DE389859C - Stossfaenger fuer Geschuetzbremsen u. dgl. - Google Patents

Stossfaenger fuer Geschuetzbremsen u. dgl.

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DE389859C
DE389859C DEC30416D DEC0030416D DE389859C DE 389859 C DE389859 C DE 389859C DE C30416 D DEC30416 D DE C30416D DE C0030416 D DEC0030416 D DE C0030416D DE 389859 C DE389859 C DE 389859C
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Germany
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gun
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brakes
brake
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DEC30416D
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Compagnie des Forges et Acieries de la Marine et dHomecourt
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Compagnie des Forges et Acieries de la Marine et dHomecourt
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41AFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
    • F41A25/00Gun mountings permitting recoil or return to battery, e.g. gun cradles; Barrel buffers or brakes
    • F41A25/02Fluid-operated systems

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Braking Arrangements (AREA)
  • Supply Devices, Intensifiers, Converters, And Telemotors (AREA)

Description

  • Stoßfänger für Geschützbremsen u. dgl. Gegenstand der Erfindun- ist ein Stoßfänger für Artilleriebremsen u. dgl., der eine hydropneumatische Bremse darstellt. bei der auf der einen Seite einer Kolbeneinrichtum, (las'Druckg#ts, das den Rücklauf bewirkt; ein--' wirkt, während auf der anderen Seite eine Flüssigkeit sich befindet. Das Neue besteht in der eigenarti-en Abdichtung der beiden Seiten gegeneinander, die dadurch erzielt wird, daß in dem Zvlin(ler der Bremse zwei ineinander eingreifende und gegeneinander verschiebbare Teile vorgesehen sind. von denen der eine gegen den anderen durch eine Stopfbüchse so abgedichtet ist, daß ein ring' P-Lum z\\i,#t21ivii beiden Teilen Nurbleibt" in den die Dichtung eingelegt wird. Dieser ringförmige Rauin hat einen geringeien Ouerschnitt als der Gesanitquerschilitt der Trennungswand, so (laß der Druck, der auf die Dichtung wirkt, wesentlich hÖher ist als der auf die Flächen der Trennungswand lastende. Dieser hohe Druck be-#wirkt eine unbedingt sichere Abdichtung und x-erhindert in jedem Fall den Durchtritt N-011 11iissigkeit oder Gas von der einen Seite nach der anderen Seite. Von der Güte der Dichlung ist aber die Wirksamkeit der Bremse abhängig.
  • Auf der Zeichnung ist als Ausführungsbeispiel ein Längsschnitt durch eine derartige Hinrichtun- dargestellt. Die Trennungswand Z, el besteht aus einem 1-#oll)etiarti#"eil Teil i- der hinten mit einem Zylinderfortsatz 2 versehen ist, der in den Teil 3 des entsprechend ausgehöhlten zylinderfil)rinigen Eleinentes 4 eindrin-t. Jeder der Teile i. und 3 ist mit einer Ab(lichtun- aus zusammengedrückteni Gummi 5 tiud 0 versehen, (lie durch die Muttern 7 und 8 gehalten werden, auf die sieh die Z, lZinge 9 und io aufstützen. Die beiden Teile i und 4 sind in (lern Zylinder i i unter-'lebracht in Verbindung mit einer Zylinderbremse. Der krei,#riii',#f;')riiiige Zwischenraum zNvischen den Teilen 1 Und 3 ist mit einer plastischen Masse 12. z. B. 17ett, Gummi o. dgl., ausgefüllt, die durch den Teil i hindurch mittels einer ein Ventil 13 enthaltenden Vorrichtung eingefüllt wird. (-las Ventil 13 stützt sich mit (ler-Fe(1,2r 14 auf die Dichtung 15, und die Schraube i(-) schließt die Zuführungsöffnung ab. Dabei verhindert die Dichtung i,#, (laß die plastische -_NIasse durch las Ventil nach außen entweichen kann.
