DE387640C - Dichtungsvorrichtung fuer ein den Kurbelmechanismus bei Lokomotiven umgebendes, Schmieroel auffangendes Gehaeuse - Google Patents
Dichtungsvorrichtung fuer ein den Kurbelmechanismus bei Lokomotiven umgebendes, Schmieroel auffangendes GehaeuseInfo
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- DE387640C DE387640C DEA37788D DEA0037788D DE387640C DE 387640 C DE387640 C DE 387640C DE A37788 D DEA37788 D DE A37788D DE A0037788 D DEA0037788 D DE A0037788D DE 387640 C DE387640 C DE 387640C
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Classifications
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F01—MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
- F01B—MACHINES OR ENGINES, IN GENERAL OR OF POSITIVE-DISPLACEMENT TYPE, e.g. STEAM ENGINES
- F01B31/00—Component parts, details or accessories not provided for in, or of interest apart from, other groups
- F01B31/10—Lubricating arrangements of steam engines
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Transmission Devices (AREA)
Description
- Dichtungsvorrichtung für ein den Kurbelmechanismus bei Lokomotiven umgebendes, Schmieröl auffangendes Gehäuse. Man hat Vorrichtungen zur Verbesserung der Schmierung der Kurbelmechanismen und anderer Teile an Lokomotiven vorgeschlagen. Bei diesen Bauarten sind die beweglichen Teile der Lokomotive durch Gehäuse umgeben, die zum Aufnehmen des von den verschiedenen Schmierstellen herabfließenden Öles dienen, wobei die verschiedenen Teile Schmieröl von einer Dr uckpumpeneinrichtung bekommen. Es ist auch vorgeschlagen worden, diese Gehäuse oder Kasten am Rahmen der Lokomotive zu befestigen. Hierbei entstehen aber Schwierigkeiten, Dichtungen zwischen diesen Gehäusen und den Treibrädern der Lokomotive anzuordnen, cla die federnde Auflagerung des Rahmens auf den Treibrädern eine Relaiivbewegung zwischen den Gehäusen und den Treibrädern verursacht. Es ist auch notwendig, daß die Dichtungen so beschaffen sind, daß die betreffenden Bewegungen stattfinden können, ohne daß Ölverlust oder Zutritt von Verunreinigungen durch die Dichtungen stattfindet. Eine derartige Dichtung muß ferner dauerhaft und von genauer Einstellung unabhängig sein. Da auch eine Federung des Wagens möglich ist, bei welcher Schrägstellungen der Triebwelle nm Verhältnis zum Gehäuse stattfinden, soll die Dichtung auch diese Bewegung gestatten.
- Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Dichtungsvorrichtung zwischen einem den Kurbelmecharnismus an Lokomotiven umgebenden Gehäuse und der Treibradwelle der Lokomotive oder ihr angehörenden Teilen. Diese Vorrichtung besteht aus einer biegsamen Membran oder Scheibe, die zwischen dem Gehäuse und .der Treibradwelle verschiebbar angeordnet ist. Nach einer' Ausführungsform der Erfindung ist die biegsame 'Membran finit der Treibra(lwelle oder mit ihr angehörenden Teilen fest verbunden und an ihrem Außenrande derart geformt, daß sie durch Anliegen an einem oder mehreren dem Gehäuse angehörenden Teilen in bezug auf (las Gehäuse verschiebbar ist.
- Die Zeichnung zeigt ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes, und zwar zeigt Abb. i einen Schnitt durch die Dichtungsvorrichtung und Abb.2 eine Seitenansicht derselben.
- In Abb. i ist i ein Gehäuse, das mit dein Rahmen 2 der Lokomotive fest verbunden ist und den Kurbelmechanismus 3 umgibt. Da der Ülkasten i durch den Rahmen 2 federnd aufgehängt ist, entstehen bei der Federung des Wagens Bewegungen zwischen dem Ölkasten und der Treibwelle d. oder ihr angehörenden Teilen 5, welche im wesentlichen in der Ebene der Zeich?iung liegen.
