-
Die
Erfindung betrifft eine Kupplung gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs
1.
-
Sie
ist insbesondere auf die dichte Verbindung von Leitungselementen
für die
Bildung von Trinkwasserzuleitungs- oder Abwasserableitungsnetzen
anwendbar.
-
Es
sind Kupplungen zum dichten Verbinden eines ersten rohrförmigen Elements
mit einem glatten Ende mit einem zweiten rohrförmigen Element bekannt.
-
Solche
Kupplungen umfassen einen Grundkörper
mit einem Steckende zur Aufnahme des glatten Endes und einem Außenflansch.
Sie umfassen ferner eine Dichtung und einen Gegenflansch, der geeignet
ist, die Dichtung beim Anziehen von Bolzen, die den Flansch mit
dem Gegenflansch verbinden, zu komprimieren.
-
Die
Montage dieser Kupplungen geht folgendermaßen vor sich:
- – man
steckt den Gegenflansch und die Dichtung auf das glatte Ende des
Tors auf;
- – man
steckt das Steckende auf das glatte Ende auf;
- – man
nähert
den Gegenflansch und die Dichtung dem Steckende und bringt die Befestigungslöcher des
Flansches und des Gegenflansches in Flucht;
- – man
setzt in die Löcher
des Flansches und des Gegenflansches Bolzen ein;
- – man
presst den Gegenflansch an das Steckende an.
-
Die
Dichtung wird auf diese Weise axial und radial komprimiert und liegt
an der Außenfläche des glatten
Endes an.
-
Aufgrund
der zahlreichen Einzelteile, die zu manipulieren sind, ist die Montagezeit
dieser Kupplung groß.
Ferner ist die Ausfluchtung des Gegenflansches bezüglich des
Flansches auf der Baustelle schwierig auszuführen, und zwar insbesondere
in einem Graben, wenn das glatte Ende im trüben Wasser versenkt ist.
-
Wenn
man diese Kupplung auf das glatte Ende aufstecken möchte, während der
Gegenflansch bereits mit dem Flansch verbunden ist, d.h. sich im vormontierten
Zustand befindet, ist es erforderlich, zuvor die Bolzen anzuziehen,
um zu verhindern, dass der Gegenflansch längs der Bolzen auf das Steckende
zu frei gleitet. Das Anziehen der Bolzen komprimiert nun die Dichtung,
was dann das Einstecken des glatten Endes in das Steckende unter
Kraftaufwand erfordert. Die komprimierte Dichtung widersetzt sich dabei
der manuellen Einführung
des glatten Endes in das Steckende.
-
Ziel
der Erfindung ist es, eine Verbindungskupplung zu schaffen, die
leicht und schnell zu montieren ist und die die manuelle Einführung, d.h.
mit geringer Kraft des glatten Endes in das Steckende gestattet,
während
der Gegenflansch zuvor durch Bolzen mit dem Flansch des Grundkörpers verbunden
ist.
-
Zu
diesem Zweck ist Gegenstand der Erfindung eine Kupplung, die die
Merkmale des Anspruchs 1 aufweist.
-
Besondere
Ausführungsformen
der Erfindung sind in den Unteransprüchen beschrieben.
-
Gegenstand
der Erfindung ist ferner ein Verfahren zur Montage einer Kupplung,
wie sie oben definiert ist, das durch die Schritte des Anspruchs
19 gekennzeichnet ist.
-
Zum
besseren Verständnis
der Erfindung folgt eine lediglich als Beispiel dienende Beschreibung
unter Bezugnahme auf die beiliegende Zeichnung. In dieser zeigen:
-
1 einen
Winkelschnitt nach der Linie I-I von 2 im montierten
Zustand der Kupplung;
-
2 eine
Stirnansicht einer erfindungsgemäßen Verbindungskupplung
im vormontierten Zustand vor Montage des ersten und des zweiten
rohrförmigen
Elements;
-
3 und 4 Winkelschnitte
nach der Linie III-III von 2 in verschiedenen
Schritten der Montage der Kupplung;
-
5 eine
Darstellung wie 3 einer zweiten Ausführungsform
der erfindungsgemäßen Kupplung;
-
6 einen
Winkelschnitt nach der Linie VI-VI von 9 einer
dritten Ausführungsform
einer erfindungsgemäßen Kupplung;
-
7 eine
perspektivische Ansicht der Muffe der Kupplung von 6;
-
8 eine
perspektivische Ansicht eines Flansches der Kupplung von 6;
-
9 eine
axiale Ansicht des Flansches von 8;
-
10A und 10B Teilansichten
der Kupplung von 6 in einer anderen Konfiguration, wobei
diese Ansichten Schnitte nach den Linien XA-XA und XB-XB von 9 sind;
-
11 eine
perspektivische Ansicht einer Abwandlung der Muffe von 7 und
-
12 eine
Schnittansicht einer Abwandlung des Teils der Kupplung von 10B.
