DE859346C - Kolben fuer Gasverdichter - Google Patents

Kolben fuer Gasverdichter

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DE859346C
DE859346C DEK4830D DEK0004830D DE859346C DE 859346 C DE859346 C DE 859346C DE K4830 D DEK4830 D DE K4830D DE K0004830 D DEK0004830 D DE K0004830D DE 859346 C DE859346 C DE 859346C
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Peter Elz
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
    • F04BPOSITIVE-DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS
    • F04B39/00Component parts, details, or accessories, of pumps or pumping systems specially adapted for elastic fluids, not otherwise provided for in, or of interest apart from, groups F04B25/00 - F04B37/00
    • F04B39/04Measures to avoid lubricant contaminating the pumped fluid
    • F04B39/041Measures to avoid lubricant contaminating the pumped fluid sealing for a reciprocating rod
    • F04B39/042Measures to avoid lubricant contaminating the pumped fluid sealing for a reciprocating rod sealing being provided on the piston

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Description

  • Kolben für Gasverdichter Bei Verdichtern, die zur Vermeidung der Verunreinigung des Fördermittels durch Schmieröl, Fette od. dgl. ohne Schmierung der Zylinderfläche arbeiten müssen, werden in der Regel Kolbenringe aus Kohlegraphitmischungen verwendet, die einer Schmierung nicht bedürfen. Der Kolbenkörper solcher ohne Schmiermittel betriebener Verdichter muB zuverlässig daran gehindert werden, an der Zvlinderwand anzuliegen, da sonst infolge des Fehlens jeder Schmierung beim Gleiten von Gußeisen auf Gußeisen Anfressungen auf der Zylinderwand zu erwarten wären. Man ordnet daher bei der Benutzung von Kohlegraphitringen neben den federnd an die Zylinderwand angedrückten Dichtungsringen zum Umfang des Kolbenkörpers genau konzentrisch liegende Tragringe an, welche entweder in den Kolbenkörper eingegossen sind oder unverrückbar festgeklemmt werden. Allen diesen Ausführungen ist gemeinsam. daß neben der Anordnung der unvermeidlichen Dichtungsringe in der notwendigen Anzahl besondere Tragringe aus Kohlegraphitmischungen unumgänglich notwendig sind, die bei liegenden Zylindern den Kolbenkörper tragen, bei stehender Zylinderanordnung als Führungsringe dienen.
  • Erfindungsgemäß wird die Kolbenlänge bei solchen Verdichtern dadurch weitgehend verringert, daß sowohl zum Tragen: des Kolbens bzw. zu seiner zentrischen Führung als auch zum Abdichten ein und dieselbe Art von Ringen verwendet werden, d. h. also, daß die Dichtungsringe die Funktion der Tragringe mit übernehmen.
  • Man könnte auf den Gedanken kommen, die fest eingespannten Tragringe aus Kohlegraphit auch zum Abdichten. heranzuziehen. Dieser Weg ist deshalb nicht gangbar, weil der durch die unvermeidbare Abnutzung entstehende Ringspalt zwischen Tragring und Zylinderwand nicht ausgeglichen, also nicht abgedichtet werden kann.
  • Die Erfindung geht davon aus, daß es zur Erreichung einer zuverlässigen Abdichtung notwendig ist, die Dichtungsringe federnd an die Zylinderwand anzudrücken. Um mit diesen Dichtungsringen in ihrer Funktion als Tragringe auch eine zentrische Führung des Kolbens zur Zylinderwand sicherzustellen, ist eine federnde Andrückvorrichtung notwendig, welche den mehrteiligen Kohlegrap.hitring genau konzentrisch zum Kolbenkörperumfang der Abnutzung entsprechend ausweitet.
