DE394593C - Antrieb fuer elektrische Lokomotiven - Google Patents
Antrieb fuer elektrische LokomotivenInfo
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B61—RAILWAYS
- B61C—LOCOMOTIVES; MOTOR RAILCARS
- B61C9/00—Locomotives or motor railcars characterised by the type of transmission system used; Transmission systems specially adapted for locomotives or motor railcars
- B61C9/38—Transmission systems in or for locomotives or motor railcars with electric motor propulsion
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- Chemical & Material Sciences (AREA)
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- Mechanical Engineering (AREA)
- Arrangement Of Transmissions (AREA)
Description
(S 63165
Bei elektrischen Lokomotiven mit nebeneinander angeordneten Doppelmotoren bekannter
Bauart, welche zwischen die Rahmenbleche eingebaut werden, ist der Platzbedarf der Motoren in Richtung der Längsachse der
Lokomotive bedeutend. Ferner erfordern die zu beiden Seiten außerhalb der Rahmenbleche
angeordneten großen Zahnräder einen großen Radstand der Triebräder. Es ist daher meist
nicht möglich, zwei solche Doppelmotorengruppen in einem gemeinsamen Rahmen unterzubringen,
weil der feste Radstand die zulässige Grenze weit überschreiten würde. Man ist deshalb bei Anwendung von Doppelmotoren
meist dazu gezwungen, die Lokomotive in zwei kurzgekuppelte Triebgestelle zu zerlegen,
die von einem gemeinsamen Lokomotivkasten überbrückt werden. Die Nachteile einer solchen
mehrgliedrigen Bauart gegenüber der mit gemeinsamen, von Puffer zu Puffer durchgehenden
Hauptrahmen sind bekannt.
Erfindungsgemäß wird eine kürzere Bauart dadurch erhalten, daß die Motoren auf verschiedenen
Seiten der Mittelachse des gemeinsamen Vorgeleges angeordnet sind.
In dem in Abb. 1 und 2 im Aufriß und Grundriß dargestellten Ausführungsbeispiel sind M1
und ?M„ die Motoren, r ist der Lokomotivrahmen,
und Z1 und z2 sind Zwischenzahnräder,
die mit dem gemeinsamen Zahnrad ^3 auf der
Vorgelegewelle (Blindwelle) b zusammenarbeiten. k ist das Kurbelgetriebe, durch das von der
Vorgelegewelle mittels außenliegender Kurbeln die Triebräder I1, t2 angetrieben werden. Die
Zahnräder der Motoren, die Zwischen- und die Vorgelegewelle sind in der durch die
Längsmitte A-B der Lokomotive gelegten vertikalen Ebene angeordnet. Die beiden Motoren
liegen auf verschiedenen Seiten dieser Vertikalebene. Die Kastenbreite ist so groß, daß
zwischen den Seitenwänden und denMotoren no ch Platz (c) für einen schmalen Durchgang übrigbleibt.
Die Entfernung der beiden Achsmitten (I) kann kleiner als der Außendurchmesser der
Motoren gehalten werden im Gegensatz zu den Doppelmotoren bekannter Bauart, deren Achsentfernung
größer oder mindestens gleich dem Außendurchmesser ist. Die Baulänge der Doppelmotoren mit wechselseitiger Anordnung
gemäß der Erfindung ist also kleiner, so daß sowohl der Gesamtradstand der Lokomotive
als auch deren Baulänge verringert werden kann.
Die Mindesthöhenlage der Motoren ist dadurch gegeben, daß zwischen den Triebrädern
und Motorgehäusen genügend Raum für das
Federspiel vorhanden sein muß. Die Blindwelle b soll zur Vermeidung zusätzlicher Achsdrucke
in gleicher Höhe mit den Triebachsen angeordnet werden oder doch nur wenig höher
liegen, falls die Erreichung eines gewissen Übersetzungsverhältnisses und die Innehaltung
des vorschriftsmäßigen Abstandes des Blindwellenzahnrades von Schienenoberkante dies
erfordern. Infolge der gegebenen Höhenlage ίο des Motors gegenüber der Blindwelle werden
daher zur Übertragung des Drehmomentes in den meisten Fällen die Zwischenzahnräder
Z1, z2 erforderlich sein. Der unmittelbare Eingriff
der Motorritzel in das Blindwellenzahnrad z3 ist nicht möglich. Die Zwischenzahnräder
sind ebenfalls in Längsmitte Lokomotive angebracht und nicht breiter als die Motorritzel
und das Blindwellenzahnrad. Ihre Lagerung braucht nur kurz zu sein und beansprucht
keinen nützlichen Raum in dem Lokomotivrahmen.