-
In
den 1 bis 4 ist eine erste Ausführungsform
einer erfindungsgemäßen Verbindungskupplung
dargestellt, die mit der allgemeinen Bezugszahl 2 bezeichnet
ist.
-
Wie
in 1 dargestellt, dient die Kupplung 2 zur
dichten Verbindung eines ersten Rohrs 4 beispielsweise
aus Gusseisen mit einem glatten Ende 6 mit einem zweiten
Rohr 8 beispielsweise aus Gusseisen mit einem Flansch 10.
-
Der
Flansch 10 besitzt Befestigungslöcher 11. Die Mittelpunkte
der Befestigungslöcher 11 liegen auf
einem Teilkreis C1. Die Durchmesser der Löcher 11 und des Teilkreises
C1 sind in Abhängigkeit
von dem Nenndruck des Rohrs 8 mit Flansch 10 werden.
-
Die
Kupplung 2 besitzt einen Grundkörper 12 und einen
Gegenflansch 14 beispielsweise aus Gusseisen sowie eine
Dichtung 16.
-
Der
Grundkörper 12 besteht
aus einer Muffe 18 in allgemeiner Form eines Hohlzylinders
mit der Achse X-X und aus einem Außenflansch 20, der
sich über
den ganzen Umfang der Muffe 18 erstreckt. Der Flansch 20 ist
mit der Muffe 18 einstückig
ausgebildet. Im Folgenden werden die Ausdrücke "radial", "axial" und "umlaufend" bezüglich dieser
Achse X-X verwendet.
-
Die
Muffe 18 besitzt ein erstes 22 und ein zweites 24 axiales
Ende. Das erste Ende 22, in den Figuren links, bildet ein
Steckende 26, das im montierten Zustand der Kupplung das
glatte Ende 6 umgibt. An dem Ende des Steckendes 26 ist
gemäß seiner
Dicke eine allgemein kegelstumpfförmige ringförmige Fläche 27 zur Auflage
der Dichtung 16 gebildet. Die Fläche 27 ist der Achse
X-X zugewandt. Das zweite Ende der Muffe 18 besitzt einen
einspringenden Rand 28, der sich radial nach innen erstreckt
und an dem koaxial zur Achse X-X eine flache Dichtung 30 aus
Elastomermaterial anliegt.
-
In
axialer Ansicht, wie in 2 dargestellt, hat der Flansch 20 eine
achteckige Außenform
mit abgerundeten Ecken. Er besitzt vier im Wesentlichen parallelepipedförmige Vertiefungen 32 für Schraubenköpfe 34,
die zur Verbindung des Flansches 20 und des Gegenflansches 14 bestimmt
sind. An der Stelle jeder der Vertiefungen 32 besitzt der
Flansch 20 ein erstes Befestigungsloch 36.
-
Er
besitzt ferner acht zweite Befestigungslanglöcher 38 für die Verbindung
mit dem Flansch 10 des zweiten Rohrs 8. Jedes
dieser acht Löcher 38 besitzt
einen Querschnitt von in radialer Richtung langgestreckter Form
mit einem kreisbogenförmigen Ende
(2). Das radial innere Ende jedes Lochs 38 hat
einen Krümmungsradius
r, der kleiner als der Krümmungsradius
R des radial äußeren Endes
ist. Die Mittelpunkte der Kreisbögen
der äußeren Teile liegen
auf einem Teilkreis C2, während
die Mittelpunkte der Kreisbögen
der inneren Teile auf dem Teilkreis C1 gelegen sind. Auf diese Weise
gestatten die Löcher 38 die
Verwendung von verschiedenen Größen von
Bolzen zur Verbindung des Flansches 20 mit zweiten Rohren 8,
die Flansche 10 von verschiedenen Typen aufweisen, wobei
die Größe und die
radiale Stellung der verwendeten Bolzen von dem Nenndruck des Rohrs 8 mit
Flansch 10 abhängig
sind. Wie in 1 dargestellt, ist der Flansch 20 der
Kupplung 2 an dem Flansch 10 des zweiten Rohrs 8 durch
gebräuchliche
Bolzen 40 mit sechseckigem Kopf befestigt.
-
Man
erhält
auf diese Weise einen Flansch 20, der mit Rohren 8 mit
Flansch 10 in einem weiten Bereich von Nenndrücken kompatibel
ist.
-
Der
Gegenflansch 14 besteht aus einem allgemein hohlkegelstumpfförmigen Spannring 42 mit vier äußeren radialen
Befestigungslappen 44, von denen einer in den Figuren sichtbar
ist. In jedem Lappen 44 ist parallel zur Achse X-X eine
Bohrung 46 für den
Durchgang einer Schraube vorgesehen.
-
Der
Spannring 42 besitzt eine eine Steuerfläche bildende kegelstumpfförmige Fläche 47.
Diese Fläche 47 verbreitert
sich auf das Steckende 26 zu.