  • Die Erfindung macht sich zu diesem Zweck eine bekannte Anordnung zunutze, bei welcher zum federnden Andrücken nur der metallischen Dichtungsringe axial spreizbare Kegelringpaare vorgesehen sind. Diese bekannte, Anordnung erfüllt den angestrebten Zweck jedoch nur unvollkommen und ist für Kohlegraphitkolbenringe ungeeignet, da dort die metallischen Dichtungsringe zwar mit mindestens einer Kegelfläche auf einem axial federnden Kegelring aufliegen, die Gegenfläche am Kolben jedoch radial verläuft. Dadurch wird einerseits ein relativ großer Weg für das federnd spreizbare Kegelring-paar notwendig, andererseits ist eine unnötig große Reibung zwischen der Stirnfläche des Kolbenringes und der radialen Wand des Kolbenkörpers bzw. des Kolbendeckels unvermeidlich. Gemäß der Erfindung laufen die Kolbenringe aus Kohlegraphitmischungen an Kegelmantelflächen des Kolbenkörpers auf, deren Kegelwinkel ebenso groß ist wie der Kegelwinkel der spreizbaren Kegelrin.gpaare.
  • Es ist zwar bekannt, metallische Dichtungsringe an Kegelmantelflächen des Kolbenkörpers auflaufen zu lassen, doch sind die bei diesen bekannten Anordnungen vorgeschlagenen Einrichtungen zum Andrücken der metallischen Dichtungsringe an die Zylinderwandungen für die Verwendung bei Kohlegraphitringen unbrauchbar.
  • Bei der einen der bekannten Vorrichtungen sind zwei Kolbendeckelringe derart angeordnet, daß sie unter Einwirkung des Dampfdruckes im Zylinder über Kegelflächen die Kolbenringe gegen Kegelflächen des Zylinderkörpers andrücken und so radial nach außen spreizen. Eine Sperrvorrichtung verhindert, daß beim Nachlassen des Dampfdruckes auf die Stirnflächen des Kolbens die axial bewegliehen Kolbendeckelringe zurückweichen können und damit die Kolbenringe im Durchmesser kleiner werden lassen. Die Kolbenringe werden also bei dieser bekannten Anordnung zwar in engen Grenzen: federnd angedrückt, nämlich in. den. Grenzen der Weglänge eines Sperrzahnes, sie können aber bei nicht genau zylindrischer Ausbohrung des Verdichterzylinders an Stellen etwas kleineren Durchmessers nicht mehr federnd nachgeben, so daß an solchen Stellen sich der Kolben festklemmt. Damit ist aber der Hauptzweck der federnden. Dichtungsringe, gleichgültig ob aus Kohlegraphitmischung oder aus Metall, unerreichbar.
  • Bei der anderen dieser beiden bekannten Vorrichtungen wird bei einem relativ langen Tauchkolben das, Andrücken der Kolbenringe an die Zylinderwand durch eine um den Kolbenkörper gewickelte schlauchförmige Zugfeder bewirkt, durch `,velch-e kegelige Schraubringe über ein Gewinde auf die Dichtungsringe zubewegt werden, wobei die metallischen Dichtungsringe an Kegelflächen des Kolbenkörpers bzw: eine Abschlußmutter auflaufen. Diese Anordnung hat zunächst den Nachteil, daßi sie in ihrer Anwendung auf Kolbenringe eine Baulänge des Kolbens bedingt, die noch größer ist, als wenn neben Dichtungsringen besondere Tragringe angeordnet werden. Dann aber :st die Federwirkung auch bei relativ steilen Gewinden: so gering, daß, insbesondere bei höheren. Kolbengeschwindigkeiten., die Dichtungsringe mit ihrer Ausdehnung und Zusammenziehung den geringen- Durchmesseränderungeni des Zylinders nicht rasch genug zu folgen vermögen. Schließlich aber ist die frei auf dem Kolbenkörper aufliegende lange Schraubenfeder Verunreinigungen und den hohen Temperaturen weit mehr ausgesetzt als eine im Innern des Kolbenkörpers untergebrachte Federanordnung. Bei der Anwendung auf Kohlegraphitkolbenringe wäre durch die träge Nachgiebigkeit dieser Federeinrichtung mit einer raschen Zerstörung der Dichtungsringe zu rechnen.
