DE388299C - Repetitionsmechanik - Google Patents

Repetitionsmechanik

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DE388299C
DE388299C DEH92125D DEH0092125D DE388299C DE 388299 C DE388299 C DE 388299C DE H92125 D DEH92125 D DE H92125D DE H0092125 D DEH0092125 D DE H0092125D DE 388299 C DE388299 C DE 388299C
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hammer
butt
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GEORG VON HARSCHER
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    • GPHYSICS
    • G10MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
    • G10CPIANOS, HARPSICHORDS, SPINETS OR SIMILAR STRINGED MUSICAL INSTRUMENTS WITH ONE OR MORE KEYBOARDS
    • G10C3/00Details or accessories
    • G10C3/16Actions
    • G10C3/24Repetition [tremolo] mechanisms

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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Description

  • Repetitionsmechanik. Die Erfindung betrifft eine Repetitionsmechanik für Tasteninstrumente, Klaviere o.,dgl. Es sind bereits Klaviermechaniken bekannt, die eine zweiteilige Hammernuß haben, deren einer mit dem Stößer in Verbindung stehende Teil an der Hammerbank schwenkbar gelagert ist und deren anderer, den Hammerstiel tragender Teil drehbar an dem ersteren angeordnet ist. Die Neuerung gemäß der Erfindung besteht im wesentlichen darin, daß an dem mit dem Stößer gelenkig verbundenen Teil der Hammernuß ein zweiarmiger Hebel drehbar gelagert ist, dessen eines Ende als Auslöseglied und- nach erfolgtem Anschlag mit seiner oberen Fläche als Fänger dient. Bändchenträger und Rückzugbändchen kommen hierbei ganz in Wegfall. Da das Hauptgewicht des Hammers auf dem Hammerstuhl liegt, ist nur geringe Kraft nötig, um den Hammer zum Anschlag zu bringen. Durch diese Anordnung werden die Drehpunkte der .Mechanik entlastet. Die neue Repetitionsmechanik hat ferner den Vorzug großer Einfachheit in der Bauart, geringer Abnutzung .der einzelnen Teile, leichterer Repetition und geringerer Herstellungskosten.
  • Die Zeichnung zeigt den Erfindungsgegenstand an einem Ausführungsbeispiel, und zwar Abb. i in der Ruhestellung der Teile und Abb.2 in der Stellung bei niedergedrückter Taste.
  • Beim Anschlag bewegt sich der Stößer d nach oben und bewirkt, daß sich der Teil b der Haminernuß b mit allen sich daran befindlichen Gliedern .bewegt, indem sie sich in der Kapsel c dreht und der Hammerkopf d zum Anschlag an die Saite s gebracht wird. Wenn ,der Hammerkopf d der Saite bis auf etwa 3 mm genähert ist, wird die Hammernase von -dem Auslöseglied f freigegeben, indem die Stellpuppe g (Abb. 2) auf die .Druckfläche h des Hebels i einwirkt und diese im weiteren Verlauf des Anschlags nach unten drückt, wodurch das Auslöseglied gehoben wird. Der Hammer d kann nun, nachdem er an die Saite s angeschlagen hat, ungehindert zurückprallen. Er klemmt sich hierbei mit der Stellpuppe k auf dem Fängerleder L fest und wird hier so lange gehalten, bis der Druck des Stößers a nach oben aufhört. Durch das Loslassen der Taste senkt sich der Stößer a wieder und die Hammernuß b kehrt infolge ihrer Schwere wieder in die alte Lage (Abb. i) zurück. Hierbei wird .der den Hammerstiel tragende Teil in durch .den Ansatz n von der Hainmernuß mitgenommen. Gleichzeitig hebt sich die Druckfläche h des Hebels i wieder, und zwar durch Einwirken der gespannten Feder c. Hierdurch senkt sich das Auslöseglied f und legt sich wieder vor die Hammernase e, sobald die Rückwärtsbewegung des Hammers durch .die Hammerleiste p begrenzt wird. Hiermit sind alle Teile wieder in ihre alte Lage zurückgekehrt.
  • Bei. schneller Repetition (d. h. bei rasch aufeinanderfolgenden Anschlägen) kommt es jedoch nicht zu einer völligen Rückkehr der Teile in der beschriebenen Weise, sondern der neue Anschlag erfolgt aus der Stellung heraus, in der sich die Teile gerade befinden. Die Hammernußnase q teilt dann dem den Hamrnerstiel tragenden Teil in die Stoßkraft mit.

Claims (3)

  1. PATENT -ANsPR$CIIE: i. Repetitionsmechanik für Tasteninstruniente, Klaviere o. dgl., mit zweiteiliger Hammernuß, deren einer mit dem Stößer ,in Verbindung stehende Teil an der Hammerbank schwenkbar gelagert ist, und deren anderer, den Hammerstiel tragender Teil .drehbar an dem ersteren angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, daß an dein mit dem Stößer (ä) gelenkig verbundenen Teil (b) der Hammernuß ein zweiarmiger Hebel (i) drehbar gelagert ist, dessen eines Ende (f) als Auslöseglied und nach erfolgtem Anschlag mit seiner oberen Fläche (L) als Fänger dient.
  2. 2. Repetitionsmechanik nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß der den Hammerstiel tragende Teil (in) mit einem Ansatz (ü) versehen ist, der durch Anlegen an den Teil (b) der Hammernuß die Rückwärtsbewegung des Hammers bewirkt.
  3. 3. Repetitionsmechanik nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der den Hammerstiel tragende Teil (m) mit einer an sich bekannten Stellpuppe (h) versehen ist, durch die die Fangvorrichtung regelbar ist.
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