DE394522C - Selbsttaetig wirkende Schaltvorrichtung fuer den Quervorschub der Schleifscheibe an Schleifmaschinen - Google Patents

Selbsttaetig wirkende Schaltvorrichtung fuer den Quervorschub der Schleifscheibe an Schleifmaschinen

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DE394522C
DE394522C DEN19033D DEN0019033D DE394522C DE 394522 C DE394522 C DE 394522C DE N19033 D DEN19033 D DE N19033D DE N0019033 D DEN0019033 D DE N0019033D DE 394522 C DE394522 C DE 394522C
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gear
wheel
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grinding
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B24GRINDING; POLISHING
    • B24BMACHINES, DEVICES, OR PROCESSES FOR GRINDING OR POLISHING; DRESSING OR CONDITIONING OF ABRADING SURFACES; FEEDING OF GRINDING, POLISHING, OR LAPPING AGENTS
    • B24B47/00Drives or gearings; Equipment therefor
    • B24B47/20Drives or gearings; Equipment therefor relating to feed movement
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B24GRINDING; POLISHING
    • B24BMACHINES, DEVICES, OR PROCESSES FOR GRINDING OR POLISHING; DRESSING OR CONDITIONING OF ABRADING SURFACES; FEEDING OF GRINDING, POLISHING, OR LAPPING AGENTS
    • B24B47/00Drives or gearings; Equipment therefor
    • B24B47/02Drives or gearings; Equipment therefor for performing a reciprocating movement of carriages or work- tables
    • B24B47/04Drives or gearings; Equipment therefor for performing a reciprocating movement of carriages or work- tables by mechanical gearing only

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Transmission Devices (AREA)
  • Constituent Portions Of Griding Lathes, Driving, Sensing And Control (AREA)

Description

  • Selbsttätig wirkende Schaltvorrichtung für den Quervorschub der Schleifscheibe an Schleifmaschinen. Die Erfindung betrifft eine selbsttätig wirkende Schaltvorrichtung für den Quervorschub der Schleifscheibe an Schleifmaschinen.
  • Es sind Schaltvorrichtungen bekannt, bei denen die Schaltung einerseits vom hin und her gehenden Werkstückschlitten an seinen Hubenden zeitweise und andererseits vom ständig umlaufenden Maschinengetriebe dauernd und die Umstellung von einer Schaltungsart zur anderen von Hand erfolgt.
  • Nach der- Erfindung geschieht das Umschalten sehr einfach und schnell durch einen einzigen Handgriff, indem durch Umlegen eines Hebels eine durch Kurvengetriebe o. dgl. einstellbare Kupplungsmuffe entweder mit einem an den Hubenden teilweise gedrehten Zahnrad oder mit einem von einer ständig umlaufenden Welle getriebenen Kegelrad gekuppelt wird. Bei der bevorzugten Ausführungsform der Schaltvorrichtung sitzt diese Kupplungsmuffe auf einer das Stirnrad und das Kegelrad tragenden Welle, die mittels eines an sich bekannten Kurbelgetriebes die Klinke des Schaltrades für den Quervorschub betätigt. Weiter wird das an den Hubenden zeitweise gedrehte Rad durch einen Hebel angetrieben, der das Umkehrgetriebe für den Schlitten durch abwechselndes Auslösen von Riegeln steuert.- Die zur Herbeiführung der Umschaltung der Schaltungsart dienende Kupplung ist mit Kupplungsflächen versehen, die nach dem Kuppeln jedesmal die gleiche relative Lage der Kupplungsteile sichern. Ferner sind die Klinke des Schaltrades und die mit ihr zusammenwirkenden Teile in besonderer Weise ausgebildet.
  • Die Zeichnung zeigt ein Ausführungsbeispiel der Erfindung.
  • Abb. i zeigt die Vorschubvorrichtung in Ansicht von vorn.
  • Abb. a ist ein wagerechter Schnitt nach der Linie a-? der Abb. i.
  • Abb: 3 zeigt in- größerem Maßstab die Ausschaltvorrichtung. ' Abb. q. ist ein wagerechter Schnitt der Vorrichtung zum Wechsel des Vorschubes nach der Linie q.-q. der Abb. i.
  • Abb. 5 zeigt in größerem Maßstab einen Teil der in Abb. q. gezeigten Vorrichtung.