  • In dein Teil 3 ist die Dichtung 17 vorgeselten, (-lie durch die Schraube 18 zusammengedrückt wird, vor der der Ring ig liegt, der durch den Schraubenring.2o gehalten wird.
  • Der Ring ig besteht au-, zwei Teilen, und (la sein Durchmesser etwas ],]einer als der der Verlängerung 2 ist und er auf einem Ab- satz dieses Teiles 2 sitzt, so verhindert er eine zufällige Trennung der Teile 1, 3 und 4. Die Dichtung t- hat zum Zweck-, zu verhin-(lern, (laß die plastische Masse in den Hohlrau111 21 tritt, der dazu dient, eine Bewegung der Teile i und 4 gegeneinander zu eriniiglichen# dainit auch die plastische 'Masse als solche wirken kann. Praktisch ist in dem Zwischenraurn 21 nur ein Druck. der etwa dem atmosphärischen Druck beim Zusammenbau der Teile entspricht. Die (Ii( Teile i und 4 einander zu nähern, i:,t vorgesehen, um jeden Verlust an plastischer Masse ausgleichen zu können, der aus irgendeinem Grunde entstehen kann.
  • Auf der äußeren Fläche des Teiles 4 ist ein Fortsatz 22 vorgesehen, der als Bremse für die bewegliche Zwischenwand 12 dient. Dieser Fortsatz hat irgendwelchen Quersclinitt, zweckmäßig zylindrischen, und irgendwelche sonstige Gestalt. Am Ende des Vorliufes in die Feuerstellung dringt dieser F#ortsatz 2.2 mehr oder weniger in ein Loch 23 cilles Organs der Bremse ein und verschließt es.
  • Der Teil i erhält den Druck des Gases 24 111l(1 der Teil 4 den Druck der Flüssigkeit 2;. jedoch k-i*)iii)eii auch die beiden Teile i und 4 umgekehrt werden, ohne daß dadurch eine Änderung in der Wirkungsweise der Vorrichtung eintritt; in jedem Fall muß der Fortsatz 22 stets sich auf derjenigen Fläche befinden, wo die Flüssigkeit ist.
  • Während des Feuerns der Kanone findet die Wirkungsweise des Stoßfängers zunächst unter (]ein Stoß der Flüssigkeit statt, der während des ganzen Rücklaufes der Kanone wirkt. Die durch den Kolben der Bremse in den Zylinder des Stoßfängers zurfickfließende Flüssigkeit verschiebt diesen. und dieser drückt (las Gas zusammen. Während dieses Verdichtens des Gases übt dieses einen ständig anwachsenden Druck auf den Teil i aus, clent dann der Druck der Flüssigkeit auf den Teil 4 (las Gleichgewicht hält, derart, daß die plastische Masse 12, die zwischen den beiden Teilen sich befindet kräftig zusammengepreßt wird und daher zwischen den beiden Teilen abdichtet. Am Ende des Rückstoßes des Geschützes beginnt der Stoßfanger seine Rückwärtsbewegung in die Anfangsstellung unter der Wirkung der Ausdehnung des Gases, während die Flüssigkeit auf der gegenüberliegenden Seite den zu überwindenden Widerstand. darstellt.

Claims (1)

  1. PATEiNT-A.xLspRucH: Stoßfänger für Geschützbrernseti u. dgl., bestehend aus zwei in dein Zvlinder der Bremse sitzenden ineinander eingreifenden und gegeneinander verschiebbaren Z, Teilen (1, 3), deren einer Teil gegen den anderen durch eine Stopfbüchse derart abgedichtet ist, (laß der zwischen den beiden Teilen verbleibende. ringförinige Z, Raum, der dazu dient, eine Dichtung aufzunehmen, einen geringeren Querschnitt hat, als der Gesamtquerschnitt der Vorrichtung beträgt.
DEC30416D 1917-05-02 1921-03-31 Stossfaenger fuer Geschuetzbremsen u. dgl. Expired DE389859C (de)

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