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Vorrichtung zur Regelung;_der Gaszufuhr bei Bunsenbrennern. Bei den
bekannten Bunsenbrennern sind Reguliervorrichtungen für die Gaszufuhr bekannt. Außer
den üblichen, durch eine bewegliche Nadel zu regulierenden Düsen wird diese Gaszufuhr
auch durch Gegeneinanderverdrehen von übereinanderliegenden Kappen bewirkt. Diese
Einrichtungen bedingten aber bisher eine schwierige Fabrikation, der Zusammenhalt
mußte teils durch Federn oder sonstige Mittel, die immer empfindlich waren, bewirkt
werden, und trotz alledem war eine gute Abdichtung in den meisten Fällen nicht erreicht.
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Um den vorgenannten Übelständen nun zu begegnen, wird durch die nachstehend
geschilderte Erfindung eine neuartige Regulierdüse geschaffen, die- in fabrikatorischer
Beziehung in bezug auf- Materialersparnis erhebliche Fortschritte mit sich bringt
und auch außerdem durch das Ineinandergreifen mehrerer Teile, die auf eine verhältnismäßig
große Länge ineinandergepaßt sind, der Übelstand des Undichtwerdens beseitigt ist.
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In der beiliegenden Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsart
der neuen Erfindung dargestellt, und zwar zeigt: Abb. r Längsschnitt durch die komplette
Düse, Abb. z Teilansicht des Außengehäuses, Abb. 3 Querschnitt A-B nach Abb. r.
Während man sich bisher zur Herstellung der bekannten Regulierdüsen Stangenmaterials
bediente und aus diesen vollen Stücken die Düse herausarbeitete, wird zur Herstellung
der neuen Regulierdüse nur Blech verwandt, I welches gepreßt oder gestanzt wird
und auf diese Weise in die richtige Form gebracht, den Materialabfall auf das denkbar
geringste Quantum reduziert, und außerdem ist eine nach diesem Herstellungsverfahren
aus Blech gestanzte Regulierdüse im Gewicht erheblich leichter, was bei der Massenfabrikation
dieses Artikels von großem Wert ist. Als weiterer technischer Fortschritt ist zu
bezeichnen, daß die einzelnen Teile der Regulierdüse, welche zum Teil feststehen
und sich zum Teil ineinanderdrehen, so ausgebildet sind, daß die aufeinanderliegenden
Flächen sehr lang sind und dadurch eine Undichte so gut wie ausgeschlossen ist.
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Die Regulierdüse besteht aus einem Außenkörper a, welcher aus einem
Stück Metallblech gestanzt' oder gedrückt wird. Er ist topfartig in der bekannten
Weise ausgebildet und trägt in der Mitte des Bodens b die Austrittsöffnung c für
das Gas. Der an dem Boden b anschließende; sich konisch erweiternde Teil d schließt
sich an einem mit Gewinde versehenen -Ansatz e, auf welchem der Halter oder Ständet
für den Glühstrumpf aufgeschraubt wird. Nachdem sich unterhalb des Gewindes
e der Körper a zu einer. Wulst f
zusammenschnürt, erweitert
er sich zu einem im Durchmesger nocli*e't-,vas größer gehaltenen zylindrischen Teil
g, der schließlich wieder in eine eingeschnürte Wulst h mündet und unter dieser
sich ein zweiter zylindrischer Teil i anschließt. Dem Innendurchmesser des zylindrischen
Teiles i entsprechend ist nun ein Innenkörper h ebenfalls aus Blech gestanzt angefertigt,
der
genau so hoch ist wie der zylindrische Teil i des Düsengehäuses a und saugend in
den zylindrischen Teil i eingepaßt ist. Das Innenteil k schmiegt sich mit seinem
Boden m im ganzen Durchmesser an die Wulst h an, so daß dadurch ein Durchdringen
von Gas schon an dieser Stelle verhindert wird und dadurch, daß der zylindrische
Teil sich im Gehäusekranz i führt, ein Undichtwerden ausgeschlossen ist. An den