  • Bei der Benutzung von axial spreizbaren Kegelringpaaren zum federnden Andrücken der mehrteiligen Kohlegraphitringe, wobei diese Ringe an Kegelmantelflächen gleichen Winkels -des Kolbenkörpers auflaufen, ist einerseits bei geeigneter Wahl des Kegelwinkels, der etwa bei q.5'° liegt, eine ausreichende federnde Anpassung der Kohleringsegmente an die Unebenheiten des Zylindermantels vorhanden, andererseits baut ein solcher Kolbenkürzer, als einer der bekannten mit besonderen Tragringen neben den Dichtungsringen, und schließlich gewährleistet diese Art der federnden Andrückung der Kohlegraphitringe doch eine genügende Starrheit, um das, Kalbengewicht ohne Zusammendrückung der Spreizfedern aufnehmen zu können.
  • Diese zugleich als Tragringe dienenden mehrteiligen Dichtungsringe bilden im Querschnitt in an sich bekannter Weise gleichschenklige Dreiecke mit abgestumpften oder abgeflachten: Ecken, deren Grundlinien die Gleitflächen der Kolbenringe auf der Zylinderwand bilden. Um die Kohlegraphitringsegmente sicher und unbeschädigt mit dem Kolben in den Zylinder einführen zu können, werden erfindungsgemäß der Kolbenkörper bzw. der Kolbendeckel und die axial spreizbaren Kegelringe zum federnden Andrücken der mehrteiligen Kohlegraphitringe mit Einrichtungen zum Entspannen der Spreizfedern versehen. Diese können in einfachster Weise in Gewindebohrungen und Durchgangsbohrungen in den Spreizringen sowie in Gewindebohrungen wesentlich größeren Durchmessers im Kolbenkörper bestehen, welche im Betriebszustand des Kolbens durch Schraubdeckel od. dgl. verschließbar sind. Zum Entspannen der Spreizfedern werden zunächst in die großen Gewindebohrungen des Kolbenkörpers Hohlschrauben eingeschraubt: und durch diese hindurch sowie durch die konzentrisch hierzu liegenden Bohrungen in den Spreizringen entsprechend längere Kopfschrauben. Durch entsprechendes gleichmäßiges Anziehen sowohl der Kopfschrauben wie der Hohlschrauben. werden die beiden Hälften jedes axial spreizbaren Kegelringpaares aneinandergelegt und dabei in eine solche Mittelstellung gebracht, daß die beiden zugehörigen Kohlegraphitringe so weit zusammengeschoben «erden können, daß die zylindrischen, Gleitflächen der Kohleringe den Kolbenkörperumfang nicht mehr überragen. Das Einführen des in dieser Weise vorbereiteten Kolbens geschieht dann in üblicher Weise mittels. um den Kolbenumfang lose herumgelegten Blechmantels, um ein Herausfallen. der Kohleringsegmente während des Einführens des Kolbens zu verhindern.
  • Um mit einer möglichst geringen Anzahl hintereinander angeordneten Kohlegraphitringen dieser Art auszukommen, also trotz des, Wegfallens besonderer Tragringe eine noch weitgehende Verkürzung der Kolbenbaulänge zu ermöglichen, werden erfindungsgemäß die Kohleringsegmente an ihren Stoßstellen in der Weise in drei Zungen bzw. Aussparungen unterteilt, daß im äußeren breiten Teil des Ringquerschnitts zwei Zungen entgegengesetzt gerichtet -neben- und aneinanderliegen und im inneren engen Teil eine dritte Zunge die beiden anderen in Umfangsrichtung überragt, so daß die Stoßstelle sowohl nach den Räumen vor und hinter dem Ring als auch nach dem im Kolben liegenden Raum völlig abdichtet.
