DE3909424C2 - Schwenkverschraubung - Google Patents
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Description
Die Erfindung betrifft eine richtungseinstellbare Schwenkverschraubung mit
einem Gehäuse mit Anschlußstutzen und einer rechtwinklig dazu das Gehäuse
durchdringenden Hohlschraube, die einen Kragen aufweist, der eine Stirnfläche
des Gehäuses zumindest teilweise überdeckt und an dieser über eine Dichtkante
dichtend in Anlage bringbar ist, wobei die Hohlschraube mit ihrem anderen aus
dem Gehäuse herausgeführten Einschraubende in eine Gewindebohrung eines
Anschlußkörpers einschraubbar und zwischen der dem Einschraubende zugewandten
Stirnfläche des Gehäuses und einer Anlagefläche des Anschlußkörpers ein
metallischer Dichtring eingesetzt ist, der auf seinen Stirnflächen mit
Dichtkanten versehen ist, die durch zwei zueinander geneigte Ringflächen auf
den Stirnflächen gebildet sind.
Eine derartige Schwenkverschraubung ist aus dem Firmenkatalog RV 188 D/GB/F
1086 F 10-1, Seite 67 der Jean Walterscheid GmbH, 5204 Lohmar 1 und aus dem
Firmenprospekt Voss der Produktgruppe Rohrverschraubungen aus dem Jahre 1977,
Seite 58 bekannt. Ferner ist es auch bekannt, zur Abdichtung zwischen dem
Gehäuse und der Hohlschraube einerseits und dem Anschlußkörper andererseits
Weichdichtungen einzusetzen (DE 34 18 559 C2 oder GB-PS 14 85 826). Diese
sind wegen der geringen Dichtwirkung nicht für Hochdruck einsetzbar.
Aus der DIN 3852 ist ein Einschraubzapfen bekannt, dessen Kragen eine
Dichtkante mit asymmetrisch geneigten Ringflächen aufweist. Die DE-Patentanmeldung
K 25 357 zeigt eine richtungseinstellbare Schwenkverschraubung
mit einer Hohlschraube, einem Gehäuse und einem Anschlußstutzen und einer
Deckelschraube, die das Gehäuse abschließt. Der Kragen der Deckelschraube
weist eine Dichtkante mit symmetrischen Ringflächen auf. Weiter zeigt die
Anordnung einen Dichtring mit symmetrischen Ringflächen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die Schwenkverschraubung so zu
verbessern, daß auch ein Einsatz als Hochdruckverschraubung ermöglicht wird,
d. h., die Dichtwirkung der an der Abdichtung beteiligten Bauteile so
verbessern wird, daß auch bei hohen Innendrücken eine gute Dichtwirkung
aufrechterhalten wird, ohne das Leckagen entstehen.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Dichtkanten von
Kragen und Dichtring jeweils durch zwei geneigte Ringflächen gebildet sind,
wobei die erste, der Achse der Verschraubung radial nächstliegende Ringfläche
mit einem spitzen Neigungswinkel eine rechtwinklig zur Achse verlaufende
gedachte Ebene schneidend und die zweite Ringfläche entgegen der ersten mit
einem Neigungswinkel die gedachte Ebene schneidend angeordnet ist, der größer
ist als der erste Neigungswinkel und wobei die Dichtkante des Kragens einen
ersten Neigungswinkel von 4° bis 12° und einen zweiten Neigungswinkel von
70° bis 90° aufweist.
Durch die Ausbildung als Dichtkanten und die Wahl der Winkel wird ein
Einschneiden und darüber hinaus eine radiale Stützung erreicht. Diese radiale
Stützung ist insbesondere im Bereich des Dichtringes von Bedeutung, da
verhindert wird, daß der Dichtring unter dem Innendruck nach außen gepreßt
werden kann. Es ergibt sich also eine radiale Stützung des Dichtringes und
der Hohlschraube jeweils in bezug auf das Gehäuse bzw. den Anschlußkörper.