Boden m, des Teiles k schließt sich nun ein im Durchmesser wesentlich kleiner gehaltener
Ansatz n, der ungefähr bis in den Gewindekörper e der Düsenhülse a hineinragt und
hier durch einen Boden o abgeschlossen ist. Vor dem Boden o ist der Zylinder n,
wie auch außerdem aus Abb. 3 hervorgeht, mit Bohrungen p versehen. In den Zylinder
st des Teiles k wird nun ein dritter Körper q eingeführt, der wiederum in seinen
Abmessungen so gehalten ist, daß er sich sowohl saugend in den Zylinder n als auch
an den Boden o anschmiegt. Er ist entsprechend der Anzahl und Lage der Durchbrechungenp
-ebenfalls mit Bohrungen r ausgerüstet. Unterhalb des Bodens m des Teiles k erweitert
sich das Innenteil q zu einem Gewindestück s, welches mit Innengewinde ausgerüstet
ist. Hieran schließt sich ein Boden t, der ursprünglich eben ist und bei der Montage
an seinen Kanten, wie die Abb. i zeigt, zti einer Wulst tr uitigel)."i_-<lelt
wird, die über den Flansch v des Außenteiles d der Düse faßt. Das Innenteil k trägt
an seinem im Durchmesser rain g-i3;5ie#i gehaltenen Abschnitt einen nach innen gedrückten
zylindrischen Hals up, in den mittels Gewinde der Regulierhebel x eingeschraubt
wird und durch einen im Außengehäuse a vorgesehenen Längsschlitz y nach außen ragt.
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Nachdem die einzelnen Teile auf dem Preß- oder Stanzwege auf die denkbar
billigste Weise hergestellt sind, erfolgt die Montage, indem in den Außenkörper
a das Teil k einfach eingesetzt wird. Dasselbe schmiegt, sich wie schon gesagt,
in dein zylindrischen Teil i, der bis zur Wulst h reicht, saugend
an, und die Wulst h selbst überragt auch noch zum Teil den Boden m des Teiles
k. Nachdem nun weiterhin in den Hals w
der Regulierhebel x durch den
Schlitz y eingeschraubt wird, erfolgt die letzte Arbeitsoperation, nämlich das Einführen
des Innenteiles q und Umbördeln des Bodens t, wodurch die ganze Düse
zusammengefügt ist. Der Boden t schließt den Teil k so zwischen sich
und der Wulst h ein, daß derselbe sich durch den Regulierhebel x wohl drehen, aber
in längsachsialer Richtung nicht verschieben läßt.
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Der Einbau dieser Düse erfolgt in der Weise, daß man die Zuflußleitung
an dem Innengewinde s der Düse einschraubt. Das Gas tritt durch den Gewindeteil
s in den Innenteil q und es gelangt, indem es durch die Öffnungen r und durch die
sich mit denselben mehr oder weniger deckenden Öffnungen p des Zylinders n strömt,
in den Umhüllungskörper a,
von wo aus das Gas durch die öffnung c zur Verbrennungsstelle
«-eiter strömt. Da der Teil q auf die ganze Länge in den Zylinder n saugend eingepaßt
ist, so kann also zwischen diesen beiden Teilen das Gas nicht hindurchtreten, sondern
muß unbedingt in den Umhüllungskörper a gelangen. Auch hier wäre die einzige Durchtrittsmöglichkeit
außer der Öffnung c die Stelle zwischen der Wand des Körpers k und der Umhüllungswand
i. Da aber auch diese Teile saugend ineinander passen, und hier außerdem noch die
Wulst h zum Teil den Boden na überragt, so kann auch hier ein Durchströmen des Gases
nicht eintreten. Durch den umgebördelten Boden t ist der Innenkörper q mit dem Umhüllungskörper
a fest verbunden, während sich mittels des Regulierhebels x der in den erst genannten
beiden Teilen befindliche Körper k leicht drehen läßt und auf diese Weise die üfintingen
r gegen die Bleichgroßen Öffnungen p so verschoben werden, daß die Durchtrittsöffnungen
größer oder kleiner werden und so die Gasmenge reguliert werden kann.