DE391040C - Zuendpillenfeuerzeug - Google Patents

Zuendpillenfeuerzeug

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DE391040C
DE391040C DEG58350D DEG0058350D DE391040C DE 391040 C DE391040 C DE 391040C DE G58350 D DEG58350 D DE G58350D DE G0058350 D DEG0058350 D DE G0058350D DE 391040 C DE391040 C DE 391040C
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23QIGNITION; EXTINGUISHING-DEVICES
    • F23Q2/00Lighters containing fuel, e.g. for cigarettes
    • F23Q2/18Lighters with solid fuel
    • F23Q2/24Lighters with solid fuel ignition pills or strips with inflammable parts

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Lighters Containing Fuel (AREA)

Description

  • Zündpillenfeuerzeug. Die allgemein bekannten Streichzünder nach Art der schwedischen Sicherheitszündhölzer oder der italienischen und englischen Wachskerzchen und auch die überall entzündbaren Zündhölzer werden durch Reibung des Kopfes an einer besonderen Reibfläche oder an einer räuhen Fläche entzündet. Die Reibfläche und die geraubte Fläche sind meistens an dem Gehäuse für die Streichzünder .fest angebracht. Nach. einer mehr oder weniger größeren Anzahl Zündungen sind die Reibflächen und damit das ganze Gehäuse für die Zündung unbrauchbar. Bei Streichzündern in Form von Pillen hat man schon vorgeschlagen, diese bei der Entnahme aus dem röhrenförmigen Behälter durchVorbeistreichen an einer geraubten Fläche zur Entzündung zu bringen. Diese Fläche ist aber nach ganz wenigen Zündungen abgenutzt.
  • Auch hat man bereits für Wachskerzen und Zündhölzer Feuerzeuge mit selbsttätiger Zündvorrichtung vorgeschlagen, bei welchen man die Zündhölzer zwischen zwei Reibzylindern hindurchziehen muß. Eine solche Anordnung beansprucht für sich im Behälterinnern wesentlich viel Platz, welcher für das Unterbringen von Zündhölzern verlorengeht. Auch ist der ganze Einbau nicht einfach genug. Abgesehen hiervon ist eine solche Vorrichtung für die Entzündung von Zündpillen, die mittels eines Greifers aus einem Behälter entnommen werden müssen, nicht geeignet.
  • Gegenstand der Erfindung ist ein Zündpillenfeuerzeug mit einer in der Bewegungsbahn eines zu entnehmenden Streichzünders liegenden Reibfläche, bei dem die Reibfläche auf einer beweglich, zweckmäßig hemmbar gelagerten Kugel angebracht ist.
  • Die Kugel kann aus plastischer Masse bestehen, die mit Reibmasse überzogen ist. Es kann aber auch die ganze Kugel aus Reibmasse bestehen und daraus z. B. durch Pressen hergestellt sein. Die Reibmasse kann die gleiche sein, wie sie heute allgemein bei den Zündholz-oder Zündkerzchenschachteln zur Anwendung gelangt. Auf der Zeichnung sind zwei Ausführungsteispiele des Erfindungsgegenstandes dargestellt, und zwar zeigen Abb. i eine Vorderansicht, Abb. 2 einen Schnitt nach der Linie 1-I der Abb. i, Abb. 3 einen Schnitt nach der Linie II-11 der Abb. 2 des ersten Beispiels und Abb. d. (las zweite Ausführungsbeispiel im Schnitt.
  • Nach den Abb. i bis 3 befindet sich in der Vorder- und Rückseite des Behälters i, der die Zündpillen aufnimmt, eine kreisrunde Öffnung 2 bzw. 3, in welcher eine Kugel 7 beweglich gelagert ist. Sowohl an der Vorderseite als an der Rückseite des Behälters i ragt eine Kugelkalotte aus dem Behälter hervor. Im Innern des Behälters i ist die Kugel vom übrigen Inhalt des Behälters durch eine Wand 5 getrennt, welche abgekröpft ist und mit diesem abgekröpften Teil 6 die Kugel teilweise umgibt. Die Wand 5 dient zur Bildung eines Führungskanales für den Greifer d. der Pillen, der im Kanal in bekannter Weise durch Klemmung oder Eigenfederung festgehalten wird. Die Kugel 7 ist nun derart angebracht, daß sie mit einem Teil in der Bewegungsbahn einer zu entnehmenden Pille 15 liegt. Die Zündpille wird in bekannter Weise durch die gegeneinander beweglichen Klauen 8 und 9 des Greifers erfaßt, wobei die Klauen bis ü her den Äquator der Zündpille hinausragen zum sicheren Halten der Pille. Eine Feder i i bewegt die Klauen 8 und 9 in bekannter Weise gegeneinander.
