DE3900530C2 - Verfahren zur Anzeige von Zeitimpulsjitter eines Eingangssignals - Google Patents
Verfahren zur Anzeige von Zeitimpulsjitter eines EingangssignalsInfo
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Description
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur
Messung und Anzeige des Jitters von wiederholt auftretenden
Zeitimpulsen, die ein vorbestimmtes nominales Zeitintervall in
einem aufgenommenen Eingangssignal darstellen, mit folgenden
Schritten:
- - das Eingangssignal wird zur Bildung eines Satzes von digitalisierten Datenwerten digitalisiert,
- - es wird ein zeitabhängiger Bezugspunkt festgelegt,
- - es wird die Schwankung des zeitlichen Abstandes eines Zeitimpulses des Eingangssignals von diesem Bezugspunkt erfaßt und angezeigt.
Kommerzielle VTRs spielen aufgezeichnete Bilddaten über Auf
zeichnungs/Abspielköpfe zur Anzeige auf einem Fernsehmonitor
ab. Am Ende eines jeden Bildfeldes wechselt der VTR die Köpfe,
wodurch eine große Menge Jitter des Horizontal-Synchroni
sierungsimpulses für nur ein paar Zeilen am Ende des Bild
feldes induziert wird. Andere Quellen von Jitter des Horizon
tal-Synchronisierungsimpulses in einen VTR liegen in der ver
änderlichen Bandspannung und in den mechanischen Kapstan-An
trieben. Gegenwärtig gibt es keine Instrumente zur Messung der
Menge des durch diesen Kopfwechsel induzierten Horizontal-
Synchronisierungsimpuls-Jitters. Es gibt zur Zeit zwei Ver
fahren zur Messung von VTR-Jitter. Das erste Verfahren, bei
spielsweise im Shibasoku 875 VTR-Jitter-Meßgerät, verwendet
eine Verzögerungsleitung, deren Verzögerung einer horizontalen
Bildzeile entspricht, um einen Änderungswert zwischen den
Zeilen zu erhalten, der auf einem Oszilloskop angezeigt werden
kann. Die Anzeige wird während des Vertikalintervalls abge
schaltet, da das Verfahren die Vertikalimpulse oder die durch
den Kopfwechsel am Ende eines jeden Bildfeldes verursachten
starken Veränderungen nicht bewältigen kann. Das andere Ver
fahren, wie es in den Meguro MK-611A und MK-612A Jitter-Meß
vorrichtungen verwendet wurde, basiert auf einem analogen Gen
lock-System, das ebenfalls schnelle oder starke Veränderungen
nicht bewältigt.
Aus der US-Patentschrift 4 074 358 ist ein Verfahren zur An
zeige von Zeitimpulsjitter eines Eingangssignals mit wieder
holt auftretenden Zeitimpulsen unter Verwendung von digitali
sierten Datenwerten bekannt. Bei diesem Verfahren wird das
Eingangssignal digitalisiert, ein Bezugspunkt festgelegt und
die Schwankung des zeitlichen Abstandes eines Zeitimpulses von
diesem Bezugspunkt erfaßt und angezeigt. Um diesen zeitlichen
Abstand zu erfassen, werden eine äußerst aufwendige Hardware
und Software eingesetzt. Insbesondere besteht die Hardware aus
einer Anzahl von Zählern, Oszillatoren, Latch-Registern,
Multiplexern und PLL-Regelschleifen sowie einer Vielzahl von
Gattern und Speichern, während die Software einen komplexen
mathematischen Algorithmus enthält. Demnach erfordert die
Durchführung dieses bekannten Verfahrens einen extremen Auf
wand. Das hierzu benötigte System aus Hard- und Software ist
äußerst kompliziert, was für die Zuverlässigkeit des Systems
problematisch ist und einen äußerst hohen Wartungsaufwand er
fordert. Aufgrund der komplexen Software ist nicht nur die
Störanfälligkeit recht hoch, sondern auch die Verarbeitungs
geschwindigkeit vergleichsweise niedrig.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren
zur Messung und Anzeige von Zeitjitter zur Verfügung zu
stellen, das schnelle und starke Veränderungen des Zeitimpuls
jitters, wie beispielsweise die Veränderung in einem Hori
zontal-Synchronisierungsimpuls-Jitter aufgrund von Kopfwechsel
des VTR, genau anzeigt, ohne dabei einen hohen Aufwand von
Hard- und Software zu benötigen.