Dieser Vorteil ist besonders beachtenswert, weil insbesondere im Bereich des
Anschlusses zum Anschlußkörper nur wenig radialer Raum zur Verfügung steht,
um dem Dichtring eine genügende Stärke zu geben, die ein Ausweichen
vermeidet. Darüber hinaus wird durch den geringen Anstieg der ersten
Ringfläche auch die Eindringtiefe begrenzt.
Besonders günstige Abstützverhältnisse und Form der Dichtkante im
Zusammenwirken mit der ersten Ringfläche ergeben sich dann, wenn der
Neigungswinkel der zweiten Ringflächen zwischen 70° und 90° liegt. Weiter
weisen die ersten Ringflächen des Kragens und des Dichtringes einen
Neigungswinkel von 4° bis 12° auf.
Die Größenordnung von 8° hat sich für die Neigungswinkel der ersten
Ringflächen des Kragens und des Dichtringes als besonders vorteilhaft
herausgestellt, da eine ausgezeichnete Abdichtwirkung aufgrund des
Einschneidverhaltens erzielt wird.
Das Dichtverhalten aller an der Abdichtung beteiligten
Dichtkanten ist dann besonders günstig, wenn die
Neigungswinkel der ersten Ringflächen der Dichtkanten
von Kragen und Dichtring gleich groß sind.
Des weiteren ist vorgesehen, daß die Dichtkanten des
Dichtringes gleiche Durchmesser aufweisen. Hierdurch
wird verhindert, daß sich der Dichtring verformen kann.
Es wird die bestmögliche Einschneidwirkung für beide
Dichtkanten erreicht.
Nach einer bevorzugten Ausführungsform haben alle
Dichtkanten gleiche Durchmesser.
In weiterer Ausgestaltung wird vorgeschlagen, daß
die erste Ringfläche des Kragens eine Seitenfläche einer
Ringnut zur Aufnahme einer elastischen Dichtung darstellt.
Durch das Einsetzen der elastischen Dichtung
kann die Dichtwirkung noch weiter verbessert werden.
Ferner wird vorgeschlagen, daß der Dichtring einen
zentralen, radial nach innen gerichteten Ringvorsprung
aufweist, dessen Dicke geringer ist, als die Dicke des
Dichtringes, gemessen über die Dichtkanten. Hierdurch
wird die Steifigkeit des Dichtringes in radialer Richtung
noch zusätzlich verbessert.
Nach einem weiteren Vorschlag ist vorgesehen, daß
der Ringvorsprung zur Halterung und als Sitzfläche für
einen elastischen Doppeldichtring mit zwei Dichtabschnitten
zur Abstützung gegenüber der Stirnfläche des
Gehäuses einerseits und gegenüber der Anlagefläche
des Anschlußkörpers andererseits ausgebildet ist. Die
beiden Dichtungsabschnitte sind über einen Steg verbunden.
Hierdurch sind sie unverlierbar an den Dichtring
angeschlossen.
Um zu verhindern, daß vor der Montage der
Schwenkverschraubung der vorgesehene Dichtring beschädigt
oder gegenüber dem Gehäuse falsch eingesetzt
werden kann, ist in weiterer Ausgestaltung der Erfindung
vorgeschlagen, daß das Gehäuse mit axial über die
anschlußkörperseitige Stirnfläche vorstehenden umfangsverteilten
Vorsprüngen, die den Dichtring halten,
versehen ist.
Da das Gehäuse im Querschnitt als Vierkant ausgebildet
ist, ergeben sich die Vorsprünge bei der Herstellung
der Stirnfläche, wobei deren Durchmesser geringer ist,
als die Diagonale des Vierkantgehäuses.
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung wird vorgeschlagen,
zu mindestens einer der Dichtkanten eine weitere
Dichtkante konzentrisch anzuordnen. Dabei ist diese
bevorzugt nach den Merkmalen der Erfindung ausgestaltet,
kann aber auch eine davon abweichende Form
aufweisen.