  • Die Klauen können durch Druck auf den Knopf io des Greifers entgegen der Federkraft zwecks Aufnahme einer Zündpille auseinanderbewegt werden. Beim Loslassen des Knopfes io wird eine Zündpille durch die Klauen 8 und 9 festgehalten, und beim Herausziehen des Greifers q. aus dem Führungskanal wird die festgehaltene Zündpille an der i in den Führungskanal hineinragenden Kugelkalotte der Kugel ? vorbeigestrichen, wobei eine Entzündung stattfindet, wenn die Kugel in den Öffnungen 2 und 3 genügend Reibungswiderstand hat, um sich nicht oder nur wenig zu drehen. Im allgemeinen genügt der beim Festhalten der Schachtel i auf die Vorder- und Hinterseite ausgeübte Druck, um die Drehbewegung der Kugel zu hemmen. Man kann auch den Finger auf die Kugel selbst halten.
  • Wie Abb. q. zeigt, kann man auch mittels einer Feder 13 unter Vermittlung eines gegen die Kugel 7 anliegenden Schiebers 12 einen leichten Druck auf sie ausüben lassen, derart, daßdie Kugel in den Führungskanal für den Greifer hineinbewegt wird. Dabei werden dann die Öffnungen 14 in der Vorder- und Rückseite des Behälters oval gehalten.
  • Die Herstellung der Kugeln mit der Reibmasse ist im Großen sehr leicht und äußerst billig auszuführen. Die Kugel als Träger für die Reibmasse kann aus plastischem Material, z. B. Ton, Papiermache, aber auch aus Holz u. dgl. hergestellt sein. Die Reibmasse kann die bekannte Reibmasse sein, die man auch für die Sicherheitsstreichhölzer verwendet. Für überall entzündbare Zündpillen kann man als Reibmasse auch Sand oder Glaspulver verwenden. Man könnte auch die ganze Oberfläche der Kugel rauben.
  • Die kugelförmige Reibfläche hat folgende Vorteile: Die Kugelform verhindert, daß große Flächen der Reibfläche unnütz verbraucht werden, wie dies bei den gewöhnlichen Zündholzschächtelchen der Fall ist, denn zur Zündung genügt die Berührung an einer ganz kleinen Stelle über wenige Millimeter der Reibkugel, um die Flamme hervorzurufen. Sollte zufälligerweise eine Zündung nicht erfolgen während der Entnahme des Greifers, so kann man die Zündpille auch an der Außenseite des Behälters i durch Anstreichen an der Kugelkalotte der Kugel?, die aus dem Behälter herausragt, entzünden. Man kann an ihr auch gewöhnliche Zündhölzer entzünden. Da nach einer Zündung eine Stelle der Reibfläche der Kugel verbraucht oder in ihrer Wirkung geschwächt ist, wird die Kunel nach jeder Zündung durch die Finger der die Schachtel haltenden Hand bewegt. Eine Drehung von ein paar Millimetern genügt, tun immer wieder eine frische Fläche bereit zu legen. Durch die lockere Lagerung, die einen Spielraum zwischen Führungsvorrichtung und Reibfläche läßt, und durch die Bewegungsmöglichkeit der Kugel wird eine Zündung vermieden, wenn die Zündpille im Greifer wieder in den Kanal hineingesteckt wird. Ist das Feuerzeug in Dauerform ausgefübrt, z. B. als Metallschachtel mit Klappdeckel, so ist ein Auswechseln der Reibflächenkugel einfach.

Claims (1)

  1. PATFNT-ANSPRUCII: Zündpillenfeuerzeug mit einer in der Bewegungsbahn eines zu entnehmenden Streichzünders liegenden Reibfläche, dadurch gekennzeichnet, daß letztere durch die Oberfläche einer beweglich gelagerten Reibkugel aus Reibmasse oder einem mit Reibmassenauflage versehenen Stoff gebildet ist.
DEG58350D 1923-01-16 1923-01-23 Zuendpillenfeuerzeug Expired DE391040C (de)

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