Diese Aufgabe wird bei einem Verfahren der eingangs genannten
Art erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß
- - die Digitalisierung des Eingangssignals unter Verwendung eines stabilen, jitterfreien Präzisionstaktgebers er folgt,
- - für jedes Zeitintervall zwischen aufeinanderfolgenden Zeitimpulsen des Eingangssignals aus dem Satz der digi talisierten Datenwerte eine Anzahl von Datenwerten aus gewählt wird, die um einen entsprechenden Zeitimpuls datenwert liegen, der einem bestimmten Punkt auf einem Zeitimpuls entspricht, welcher Zeitimpuls ein vorbe stimmtes nominales Zeitintervall in einem aufgenommenen Signal darstellt,
- - ein genauer Zeitpunkt entsprechend dem bestimmten Punkt auf dem Zeitimpuls aus den ausgewählten Datenwerten für jedes Zeitintervall in Bezug auf den Bezugspunkt bestimmt wird, der einen stabilen Bezugspunkt bildet und vom Präzisionstaktgeber erzeugt wird, und
- - der Zeitpunkt für jedes Zeitintervall als Funktion einer Differenz zwischen dem Zeitpunkt und dem stabilen Bezugs punkt angezeigt wird.
Demgemäß stellt die vorliegende Erfindung ein Verfahren zur
Messung und Anzeige des Jitters von wiederholt auftretenden
Zeitimpulsen, die ein vorbestimmtes nominales Zeitintervall in
einem aufgenommenen Signal darstellen, zur Verfügung, welches
gegenüber starken oder schnellen Veränderungen unempfindlich
ist. Ein aufgenommener digitalisierter Datensatz wird in einem
Aufnahmespeicher gespeichert. Die Daten werden unter Verwen
dung eines stabilen, jitterfreien, freilaufenden Taktgebers
digitalisiert. Die Datenabtastwerte um jeden Zeitimpulsabtast
wert werden zur Verarbeitung ausgewählt und in einem Arbeits
speicher gespeichert. Der exakte Zeitpunkt wird durch Inter
polation zwischen aufgenommenen Datenwerten bestimmt. Für
jeden Zeitpunkt wird eine absolute Position bezüglich eines
Bezugspunktes zur Bildung eines Anzeigefeldes festgelegt. Die
Bezugspunkte bilden eine Grundzeile, die die nominale Wieder
holungsfrequenz oder die Zeitintervalle für die Zeitpunkte
darstellt. Diese werden von dem stabilen Digitalisierungs-
Taktgeber abgeleitet. Die Daten von der Anzeigeanordnung
werden innerhalb eines Fensters auf einem Anzeigeschirm als
Differenz von der Grundzeile angezeigt, wobei jeder Zeitpunkt
auf einer aufeinanderfolgenden eigenen Anzeigenzeile er
scheint. Die maximale Jitter-Abweichung zwischen den Anzeige
zeilen innerhalb des Datensatzes läßt sich sowohl numerisch
als auch graphisch mittels Cursor feststellen. Eine Mittelwertbildung
der Anzeigedaten zwischen den konsekutiven
Aufnahmedatensätzen führt zu einer Verringerung von Rauschen
und zur Verdeutlichung von Phasenfehlern, die aufgrund einer
Anomalie in der Wiederholung auftreten können.
Die Ziele, Vorteile und andere neuartige Merkmale der vor
liegenden Erfindung gehen aus der nachfolgenden detaillierten
Beschreibung hervor, welche im Zusammenhang mit den Ansprüchen
und den Zeichnungen zu lesen ist.
Es zeigen
Fig. 1 ein Blockdiagramm eines Meßtestinstruments, welches
das Verfahren der vorliegenden Erfindung verwendet,
Fig. 2 ein Flußdiagramm eines Meßmoduls, welches das Meßverfahren
für Zeitjitter gemäß der vorliegenden Erfindung umfaßt,
Fig. 3 ein Flußdiagramm eines Aufnahmemoduls für das Meßverfahren
des Zeitjitters gemäß der vorliegenden Erfindung,
Fig. 4 ein Flußdiagramm eines Jitter-Zeitmoduls für das
Meßverfahren für Zeitjitter nach der vorliegenden Erfindung,
Fig. 5(a) und 5(b) Draufsichten von Anzeigen der Zeitimpuls-Jitter-Fehler,
welche gemäß der vorliegenden Erfindung ermittelt wurden.