-
Die
Dichtung 16 besteht aus einem Ring 48 aus elastischem
Werkstoff, beispielsweise aus Elastomer, mit zwei kegelstumpfförmigen Flächen 49, 50, deren
Form zu der der Flächen 47, 27 jeweils
komplementär
ist. In diesem Ring 48 sind an sich bekannte Metallelemente 51 zur
axialen Verriegelung eingegliedert.
-
Der
Gegenflansch 14 ist zu dem Steckende 26 koaxial
angeordnet und die Dichtung 16 ist zwischen dem Gegenflansch 14 und
dem Steckende 26 ebenfalls koaxial zu diesem angeordnet.
-
Der
Gegenflansch 14 ist bezüglich
des Grundkörpers 12 zwischen
einer Montagestellung, wie sie in 3 dargestellt
ist und einer Spannstellung, wie sie in 4 dargestellt
ist, beweglich.
-
In
seiner Montagestellung ist der Gegenflansch von dem Steckende 26 so
weit entfernt, dass die Dichtung 16 im entspannten Zustand
ist und dass diese ein manuelles Einstecken des glatten Endes 6 in
das Steckende 26 gestattet. Insbesondere ist der Innendurchmesser
der Dichtung 16 größer als
der Außendurchmesser
des glatten Endes 6. In seiner Spannstellung (4)
komprimiert der Gegenflansch 14 die Dichtung 16 axial
gegen das Steckende 26. In dieser Stellung komprimieren
die kegelstumpfförmigen Flächen 27, 47 die
Dichtung 16 radial nach innen an das glatte Ende 6 und
gewährleisten auf
diese Weise die Abdichtung durch Keilwirkung.
-
In
jedes der ersten Löcher 36 ist
eine Schraube 52 mit rechteckigem Kopf 34 eingesteckt, die
sich durch die Bohrungen 46 des Gegenflansches 14 erstreckt.
Wie in 2 dargestellt ist, ist der Kopf 34 jeder
Schraube 52 durch Zusammenwirken durch Ergänzung von
Formen mit den Wänden
einer der Vertiefungen 32 bezüglich Drehung blockiert. Eine Hutmutter 54 ist
auf jede Schraube 52 aufgeschraubt. Ferner ist eine Scheibe 56 zwischen
jede Hutmutter 54 und den entsprechenden Lappen 44 des
Gegenflansches 14 eingesetzt.
-
Zwischen
den Flansch 20 und den Gegenflansch 14 ist ein
verformbares Zwischenstück 58 eingesetzt.
Im vorliegenden Fall besteht das verformbare Zwischenstück 58 aus
vier Buchsen 60 aus elastischem Werkstoff, wie Ethylen – Propylen – Dien – Monomer
(EPDM), die jeweils eine Schraube 52 auf den zwischen dem
Lappen 44 und dem Flansch 20 gelegenen Abschnitt
umgeben.
-
Im
entspannten Zustand haben die Buchsen 60 die Form eines
Hohlzylinders und haben eine axiale Länge 1, die dem Abstand zwischen
dem Flansch 20 und den Lappen 44 des Gegenflansches
entspricht, wenn dieser in seiner Montagestellung ist, in der die
Dichtung 16 sich in einem entspannten Zustand befindet.
Die Länge
1 der Buchsen 60 ist ferner so gewählt, dass ihre Verformung,
die sie erfahren, wenn der Gegenflansch 14 in seiner Spannstellung ist,
im Wesentlichen elastisch ist.
-
Auf
diese Weise bilden die Buchsen 60 Schubmittel, die den
Gegenflansch 14 auf seine Montagestellung zu beaufschlagen,
wenn dieser sich in seiner Spannstellung befindet. Die elastischen Buchsen 60 können unter
der Spannkraft der Schrauben 42 axial elastisch komprimiert
werden.
-
Der
abgewinkelte Rand 28 des zweiten Endes 24 des
Grundkörpers
besitzt eine Stirnfläche 62, die
sich senkrecht zur Achse X-X erstreckt. Der Dichtring 30 ist
an diese Fläche 62 koaxial
zur Achse X-X angelegt. Er wird in dieser Stellung durch Verbinder 64,
die von dem Flansch 20 getragen werden und in den 2 bis 4 sichtbar
sind, im nicht montierten Zustand der Kupplung autonom zurückgehalten. Zu
diesem Zweck besitzt der Ring 30 zwei diametral einander
entgegengesetzte Öffnungen 66,
die auf seinem radial äußeren Teil
vorgesehen sind. Eine Lasche 68 jedes Verbinders aus Kunststoff,
beispielsweise aus Polyethylen (PE), erstreckt sich durch jede Öffnung 66 und
ist durch eine Scheibe 69 aus Kunststoff an dem Flansch
befestigt. Jede Scheibe 69 ist in einer in dem Flansch 20 vorgesehenen
Aussparung 70 festgeklebt.
-
Der
Zusammenbau der Kupplung 2 im Werk geht folgendermaßen vor
sich.
