DE38772C - Neuerung an Feststellvorrichtungen bei Umsteuerungen und ähnlichen Mechanismen - Google Patents
Neuerung an Feststellvorrichtungen bei Umsteuerungen und ähnlichen MechanismenInfo
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- DE38772C DE38772C DENDAT38772D DE38772DA DE38772C DE 38772 C DE38772 C DE 38772C DE NDAT38772 D DENDAT38772 D DE NDAT38772D DE 38772D A DE38772D A DE 38772DA DE 38772 C DE38772 C DE 38772C
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F01—MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
- F01L—CYCLICALLY OPERATING VALVES FOR MACHINES OR ENGINES
- F01L29/00—Reversing-gear
- F01L29/04—Reversing-gear by links or guide rods
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
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- Vehicle Cleaning, Maintenance, Repair, Refitting, And Outriggers (AREA)
- Preliminary Treatment Of Fibers (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 14: Dampfmaschinen.
in WASHINGTON (V. S. A..).
Patentirt im Deutschen Reiche vom 8. September 1886 ab.
Bei Dampfmaschinen mit Umsteuerung wird der Füllungsgrad gewöhnlich durch den Umsteuerungshebel
regulirt, indem letzterer zwischen zwei mit Einkerbungen versehenen Quadranten durch Eingreifen einer daran befindlichen,
unter Federwirkung stehenden Klinke in eine Einkerbung festgestellt wird.
Bei Lokomotiven ist dieser Quadrant gewöhnlich mit acht Einkerbungen für das Vorwärtsexcenter
und mit ebenso viel Einkerbungen für das Rückwärtsexcenter versehen. Da nun der Haltbarkeit wegen zwischen je zwei Einkerbungen
eine gewisse Menge Material stehen bleiben mufs, so ist es bei der erwähnten
Construction nicht möglich, gerade an derjenigen Stelle des Quadranten eine feine und
genaue Einstellung des-- Umsteuerungshebels zu
bewirken, wo .dieselbe den meisten Nutzen gewährt und am wünschenswerthesten erscheint.
Um diesen Uebelstand zu beseitigen, sind
bereits mehrfache Constructionen zur Ausführung gelangt, und zwar wird bei diesen
Constructionen der Steuerhebel stets erst bei der betreffenden Einkerbung des Quadranten
eingestellt und nachher durch einen besonderen Stellmechanismus, als Schraube, Hülfshebel etc.,
zur genaueren Einstellung um das gewünschte Stück vor- oder rückwärts bewegt. Diese
Constructionen erfordern aber stets zwei getrennte und von einander unabhängige Handhabungen
des Maschinisten, d. h; er mufs zunächst den Steuerungshebel in der betreffenden
Einkerbung des Quadranten befestigen und dann mittelst der zweiten Stellvorrichtung durch
eine besondere Handhabung die feinere und genauere Einstellung bewirken.
Die vorliegende Erfindung bezweckt nun eine möglichst feine Einstellung des Steuerhebels
am Quadranten, ohne dafs die Einkerbungen zu dicht auf einander folgen, und zwar mittelst einer einzigen Handhabung des
Steuerhebels. . ' .' ;
In beiliegender Zeichnung ist in Fig. ι eine Seitenansicht der neuen Feststellvorrichtung in
ihrer ganzen Zusammensetzung dargestellt. Fig. 2 und 3 sind perspectivische Ansichten
der Hauptklinke H und Nebenklinke J. Fig. 4 bis 6 sind Querschnitte der Feststellvorrichtung,
in welchen gezeigt ist, wie die Feststellung durch die Hauptklinke H und nachher durch
die .Nebenklinke J bewirkt wird. In allen Figuren bezeichnen gleiche Buchstaben gleiche
Theile. / .
Die UmsteueVungsstange A, der Quadrant B mit seinen Einschnitten b b, der Klinkengriff D,
die Zugstangen EE und der Bolzen F sind
bekannte Theile gewöhnlicher Construction.
Die Hauptklinke H, Fig. 3, hat einen Schlitz a,
durch welchen der Bolzen F der Zugstangen EE geht, und einen Schlitz h, durch welchen
der Schaft des Bolzens G geführt ist, der die Hauptklinke H am Umsteuerungshebel A bei
ihrer Auf- und Niederbewegung führt.
Die Klinke H wird durch eine Schrauben-' feder K, die um die Stange L gelegt ist und
sich gegen das am Steuerhebel A befestigte Führungsstück M stützt, stets niedergedrückt.
Die Hauptklinke H kann. in der gewöhnlichen
Claims (2)
1. Die Anwendung von mehreren neben- oder übereinander verschiebbaren Feststellklinken
HJ am Einstellhebel A, in Verbindung mit einem mit Einschnitten b b versehenen
Quadrantenstück B zum Zweck einer Einstellung des Einstellhebels A in kleineren
Stufen, als die Entfernung der Einschnitte b b von einander beträgt.
2. Bei dieser Anwendung die Combination der mit Schlitzen h α bezw. c g versehenen
und durch Ansatz e und Schlitz d mit Lappen ff über einander geführten Feststellklinken
H und J mit den am Handgriff D befestigten Zugstangen. E E zum
Zweck der genaueren Einstellung des Feststellhebels A am gezahnten Quadrantenstück B.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE38772C true DE38772C (de) |
Family
ID=314452
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT38772D Expired - Lifetime DE38772C (de) | Neuerung an Feststellvorrichtungen bei Umsteuerungen und ähnlichen Mechanismen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE38772C (de) |
-
0
- DE DENDAT38772D patent/DE38772C/de not_active Expired - Lifetime
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