In Fig. 1 wird ein Signal, beispielsweise ein zusammengesetztes
Bildsignal mit wiederholt auftretenden Horizontal-
Synchronisierungsimpulsen, in einen analogen Prozessor 12 eingegeben,
der wiederum Datensignale und entsprechende Taktsignale ausgibt. Die
Daten- und Taktsignale werden in eine Digitalisierungsvorrichtung
eingegeben, um digitalisierte Bilddaten zu erhalten, welche in einem
Aufnahmespeicher 16 gespeichert werden, welcher von entsprechenden
Taktsignalen gesteuert wird. Die Digitalisierung wird durch Verwendung
eines intern stabilen, jitterfreien Präzisionstaktgebers, beispielsweise
einem kristall-gesteuerten Oszillator oder ähnlichem, durchgeführt. Der
Aufnahmespeicher 16 ist mit einem Datenbus 18 verbunden, mit dem
gleichfalls eine Zentraleinheit (CPU) 20, beispielsweise ein
Mikroprozessor, verbunden ist, mit einem verbundenen Programmspeicher
22, zum Beispiel in Form eines Nur-Lese-Speichers (ROM). Daten von dem
Aufnahmespeicher 16 werden übertragen an einen Arbeitsspeicher 24,
beispielsweise eine Lese/Schreib-Speicher mit wahlfreiem Zugriff (RAM),
unter Steuerung der CPU 20. Der Datenausgang vom RAM 24 wird in einen
Anzeigeprozessor 26 eingegeben, der sich aus einem Anzeigespeicher 28 und
einer Schnittstellensteuereinheit 30 zusammensetzt. Die Ergebnisse der
Anzeigeverarbeitung werden auf einem Bildschirm 32 angezeigt, bei dem
eine Bedienungsperson die Verarbeitung über Tasten 34 und einem drehbaren
Knauf 36 auf einer Fronttafel 38, oder über programmierbare
Funktionsfelder auf dem Bildschirm selbst steuert.
Zur Messung der Parameter der Eingangssignale, ruft die CPU 20 ein
Hauptmeßprogramm aus dem ROM 22 auf (Fig. 2). In Abhängigkeit der von
der Bedienungsperson betätigten Taste 34 oder des von ihr gewählten
programmierbaren Funktionsfeldes auf dem Bildschirm 32 wird ein
bestimmtes Meßprogramm durchgeführt. Bei der Messung von Zeitjitter
besteht der erste Schritt in der Wahl von Daten aus dem Aufnahmespeicher
16 zur Übertragung in den RAM 24 unter Verwendung eines
Akquisitionsmoduls des Hauptmeßprogramms. Die Daten im Aufnahmespeicher
16 umfassen zusätzlich zu den Datenbits auch ein Taktbit, und dieses Bit
wird bei der Digitalisierung der Daten gesetzt, falls der Abtastwert von
dem analogen Prozessor zu einem Taktwert bestimmt wird, wie zum Beispiel
der erste Wert einer horizontalen Zeile von Bilddaten. Wie aus Fig. 3
hervorgeht, wird ein Jitterarray (Feld der Zeitabweichungen) erstellt,
der die Adressen für jeden Datenwert mit gesetztem Taktbit enthält. Die
Taktdatenwerte, bei denen die gesetzten Taktbits zusätzlich oder
abzüglich einer vorgegebenen Anzahl von Datenwerten, beispielsweise
zwanzig, um den Taktdatenwert liegen, wie vom Jitterarray angegeben,
werden von dem Aufnahmespeicher 16 zur Übertragung an den RAM 24
ausgewählt.
Ein Jitter-Zeitmeß-Modul in Fig. 4 wird aufgerufen und alle remanenten
Signale, wie zum Beispiel verbleibender Hilfsträger, falls die Daten ein
zusammengesetztes Farbbildsignal darstellen, welches beispielsweise
durch die aus dem Aufnahmespeicher ausgewählten und im RAM 22
gespeicherten Datenabtastwerte dargestellt sein kann, werden entfernt,
falls erforderlich. Wenn beispielsweise die Frequenz des
Digitalisierungstaktgebers viermal so hoch ist wie die
Chrominanzhilfsträgerfrequenz eines zusammengesetzten Bildsignales, kann
der verbleibende Hilfträger durch Addition wechselnder Datenwerte, z. B.