-
Die
Schrauben 52 werden in die ersten Löcher 36 des Flansches 20 eingesteckt.
Dann werden die elastischen Buchsen 60 auf die Schrauben 52 aufgesteckt.
Dann wird die Dichtung 16 auf das Steckende 26 aufgesteckt
und der Gegenflansch 14 sowie die Scheiben 56 werden
auf der dem Steckende zugewandten Seite des Flansches auf die Schrauben 52 aufgesteckt.
-
Schließlich werden
die Hutmuttern 54 auf die Enden der Schrauben 52 so
aufgeschraubt, dass die elastischen Buchsen 60 leicht eingespannt
werden, ohne dass die Dichtung 16 komprimiert wird.
-
Der
Dichtring 30 wird an die Stirnfläche 62 des abgewinkelten
Rands 28 angelegt und die Scheiben 69 werden an
den entsprechenden Aussparungen 70 des Flansches angeklebt.
-
Die
Montage der erfindungsgemäßen Kupplung
geht nun folgendermaßen
vor sich:
Zunächst
wird die im Werk zuvor zusammengebaute Kupplung 2 bezüglich des
glatten Endes 6 koaxial ausgerichtet, wobei der Gegenflansch 14 diesem
zugewandt ist. Dann werden der Gegenflansch 14, die Dichtung 16 und
das Steckende 26 gleichzeitig auf das glatte Ende 6 aufgesteckt.
Bei dieser Einsteckung wird der Gegenflansch 14 durch die
elastischen Buchsen 60 axial in einem Abstand von der Dichtung 16 gehalten.
Infolgedessen bleibt die Dichtung 16, wie in 3 gezeigt
ist, im entspannten Zustand, indem sie eine manuelle Einführung des
glatten Endes 6 unter geringem Kraftaufwand in das Steckende 26 gestattet.
Wenn die Kupplung 2 sich axial in ihrer gewünschten
Stellung auf dem glatten Ende 6 befindet, werden die Hutmuttern 54 angezogen. Der
Gegenflansch 14 bewegt sich nun axial auf den Flansch 20 zu,
indem er die verformbaren Buchsen 60 elastisch komprimiert
und indem er die Dichtung 16 axial an dem Steckende 26 komprimiert,
wie dies in 4 dargestellt ist. Die Dichtung 16 verformt
sich nun radial, bis sie mit der Außenfläche des glatten Endes 6 in
dichten Kontakt kommt.
-
Da
die Buchsen 60 aus elastischem Werkstoff bestehen und eine
geschlossene Rotationsfläche
aufweisen, gewährleisten
sie außerdem
eine korrosionsfeste Abdichtung des Schafts jeder der Schrauben 52 gegenüber der
umgebenden Feuchtigkeit.
-
Dann
legt man den Flansch 10 des zweiten Rohrs an die Dichtung 30 an,
wie in 1 dargestellt ist. Die beiden Flansche 10, 20 werden
durch die Bolzen aneinander gepresst, die auf diese Weise die Komprimierung
des Rings 30 und damit die Abdichtung der Verbindung zwischen
dem Körper 12 und dem
Rohr 8 bewirken. Bei der Manipulierung der Kupplung 2 wird
der Dichtring 30 in seiner Montagestellung durch die Scheiben 69 und
die Laschen 68 gehalten, die auf diese Weise den Anschluss
an das Rohr 8 erleichtern.
-
Die
erfindungsgemäße Verbindungskupplung
ist dank der Tatsache leicht zu montieren, dass der Gegenflansch 14,
die Dichtung 16 und das Stekkende 26, die anfangs
im Werk vorzusammengesetzt wurden, gleichzeitig unter geringerem
Kraftaufwand manipuliert und auf das glatte Ende 6 aufgesteckt werden
können,
wobei das Aufstecken an der Baustelle manuell vor sich geht.
-
Wenn
die Schrauben 52/Muttern 54 gelöst sind,
wird der Gegenflansch 14 in seine Montagestellung gebracht
und wird in dieser unter dem von den Buchsen 60 ausgeübten axialen
Federkraft gehalten.
-
Auf
diese Weise kann die Kupplung leicht an einem glatten Ende wieder
montiert werden, ohne dass der Gegenflansch 14 die Dichtung 16 komprimiert.
-
Gemäß einer
Abwandlung kann die Dichtung 16 durch eine Dichtung ersetzt
werden, die keine Verriegelungselement 51 aufweist, wenn
nur die Dichtungsfunktion verlang wird.
-
In 5 ist
eine zweite Ausführungsform
einer erfindungsgemäßen Kupplung
dargestellt.
-
Im
Folgenden werden nur die Unterschiede zu der ersten Ausführungsform
beschrieben. Einander entsprechende Elemente sind mit denselben
Bezugszahlen versehen.
