DE39255C - Aus- und Einrückvorrichtung für ein Riemen-Wende- und Wechselgetriebe - Google Patents

Aus- und Einrückvorrichtung für ein Riemen-Wende- und Wechselgetriebe

Info

Publication number
DE39255C
DE39255C DENDAT39255D DE39255DA DE39255C DE 39255 C DE39255 C DE 39255C DE NDAT39255 D DENDAT39255 D DE NDAT39255D DE 39255D A DE39255D A DE 39255DA DE 39255 C DE39255 C DE 39255C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
belt
loose
pulley
fixed
belts
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DENDAT39255D
Other languages
English (en)
Original Assignee
F. ERDMANN in Berlin S., Brandenburgstr. 80
Publication of DE39255C publication Critical patent/DE39255C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16HGEARING
    • F16H7/00Gearings for conveying rotary motion by endless flexible members
    • F16H7/22Belt, rope, or chain shifters

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Devices For Conveying Motion By Means Of Endless Flexible Members (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Bei Drehbänken, insbesondere bei Schraubendrehbänken, ist es von Wichtigkeit, eine Welle schnell und sicher verschiedene Umdrehungen machen zu lassen.
Bei einer Schraubenschneidemaschine' soll eine Welle drei verschiedene Drehbewegungen in immer gleicher Folge hinter einander machen. Die Welle hat zunächst sich schnell zu drehen zum Anfräsen (Fräsegang), alsdann sich langsam rechts zu drehen zum Anschneiden des Gewindes (Gewindegang) und dann drittens behufs Abstechens sich schnell entgegengesetzt zu drehen (Linksgang).
Zu dem Zwecke befinden sich auf der Welle drei feste Riemscheiben und ebenso viele Losscheiben, und man hatte nun bis dahin mit der Hand den richtigen Riemen einzurücken und die beiden anderen auszurücken.
Bei der vorliegenden Anordnung wird die ganze Arbeit theils selbstthätig ausgeführt, indem die Ausrücker durch Federn gezwungen werden, immer wieder in eine bestimmte Lage zurückzukehren, theils durch Treten des Arbeiters, indem die Ausrücker mittelst Hebels mit einem Trittwerk verbunden sind.
In beiliegender Zeichnung ist in Fig. 1 diese Vorrichtung im Längsschnitt, in Fig. 2 im Querschnitt und in Fig. 3 im Grundrifs gezeigt. α ist die Welle, welche drei verschiedene Gangarten anzunehmen hat. Sie hat die festen Riemscheiben cc1 c2 und die Losscheiben b b1 b2. Für jedes Scheibenpaar (Fest- und Losscheibe) ist ein Riemenführer d dl d2 vorhanden. Die beiden Riemenführer d und ^1 sind auf einer gemeinsamen Schiene f befestigt, welche mit dem Winkelhebel g mit dem Drehpunkt h und mittelst der Stange i mit dem Trittbrett k verbunden ist. Durch eine Feder r werden die beiden Riemenführer d und dl immer selbstthätig in ihre äufserste Linksstellung gerückt; dann befindet sich der Riemen des Führers d auf der Festscheibe c und der Riemen des Führers d1 auf der Losscheibe bl. Zu gleicher Zeit befindet sich der Riemen des Führers d'2, gezogen durch die Feder s, auf der Losscheibe b2. Der Riemenführer d2 ist durch den Hebel / und die Stange η mit dem Trittwerk 0 verbunden. Es dreht sich also jetzt die Welle a schnell rechtsum (Fräsegang).
Tritt nun der Arbeiter auf den Hebel o, so rückt er den Riemen von der Losscheibe b2 auf die Festscheibe c2, und da die Scheibe c2 gröfser ist als c, so erhält er zu gleicher Zeit langsamen Rechtsgang (Schraubengang), indem durch den Mitnehmer ρ an dem Trittbrett 0 zugleich auch das Trittbrett k mit heruntergedrückt worden ist, wodurch der Riemen von der Festscheibe c auf die Losscheibe b gerückt wird. Der mit dem Riemenführer d verbundene Riemenführer d1 ist natürlich um dasselbe Stück mit nach rechts gerückt. Damit nun aber auch hier der Riemen noch auf der Losscheibe b1 bleibt, ist dieselbe doppelt so breit als der Riemen.
Tritt der Arbeiter nun auf das etwas vorstehende Trittbrett k, jndem er von dem Trittbrett 0 mit dem Fufs herunterrutscht, so rückt der Riemenführer d2 durch die Feder s selbst-
thätig den Riemen auf die Losscheibe b"2, der Riemen der Losscheibe b bleibt auf dieser, da auch hier die Losscheibe doppelt so breit ist als der Riemen, und der Riemenführer d1 rückt den Riemen auf die Festscheiben cl. Da der Riemen nach dieser Scheibe gekreuzt ist, so tritt jetzt schneller Linksgang ein.
Läfst der Arbeiter auch diesen Tritt los, so gehen beide Riemenführer d und d1 in ihre ursprüngliche Lage zurück, d. h. der Riemen von c1 kommt auf die Losscheibe b1 und der. Riemen von b kommt auf die Festscheibe c, es ist also wieder schneller Rechtsgang eingerückt.
Will man die Maschine ganz ausrücken, so schiebt man die Schiene t über den Hebel g, wodurch derselbe so weit heruntergedrückt wird, dafs der Riemenführer d den Riemen von der Festscheibe c auf die Losscheibe b schiebt.
An Stelle der angewendeten Zugfedern können auch an entsprechenden Stellen Druckfedern angewendet werden.