  • Besonders vorteilhaft in bezug auf die Abnutzung des Ringes ist es, die Abflachung der Ecken des g eichschenkligen dreieckigen Querschnittes der 1 Ringe derart vorzunehmen, daß ein sechskantiger Querschnitt entsteht, bei welchem die an die Grundlinie des gleichschenkligen Dreiecks grenzenden Flächen senkrecht zu dieser Grundlinie liegen und die Abflachung der Spitze des Dreiecks parallel zur Grundlinie verläuft. Die Trennfugen in Umfangsrichtung des. Ringes zwischen den drei Zungen werden am vorteilhaftesten so angeordnet, daß sie auf den drei Gleitflächen des Ringes senkrecht oder annähernd senkrecht stehen. Wichtig ist, daß die Berührungsfugen zwischen den beiden außen nebeneinanderliegenden Zungen einerseits und der dritten innenliegenden Zunge andrerseits so in die kegelign Gleitflächen des Ringes münden, daß diese Berührungsfugen, stets von den Kegelflächen der axial spreizbaren. Kegelringe bzw. des Kolbenkörpers oder Deckels überdeckt werden. Die Berührungsfuge zwischen den beiden nebeneinan.derlieäenden äußeren Zungen mündet senkrecht in die an der Zylinderwand anliegende Gleitfläche des Ringes.
  • In den Zeichnungen sind mehrere Ausführungsbeispiele des neuartigen Kolbens beispielsweise dargestellt, und zwar zeigt Abb. i einen Längsschnitt durch einen Teil des Kolbens mit zwei Kohlegraphitringen und, eingesetzten Schrauben zum Entspannen: und. Zusammenlegen des axial spreizbaren Kegelringpaares, Abb. 2 den gleichen Längsschnitt bei freigeben der Feder und verschlossener Gewindeöffnung im Kolbenkörper, Abb. 3 eine Ansicht der Kolbenstirnseite mit den Gewindebohrungen für die Entspannungsvorrichtung der Spreizringe, Abb.4 eine Draufsicht auf die Umfangsgleitfläche einer Stoßstelle zweier Kohleringsegmente, Abb. 5 den Querschnitt durch die Stoßstelle in der Schnittebene a-a, Abb.6 den Querschnitt durch die Stoßstelle in der Schnittebene b-b, - Abb. 7 einen. Längsschnitt durch einen Teil des Kolbens mit einem andersartigen axial spreizbaren Kegelring paar, Abb. 8 eine Draufsicht auf das Innere der einen Kolbenhälfte nach Abb. 7 mit eingelegter Spreizringhälfte und Schlauchfeder, Abb. 9 einen Längsschnitt durch einen Teil des Kolbens mit einem andersartigen axial spreizbaren Kegelringpaar, Abb. io eine Draufsicht auf das Innere der ,einen Kolbenhälfte nach Abb.9 mit eingelegter Spreizringhälfte und ringförmiger gewellter Blattfeder.
  • In eine entsprechende ringförmige Aussparung der beiden gleichartigen Kolbenhälften i und 2 ist ein Kegelringpaar 3, ¢ eingelegt, welches durch mehrere gleichmäßig verteilte Schraubendruckfedern 5 gespreizt wird. Die beiden Kolbenhälften i, 2 sind an ihrem äußeren Umfang unter dem Winkel a kegelig nach innen abgeschrägt und .ebenso die beiden Kegelringe 3 und 4, an den diesen kegeligen Abschrägungen 6, 7 entsprechenden gegenüberliegenden Stellen 8, 9, und zwar unter dem gleichen Winkel. Je nach dem Gewicht des Kolbens, der Stärke der Spreizfedern und den Gleit- und. Festigkeitseigenschaften, der Kohlegraphitringe io, ii wird der Winkel der vier einander gegenüberliegenden Flächen 6, 7, 8, 9 mehr oder weniger von 45° abweichen. Der Winkel kann dabei größer oder kleiner als 45° werden.