Die Blindwelle erhält ihre Lagerung zwischen den Triebrädern im Hauptrahmen; es brauchen !
daher die Triebräder nur einen solchen Radstand α zu erhalten, daß das Blindwellenlager
zwischen ihnen angebracht werden kann. Die Anordnung des großen Triebzahnrades zs auf
Mitte Blindwelle sichert vollkommen gleichmäßige elastische Verhältnisse für die Kraftübertragung
nach den beiden Blindwellenkurbeln und besitzt nicht die bekannten Nachteile der doppelseitigen Zahnradübertragung,
welche in bezug auf Genauigkeit der Herstellung und der Anbringung der Zahnräder
äußerst schwierige Anforderungen stellt.
Der als Kastenträger ausgebildete Hauptrahmen kann ohne Beeinträchtigung seiner
Steifheit so durchgebildet werden, daß er für die unteren Hälften der Zwischenräder und
die obere Hälfte des Blindwellenzahnrades gleichzeitig einen Radschutzkasten bildet. Es
ist auch möglich, auf den zwischen Blind- \ wellenzahnrad und den Blindwellenlagern frei
bleibenden Blindwellenstücken Bremsscheibenräder anzubringen, die Bremsklötze von den
Triebrädern auf diese Bremsscheiben zu verlegen und damit die Abnutzung der teuren Radbandagen
durch die Bremsklötze zu vermeiden. Die Verwendung der neuen Motoranordnung ist nicht auf Lokomotiven mit Blindwellenantrieb
beschränkt, sie kann auch benutzt werden für den Antrieb von Triebachsen, die von Hohlwellen umgeben sind. Ein auf der
Hohlwelle sitzendes Zahnrad wird dann mit Hilfe eines Zwischenrades von den Motorritzeln
angetrieben. Zwischen Hohlwelle und Triebachse muß anderseits eine nachgiebige Kupplung
angeordnet sein, die eine Bewegung der gefederten Hohlwelle gegenüber der Triebachse
zuläßt. Mit Rücksicht auf die Elastizitäts-Verhältnisse empfiehlt es sich, eine derartige
Kupplung doppelt, und zwar je in gleichem Abstande von dem in der Mitte sitzenden
Zahnrad und den Triebrädern anzuordnen. Motoren, Zwischenradlagerung und Blindwellen
werden dann zweckmäßig durch einen Stahlgußrahmen miteinander verbunden.
Die Abb. 3 und 4 zeigen eine entsprechende Anordnung, die auf Grund der vorstehenden
Angaben ohne weiteres verständlich sind.
Um beim Versagen eines Motors mit dem anderen weiterarbeiten zu können, ist es
zweckmäßig, die Verbindung jedes Motors mit dem gemeinsamen Zwischen- oder Vorgelegerad
für sich leicht lösbar auszuführen. Dies kann z. B. durch verstellbare Lagerung der
Zwischenzahnräder Z1, z2 (Abb. 1) oder bei
beiden Anordnungen durch verschiebbare Aufstellung der Motoren mx, m2 ausgeführt werden.
Claims (5)
1. Antrieb für elektrische Lokomotiven mit mehreren auf eine gemeinsame Vorgelegewelle
arbeitenden reinen Zahnradmotoren, dadurch gekennzeichnet, daß die Motoren auf verschiedenen Seiten der
Mittelebene des gemeinsamen Vorgelege·; angeordnet sind.
2. Antrieb nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sämtliche zu ein und
derselben Vorgelegewelle gehörigen Zahnräder in der durch die Längsachse der Lokomotive gehenden Mittelebene angeordnet
sind.
3. Antrieb nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein von den beiden
Motorritzeln angetriebenes Zwischenrad mit zwei auf Hohlwellen sitzenden Zahnrädern
zusammenarbeitet, daß die Hohlwellen die Triebachsen umgeben und mit diesen durch
nachgiebige Kupplungen verbunden sind.
4. Antrieb nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Motoren, die
Lager des Zwischenzahnrades und die der Hohlwellen durch ein Stahlgußgehäuse miteinander
verbunden sind.
5. Antrieb nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Zwischenzahnräder
oder die Motoren verschiebbar angeordnet sind, um einen beschädigten Motor mechanisch
außer Betrieb setzen zu können.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT394593X | 1922-06-23 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE394593C true DE394593C (de) | 1924-04-23 |
Family
ID=3673416
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DES63165D Expired DE394593C (de) | 1922-06-23 | 1923-06-24 | Antrieb fuer elektrische Lokomotiven |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE394593C (de) |
-
1923
- 1923-06-24 DE DES63165D patent/DE394593C/de not_active Expired
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