DE388463C - Vorrichtung zum Bohren von Aufbruechen, Wetterueberhauen u. dgl. - Google Patents

Vorrichtung zum Bohren von Aufbruechen, Wetterueberhauen u. dgl.

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DE388463C
DE388463C DEK84455D DEK0084455D DE388463C DE 388463 C DE388463 C DE 388463C DE K84455 D DEK84455 D DE K84455D DE K0084455 D DEK0084455 D DE K0084455D DE 388463 C DE388463 C DE 388463C
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    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21BEARTH OR ROCK DRILLING; OBTAINING OIL, GAS, WATER, SOLUBLE OR MELTABLE MATERIALS OR A SLURRY OF MINERALS FROM WELLS
    • E21B4/00Drives for drilling, used in the borehole
    • E21B4/06Down-hole impacting means, e.g. hammers
    • E21B4/14Fluid operated hammers
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
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    • E21BEARTH OR ROCK DRILLING; OBTAINING OIL, GAS, WATER, SOLUBLE OR MELTABLE MATERIALS OR A SLURRY OF MINERALS FROM WELLS
    • E21B4/00Drives for drilling, used in the borehole
    • E21B4/006Mechanical motion converting means, e.g. reduction gearings
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    • E21B4/00Drives for drilling, used in the borehole
    • E21B4/16Plural down-hole drives, e.g. for combined percussion and rotary drilling; Drives for multi-bit drilling units

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Description

In der Grube werden häufig Aufbrüche und Wetterüberhauen durch Bohren hergestellt, um eine schnellere Wetterverbindung herzustellen oder auch aus anderen Gründen.
Die jetzt in Betrieb sich befindenden Bohrvorrichtungen haben den Nachteil, daß ein zu schwerer Mechanismus in Bewegung gesetzt und daher zuviel Kraft verbraucht wird. Auch ist beim Bohren mit einem Bohrer ίο leicht die Möglichkeit vorhanden, daß der Bohrer bei vorkommenden Klüften oder Änderungen in den Gebirgssehiehteii leicht abgelenkt wird und somit die Bohrung schief verläuft oder sogar das Bohren durch das Klemmen des Gestänges unmöglich wird.
Durch die Erfindung ist es möglich, mit einem geringeren Kraftaufwand in wenigstens ebenso kurzer Zeit dieselbe Leistung zu erzielen : sodann ist eine Abweichung durch Klüfte oder Änderungen der Gebirgssehiehteii fast ausgeschlossen. Die Bohrvorrichtung hat eigenen Vorschub, während das Gestänge nur von Zeit zu Zeit vorgedrückt wird. Nicht das ganze Bohrloch wird abgebohrt, sondern nur ein Kreisring gebohrt, so daß sich ein Kern bildet, der von selbst abbröckelt.
Der obere Teil der Bohrvorrichtung dreht sich mit den sich darauf befindenden Bohrhämmern, wogegen der untere Teil stehen bleibt. Abb. 1 nebst den drei Schnitten zeigt die Bohrvorrichtung für sich, Abb. 2 die ganze Einrichtung.
Auf der Zeichnung sieht man das Bohrloch A und das Rohrgestänge B, hier bestehend aus drei Röhren. Durch diese Rohre wird die Preßluft zugeführt. C- ist die Nachstellvorrichtung für das Rohrgestänge. Das Vorschieben der Rohre wird hier durch eine Spannschraube ausgeführt, doch kann diese Arbeit auch durch andere Vorrichtung, wie Druckpressen mit Preßluft oder Druckwasser u. dgl., erfolgen. Auf die Rohre B ist mittels der Einsteckrohre L der Hohlring H aufgesetzt, auf dem der Hohlring D drehbar ist.
Auf den Ring D sind drei oder mehr Bohrhämmer E aufgesetzt, welche durch Preßluft angetrieben werden. Die Steuerung ist nicht dargestellt.
Auf jedem Bohrhammer sitzt ein Bohrmeißel F.
Die Bohrer/7 sind so am Umfange angeordnet,' daß ein Kern G zunächst stehen bleibt, der nachher abbröckelt. Durch die Preßluft in den Rohren B wird der Ring H mit den Bohrern dauernd gegen das Gestein gedrückt, wobei sich die Rohre L ausschieben.
'Durch die'hifi* und her gehende Bewegung des Kolbens / der Bohrhammer E wird abwechselnd das Schaltrad. K und die Drallspindel infolge des Drallzuges gedreht. Die Schalt- oder Sperräder walzen sich an einer Sperrzahnung des unteren Ringes H ab. Infolgedessen muß sich der obere Hohlring D mit den darauf befestigten Bohrhämmern E langsam, aber ununterbrochen mit jedem Kolbenhube der Bohrhämmer E drehen.
Die Bohrmeißel F drehen sich nicht um ihre eigene Achse, sondern stoßen nur.
Sind die Rohre L ausgeschoben, so werden die Rohre B unter Wiedereinschieben der Rohre L vorgedrückt und neue Rohrschüsse angesetzt.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Vorrichtung zum Bohren von Aufbrüchen, Wetterüberhauen u. dgl., dadurch gekennzeichnet, daß auf einem nachstellbaren Gestänge aus mehreren Preßluftrohren (B) mittels eingesteckter Vorschubrohre (L) ein Hohlring (H) sitzt, auf dem sich ein zweiter Hohlring (D) drehen läßt. Dieser trägt, auf den Umfang verteilt, mehrere Bohrhammer (E), die um einen von selbst abbröckelnden Kern (Gj her umarbeiten und dabei z. B. mittels Drallspindeln und sich an einer im unteren Ring festen Sperrzahnung abwälzender Sperräder den oberen Ring in einer Richtung fortschreitend drehen.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DEK84455D Vorrichtung zum Bohren von Aufbruechen, Wetterueberhauen u. dgl. Expired DE388463C (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1136860B (de) * 1957-05-24 1962-09-20 Industrikompaniet Ab Vibrator, z. B. Schlaghammer
EP0990765A1 (de) * 1998-09-28 2000-04-05 Compagnie Du Sol Schlagkernbehälter

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1136860B (de) * 1957-05-24 1962-09-20 Industrikompaniet Ab Vibrator, z. B. Schlaghammer
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