  • Um den Kolben mit den, Kohlegraphitringen im entspannten. Zustande in den Zylinder einführen zu können, erhält der Kegelring 3 konzentrisch zu den Schraubendruckfedern 5 Gewindebohrungen 12 und der andere Kegelring 4 an den gegenüberliegenden Stellen Durchgan gsbohrungen 13. Die Kolbenhälfte 2 erhält kornzentrisch zu diesen Bohrungen eine Ringreihe größerer Gewindebohrungen 14. Beim Entspannen des Kegelring paares 3, 4 werden durch die Bohrungen 13 und 14 Schrauben 15 hindurchgesteckt und in die Gewindebohrungen 12 eingeschraubt, nachdem zuvor in die Gewindebohrungen 14 Hohlschrauben 16 eingeschraubt worden sind.. Durch entsprechendes Anziehen der beiden Schraubenrin.greihen 15 und 16 werden die beiden Teile des Kegelring paares 3, 4 aufeinander zu bewegt, bis sie aneinanderliegen.. Dadurch wird der Raum zwischen den. Kegelflächen 6, 8 und 7, g am größten, so daß mit Hilfe des Blechmantels. zum Einführen. des Kolbens die Kohlegraphitringe vollständig oder nahezu vollständig in die dreieckigen Ringräume hineingedrückt werden können. Während des Betriebes werden die Gewindebohrungen 14 durch passende Gewindedeckel 17 verschlossen (Abb. 2).
  • Die Stoßstelle der Kohleringsegmente weist drei Zungen i8, 19. 2o auf, die in entsprechende Aussparungen des gegenüberliegenden Ringendes hineinpassen. Die Berührungsfugen 21, 22 zwischen den außenliebenden, Zungen 18 und 1g einerseits sowie der innenliegenden Zunge 2o andererseits münden annähernd rechtwinklig etwa in der Mitte der Gleitfläche 23, 24, welche mit den Kegelflächen 6, 7, 8, g zusammenarbeiten. Diese neue Art des Zungenverschlusses gewährleistet ein völliges Abdichten.
  • Die Ecken des Dreiecksquerschnitts der Kohlegraphitringe werden vorteilhafterweise derart abgeflacht, daß die an die Grundlinie grenzenden Flächen 45, 46 senkrecht zur Grundlinie 44, und die Abflachung 47 der Spitze des Dreiecks parallel zur Grundlinie 44 verlaufen. so daß ein sechskantiger Querschnitt entsteht.
  • An Stelle von Schrailbendruckfedern können zum Spreizen. der Kegelringpaare z. B. auch Schraubensch.lauchfedern 25 verwendet werden:. Die Kegelringpaare 26,:27 erhalten dänn einen gemeinsamen ringförmigen. Hohlraum-, welcher zur Umsetzung des Federdruckes in einen axial gerichteten Spreizdruck mit Schrägflächen 28, 29. 30, 31 versehen sind (Abb.7). Um die Schraubenschlauchfeder in der notwendigen Zickzacklage zu halten, durch welche der Federdruck in einen Axialdruck umgewandelt wird, sind zwei Ringreihen von Stiften 3-2. 33 vorgesehen, um welche die Schlauchfeder herumgelegt wird (Abb. 8).
  • Zum Spreizen: der Kegelringpaare können auch gewellt., ringförniibe Blattfedern benutzt werden, die in einer entsprechenden ringförmigen Aussparung zwischen den IsegeIrin;sern 34, 35 arngeordnet sind (Abb. g). Um auch bei diesen Federanordnungen Entspannungsschrauben i5. i6 anbringen zu können., werden die gewellten Blattfedern nicht aus einem einzigen, geschlossenen Ring hergestellt, sondern aus drei oder mehreren Ringsegmenten 36, 37, 38. zwischen denen ausreichender Raum zum Durchstecken der Schrauben 15 frei gelassen ist (Abb. io). Damit die Spreizringe 3, 4, 26, 27, 34, 35 auch unter der Belastung der auf die Kohleringe wirkende Federdruckkomponente sich leicht axial verschieben lassen, werden zweckmäßigerweise Gleitringe 39, 4o bzw. 41, 42 angeordnet, die entweder fest im Kolbenkörper 1, 2 angeordnet sein können oder, wie in den Abb. 2, 7, g veranschaulicht, mit den Spreizringhälften verbunden sein können, so daß sie die Gleitbewegung mitmachen, sich also auf Zylinderflächen des Kolbenkörpers verschieben.