-
Diese
Verbindungskupplung verbindet ein erstes Rohr 4 aus Kunststoff
mit glattem Ende 6 mit einem zweiten Rohr, das mit dem
Rohr 8 der ersten Ausführungsform
identisch ist.
-
Die
Kupplung 2 besitzt einen gespaltenen Verriegelungsring 60,
eine nicht gespaltene Scheibe 82 aus Metall oder aus Kunststoff,
wie z.B. aus "NYLON", und eine Dichtung 84 aus
einem Kunststoff, beispielsweise aus Ethylen – Propylen – Dien – Monomer (EPDM).
-
Die
Scheibe 82 ist zwischen die Dichtung 84 und den
Verriegelungsring 80 so eingesetzt, dass eine Druckverteilung
gewährleistet
wird und verhindert wird, dass die Dichtung 84 bei ihrer
Komprimierung durch den Spalt des Rings 80 fließt.
-
Der
Verriegelungsring 80 besteht beispielsweise aus Messing.
Er besitzt eine eine Steuerfläche bildende
konvexe Fläche 81,
die mit der Fläche 47 des
Spannrings 42 zusammenwirkt, sowie Einhakzähne 81a,
die mit dem Rohr 4 zusammenwirken. Der Dichtring 84,
der Verriegelungsring 80 und die Scheibe 82 bestehen
aus verschiedenen Teilen.
-
Der
Zusammenbau dieser Kupplung 2 findet analog zu dem der
ersten Ausführungsform
statt. Im Unterschied dazu werden die Scheibe 82 und der Verriegelungsring 80 vor
dem Aufstecken des Gegenflansches 14 auf die Schrauben 52 aneinander bzw.
an die Fläche 27 des
Steckendes 26 angelegt.
-
In
den 6 bis 9 ist eine dritte Ausführungsform
einer erfindungsgemäßen Kupplung
dargestellt.
-
Diese
Kupplung 2 ist dazu bestimmt, ein erstes Rohr 4 und
ein zweites Rohr 8 aus Metall, beispielsweise aus Gusseisen,
die jeweils ein glattes Ende 6A, 6B aufweisen,
zu verbinden.
-
Die
Kupplung besitzt eine Muffe 18 beispielsweise aus Gusseisen,
deren allgemeine Form hohlzylindrisch und im Wesentlichen symmetrisch
bezüglich
einer Mittelebene C ist, die sich senkrecht zur Achse X-X erstreckt.
Die beiden axialen Enden 22, 24 der Muffe 18 bilden
jeweils ein Steckende 26A, 26B. Jedes Steckende 26A, 26B besitzt
eine kegelstumpfförmige
Stirnfläche 27A, 27B zum
Anlegen der Dichtung 16A, 16B. Zwei Flansche 20A, 20B beispielsweise
aus Gusseisen sind axial zu beiden Seiten der Ebene C mit der Muffe 18 durch
freigebbare Verbindungsmittel 90A, 90B verbunden.
Diese Verbindungsmittel 90A, 90B bilden eine Bajonettverbindung
der Flansche 20A, 20B an der Muffe, wobei einer 20B der
Flansche axial in zwei verschiedenen Stellung blockiert werden kann,
wie im Nachstehenden beschrieben wird.
-
Die
den beiden Flanschen 20A, 20B zugeordnete Muffe 18 bildet
den Grundkörper
der Kupplung.
-
Die
Kupplung 2 besitzt außerdem
für jedes der
Steckenden 26A, 26B eine Dichtung 16A, 16B, einen
Gegenflansch 14A, 14B, vier Befestigungsschrauben 52A, 52B,
vier Scheiben 56A, 56B, vier elastische Buchsen 60A, 60B und
vier Muttern 54A, 54B. Diese Elemente sind mit
den Elementen der ersten Ausführungsform
der Kupplung identisch und werden nicht ausführlicher beschrieben.
-
Wie
in 6 dargestellt ist, umfassen die Verbindungsmittel 90A, 90B zwischen
der Muffe 18 und jedem der Flansche 20A, 20B eine
einen Anschlag bildende Ringleiste 92A, 92B, die
an der Außenfläche der
Muffe 18 in Nähe
der Mittelebene C vorsteht. Diese Verbindungsmittel 90A, 90B umfassen
ferner eine erste Gruppe von vier auf der Außenfläche der Muffe 18 radial
vorstehenden Nasen 94A, 94B, die die Befestigung
des Flansches 20A, 20B in einer ersten axialen
Stellung auf der Muffe gestatten (6). Diese
Nasen 94A, 94B sind in der axialen Richtung bezüglich der
Ringleiste 92A, 92B um eine Strecke d1 auf
das Ende 22 bzw. 24 der Muffe 18 zu versetzt.
Wie in 7 dargestellt ist, sind die vier Nasen 94A, 94B auf
dem Umfang der Muffe 18 in einer zur Achse X-X senkrechten
Ebene gleichmäßig verteilt.
