DE393993C - Verfahren zum Trennen eines Gemisches von Stoffen von verschiedenen spezifischen Gewichten in einer vollwandigen Schleudertrommel - Google Patents

Verfahren zum Trennen eines Gemisches von Stoffen von verschiedenen spezifischen Gewichten in einer vollwandigen Schleudertrommel

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DE393993C
DE393993C DES53206D DES0053206D DE393993C DE 393993 C DE393993 C DE 393993C DE S53206 D DES53206 D DE S53206D DE S0053206 D DES0053206 D DE S0053206D DE 393993 C DE393993 C DE 393993C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B04CENTRIFUGAL APPARATUS OR MACHINES FOR CARRYING-OUT PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES
    • B04BCENTRIFUGES
    • B04B11/00Feeding, charging, or discharging bowls
    • B04B11/02Continuous feeding or discharging; Control arrangements therefor
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B04CENTRIFUGAL APPARATUS OR MACHINES FOR CARRYING-OUT PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES
    • B04BCENTRIFUGES
    • B04B1/00Centrifuges with rotary bowls provided with solid jackets for separating predominantly liquid mixtures with or without solid particles
    • B04B1/02Centrifuges with rotary bowls provided with solid jackets for separating predominantly liquid mixtures with or without solid particles without inserted separating walls

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  • Centrifugal Separators (AREA)

Description

  • Verfahren zum Trennen eines Gemisches von Stoffen von verschiedenen spezifischen Gewichten in einer vollwandigen Schleudertrommel. . Für diese Anmeldung ist gemäß dem Unionsvertrage vom a. Juni igi i die Priorität auf Grund der Anmeldung in den Vereinigten Staaten von Amerika vom 6. Mai 19i6 beansprucht. Gegenstand der Erfindung ist ein Verfahren zum Trennen eines Gemisches von verschiedenen Stoffen von.. verschiedenen spezifischen Gewichten in einer vollwandigen Schleudertrommel. Das Gemisch kann aus einem festen Körper und aus einer Flüssigkeit von verschiedenem Gewicht, aus Flüssigkeiten von verschiedenen Gewichten oder allgemein aus Bestandteilen von verschiedenen spezifischen Gewichten bestehen. Die Erfindung besteht darin, daß gleichzeitig mit den zu trennenden Stoffen ein Hilfsflüssigkeitsträger durch die Schleuder geführt wird, der schwerer ist als jeder der zu trennenden Stoffe, so daß die schwereren Stoffe auf der Hilfsflüssigkeit und mit dieser fortlaufend und gesondert abgeschwemmt werden können. Ein Ablagern der schwereren Stoffe in dem Behälter kann ebensowenig stattfinden als das Inberührungkommen der schwereren Stoffe mit den Wänden der Schleuder. Die Hilfsflüssigkeit kann nach dem Abschleudern im Kreislauf wieder in die Schleuder eingeführt werden. Die Schleuder selbst ist so ausgeführt, daß die vollwandige Rohrtrommel unten eine Zuführung für das Gemisch und die Hilfsflüssigkeit und oben getrennte Ableitungen für die ausgeschleuderten Stoffe hat, wobei die Hilfsflüssigkeit und die schwereren Bestandteile über eine Scheibe in einen Sammelraum gelangen, von wo sie getrennt durch Überfälle abgeführt werden. Die Hilfsflüssigkeit kann aus ihrem Sammelbehälter durch ein Rohr in den unteren Einlaß der Schleuder wieder eingeführt werden.
  • Es ist bekannt, bei Gemischen die Flüssigkeit durch den sich drehenden Schleuderteil abzuleiten. Die festen Bestandteile bleiben aber in dem Behälter zurück, häufen sich darin an und verstopfen diesen. Aus diesem Grunde mußte die Schleuder von Zeit zu Zeit angehalten und gereinigt werden. Die sowohl hierdurch als auch durch das Anhäufen der festen Stoffe entstehenden Arbeits-, Zeit- und Stoffverluste und sonstigen Nachteile werden durch die vorliegende Erfindung beseitigt. Infolge der Zuführung einer Hilfsflüssigkeit wird eine schnelle und vollständige Trennung der Stoffe bewirkt, die infolge der eigenartigen Ausgestaltung der Schleuder schnell und bequem gesondert abgeführt werden können.
  • Auf der Zeichnung ist die Schleuder zur Ausführung des Verfahrens veranschaulicht.
  • Abb. i zeigt einen senkrechten Schnitt durch die Schleuder.
  • Die Abb. 2 bis 5 stellen Einzelheiten dar. In dem Rahmen = ist der Schleuderbehälter 2 auf der Spindel 3 aufgehängt. Das Stoffgemisch wird in den Behälter durch die Rohrleitung q. eingeführt, und zwar am Boden desselben durch die Öffnung 5. Die Hilfsflüssigkeit wird durch die Rohrleitung 6 an der gleichen Stelle in den Behälter eingeführt. Durch Drehen des Schleuderbehälters 2 werden die Stoffe voneinander getrennt. Die Trennung der Stoffe voneinander ist bewirkt, wenn die Stoffe die Spitze des Behälters erreicht haben. Die einzelnen Stoffe bilden miteinander gleichachsige Lagen, wobei die Hilfsflüssigkeit 7 ganz außen an der Wand 2 des Behälters, die leichte Flüssigkeit 8 ganz innen und die getrennten festen Bestandteile g zwischen den Schichten 7 und 8 liegen. Die Hilfsflüssigkeit gelangt durch den Raum zwischen Behälterwand und der mit einer Muffe ii befestigten Scheibe io in den Sammelbehälter iil und von hier aus durch den Überfall x21 und 12 in den Sammelbehälter 13. Aus diesem Sammelbehälter wird die Hilfsflüssigkeit durch das Rohr 6 in den Schleuderbehälter 2 zurückgebracht. Die leichtere Flüssigkeit 8 gelangt an der Scheibe io und der Muffe zz vorbei in den Raum 1q., von da in den Sammelbehälter 15 und wird von hier aus durch das Rohr 16 abgeführt. Die festen Bestandteile g werden durch den Überfall r7, =8 in den Sammelbehälter ig entladen und aus dem Auslaß 2o nach außen geführt.
  • Die Überfälle io, 1z, 17 können gegenüber der Drehungsachse für die jeweilig zu behandelnden Stoffe eingestellt werden, damit je nach den spezifischen Gewichten der zu behandelnden Stoffe eine gute und gleichmäßige Entladung der voneinander getrennten Stoffe erfolgen kann.
  • Die Erfindung läßt sich überall da anwenden, wo es wünschenswert ist, feste Bestandteile aus Flüssigkeiten zu trennen und diese mit Hilfe einer zweiten Flüssigkeit abzuschwemmen. Doch ist die Erfindung hierauf nicht beschränkt, sondern sie ist allgemein anwendbar für jeden Fall, wo Stoffe von verschiedenen spezifischen Gewichten durch Schleuderkraft getrennt werden sollen, und es können einer oder mehrere der schwereren Stoffe durch eine Hilfsflüssigkeit abgeschwemmt werden.

