DE391998C - Schachtfoermige Filtereinrichtung fuer staubfuehrende Gase und Daempfe mit mehreren uebereinanderbefindlichen Kammern fuer die Filtermasse - Google Patents
Schachtfoermige Filtereinrichtung fuer staubfuehrende Gase und Daempfe mit mehreren uebereinanderbefindlichen Kammern fuer die FiltermasseInfo
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- DE391998C DE391998C DEG56242D DEG0056242D DE391998C DE 391998 C DE391998 C DE 391998C DE G56242 D DEG56242 D DE G56242D DE G0056242 D DEG0056242 D DE G0056242D DE 391998 C DE391998 C DE 391998C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B01—PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
- B01D—SEPARATION
- B01D46/00—Filters or filtering processes specially modified for separating dispersed particles from gases or vapours
- B01D46/30—Particle separators, e.g. dust precipitators, using loose filtering material
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- Filtering Of Dispersed Particles In Gases (AREA)
Description
- Schachtförmige Filtereinrichtung für staubführende Gase und Dämpfe mit mehreren übereinanderbefindlicben Kammern für die Filtermasse.
- Mit dem vorliegenden Filterapparat für staubführende Gase und Dämpfe soll die Aufgabe gelöst werden, die in mehreren übereinander angeordneten Kammern befindliche verunreinigte Filtermasse bei der Entnahme durch freien Fall austreten zu lassen.
- Hierzu ist der turmartige Filterapparat so beschaffen, daß sich sein Querschnitt von innen nach auBen stufenförmig erweitert.
- Insbesondere bestehen die einzelnen Kammern aus ineinandergesteckten Schächten mit senkrechten Wänden, deren jede zum Teil in den benachbarten Schacht hineinragt. Durch diese Parallelführung fällt die Masse frei herab und tritt gleichmäßig verteilt durch den sich über die Gesamtbreite eines Abschlußschiebers erstreckenden Spalt aus dem Apparat aus.
- Eine beispielsweise Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes ist in der Zeichnung in Abb. I in einem Längsschnitt und in Abb. 2 in einer Seitenansicht dargestellt.
- Abb. 3 ist eine Unteransicht.
- In den unteren Teil b des turmartigen Filterapparates ragt ein Schacht a1 und in diesen ein engerer Schacht a2, die sämtlich mit Filtermasse e gefüllt sind. Die Wände des mittleren Schachtes haben im Unterteil b einen Überstand d und ebenso die Wände des Schachtes a2 einen überstand d2. Diese überstände geben zur Bildung von durch Böschungeur begrenzten, filtergutfreien Räumen f, fl Anlaß. In dem Raum f münden die Zuführungsrohreh für die staubführenden Gase oder Dämpfe, die aus den in den Räumen kl befindlichen Rohrstutzen h nach Durchgang durch die Filterschicht e abziehen.
- Vorteilhaft sind die Überstände so bemessen, daß sie sich noch um Strecken i. il unter den Rohren h, k fortsetzen.
- Die außen am Fuß des unteren Teils b angebrachten Doppelleisten o, ol bilden die Führung für einen darin gleitenden Schieber c, der die Ausfallöffnung abschließt. Er hat einen sich über deren ganze Breite erstreckenden, quer oder geneigt zur Verschieberichtung angeordneten Schlitz s oder eine Lochreihe t (Abb. 3). Durch His und Herbewegen des Schiebers c wird der verunreinigten filtermasse Gelegenheit gegeben, überall gleichmäßig ohne bildung toter Räume im Filter in senkrechtem Weg durch den Schlitz s oder die Löcher t zum Austritt zu gelangen. Es ist dann aber auch erforderlich, daß stets entsprechende Filtermassen nachsinken, und das wird durch die Ausbildung der einzelnen Kammern als Schächte mit senkrechten Wänden erreicht. Denn dadurch und durch die Überstände d, i, d2, il wird dafür gesorgt, daß die Massen frei fallen können, womit auch eine gleichmäßige dauernde Erneuerung der Schüttkegelflächen r, die sich am ehesten verschmieren oder zuzusetzen suchen, ereicht wird.
Claims (3)
- PATENT-ANSPRÜCHE: 1. Schachtförmige Filtereinrichtung für staubführende Gase und Dämpfe mit mehreren übereinanderbefindlichen Kammern für die Filtermasse, dadurch gekennzeichnet, daß sich der Querschnitt des Filterschachtes stufenweise (a2, al, b) von oben nach unten erweitert.
- 2. Filtereinrichtung nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß die am mern (a2, al b) aus ineinandersteckenden Schächten mit senkrechten Wänden gebildet werden, von denen jeweils die Wände des einen Schachtes zum Teil in den benachbarten Schacht mit übergreifen.
- 3. Filtereinrichtung nach Anspruch I, gekennzeichnet durch einen Abschlußschieber (c) mit einem quer zur Verschieberichtung gerichteten Spalt (s) oder einer Lochreihe (t), die sich über die Gesamtbreite der Ausfallöffnung des Apparates erstrecken.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEG56242D DE391998C (de) | 1921-06-21 | 1921-06-21 | Schachtfoermige Filtereinrichtung fuer staubfuehrende Gase und Daempfe mit mehreren uebereinanderbefindlichen Kammern fuer die Filtermasse |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEG56242D DE391998C (de) | 1921-06-21 | 1921-06-21 | Schachtfoermige Filtereinrichtung fuer staubfuehrende Gase und Daempfe mit mehreren uebereinanderbefindlichen Kammern fuer die Filtermasse |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE391998C true DE391998C (de) | 1924-03-19 |
Family
ID=7131266
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEG56242D Expired DE391998C (de) | 1921-06-21 | 1921-06-21 | Schachtfoermige Filtereinrichtung fuer staubfuehrende Gase und Daempfe mit mehreren uebereinanderbefindlichen Kammern fuer die Filtermasse |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE391998C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0019155A1 (de) * | 1979-05-10 | 1980-11-26 | BASF Aktiengesellschaft | Vorrichtung zum Entstauben von Gasen |
-
1921
- 1921-06-21 DE DEG56242D patent/DE391998C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0019155A1 (de) * | 1979-05-10 | 1980-11-26 | BASF Aktiengesellschaft | Vorrichtung zum Entstauben von Gasen |
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