-
Die
dem zweiten Rohr zugeordneten Mittel 90B zur Verbindung
des Flansches 20B umfassen ferner eine zweite Gruppe von
vier Nasen 96, die auf der Muffe 18 vorstehen
und die die Befestigung des Flansches 20B in einer zweiten
axialen Stellung gestatten. Sie sind mit den Nasen 94a, 94B identisch und
sind auf das dem zweiten Rohr zugeordnete Ende 24 der Muffe
zu bezüglich
der ersten Gruppe von Nasen 94B dieses Endes um eine Strecke
d2 versetzt. Die ersten Nasen 94B sind
axial auf die zweiten Nasen 96 zu durch Anschläge bildende
Erhebungen 98 verlängert.
Diese Erhebungen 98 erstrecken sich auf die zweiten Nasen 96 zu
bis zu einem Abstand d3 von diesen, wobei
dieser Abstand mit d1 identisch ist. Die
einen Anschlag bildenden Erhebungen 98 begrenzen Anschlagsflächen für den Flansch 20B,
wenn dieser an den zweiten Nasen 96 befestigt ist.
-
Der
abnehmbare Flansch 20A/20B ist in den 8 und 9 ausführlicher
dargestellt. 9 ist eine axiale Ansicht des
Flansches, von dem zugeordneten Ende der Muffe 18 aus auf
die Mittelebene C zu gesehen. Die Muffe ist in unterbrochenen Linien
dargestellt. Die anderen Bauelemente sind entfernt. Der Flansch 20A/20B ist
allgemein ringförmig
mit einer achteckigen Außenfläche. Der
Flansch 20A/20B besitzt zwei Stirnflächen 100, 102 sowie
eine zentrale Öffnung 104,
deren Durchmesser dem Außendurchmesser
der Muffe 18 entspricht. Die freigebbaren Verbindungsmittel 90A/90B umfassen
erste 106 und zweite 108 Aussparungen, die abwechselnd
auf dem Innenumfang des Flansches 20A/20B vorgesehen sind.
Diese Aussparungen 106, 108 haben einen den Querschnitt
der Nasen 94A, 94B und 96 ergänzenden
Querschnitt. Die ersten Aussparungen 106 durchqueren den
Flansch 20A/20B axial und dienen dazu, das Aufstekken
des Flansches auf die Muffe 18 zu gestatten, indem die
Nasen überschritten
werden. Die Aussparungen 108 sind axial geschlossen und bilden
Rückhalteflächen 110,
die im zusammengebauten Zustand der Kupplung an den Nasen 94A, 94B und 96 anliegen.
Die ersten 106 und die zweiten 108 Aussparungen
sind längs
des Umfangs durch vorstehende Teile 112 getrennt, die eine
axiale Dicke e besitzen, die kleiner oder gleich den Abständen d1 und d3 ist. Wenn
die Nasen 94A, 94B, 96 an den Rückhalteflächen 110 anliegen,
gewährleisten
sie den axialen Halt. Ferner ist der Flansch 20A, 20B auf der
Muffe 18 durch gegenseitige Ergänzung von Formen bezüglich Drehung
befestigt.
-
In
dem Flansch 20A, 20B sind eine erste, eine zweite
und eine dritte Gruppe von vier Löchern 114, 116, 118 vorgesehen.
Die Löcher
erstrecken sich parallel zur Achse X-X. Die vier Löcher 114, 116, 118 jeder
Gruppe sind auf dem Umfang gleichmäßig verteilt. Die Löcher 114 der
ersten Gruppe sind dafür ausgelegt,
die Schrauben 52A, 52B zur Befestigung des Gegenflansches
aufzunehmen. Rippen 120 zur Blockierung der Schraubenköpfe 34A, 34B bezüglich Drehung
stehen auf der Stirnseite 102 des Flansches 20A, 20B vor.
Im montierten Zustand des Flansches erstreckt sich diese Fläche 102 auf
der dem Gegenflansch 14A, 14B entgegengesetzten
Seite.
-
Die
Löcher 116, 118 der
zweiten und der dritten Gruppe sind dafür ausgelegt, Befestigungsbolzen 40 für eine Verbindung
mit einem mit einem Flansch 10 ausgerüsteten Rohr 8 aufzunehmen,
wie in den 10A und 10B dargestellt
ist (siehe unten). Die Durchmesser der Löcher 116 der zweiten
Gruppe sind kleiner als die der Löcher 118 der dritten
Gruppe, so dass sie diesen Löchern
gestatten, in Abhängigkeit
von dem Nenndruck des Rohrs 8 mit Flansch 10 Bolzen 40 von
verschiedenen Größen aufzunehmen. Wie
in 9 dargestellt ist, liegen die Mittelpunkte der
Löcher 116, 118 auf
Teilkreisen C1, C2, die zur Achse X-X konzentrisch sind.
-
Man
erhält
auf diese Weise einen Flansch 20A, 20B, der mit
Rohren 8 mit Flansch in einem weiten Bereich von Nenndrücken kompatibel
ist.