Bevorzugte Ausführungsbeispiele der Erfindung sind
in der Zeichnung schematisch dargestellt. Es zeigt
Fig. 1 einen Halbschnitt durch eine in einen Anschlußkörper
eingesetzte Schwenkverschraubung,
Fig. 2 eine Einzelheit X hinsichtlich der Dichtkantenanlage
im Bereich zwischen Kragen der Hohlschraube
und Gehäuse,
Fig. 2a eine Fig. 2 entsprechende Darstellung mit
zusätzlich eingesetztem Dichtring,
Fig. 3 eine Einzelheit Y bezüglich der Anordnung des
Dichtringes zwischen Gehäuse und Anschlußkörper,
Fig. 3a eine Fig. 3 entsprechende Darstellung mit
zusätzlicher Doppeldichtung,
Fig. 4 den Dichtring im Halbschnitt,
Fig. 5 eine Einzelheit Z1 gemäß Fig. 4 bezüglich der
gehäuseseitigen Dichtkantenausbildung und
Fig. 6 eine Einzelheit Z2 gemäß Fig. 4 bezüglich der
anschlußkörperseitigen Dichtkantenausbildung.
In Fig. 1 ist die Schwenkverschraubung 1 im eingeschraubten
Zustand bezüglich eines Anschlußkörpers 2
dargestellt. Die Schwenkverschraubung 1 besteht im
wesentlichen aus dem Gehäuse 3, das mit einem Anschlußstutzen
4 versehen ist. Der Anschlußstutzen 4
verläuft rechtwinklig zur Achse X-X der Hohlschraube
7, die das Gehäuse 3 durchdringt. Das Gehäuse 3 ist auf
seiner Außenseite im Querschnitt als Vierkant ausgebildet.
Der Anschlußstutzen 4 ist mit einem Gewinde versehen,
an das eine Rohrleitung anschließbar ist. Der
Anschlußstutzen 4 besitzt eine Bohrung 5, die in einen
Ringkanal 26, der von der Bohrung 6 des Gehäuses 3
und einer Eindrehung in der Hohlschraube 7 gebildet
wird, mündet. Die Hohlschraube 7 weist des weiteren
drei umfangsverteilte Bohrungen 27 auf, welche in eine
zentrale Bohrung 28 münden und den Ringkanal 26 mit
dieser verbinden. Über diese zentrale Bohrung 28 ist
eine Druckmittelverbindung mit dem Anschlußkörper 2
bzw. dessen Anschlußbohrung 12 hergestellt. Die Hohlschraube
7 besitzt einen Kragen 8, der an eine Stirnfläche
13 des Gehäuses 3 in dichte Anlage bringbar ist.
Die Hohlschraube 7 besitzt ein Einschraubende 10,
das aus dem Gehäuse 3 herausragt und mit einem Gewinde
11 in die Gewindebohrung 12 des Anschlußkörpers
2 einschraubbar ist. Zwischen dem Gehäuse 3 bzw.
dessen Stirnfläche 14 und der Anlagefläche 24 des Anschlußkörpers
2 ist ein Dichtring 18 eingesetzt. Dieser
ist anhand der nachfolgenden Figuren beschrieben. Das
Anpressen des Dichtringes 18 an die entsprechenden
Anlageflächen erfolgt durch mehr oder weniger starkes
Festziehen der Hohlschraube 7 und damit Eindringen in
die Gewindebohrung 12 des Anschlußkörpers 2. Hierzu
ist der Kragen 8 mit Schlüsselflächen 9 versehen.
Schwenkverschraubungen dienen dazu, rechtwinklige
Verbindungen zwischen einer Leitung und einem Anschlußelement
zu erzielen. Ist die Verbindung dicht angezogen,
kann keine Winkelverstellung mehr erfolgen.
Eine Verdrehung des Gehäuses 3 dem Anschlußkörper
2 gegenüber kann also dann nicht mehr erfolgen.
Für eine solche Schwenkverschraubung ist die Erzielung
der nötigen Dichtwirkung von besonderer Bedeutung.
