DE389213C - Vorrichtung zum Fuellen und gleichzeitigen Verschliessen von Flaschen - Google Patents

Vorrichtung zum Fuellen und gleichzeitigen Verschliessen von Flaschen

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DE389213C
DE389213C DEB106438D DEB0106438D DE389213C DE 389213 C DE389213 C DE 389213C DE B106438 D DEB106438 D DE B106438D DE B0106438 D DEB0106438 D DE B0106438D DE 389213 C DE389213 C DE 389213C
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filling head
filling
bottle
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B67OPENING, CLOSING OR CLEANING BOTTLES, JARS OR SIMILAR CONTAINERS; LIQUID HANDLING
    • B67CCLEANING, FILLING WITH LIQUIDS OR SEMILIQUIDS, OR EMPTYING, OF BOTTLES, JARS, CANS, CASKS, BARRELS, OR SIMILAR CONTAINERS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; FUNNELS
    • B67C7/00Concurrent cleaning, filling, and closing of bottles; Processes or devices for at least two of these operations

Landscapes

  • Filling Of Jars Or Cans And Processes For Cleaning And Sealing Jars (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Füllen und gleichzeitigen Verschließen von Flaschen. Die Erfindung betrifft Maschinen, um unter Druck befindliche Flüssigkeiten in Flaschen abzufüllen und letztere mit einern Verschluß zu versehen.
  • Die Erfindung bezweckt, eine Maschine dieser Art herzustellen, welche dadurch gekennzeichnet ist, daß ein Gummiring um den Hals der Flasche herumgepreßt wird, und daß die Flasche selbsttätig gas- und wasserdicht in ihrer Stellung gehalten wird, währenddessen sie gefüllt. verkorkt und versiegelt wird, worauf sie ebenfalls selbsttätig durch die gleiche Maschine freigegeben entfernt wird, wobei die Entfernung der Flasche nicht eher möglich ist, als bis der Verschluß der Flasche erfolgt ist.
  • Die Anordnung der Vorrichtung ist eine solche, daß zunächst der Korken, nachdem die Füllun- der Flasche vorgenommen ist, in letztere eingesetzt wird und dann die Flasche in den Gummiring der -.Maschine eingeführt wird, wobei der Kopf der Maschine vorrückt und vermittels des Gummiringes einen flüssigkeitsdichten Verschluß zwischen den Flaschenbals und der Füllkammer in der Füllmaschine hervorruft; darauf wird die Flasche vollständig gefüllt und von der Füllleitung abgeschlossen, worauf die Maschine wiederum vorgeht und den Verschluß um die öffnung der Flasche herum bewirkt, worauf die Freigabe erfolgt. nachdem die Füllvorrichtung in ihre ursprüngliche Lage zurückgekehrt ist, worauf der weitere Flüssigkeitszufluß abgeschnitten und die Flasche entfernt wird.
  • Der Erfindungsgegenstand ist in den Zeichnungen dargestellt. Der Kopf 3 des Gestelles, welcher mit einem Einlaß 4 versehen ist, kann durch eine geeignete Verbindung5 mit der die Flüssig#-keit liefernden Maschine verbunden sein und trägt an seinem oberen Ende einen Gummiring 6, in welchen der Hals 7 der Flasche 8 hineinragt. Die Platteg sitzt an einer Gewindespindel io, die ihrerseits in der oberen Traverse i i des Gestelles verstellbar ist. Die Gewindespindel io ist mit einem Handrad 12 versehen. Die Traverse i i besitzt eine Stellschraube 13, welche zur Feststellung der Gewindespindel io dient, sobald sie in eine der zu füllenden Flaschen entsprechende Stellung gleichzeitig mit der Platte 9 bewegt worden ist.
  • Im Kopf 3 des Gestelles befindet sich ein in senkrechter Richtung verschiebbares Futter 14. Dieses Futter besteht aus einem zvlindrischen Teil, der auf seiner Außenseite mit Vertikalschlitzen 15 versehen ist. In diesen Schlitzen: befinden sich die Finger 16. von, denen jeder an seinem oberen Ende mit einem nach innen gerichteten Fortsatz 17 versehen ist, wobei genannte Finger in ihrer Stellung in den genannten Vertikalschlitzen 15 mittels eines oder mehrerer Gummibänder 18 festgehalten werden. Das Futter 14 besteht, wie in der Zeichnung dargestellt, aus einem Stück. Es kann aber auch aus einer Anzahl von Segmenten zusammengesetzt werden, wobei diese Segmente durch die vorerwähnten Gummibänder bzw. durch das vorerwähnte Gummiband fest miteinander vereinigt werden.
  • Das Futter 14 sitzt auf dem oberen Ende einer Schraubenspindel ig und ist mittels eines Lagerfutters 17 befestigt, das in, dem unteren Teil des Futters 14 eingeschraubt ist. Ein mit Kopf versehener Bolzen:2i befindet sich drehbar im genannten Futter:2o und ist seinerseits fest mit dem oberen E, nde 22 der Schraubenspindel ig verbunden. Die Spindel ig trägt ein Handrad 23, an welchem sich ein Mitnehmer 24 befindet. Die Spindel ig sitzt in der unteren Traverse 25, welche ebenso wie der Kopf 3, von dem unteren Schieber vertikal angeordnet, in Stangen sitzt, welche in der oberen Traverse i i sich verschieben können.
  • Die Spindel 27 des Handrades 23 ist drehbar in der untersten Traverse28 angeordnet. Diese Traverse 28 ist mit der oberen Traverse ii mittels der vertikal angeordneten Stange 29 fest verbunden. Durch die Traverse 28 können sich die Anschlagstangen 30, welche an der Traverse 25 vorgesehen sind, verschieben. Die Anschlagstangen 30 sind an ihrem unteren Ende je mit einer Rolle 3 1 versehen, welche dazu dient, mit einer unter Federdruck stehenden Mitnehmerplatte 3:2 in Eingriff zu kommen, wobei diese Mitnehmer-Platte 32 drehbar in der Traverse 28 angeordnet ist.
  • 34 ist ein Kanal, welcher in die freie Atmosphäre führt und die Füllkammer 35 im Kopf 3 mit dieser verbindet. Der Kanal 34 wird durch ein Ventil 36 verschlossen. Letzteres sitzt auf einem unter Federdruck stehenden Hebel 37, welcher am Kopf 3 gelenkig angebracht ist. Der Hebel trägt eirie Rolle 38, weiche mit einer Kammscheibe 39, die an einem entsprechenden Teil der Flüssigkeitsliefermaschine sitzt, in Eingriff kommt.
  • Soll die bis hier beschriebene Vorrichtung in Benutzung genommen- werden, so wird die Platteg auf eine der Größe der Flasche entsprechende Höhe eingestellt und dann festgelegt. Alsdann preßt man in das Futter 14 eine Metallkapsel 40, welche von den nach einwärts gerichteten Fingern 1;7 zurückgehalten wird und gegen diese mittels eines unter Federdruck stehenden Plunschers 41' gedrückt wird. Dieser Plunscher 41' sitzt verschiebbar im Futter 14 (s. Abb. 2). Der Hals 7 der Flasche 8 wird dann in den Gummiring 6 eingeführt, wobei der Boden der Flasche sich gegen die Platte 9 anlegt. jetzt wird das Handrad 23 gedreht und durch die Bewegung der Schraubenspindel ig der Kopf 3 und die Traverse 25 entgegen der Wirkung der Federn 41 nach oben verschoben. Die Federn 41 sind zwischen den Traversen 2,5 und 28 befestigt. Die Verschiebung geht so weit, bis die Arme 42 des Kopfes 3 in Berührung mit den einstellbaren Anschlägen 43 auf den Stangen 29, welche die Traversen i i und 28 verbinden, treten. Bei diesem Vorgang werden die Rollen 3 1 der Anschlagstange 30 gehoben und außer Eingriff mit den Ansätzen 44 der Mitnehmerplatte 32 gebracht, so daß die Mitnehinerplatte 3:2 unter der Wirkung der Feder 4-5 so weit zurückgezogen wird, bis sie gegen den Anschlag 46 anliegt. Die Rollen 31 kommen dann auf die Oberfläche der Ansätze 44 der Mitnehmerplatte 32 zu liegen.
  • Die Aufwärtsbe-,vegung des Kopfes 3 und der Traverse :25 bringt den Gummiring in eine unbedingte flüssigkeitsdichthaltende Berührung mit dein Flaschenhals. Die Flüssigkeit wird dann durch die öffnungen 4 in die Füllkammer 35 des Kopfes 3 eingeleitet und das Gestell mittels des Handgriffes 49 'gedreht. Der Handgriff 49 sitzt an der oberen Traverse i i des Gestelles, und der Einlauf der Flüssigkeit findet jedesmal dann statt, wenn die Rolle 38 des Schnüffelventils 36 über die Kammscheibe 39 der Flüssigkeitsliefermaschine hinwegrollt.