-
Der
Zusammenbau des Flansches 20A, 20B und der Muffe 18 von 6 geht
folgendermaßen
vor sich.
-
Der
Flansch 20A, 20B wird auf das entsprechende Ende
der Muffe 18 so aufgesteckt, dass die zweiten Aussparungen 108 auf
das entsprechende Ende der Muffe 18 zu offen sind. Dann
werden die ersten Aussparungen 110 mit den Rückhaltenasen 94A, 94B und 96 ausgerichtet
und der Flansch 20A, 20B wird in der auf die Mittelebene
C zu gerichteten Richtung auf die Muffe 18 aufgesteckt,
indem die Nasen überschritten
werden, und zwar bis die Stirnfläche 102 des
Flansches 20A, 20B an der Ringleiste 92A, 92B anstößt. Dann
wird der Flansch 20A, 20B um die Mittelachse X-X
gedreht, bis die zweiten Aussparungen 108 mit den Nasen 94A, 94B in
Flucht sind. Der Flansch 20A, 20B wird dann axial
in umgekehrter Richtung auf das entsprechende Ende 22, 24 der
Muffe zu bewegt, bis die Nasen 94A, 94B an den Rückhalteflächen 110 des
Flansches 20A, 20B anliegen.
-
Der
Zusammenbau des Rests der Bauteile geht auf ähnliche Weise wie bei der ersten
Ausführungsform
vor sich. Die Schrauben 52A, 52B werden so angezogen,
dass die Rückhalteflächen 110 sich an
die Nasen 94A, 94B anlegen und die Flächen 47, 49 gleichzeitig
in gegenseitigem Kontakt sind, ohne dass die Dichtung 16a, 16B komprimiert
wird. Infolgedessen wird der Flansch 20A, 20B daran
gehindert, sich wieder auf die Ringleiste 92A, 92B zu
zu bewegen, sich zu verdrehen und die Muffe 18 zu verlassen.
-
In
den 10A und 10B ist
die Kupplung gemäß der dritten
Ausführungsform
der Erfindung in einer geänderten
Konfiguration dargestellt.
-
10A entspricht einem Schnitt nach der Linie XA-XA
von 9, der mit dem in 6 dargestellten
Schnitt identisch ist. 10B entspricht
dem Schnitt nach der Linie XB-XB von 9.
-
Auf
der in 10A dargestellten Seite ist das
Ende 22 der Muffe 18 auf gleiche Weise wie in 6 mit
einem platten Ende 6 verbunden. Auf der anderen Seite ist
das Ende 24 der Muffe mit einem Rohr 8 mit Flansch 10 verbunden.
-
Zu
diesem Zweck sind der Gegenflansch 14B, die Dichtung 16B und
die ersten Schrauben 52B weggelassen. Dagegen besitzt die
Kupplung einen Dichtring 30, der zwischen den Flansch 10 des Rohrs 8 und
das Steckende 26B der Muffe eingesetzt ist. Der abnehmbare
Flansch 20B der Kupplung ist mit der Muffe 18 in
seiner zweiten axialen Stellung verbunden, die dem Ende 24 der
Muffe angenähert ist.
In dieser Stellung liegen die Rückhalteflächen 110 an
den zweiten Nasen 96 der Muffe an. Bolzen 40 erstrecken
sich durch die zweiten Löcher 116 und
pressen die Muffe 18 gegen den Flansch 10.
-
Gemäß einer
Abwandlung erstrecken sich die Bolzen in dem Fall, in dem die Kupplung
mit einem Rohr 8 mit einem Flansch 10 für einen
höheren Nenndruck
verbunden ist, durch die Löcher 118.
-
Die
an Verbindungen Flansch-Gegenflansch oder Flansch-Flansch anpassbare
Kupplung besitzt mehrere Vorteile:
- – ein einziger
Typ von Flansch 20A, 20B und von Muffe 18 werden
für die
beiden Verbindungstypen hergestellt, was die Herstellungskosten
verringert;
- – die
Gussformen der Muffe 18 und des Flansches 20A, 20B sind
einfach;
- – im
Fall einer Verbindung Flansch 20A, 20B-Flansch 10 ist
der Abstand zwischen den Flanschen und infolgedessen die Länge der
Bolzen 40 kurz. Dies führt
zu geringen Kosten der Bolzen und begünstigt die Starrheit der Verbindung
Flansch-Flansch.
-
Die
Montage der Kupplung auf der dem Rohr mit glattem Ende zugeordneten
Seite ist mit der oben bei der Kupplung von 6 beschriebenen
Montage identisch.
-
Um
von der Kupplung von 6 auf die von 10B überzugehen,
geht man auf die folgende Weise vor:
Anfangs ist die Kupplung
in ihrer Konfiguration, wie sie in 6 dargestellt
ist.