den Werten eins und drei, zwei und vier, fünf und sieben, sechs und
acht, etc. entfernt werden, da wechselnde Datenwerte an
entgegengesetzten Phasen des Hilfsträgers auftreten. Die Datenpunkte
lassen sich weiterhin auf eine geringere Anzahl von Datenwerten um den
Zeitdatenwert, beispielsweise +/-12, begrenzen. Um eine Impulsflanke als
Zeitpunkt zu ermitteln, werden der Durchschnitt der ersten paar Werte der
Datenabtastwertbereichs und die letzten paar Werte dieses Bereichs
errechnet, um die maximalen und minimalen Werte zu erhalten. Von den
maximalen und minimalen Werten wird der 50%-Punkt genau bestimmt, indem
eine lineare Interpolation als Impulsflanke oder Zeitpunkt eingesetzt
wird. Die Differenz zwischen dem eigentlichen Zeitpunkt und einem
Bezugspunkt wird in einem Ausgabe-Array (Ausgabedatenfeld) gespeichert.
Die Bezugspunkte bilden eine Grundlinie und treten an genau gesetzten
Intervallen auf, welche von dem Digitalisierungstaktgeber abgeleitet
wurden und dem nominalen Intervall für die Zeitimpulse entsprechen, so
daß jede Abweichung zwischen den eigentlichen Zeitpunkten und der
Grundlinie die Menge an Jitter des Zeitimpulses für das Eingangssignal
anzeigt. Der ursprüngliche Grundlinienpunkt wird beliebig gewählt, und
kann auch dem ersten Zeitpunkt oder Zeitdatenwert des
Aufnahmedatensatzes, oder einem mittleren Zeitpunkt oder Zeitdatenwert
des Aufnahmedatensatzes, mit oder ohne Offset, entsprechen.
Der Ausgabe-Array wird in einem Fenster 40 auf dem Bildschirm 32
dargestellt, wie aus den Fig. 5(a) und 5(b) ersichtlich ist, wobei der
Bildschirm 32 beispielsweise ein Teil des Fernsehbildes zwischen den
Zeilen 15 und 263 sein kann. Die Grundlinie wird durch einen als
senkrechte Punktlinie gezeichneten Cursor 42 dargestellt und die
Zeitpunktdaten werden vertikal um die Grundlinie angezeigt. Ein
horizontaler Cursor 44 kann zur Identifizierung einer bestimmten
Anzeigezeile verwendet werden, mittels derer wiederum der Grad der
Abweichung des Zeitimpulses von der Grundlinie zu diesem Zeitpunkt
festgestellt werden kann. Die vertikalen Cursoren 46 können verwendet
werden, um die maximale Veränderbarkeit auf beiden Seiten der Grundlinie
für einen gewählten Teil der angezeigten Zeitpunktdaten abzugrenzen, um
so den maximalen Jitter wie in Fig. 5(a) festzustellen. Aus Fig. 5(b)
geht hervor, daß der durch den Wechsel der VTR-Köpfe verursachte Jitter
bei den letzten paar Zeilen eines Bildfeldes auftritt und ziemlich stark
ist im Vergleich mit dem Jitter von Bildspitze zu Bildspitze während des
Hauptteils eines Videobildes. Auch eine Mittelwertbildung der
Anzeigezeitpunktdaten von einem Aufnahmedatensatz zum nächsten kann zur
Verringerung von Rauschens und zur Verdeutlichung von Phasenfehlern oder
von Jitter, die aufgrund einer Anomalie in der Wiederholung auftreten
können, vorgenommen werden.
Auf diese Weise stellt die vorliegende Erfindung ein Verfahren zur
Messung von Zeitimpulsjitter von Signalquellen, wie zum Beispiel VTRs,
durch Aufnahme von Abtastwerten eines Eingangssignales zur Verfügung, bei
dem ein stabiler, jitter-freier Präzisionstaktgeber zur Digitalisierung
des Signals verwendet wird, wobei dann eine Grundlinie erstellt wird,
welche ein genaues Intervall zwischen den Zeitimpulsen darstellt, das
einem nominalen Intervall zwischen den Zeitimpulsen entspricht, durch
Errechnung der Differenz zwischen jedem eigentlichen Zeitpunkt und der
Grundlinie und durch graphische Darstellung des Zeitimpulsjitters auf
einer einzigen Anzeige.