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche:
    ι . Die Anordnung von drei Festscheiben c cl c2 und drei Losscheiben b bx b'2 mit Riemenführern, welche mit Federn rs und Trittwerken k ο derart verbunden sind, dafs durch Herunterdrücken der einzelnen Trittbretter und Loslassen derselben jedesmal ein Riemen von einer Festscheibe auf eine Losscheibe kommt und von einer Losscheibe ein solcher auf eine Festscheibe, indem durch das selbstthätige Zurückgehen der Riemenführer die Riemen stets eine solche Lage einnehmen, dafs nur ein Riemen auf einer Festscheibe liegt und die beiden anderen Riemen ausgerückt sind.
  2. 2. Bei der im Anspruch i. gekennzeichneten Anordnung die Hinzufügung eines Handhebels t, durch welchen nach dem Niedertreten des Trittes k der mit diesem verbundene Riemenführer in solcher mittleren Stellung erhalten wird, dafs sämmtliche drei Riemen auf ihren Losscheiben liegen.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT39255D Aus- und Einrückvorrichtung für ein Riemen-Wende- und Wechselgetriebe Expired - Lifetime DE39255C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE39255C true DE39255C (de)

Family

ID=314897

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT39255D Expired - Lifetime DE39255C (de) Aus- und Einrückvorrichtung für ein Riemen-Wende- und Wechselgetriebe

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE39255C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2014537A1 (de) Riemenscheibe für Zahnriemen
DE39255C (de) Aus- und Einrückvorrichtung für ein Riemen-Wende- und Wechselgetriebe
DE547067C (de) Absatzweise arbeitende Bewegungsvorrichtung, insbesondere fuer Verpackungsmaschinen
DE162053C (de)
DE1816974U (de) Riementrieb.
DE559883C (de) Trittvorrichtung
DE671442C (de) Einrichtung zum Konstanthalten der linearen Aufwickelgeschwindigkeit von Kettenfaeden auf einem Kettenbaum
DE583353C (de) Filmeinfaedelvorrichtung
DE3101813A1 (de) Filmtransportsystem
DE296753C (de)
DE735237C (de) Bildwerfer mit einer ansetzbaren Bildwechselvorrichtung
DE273385C (de)
DE401605C (de) Maschine zum Flachdurchnaehen von Sohlen
DE132847C (de)
DE345043C (de) Stoffzuschneidemaschine
DE356436C (de) Vorrichtung zum selbsttaetigen, absatzweisen Umsteuern des Riemenantriebes von Gerbfaessern
DE426267C (de) Stufenriemscheibenwechselgetriebe
DE314156C (de)
DE726420C (de) Kettenscher- und Baeummaschine
DE2230098A1 (de) Webstuhlregulator
DE596032C (de) Fadenfuehreraufrueckvorrichtung fuer Kegel- und Flaschenspulmaschinen
DE856829C (de) Einstellvorrichtung fuer die Armwelle
DE177727C (de)
DE359862C (de) Hilfsvorrichtung fuer Drehbaenke zur schnellen Ermittlung der richtigen Stufenscheibe
DE221639C (de)