DE388353C - Luftleitergebilde grosser Abmessungen - Google Patents
Luftleitergebilde grosser AbmessungenInfo
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01Q—ANTENNAS, i.e. RADIO AERIALS
- H01Q1/00—Details of, or arrangements associated with, antennas
- H01Q1/12—Supports; Mounting means
- H01Q1/14—Supports; Mounting means for wire or other non-rigid radiating elements
Landscapes
- Buildings Adapted To Withstand Abnormal External Influences (AREA)
Description
Bei Antennen räumlich großer Abmessungen müssen bekanntlich besondere Vorkehrungen
getroffen werden, um einen Ausgleich in der Belastung der Drähte, die beispielsweise durch
Schnee oder Rauhreif eintreten kann, herbeizuführen. Man kann dies dadurch ermöglichen,
daß man die ausgespannten Drähte an dem der Erde am nächsten liegenden Ende abstützt
und ihr Eigengewicht durch ein Gegeugewicht ausgleicht, das bei Belastung der !Drähte nachgibt. Derartige Anordnungen sind
für Luftleitergebilde mit Türmen beispielsweise nach Patent 182379 bekannt und für
diese unter anderem notwendig, um einseitige Belastung der meist freistehenden Türme zu
vermeiden.
Die vorstehend geschilderten Gefahren im
Antennenbau sind besonders kritisch, wenn es sich darum handelt, Antennen räumlich großer
Abmessungen zwischen zwei festen Punkten aufzuhängen.
Die Erfindung gibt ein Mittel, um die Zerstörung dieser Antennen bei Belastung zu verhindern,
indem die Antennendrähte wenigstens einseitig beweglich derart angeordnet sind, daß
sie mit einem Ausgleichsgewicht versehen sind, das ermöglicht, daß die Drähte bei Belastung
sich auf den Erdboden legen. Eine derartige Anordnung, die für Hochantennen mit Türmen
nicht von Bedeutung ist, eignet sich insbesondere für Bergantennen, bei weichen die Drähte
zwischen zwei Erhöhungen (Bergspitzen) ausgespannt sind. Hierbei wird an der einen
Bergspitze ein Ausgleichsgewicht, zweckmäßig in Gestalt eines am Bergabhang laufenden Wagens
τϊ, vorgesehen, das mit dem Ende der Antenne
— gegenüber der Bergspitze — verbunden ist. Werden die Drähte belastet, beispielsweise
durch Schnee oder Rauhreif, so daß ihre mechanische Beanspruchung über die Zulässigkeitsgrenze
wächst und die Gefahr des Zerreißens der Drähte besteht, so können diese sich, da das Gewicht nachgibt, entsprechend
ihrer Mehrbelastung senken und schließlich auf den Erdboden auflegen, wenn dafür Sorge
getragen ist, daß das Auslaufgewicht entsprechend der Senkung der Drähte nachgeben kann.
Praktisch wesentlich für die Überlastung der Drähte ist nur der Rauhreif, da Schneemassen
liei Tauwetter an den Drähten nicht haften. Sind jedoch die Drähte mit Rauhreif belastet,
so können sie sich auf den Erdboden auflegen, ohne daß der Betrieb der Anlage verhindert ist;
denn die erforderliche Isolation der Drähte von Erde ist durch den Rauhreif und die Schneemassen
auf der Erde gegeben. Tritt Schneeschmelze und damit Aufhebung der Isolation ein, so vermindert sich auch die Mehrbelastung
der Drähte, die infolgedessen unter dem Einfluß des Gewichtes selbsttätig von der Erde
wieder abgehoben werden.
Das Gewicht bzw. der Wagen ist derart dimensioniert, daß die Drähte bei normalem
Betriebszustand mit entsprechendem Durchhang gespannt sind und bei Belastung der
Drähte entsprechend nachgeben, bis letztere auf den Erdboden aufliegen. Die Verwendung
eines Wagens hat den Vorteil, daß er, auf der gegenüberliegenden Seite des Bergabhanges
laufend, zugänglich ist, während ein Gewicht frei hängen! angeordnet sein muß und praktisch
immer besondere Vorkehrungen erfordert. Die Anordnung kann auch derart getroffen
werden, daß mehrere Ausgleichsgewichte oder Wagen benutzt werden, die hintereinander mit
steigender Belastung der Drähte in Wirkung treten.
Claims (3)
1. Luftleitergebilde, 'das an einem oder
mehreren Enden über Stützpunkte beweglich und mit Gegengewichten ausgerüstet ist, gekennzeichnet durch einen derartigen
Ausgleich, daß das Luftleitergebilde sich bei zu erheblicher Belastung (z. B. von
Rauhreif) auf den Erdboden auflegen kann.
2. Ausführungsform nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zwecks \rerwendung
des Luftleitergebildes als Bergantenne das freie Ende der Antenne mit einem Wagen oder Gewicht genügenden
Auslaufs verbunden ist, so daß der Wagen die Antenne bei normalem Betrieb gespannt
hält, während er bei Belastung der Drähte so viel nachgibt, daß die Drähte sich auf den
Erdboden auflegen.
3. Ausführungsform nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Wagen,
zweckmäßig auf der gegenüberliegenden Seite der Spannrichtung der Antennendrähte,
an einem Bergabhang läuft.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DESCH58571D DE388353C (de) | Luftleitergebilde grosser Abmessungen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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| DESCH58571D DE388353C (de) | Luftleitergebilde grosser Abmessungen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE388353C true DE388353C (de) | 1924-01-11 |
Family
ID=7437040
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DESCH58571D Expired DE388353C (de) | Luftleitergebilde grosser Abmessungen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE388353C (de) |
-
0
- DE DESCH58571D patent/DE388353C/de not_active Expired
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