-
Die
Schrauben 52B werden gelöst und zusammen mit dem Gegenflansch 14b,
der Dichtung 16B und dem Rohr 8 mit glattem Ende 6B abgenommen.
Dann wird der abnehmbare Flansch 20B axial auf die Ringleiste 92B zu
geschoben und gedreht, bis die ersten Aussparungen 106 mit
den Nasen 94B in Flucht sind. Der Flansch 20B wird
nun axial bis zur Stelle der zweiten Nasen 96 bewegt. Dann
wird er gedreht, bis seine zweiten Aussparungen 108 mit den
zweiten Nasen 96 in Flucht sind, und dann axial bewegt,
bis die Rückhalteflächen 110 an
den zweiten Nasen 96 anliegen.
-
Der
Dichtring 30 wird nun an die freie Fläche 27B des Steckendes 26B angelegt.
Dank der Kegelstumpfform dieser Fläche 27B wird der Dichtring 30 beim
Festpressen des Flansches 10 an das Steckende 26B auf
der Achse X-X zentriert und wird daran gehindert, radial nach außen auszutreten.
-
Schließlich wird
die Kupplung an dem Flansch 10 des Rohrs durch Bolzen 40 mit
sechseckigem Kopf befestigt, wobei die Bolzen sich je nach dem Nenndruck
durch die Löcher 116 oder 118 erstrecken.
-
Die
Kupplung gemäß dieser
Ausführungsform
ist leicht an verriegelte oder nicht verriegelte Verbindungen für verschiedene
Typen von rohrförmigen
Elementen aus verschiedenen Werkstoffen (Metall, Kunststoff oder
andere) anpassbar.
-
Im
Fall einer dichten und nicht verriegelten Zusammenfügung von
rohrförmigen
Metallelementen 4, 8 werden die Dichtungen 16A, 16B durch ähnliche
Dichtungen ersetzt, die jedoch keine metallischen Verriegelungselemente
aufweisen.
-
Andererseits
werden die Dichtungen 16A, 16B im Fall eines dichten
und verriegelten Zusammenbaus von rohrförmigen Elementen 4, 8 aus Kunststoff
durch die Dichtung 84, die Scheibe 82 und den
Verriegelungsring 80 der zweiten Ausführungsform ersetzt.
-
In 11 ist
eine abgewandelte Ausführungsform
der Muffe 18 von 7 dargestellt.
-
Diese
Muffe 18 besitzt zwei Verbindungsenden 22, 24,
die mit den Enden der Muffe von 7 identisch
sind, wobei der einzige Unterschied darin besteht, dass diese Muffe
einen Mittelteil 130 in Form eines gekröpften Rohrs besitzt.
-
Der
Zusammenbau und die Montage einer diese Muffe umfassenden Kupplung
sind identisch mit denen der Kupplung gemäß der zweiten Ausführungsform.
-
Gemäß einer
Abwandlung wird das Rohr 8 durch ein anderes rohrförmiges Element,
beispielsweise ein Armaturenelement, ersetzt.
-
In 12 ist
eine abgewandelte Ausführungsform
des Teils der Kupplung von 10B dargestellt.
-
Im
Unterschied zu der Kupplung dieser Figur besitzt das Steckende 26B Mittel 64 zum
autonomen Halt des Dichtrings 30 bezüglich der freien Fläche 27B des
Steckendes 26B, wenn das Rohr 8 nicht mit dem
Flansch 20B verbunden ist.
-
Die
Mittel 64 zum autonomen Halt umfassen eine ringförmige Nut 122,
die in dem Steckende 26B vorgesehen ist.
-
Diese
Nut ist radial nach außen
offen und erstreckt sich über
den ganzen Umfang. Sie ist zwischen der freien Fläche 27B und
den zweiten Nasen 96 angeordnet. Die Mittel 94 zum
autonomen Halt 64 umfassen drei an dem Dichtring befestigte
Stifte 124, von denen einer in 12 sichtbar
ist. Diese Stifte 124 sind auf dem Umfang des Rings 30 gleichmäßig verteilt.
Die Stifte 124 erstrecken sich parallel zur Achse X-X auf
die Nut 122 zu. Die Stifte sind beispielsweise in die Dicke
des Dichtrings 30 durch Bohrungen 126 unter Einrastung
eingesteckt.
-
Jeder
Stift 124 besitzt einen verbreiterten Blockiersockel 128,
der in die Nut 122 insbesondere unter Einrastung eintritt.
Um zu verhindern, dass die Sockel 128 die Nut verlassen,
umfassen die Haltemittel 64 außerdem Sicherungsmittel in
Form eines Eisendrahts 132 oder eines Drahts aus Polyamid 6-6 ("Nylon"). Dieser Draht 132 umgibt
die drei verbreiterten Sockel 128 außen und presst sie radial nach
innen. Auf diese Weise halten die drei Stifte 124 den Dichtring 30 axial
an der freien Fläche 27B des
Steckendes 26 und zentrieren ihn bezüglich der Achse X-X.