Claims (8)
1. Verfahren zur Messung und Anzeige des Jitters von wieder
holt auftretenden Zeitimpulsen, die ein vorbestimmtes
nominales Zeitintervall in einem aufgenommenen Eingangs
signal darstellen, mit folgenden Schritten:
- - das Eingangssignal wird zur Bildung eines Satzes von digitalisierten Datenwerten digitalisiert,
- - es wird ein zeitabhängiger Bezugspunkt festgelegt,
- - es wird die Schwankung des zeitlichen Abstandes eines Zeitimpulses des Eingangssignals von diesem Bezugspunkt erfaßt und angezeigt, dadurch gekennzeichnet, daß
- - die Digitalisierung des Eingangssignals unter Ver wendung eines stabilen, jitterfreien Präzisionstakt gebers erfolgt,
- - für jedes Zeitintervall zwischen aufeinanderfolgen den Zeitimpulsen des Eingangssignals aus dem Satz der digitalisierten Datenwerte eine Anzahl von Da tenwerten ausgewählt wird, die um einen entsprechen den Zeitimpulsdatenwert liegen, der einem bestimmten Punkt auf einem Zeitimpuls entspricht, welcher Zeit impuls ein vorbestimmtes nominales Zeitintervall in einem aufgenommenen Signal darstellt,
- - ein genauer Zeitpunkt entsprechend dem bestimmten Punkt auf dem Zeitimpuls aus den ausgewählten Daten werten für jedes Zeitintervall in Bezug auf den Be zugspunkt bestimmt wird, der einen stabilen Bezugs punkt bildet und vom Präzisionstaktgeber erzeugt wird, und
- - der Zeitpunkt für jedes Zeitintervall als Funktion einer Differenz zwischen dem Zeitpunkt und dem stabilen Bezugspunkt angezeigt wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Auswahlschritt sich wie folgt untergliedert:
- - Aufbau eines Jitter-Arrays mit je einer Adresse für jeden Datenwert des Satzes von digitalisierten Datenwerten, welcher den Anfang eines jeden Zeitintervalls darstellt, wobei der Datenwert der Zeitimpulsdatenwert ist; und
- - Erstellung eines Bereichs von Datenwerten um jeden Zeitimpulsdatenwert zur Verarbeitung.
3. Verfahren nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß es weiterhin den Schritt des Entfernens verbleibender Signale aus
den gewählten Datenwerten umfaßt.
4. Verfahren nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Schritt der Zeitpunktbestimmung wie folgt untergliedert ist:
- - Erstellung eines maximalen und minimalen Wertes aus den gewählten Datenwerten um jeden Zeitimpulsdatenwert;
- - Errechnung eines 50%-Wertes zwischen den minimalen und maximalen Werten; und
- - Interpolation zwischen den gewählten Datenwerten auf beiden Seiten des 50%-Wertes zur Bestimmung des Zeitpunktes einer Impulsflanke.
5. Verfahren nach Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Bestimmungsschritt weiterhin den Schritt des Erstellens einer
Grundlinie von den stabilen Bezugspunkten umfaßt, welche ein nominales
Zeitintervall zwischen den von dem Präzisionstaktgeber abgeleiteten
Zeitimpulsen darstellt.
6. Verfahren nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Anzeigeschritt folgende Unterschritte umfaßt:
- - Erstellung eines Anzeigefensters auf einem Anzeigeschirm, dessen Länge an Anzeigezeilen einer Anzahl von Zeitintervallen für den Datenwertsatz entspricht und dessen Breite in einem Zeitmaß skaliert ist; und
- - graphische Darstellung des Zeitpunktes für jedes Zeitintervall in Form einer Abweichung von einer Grundlinie, welche die stabilen Bezugspunkte für jedes Zeitintervall darstellt, wobei die stabilen Bezugspunkte zu genauen Zeitintervallen entsprechend einem nominalen Zeitintervall für die Zeitimpulse auftreten.
7. Verfahren nach Anspruch 6,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Anzeigeschritt weiterhin folgende Unterschritte aufweist:
- - Messung des Zeitimpulsjitters von Spitze zu Spitze mittels vertikalen Cursoren über jeden gewünschten Bereich von angezeigten Zeitintervallen; und
- - numerische Anzeige des gemessenen Zeitimpulsjitters von Spitze zu Spitze.
8. Verfahren nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß es weiterhin den Schritt der Mittelwertbildung der
angezeigten Differenzen über aufeinanderfolgende Sätze von
digitalisierten Datenwerten zur Verringerung von Rauschen und zur
Verdeutlichung von Phasenfehlern aufgrund einer sich wiederholenden
Anomalie umfaßt.
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