Aus diesem Grunde liegt der Kragen 8 mit einer
Dichtkante 15 dicht an der kragenseitigen Stirnfläche 13
des Gehäuses 3 an, wie noch im Zusammenhang mit den
Fig. 2 und 2a beschrieben wird. Die spezielle Ausbildung
des Dichtringes 18 und die Anlage an der anschlußkörperseitigen
Stirnfläche 14 des Gehäuses 3 und der Anlagefläche
24 des Anschlußkörpers 2 ist anhand der Fig. 3
bis 6 näher erläutert.
Wie aus Fig. 2, 2a ersichtlich, ist die der kragenseitigen
Stirnfläche 13 des Gehäuses 3 zugewandte Fläche
38 des Kragens 8 der Hohlschraube 7 mit einer Dichtkante
15 versehen. Die Dichtkante 15 entsteht im
Schnittpunkt zweier Ringflächen 16, 17, die einander
entgegengerichtet geneigt sind. Die der Achse X-X
nächstliegende Ringfläche 16 ist mit einem spitzen Winkel
α₁ angeordnet, der vorzugsweise 8° beträgt. Es ist
der Winkel, den die Ringfläche 16 in Bezug auf eine
rechtwinklig zur Achse X-X verlaufende gedachte Ebene
E einnimmt. Die zweite Ringfläche 17 verläuft entgegengerichtet
geneigt zur Ebene E und zwar unter einem
Winkel β₁, der vorzugsweise 90° beträgt. Beim Anziehen
der Hohlschraube 7 schneidet die Dichtkante 15 in
die Oberfläche der Stirnfläche 13 ein. Der flache Anstieg
der ersten Ringfläche 16 sorgt dafür, daß der Einschneidevorgang
einerseits begrenzt, andererseits aber auch
eine ausreichende Dichtwirkung erzielt wird. Die steiler
verlaufende Ringfläche 17 sorgt dafür, daß das Gehäuse
3 im Verhältnis zur Hohlschraube 7 ausgerichtet gehalten
wird und sich nicht unter dem Druck radial bewegen
kann. Das Einschneiden wird auch durch den Rücksprung
38 des Kragens der Hohlschraube 7 begrenzt,
indem dieser an der Stirnfläche 13 des Gehäuses 3 zur
Anlage kommt. Ferner ist die Hohlschraube 7 mit einer
Ringnut 29 versehen, welche eine Seitenfläche besitzt,
die durch die Ringfläche 16 gebildet wird. In dieser ist,
wie aus Fig. 2a ersichtlich, eine elastische Dichtung 30,
die aus einem Elastomer besteht, einsetzbar. Hierdurch
kann für den Fall, daß die Dichtwirkung der Dichtkante
15 noch erhöht werden soll, ein zusätzlicher Abschluß
erreicht werden. Der Durchmesser der ringförmigen
Dichtkante 15 ist mit D₁ bezeichnet.
Aus den Zeichnungsfiguren 3 und 3a ist die Anordnung
des Dichtringes 18 in bezug auf Gehäuse 3 und
Anschlußkörper 2 und aus den weiteren Fig. 4 bis 6 die
Gestaltung des Dichtringes 18 selbst ersichtlich. Es wird
zunächst auf die Fig. 4 bis 6 hinsichtlich der Ausbildung
des Dichtringes 18 Bezug genommen. Der Dichtring 18
ist an seinen beiden Stirnflächen mit jeweils einer Dichtkante
21 bzw. 25 versehen. Die Dichtkante 21 ist der
Stirnfläche 14 des Gehäuses 3 und die Dichtkante 25 der
anschlußkörperseitigen Anlagefläche 24 zugeordnet.