  • Abb. 6 und 7 sind Endansichten der Kupplungshülsen in Richtung der Pfeile 6 und 7 von Abb. 5 gesehen.
  • Abb. 8 ist ein Längsschnitt nach der Linie 8-8 von Abb. i und q..
  • Abb. 9 zeigt in Ansicht den gleitenden Zahnzylinder, der die Bewegung für die'absatzweise Schaltung überträgt.
  • Abb. io zeigt eine Einzelheit im Schnitt nach Linie io-io der Abb. q., und Abb. ii zeigt die gleitende Kupplungshülse in Ansicht von oben.
  • Wie in Abb. i und 2 gezeigt ist, ist ein Vorschubsperrad 2o auf einer Welle 21 drehbar, die im Rahmen 26 der Maschine gelagert ist. Das Sperrad ist gewünschtenfalls mit der Welle durch eine Mutter mit Handgriff 22 verbindbar. Das Rad 2o besitzt eine nach hinten sich erstreckende Nabe 2o#', in der Zähne zur Bildung eines RitzelS 23 vorgesehen sind, die in ein Rad 24 auf einer Welle 25 eingreifen, durch welche der Quervorschub der Schleifscheibe-betätigt wird.
  • Eine @Vorschubklinke 27 ist bei 28 auf einem Arm 29 schwingbar gelagert, der um die Achse des Rades 2o schwingen kann. Die Vorschubklinke 27 besitzt einen nach unten ragenden Arm 27a, der durch eine Lenkstange 3o mit einer später beschriebenen Betätigungsvorrichtung in Verbindung steht.
  • Eine Ausschaltplatte 31 ist bei 32 am Arm 29 angelenkt und kann aus der in Abb. 3 in vollen Linien gezeigten Stellung in die gestrichelt gezeigte Stellung bewegt werden, in welch letzterer sie die Klinke 27 vom Sperrad 2o entfernt hält. Eine Feder 33 ist einerseits an einem Bolzen 34 der Platte 31 und andererseits an einem Arm 35 aus Blech befestigt, der einstellbar durch eine Mutter 36 am Arm 29 befestigt ist (Abb. 2). Der Stift 34 liegt so, daß die Feder 33 die Platte 31 in jeder der beiden in Abb. 3 gezeigten Lagen elastisch hält.
  • Zur Betätigung des Quervorschubes des Schleifscheibenschlittens von Hand ist ein Handgriff 40 (Abb. 2) auf :.`einem Arm 41 angebracht, der mit der Welle 21 und dem Sperrrad 2o durch die Mutter 22 verbunden werden kann. Am anderen Ende des Armes 41 ist eine Feinstelleinrichtung 17 (Abb. i) für- das Rad angeordnet, und eine Platte 43 bildet, wie bekannt, einen selbsttätigen Anschlag zum Anhalten des Vorschubes. Ferner ist an diesem Ende des Armes 41 eine Schulter 44 vorgesehen, die sich von unten gegen einen Anschlag 45 der Ausschaltplatten 31 legt und diese Platte selbsttätig in die in Abb. 3 gestrichelt gezeigte Stellung bringt, wenn der Arm 41 im Uhrzeigersinn gedreht wird.
  • Am Arm 27° der Vorschubklinke 27 ist eine Fläche 27' zum Anschlag mit einer Fläche 31,' der Ausschaltplatte 31 in der in Abb. i gezeigten Lage der Platte vorgesehen. Wenn die Stange 30 sich nach oben für den Leerhub der Vorschubklinke 27 bewegt, schwingt die Klinke um den Zapfen 28 am Arm 29, bis die Flächen 27' und 31" in Berührung kommen, worauf der Arm 29 um seine Drehachse 21 geschwungen und die Klinke rückwärts bewegt wird, außer Eingriff mit dem Sperrad 20. Wenn die Ausschaltplatte 31 in die gestrichelt gezeichnete , Stellung gelangt ist, sind die Flächen 27° und 31' nicht länger in Berührung, und der Arm 29 wird nicht in Schwingung versetzt.