Claims (3)

  1. PtiTENT-ANsPRÜcHr: i. Verfahren zum Trennen eines Gemisches von Stoffen von verschiedenen spezifischen Gewichten in einer vollwandigen Schleudertrommel, dadurch gekennzeichnet, daß eine Hilfsflüssigkeit, die schwerer ist als die zu trennenden Stoffe, mit durch die Schleuder geführt wird.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Hilfsflüssigkeit im Kreislauf nach dem Abschleudern wieder in die Schleuder eingeführt wird.
  3. 3. Schleuder für das Verfahren nach Anspruch i und 2, bei der die vollwandige Rohrtrommel unten eine Zuführung für das Gemisch und die Hilfsflüssigkeit und oben getrennte Ableitungen für die ausgeschleuderten Stoffe hat, dadurch gekennzeichnet, daß die Hilfsflüssigkeit (7) und die schwereren Bestandteile (g) über eine Scheibe (io) in einen Sammelraum (=il) gelangen, von wo sie getrennt durch Überfälle (r2, 18) abgeführt werden. q.. Schleuder nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Hilfsflüssigkeit (7) aus ihrem Sammelbehälter durch ein Rohr (6) in den unteren Einlaß (5) der Schleuder geführt wird.
DES53206D 1916-05-06 1920-06-01 Verfahren zum Trennen eines Gemisches von Stoffen von verschiedenen spezifischen Gewichten in einer vollwandigen Schleudertrommel Expired DE393993C (de)

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1144193B (de) * 1957-12-13 1963-02-21 Ialicenciaia Talalmanyokat Ert Schnell laufende Vollmantel-Zentrifuge
DE4234636A1 (de) * 1992-10-14 1994-04-21 Kloeckner Humboldt Deutz Ag Vorrichtung und Verfahren zur naßmechanischen Trennung von Kunststoffgemischen
DE19714793C1 (de) * 1997-04-10 1998-07-02 Holger Schoenebeck Vorrichtung und Verfahren zum nassmechanischen Trennen eines Feststoffgemisches

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