Aus Fig. 5 ist eine Einzelheit in bezug auf die Dichtkante
21 erkennbar. Sie wird ebenfalls im Schnittpunkt einer
ersten Ringfläche 19 und einer zweiten Ringfläche 20
gebildet. Die erste Ringfläche 19, die der Achse X-X
näher liegt als die zweite Ringfläche 20, verläuft mit
einem Winkel α₂ von 8° zu einer Ebene E, die senkrecht
zur Achse X-X ausgerichtet ist. Die zweite Ringfläche
20 verläuft entgegengerichtet geneigt zur ersten Ringfläche
19 unter einem Winkel β₂ von bevorzugt 50° zu
der Ebene E. Die als Ringkante ausgebildete Dichtkante
21 besitzt einen Durchmesser D₂. Die anschlußkörperseitige
Dichtkante 25 ist in bezug auf ihre Einzelheiten
aus Fig. 6 erkennbar. Sie ist ebenfalls aus einer ersten
Ringfläche 22 und einer zweiten Ringfläche 23 gebildet.
Die erste Ringfläche 22 verläuft unter einem Winkel α₃
von 8° zu einer gedachten Ebene E, die rechtwinklig zur
Achse X-X angeordnet ist, während die zweite Ringfläche
23 zu der gleichen Ebene E unter einem entgegengerichteten
Winkel β₃ von 50° hierzu angeordnet ist.
Die Dichtkante 25 ist auf dem Durchmesser D₃ angeordnet.
Die beiden Dichtkanten 21 und 25 des Dichtringes
18 besitzen vorzugsweise gleich große Durchmesser D₂
und D₃. Vorzugsweise ist auch die Dichtkante 15 des
Kragens 8 mit einem gleich großen Durchmesser D₁
versehen, wie die beiden anderen Dichtkanten 21 und 25
des Dichtringes 18. Der Dichtring 18 ist vorzugsweise
oberflächengehärtet. Ferner ist ebenfalls aus den Fig. 3
und 3a ersichtlich, daß der Dichtring 18 mit einem radial
nach innen gerichteten Vorsprung 31 versehen ist. Dieser
dient zur radialen Verstärkung des Dichtringes 18,
um ein radiales Ausweichen zu verhindern. Vor allen
Dingen jedoch bewirkt die Anordnung der zweiten
Ringfläche 20, 23 mit einem größeren Winkel, d. h. mit
einem steileren Anstieg, daß ein genügend großer radialer
Verformungswiderstand für den Dichtring 18 unter
der Wirkung des Innendruckes aufgebaut wird. Für den
Fall, daß die Dichtwirkung noch weiter erhöht werden
soll, kann eine Doppeldichtung 32 vorgesehen sein, die
elastisch ausgebildet ist. Diese weist zwei Dichtungsabschnitte
33 und 34 auf, welche untereinander durch einen
Steg 35 verbunden sind. Die beiden Dichtungsabschnitte
33 und 34 sind auf dem Ringvorsprung 31 angeordnet,
dessen axiale Dicke d1 geringer ist als die Dicke
d2 des Ringes 18 gemessen über die Dichtkanten 21 und
25. Die beiden Dichtungsabschnitte 33 und 34 stützen
sich zum einen an den axialen Begrenzungsflächen des
Ringvorsprunges 31 und zum andern an der Stirnfläche
14 bzw. der Anlagefläche 24 ab. Aufgrund der Verbindung
der beiden Dichtabschnitte 33 und 34 durch den
Verbindungssteg 35 wird erreicht, daß die Dichtung 32
verliersicher dem Dichtring 18 zugeordnet werden
kann.
Der Dichtring 18 ist mit seiner Außenfläche 37 zwi
schen Vorsprüngen 36 des Gehäuses 3 aufgenommen.
Diese Vorsprünge 36 entstehen durch die spezielle Ge
staltung des Gehäuses 3 im Querschnitt durch Eindre
hen der Stirnfläche 14 mit einem Durchmesser, der klei
ner ist als die Diagonale des Querschnittes des Vierkant
gehäuses 3. Diese werden zur Halterung der Dichtung
18 genutzt. Falls erforderlich können diese auch noch
radial nach innen verformt werden, um so zu gewährlei
sten, daß der Dichtring 18 ausgerichtet dem Gehäuse 3
gegenüber gehalten wird und es vermieden wird, daß
ein ungleiches Einschneiden beim Anziehen der Hohl
schraube 7 eintritt.