Claims (6)

  1. PATE NTAXSPRCCHE: i. Kolben mit genau mittiger (konzentrischer) Führung des Kolbenkörpers im Zylinder, insbesondere für Gasverdichter mit selbstschmierenden, verschleißfesten Trag- und Dichtungsringen aus Kohlegraphitmischung od. dgl., wobei zum federnden Andrücken, der mehrteiligen Kolbenringe axial spreizbare Kegelring-paare vorgesehen sind und die Kolbenringe an Kegelmantelflächen des Kolbenkörpers auflaufen, dadurch gekennzeichnet, daß die Kolbenringe (io, i i) im Querschnitt in an sich bekannter Weise gleichschenkelige Dreiecke mit abgestumpften Ecken bilden, deren Grundlinien. (4q.) die Gleitflächen der Kolbenringe auf der Zylinderwand bilden.
  2. 2. Kolben nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, d,aß der Kolbenkörper und die axial spreizbaren Kegelringe zum federnden Andrücken der mehrteiligem Kohlegraphitringe mit Einrichtungen (Bohrungen 12, 13, 14, Schrauben 15 und Hohlschrauben 1,6) zum. Entspannen der Spreizfedern (5, 25, 36, 37, 38) versehen sind.
  3. 3. Kolbenring für den Kolben nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der im Querschnitt abgestumpft dreieckige mehrteilige Kolbenring (io, i i) an den Stoßstellen in der Weise in drei Zungen (18, 19, 20), bzw. Aussparungen unterteilt ist, daß im äußeren breiten Teil des Ringquerschnitts zwei Zungen (18, i9) entgegengesetzt gerichtet neben- und aneinamderliegen und im inneren: engen Teil eine dritte Zunge (2o) die beiden. anderen in Umfangsrichtung überragt:
  4. 4. Kolben nach Anspruch 3, dadurch Bekennzeichnet, daß die Berührungsfugen (21, 22) zwischen den beiden äußeren Zungen (18, i9) einerseits und der inneren Zunge (2o) andererseits derart in die kegeligen Gleitflächen (23, 24) der Kohleg:raphitringe münden, daß diese Fugen (21, 22) stets von den Kegelflächen (6. 7, 8, g) des Kolbenkörpers (1, 2) bzw. der axial spreizbaren: Kegelringpaare (3, .4) überdeckt werden.
  5. 5. Kolbenring nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Berührungsfuge (43) zwischen den; beiden nebeneinanderliegenden äußeren Zungen: (18, i9) senkrecht in. die an der Zylinderwand anliegende Gleitfläche (44) des Ringes mündet.
  6. 6. Kolbenring nach den Ansprüchen ¢ und 5, gekennzeichnet durch eine derartige Abflachung der Ecken des gleichschenklig dreieckigen Querschnitts der Kolbenringe (io, i i), daß ein sechskantiger Querschnitt entsteht, bei welchem die an die Grundlinie (q.q_) des gleichschenkligen Dreiecks grenzenden Abflachungen (q.5, 46) senkrecht zur Grundlinie und die Abflachung (q.7) der Spitze des: gleichschenkligen Dreiecks parallel zur Grundlinie verlaufen.
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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4279424A (en) * 1978-10-26 1981-07-21 Sulzer Brothers Limited Sealing arrangement for a joint between two stator parts of a turbomachine
US4411436A (en) * 1982-04-05 1983-10-25 The United States Of America As Represented By The Secretary Of The Army Spring loaded piston seal assembly

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