Claims (1)

  1. PATENT--ANSPRUCII'. Vorrichtung zum Füllen und gleichzeitigen Verschließen von Flaschen, dadurch gekennzeicl-met, daß die Verschlußkapsel in ein mit Füllkopf (3) befindliches Futter eingeführt wird und der Füllkopf eine Traverse (:25) besitzt, die auf einer in der oberen Traverse (ii) verschiebbaren Stange (2,6) mit dein Füllkopf gemeinsam befestigt ist und die Traverse (ii) mit der Traverse (:25) mittels zweier Stangen (:29) verbunden ist, wobei die obere Traverse (i i) an einer Spindel (io) einen in seiner Höhenlage verstellbaren Halter (9) für die Flasche trägt und die Traverse (25) eine Spindel (ig) aufnimmt, die in. ihrer Verlängerung am unteren Ende mit einem Handrad versehen ist, während sie am oberen Ende mit dem Füllkopf (3) verbunden ist, wobei das obere Ende der Spindel (ig) ein im Füllkopf (3) senkrecht verschiebbares Futter (14) trägt und mit dem Handrad (:23) entsprechende Mitnehmer oder Auslöser (2,4) verbunden sind, so daß bei Drehung des Handrades (23) zunächst der Füllkopf (3) nach oben verschoben wird, nach beendeter Füllung der Flasche ein Verschließen der letzteren und bei Weiterdrehung des Handrades (23) durch die Auslösevorrichtung (24) der Füllkopf vermittels Federn wieder in seine Ursprungslage zurückgedreht wird.
DEB106438D Vorrichtung zum Fuellen und gleichzeitigen Verschliessen von Flaschen Expired DE389213C (de)

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