Darüber hinaus ist der Dichtring 18 in seinen dem
Gehäuse 3 zugewandten und zwischen den Vorsprün
gen 36 aufgenommenen Durchmesserbereich radial
nach außen mit einem Durchmesservorsprung vergrö
ßert, um die radiale Steifigkeit zu erhöhen. Ferner sind
zur Begrenzung des Einschneidens ebenfalls Rück
sprungflächen vorgesehen, die ggfs. an den gegenüber
liegenden Anlageflächen zur Anlage kommen können.
Bezugszeichenliste
1 Schwenkverschraubung
2 Anschlußkörper
3 Gehäuse
4 Anschlußstutzen
5 Bohrung im Anschlußstutzen
6 Gehäusebohrung
7 Hohlschraube
8 Kragen
9 Schlüsselfläche
10 Einschraubende
11 Gewinde
12 Gewindebohrung im Anschlußkörper
13 kragenseitige Stirnfläche des Gehäuses
14 anschlußkörperseitige Stirnfläche des Gehäuses
15 Dichtkante des Kragens
16 erste Ringfläche der Dichtkante des Kragens
17 zweite Ringfläche der Dichtkante des Kragens
18 Dichtring
19 erste gehäuseseitige Ringfläche des Dichtringes
20 zweite gehäuseseitige Ringfläche des Dichtringes
21 gehäuseseitige Dichtkante des Dichtringes
22 erste anschlußkörperseitige Ringfläche des Dichtrin ges
23 zweite anschlußkörperseitige Ringfläche des Dicht ringes
24 Anlagefläche des Anschlußkörpers
25 anschlußkörperseitige Dichtkante des Dichtringes
26 Ringkanal
27 Bohrung
28 zentrale Bohrung
29 Ringnut
30 elastische Dichtung
31 Ringvorsprung des Dichtringes
32 elastische Doppeldichtung
33, 34 Dichtabschnitte
35 Verbindungssteg
36 Vorsprung
37 Außenfläche des Dichtringes
38 Rücksprung des Kragens
39 Rücksprung des Dichtringes
2 Anschlußkörper
3 Gehäuse
4 Anschlußstutzen
5 Bohrung im Anschlußstutzen
6 Gehäusebohrung
7 Hohlschraube
8 Kragen
9 Schlüsselfläche
10 Einschraubende
11 Gewinde
12 Gewindebohrung im Anschlußkörper
13 kragenseitige Stirnfläche des Gehäuses
14 anschlußkörperseitige Stirnfläche des Gehäuses
15 Dichtkante des Kragens
16 erste Ringfläche der Dichtkante des Kragens
17 zweite Ringfläche der Dichtkante des Kragens
18 Dichtring
19 erste gehäuseseitige Ringfläche des Dichtringes
20 zweite gehäuseseitige Ringfläche des Dichtringes
21 gehäuseseitige Dichtkante des Dichtringes
22 erste anschlußkörperseitige Ringfläche des Dichtrin ges
23 zweite anschlußkörperseitige Ringfläche des Dicht ringes
24 Anlagefläche des Anschlußkörpers
25 anschlußkörperseitige Dichtkante des Dichtringes
26 Ringkanal
27 Bohrung
28 zentrale Bohrung
29 Ringnut
30 elastische Dichtung
31 Ringvorsprung des Dichtringes
32 elastische Doppeldichtung
33, 34 Dichtabschnitte
35 Verbindungssteg
36 Vorsprung
37 Außenfläche des Dichtringes
38 Rücksprung des Kragens
39 Rücksprung des Dichtringes
Claims (10)
1. Richtungseinstellbare Schwenkverschraubung mit einem Gehäuse mit An
schlußstutzen und einer rechtwinklig dazu das Gehäuse durchdringenden
Hohlschraube, die einen Kragen aufweist, der eine Stirnfläche des Ge
häuses zumindest teilweise überdeckt und an dieser über eine Dichtkante
dichtend in Anlage bringbar ist, wobei die Hohlschraube mit ihrem an
deren, aus dem Gehäuse herausgeführten Einschraubende in eine Gewinde
bohrung eines Anschlußkörpers einschraubbar und zwischen der dem Ein
schraubende zugewandten Stirnfläche des Gehäuses und einer Anlageflä
che des Anschlußkörpers ein metallischer Dichtring eingesetzt ist, der
auf seinen Stirnflächen mit Dichtkanten versehen ist, die durch zwei
