten   Verbrennungsrückstände   wirken und diese bei Benutzung einer verhältnismässig kleinen Wassermenge von niedrigem Druck abtragen. Infolge der gleichzeitigen Wirkung mehrerer Düsen erfolgt das Abtragen der   Verbrennungsrückstände   gleichmässig am Umfange des Ablagerungskegels, wobei auch eine innige Mischung der   Verbrennungsrückstände   mit dem Wasser erreicht wird, was bei Spülung von Flugasche besonders wichtig ist. 



   Nächst der Auslauföffnung f des   Spülbeckens   weist das Ringrohr   cl   zweckmässig noch weitere Düsen g auf, deren Wasserstrahlen beim Spülen grobstückiger   Verbrennungsrückstände   die Auslass- öffnung frei halten. Eine ringförmige Wand h ist im Innern des Spülbeckens a zum Schutz der Düsen e vorgesehen, um deren Berührung mit den   Verbrennungsrückständen   bei abgestellter Vorrichtung zu verhindern.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Spülvorrichtung für Verbrennungsrückstände von Feuerungsanlagen, dadurch gekennzeichnet, dass die Eintrittsöffnung (b1) des Einlaufstutzen (b) in das Spülbecken (a) exzentrisch in bezug auf EMI2.1
    3. Spülvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass im Innern des Spülbeckens (a) zum Schutz der Düsen (e) vor Berührung mit den Verbrennungsrückständen eine Schutzwand (h) für die Düsen vorgesehen ist, EMI2.2
AT135406D 1932-10-03 1932-10-03 Spülvorrichtung für Verbrennungsrückstände von Feuerungsanlagen. AT135406B (de)

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