  • Die Betätigung der Lenkstange 3o erfolgt folgendermaßen. Die Stange 3o ist unten an einem Kurbelzapfen 50 (Abb. 8) angelenkt, der in einem Schlitz 51 einstellbar sitzt, welcher in einer Kurbelscheibe 52 vorgesehen ist. Die Scheibe 52 sitzt auf einer im Rahmen 26 drehbaren Welle 53, auf der eine gleitende Kupplungshülse 54 aufgekeilt sitzt. _ Fin Ritzel 55 (Abb. 8 und 9) ist frei drehbar auf der Welle 53 und greift in einen kreisförmig gezahnten Zylinder 56 ein, der lose auf einer Achse 57 sitzt. Der Zahnzylinder wird auf der Achse 57 durch Federn 58 gehalten, die zwischen dem Zylinder und den Enden eines Bügels 59 vorgesehen sind, der ebenfalls auf der Achse 57 gleiten kann (Abb. 4).
  • Der Bügel 59 besitzt einen Ansatz 6o (Abb. 4), der in eine Kupplung 61 eingreift, welche zwischen entgegengesetzt sich drehenden Kegelrädern 62 und 63 gleiten kann. Das Rad 63 wird von dem irgendwie stetig in einer und derselben Richtung gedrehten Rad 62 aus durch ein drittes Kegelrad 64 angetrieben.
  • Die Riegel 65 und 66 (Abb. i) halten den Bügel 59 in bestimmten Stellungen und damit die Kupplungshülse 61 in Eingriff mit einem der Treibräder so lange, bis der eine Riegel ausgelöst wird.
  • In Abb. io ist das eine der Kugellager dargestellt, bei deren Verwendung der BügeL59 leicht auf der Achse 57 nach Freigabe der Riegel 65 oder 66 bewegt werden kann.
  • Der von dem hin und her gehenden Längsschlitten der Schleifmaschine betätigte Vorschubhebel besteht aus zwei Teilen, einem nach unten gehenden Teil 7o (Abb. i und 8) 1 mit einem Zahnsegment 7o-" am unteren Erde und einem nach oben gehenden Teil 72. Beide Arme sitzen auf einer im Gestell 26 gelagerten Welle 71 fest. Ein Anschlagklotz 73, der in den Weg zweier in beliebiger Lage an dem i Tisch 75 befestigter Anschläge 74 gebracht werden kann, ist zur Betätigung des Hebels 72, 7o an beiden Hubenden am Arm 72 vorgesehen. Diese Schwingbewegung des von dem hin und her gehenden Schlitten o. dgl. betätig- i ten Vorschubhebels bewirkt durch Vermittlung des Zahnsegments 7o,' und des auf der Welle 57 gleitenden Zahnzylinders 56 eine entsprechende Drehung des Rades 55. Liegt die Kupplungshülse 54 so, daß das Rad 55 mit i der Welle 53 verbunden ist, so wird die Kurbelscheibe 52 und der Zapfen 50 entsprechend schwingen und die Vorschubklinke 27 betätigen. Die Enden des Zahnsegments 7o' kommen abwechselnd mit den Riegeln 65 und 66 in is Berührung und geben sie frei.
  • Die rechte Fläche der Kupplungshülse 54 (Abb. 8) wird durch zwei Vorsprünge 541 gebildet (Abb. 7), die ungleiche Abstände voneinander haben und mit entsprechenden Vorsprüngen am Rade 55 zusammenwirken. Es ist ersichtlich, daß diese Teile nur in einer einzigen Stellung miteinander in Eingriff kommen können, und daß daher der Kurbelzapfen 50 stets die gleiche Lage mit Bezug auf das Zahnsegment 7o1 hat, wenn die Kupplung eingerückt ist.
  • Am hinteren Ende der Welle 53 (Abb. 4 und 8) sitzt ein Kegelrad 8o frei drehbar in Eingriff mit einem Kegelrade 81, das mit dem ständig gedrehten Kegelrad 63 verbunden ist. Das Kegelrad 8o ist mit Nasen 8o1 (Abb. 4) versehen, welche sich gegen entsprechende Nasen 54b (Abb. ii) an der Rückseite der gleitenden Kupplungshülse 54 legen. Die Hülse 54 ist mit einer Nut zur Aufnahme eines Gabelarmes 83 (Abb. 5) versehen, der auf einer Hülse 84 sitzt, die auf einer drehbar gelagerten Welle 85 gleiten kann. Die Hülse 84 weist eine Schraubennut -86 auf, in der ein an der Welle 85 befestigter Stift 87 liegt. Wenn die Welle gedreht wird, wird notwendigerweise die nicht drehbare Hülse 84 längs der Welle verschoben und bewirkt so die Verschiebung der Kupplungshülse 54 zum Eingriff mit dem Rad 55 oder dem Kegelrad 8o. Die Welle 85 wird in der Längsrichtung elastisch durch Federn 88 und 89 gehalten, welche nachgiebig eine Bewegung der Zähne an der Kupplung über die entsprechenden Zähne des Rades gestatten, bis eine geeignete Stellung zum Eingriff erreicht ist. Das äußere Ende der Welle 85 wird in der Nabe go eines Handgriffes g i: gehalten, der zur Einstellung der Kupplungshülse dient. Die Welle ist bei 93 geschlitzt zur Aufnahme eines Splintes 94 im inneren Ende der Nabe go, wodurch die erwähnte Verschiebung der Welle in Richtung der Achse ermöglicht wird. Der Handgriff gi weist einen Federbolzen 92 auf, der zum Halten des Handgriffs und der Kupplung nach Einstellung dient.
  • Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist bereits bei Beschreibung der einzelnen Teile angedeutet worden. Soll der Schleifscheibenvorschub von einem hin und her gehenden Tisch betätigt werden, so wird die Kupplungshülse 54 durch den Handgriff 92 in Eingriff mit dem Rad 55 gebracht. Bei der Hin- und Herbewegung des Tisches bewegen die Anschläge 74 den Vorschubhebel nach rechts oder nach links und rufen dadurch eine -entsprechende Bewegung des Armes 7o hervor, die über das Zahnsegment 7o1, den Zahnzylinder 56, das Rad 55 und die Welle 53 zur Scheibe 52 und zum Kurbelzapfen 5o weitergeleitet wird, die beide in eine Schwingbewegung versetzt werden, wodurch die Vorschubklinke 27 zeitweise betätigt wird, nämlich dann, wenn der Tisch sich jedem Hubende nähert.
  • Wenn der Schleifscheibenschlitten quer verschoben werden soll, während der Längstisch oder -schlitten festgehalten wird, so wird die Kupplungshülse 54 in Eingriff mit dein durch das Kegelrad 81 ständig angetriebenen Kegelrad 8o gebracht. Dadurch wird die Kurbelscheibe 52 und der Kurbelzapfen ständig gedreht und ein ständiger an sich aber auch ruckweiser Vorschub der Schleifscheibe durch die Welle 25 erzielt.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Selbsttätig wirkende Schaltvorrichtung für den Quervorschub der Schleifscheibe an Schleifmaschinen mit einerseits vom hin und her gehenden Werkstückschlitten an seinen Hubenden zeitweise und andererseits vom ständig umlaufenden Maschinengetriebe dauernd betätigter Schaltung und von Hand erfolgender Umstellung von einer Schaltungsart zur anderen, dadurch gekennzeichnet, daß die Umstellung von einer Schaltungsart in die andere durch eine von Hand durch ein Kurvengetriebe (84 bis 87) o. dgl. einstellbare Kupplungsmuffe (54) entweder durch Kupplung mit dem Stirnrade (55) bewirkt wird, das von dem Vorschubhebel in den Hubenden hin und her gedreht wird, oder durch Kupplung mit dem Kegelrad (8o), das von einer ständig umlaufenden Welle aus, beispielsweise durch Kegelradwechselgetriebe, in beliebiger Richtung in Umlauf gesetzt wird.
  2. 2. aeiosttatig wirKenue Dcnaitvorricntung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Kupplungsmuffe (54) auf einer das Stirnrad (55) und das Kegelrad (8o) tragenden Welle (53) sitzt, die mittels eines an sich bekannten Kurbelgetriebes (5o bis 52) die Klinke (27) des Schaltrades (2o) für den Quervorschub betätigt.
  3. 3. Selbsttätig wirkende Schaltvorrichtung nach Anspruch =, dadurch gekennzeichnet daß ein vom Werkstückschlitten (75) bei jeder Bewegungsumkehr umgelegter Hebel (72) das Rad (55) für den Antrieb zeitweise antreibt und das Umkehrgetriebe (6i bis 64) für den Schlitten durch abwechselndes Auslösen von Riegeln (65, 66) umsteuert.
DEN19033D 1916-10-24 1920-07-10 Selbsttaetig wirkende Schaltvorrichtung fuer den Quervorschub der Schleifscheibe an Schleifmaschinen Expired DE394522C (de)

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