zueinander geneigte Ringflächen auf den Stirnflächen gebildet sind,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Dichtkanten (15, 21, 25) von Kragen (8) und Dichtring (18)
jeweils durch zwei geneigte Ringflächen (16, 19, 22 und 17, 20, 23)
gebildet sind, wobei die erste, der Achse (x-x) der Verschraubung (1)
radial nächstliegende Ringfläche (16, 19, 22) mit einem spitzen Nei
gungswinkel (α1, 2, 3) eine rechtwinklig zur Achse (x-x) verlaufende,
gedachte Ebene (E) schneidend und die zweite Ringfläche (17, 20, 23)
entgegen der ersten mit einem Neigungswinkel (β1, 2, 3) die gedachte
Ebene (E) schneidend geneigt angeordnet ist, der größer ist als der
erste Neigungswinkel und wobei die Dichtkante (15) des Kragens (8)
einen ersten Neigungswinkel (α₁) von 4° bis 12° und einen zweiten
Neigungswinkel (β₁) von 70° bis 90° aufweist.
2. Schwenkverschraubung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die
ersten Ringflächen (19, 22) des Dichtringes (18) mit einem
Neigungswinkel (α1, 2, 3) von 8° angeordnet sind.
3. Schwenkverschraubung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die
Neigungswinkel (α1, 2, 3) der ersten Ringflächen (16, 19, 22) der
Dichtkanten (15, 21, 25) von Kragen (8) und Dichtring (18) gleich groß
sind.
4. Schwenkverschraubung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet, daß die Dichtkanten (21, 25) des Dichtringes
(18) gleiche Durchmesser (D₂, D₃) aufweisen.
5. Schwenkverschraubung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet, daß alle Dichtkanten (15, 21, 25) gleiche
Durchmesser (D₁, D₂, D₃) aufweisen.
6. Schwenkverschraubung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die
erste Ringfläche (16) des Kragens (8) eine Seitenfläche einer Ringnut
(29) zur Aufnahme einer elastischen Dichtung (30) darstellt.
7. Schwenkverschraubung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der
Dichtring (18) einen zentralen, radial nach innen gerichteten
Ringvorsprung (31) aufweist, dessen Dicke (D1) geringer ist als die
Dicke (d2) des Dichtringes (18), gemessen über die Dichtkanten (21, 25).
8. Schwenkverschraubung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß der
Ringvorsprung (31) zur Halterung und als Sitzfläche für einen
elastischen Doppeldichtring (32) mit zwei Dichtabschnitten (33, 34) zur
Abdichtung gegenüber der Stirnfläche (14) des Gehäuses (3) einerseits
und gegenüber der Anlagefläche (24) des Anschlußkörpers (2)
andererseits ausgebildet ist.
9. Schwenkverschraubung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das
Gehäuse (3) mit axial über die anschlußkörperseitige Stirnfläche (14)
vorstehenden umfangsverteilten Vorsprüngen (36), die den Dichtring (18)
halten, versehen ist.
10. Schwenkverschraubung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
zumindest einer der Dichtkanten (15, 21, 25) eine weitere Dichtkante
konzentrisch zugeordnet ist.
Priority Applications (7)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE3909424A DE3909424C2 (de) | 1989-03-22 | 1989-03-22 | Schwenkverschraubung |
| US07/490,145 US5052724A (en) | 1989-03-22 | 1990-03-07 | Threaded swivel connector |
| GB9005505A GB2229507B (en) | 1989-03-22 | 1990-03-12 | A threaded swivel connector |
| ES9000786A ES2022785A6 (es) | 1989-03-22 | 1990-03-16 | Union atornillada basculante para unir un alojamiento con un cuerpo de conexion. |
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