- In der gezeigten Ausführungsform wird die Dichtung dadurch erreicht, daß eine biegsame Membran 6 mit dem Lager 7 der Kurbelachse fest verbunden ist. Am Gehäuse sind abgedrehte Ringe oder Scheiben 12 und 13 mit ihren Außenrändern befestigt. Diese Scheiben sind mit Gleitflächen 8 bzw. 9 versehen, die mit am Außenrand der Membran 6 befestigten Ringen io zusammenwirken. Wenn der Kurbelachse eine Bewegung in bezug auf den Rahmen und das Gehäuse parallel zu sich selbst erteilt wird, gleiten die an der Menil:ran 6 angeordneten Ringe io im U-förmnigen Zwischenraum zwischen den Gleitflächen 8 und 9. Wenn der Kurbelachse eine andere Winkelstellung, z. B. in der Ebene der Zeichnung. erteilt wird, biegt sich die Membran 6 und gleitet ebenfalls an den Gleitflächen 8 und 9. Diese Dichtung gestattet also alle Bewegungen der Kurbelachse gegenül;er dem Gehäuse, (la die Membran nach allen Richtungen biegsam ist.
- Es sind auch andere Ausführungsformen niiiglich, bei welchen die llenil@ran nur an enger Gleitfläche anliegt. In dem dargestellten Ausführungsbeispiel werden jedoch zwei Gleitflächen angewandt zwecks Erzielung einer besseren Dichtung, da die 'Membran ini Falle einer einzigen Gleitfläche nur infolge Federung an der Gleitfläche gehalten wird. Wenn die ölkasten zur Speicherung von 01 dienen sollen"wird Glas Gehäuse zweckmäßig ain Unterrand der Dichtung finit einem über das t@lniveau hervorragenden Teil i i versehen, der das Hinausdringen des üles aus dein Kasten verhindert, wenn es aus diesem ()der jenem Grunde den Gleitflächen entweicht. In den meisten Fällen ist das den Kurbelmechanismus umgebende Gehäuse dergestalt ausgeführt, daß der Kurbelmechanismus mit den Kuppelstangen in seiner unteren Stellung so in das Öl hineintaucht, daß die im Kasten angeordneten beweglichen Teile durch (las Uniherspritzen des Üles geschmiert «erden. Eine derartige Anwendung des Ü1-kastens erfordert eine erfolgreiche Dichtung uni die ganze Kurbelwelle herum, was auch durch die vorliegende Erfindung erreicht werden soll. Da die Membran die Gestalt eines ungeteilten breiten Ringes hat, ist ihr Durchmesser so groß zu machen, daß sie zum Aufbringen über die Kurbel 3 geschoben werden kann.
- Es sind noch andere Ausführungsformen möglich, ohne die Tragweite der Erfindung zu überschreiten. Die biegsame Membran kann z. B. mit dem Gehäuse fest verbunden, in bezug auf die Teile der Treibradwelle aber gleitbar angeordnet sein. Die Membran kann auch durch eine biegsame Scheibe ersetzt werden.
Claims (3)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Dichtungsvorrichtung für ein den Kurbelmechanismus bei Lokomotiven umgebendes, Schmieröl auffangendes Gehäuse, gekennzeichnet durch eine biegsame Membran oder Scheibe (6), die zwischen dem Gehäuse (i) und der Kurbelwelle verschiebbar angeordnet ist.
- 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die biegsame Membran (6) mit der Kurbelachse (d.) oller mit ihr angehörenden Teilen (7) fest verbunden und gegenüber dein Gehäuse (i) verschiebbar angeordnet ist.
- 3. Vorrichtung nach Anspruch i oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß ein oder mehrere Ringe (io) am Außenrand der Membran (6) befestigt sind, welche zwischen Führungsscheiben (12, 13) des Gehäuses (i) gleitbar angeordnet sind. d.. Vorrichtung nach Anspruch i oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die biegsame Membran (6) mit dem Gehäuse (i) fest verbunden und gegenüber den mit der Kurbelachse (.I) verbundenen Teilen (7) gleitbar angeordnet ist. 5. Vorrichtung nach Anspruch i oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse (i i am unteren Rande der Dichtung mit einem über das ölniveau hervorragenden Teil (i i) versehen ist, um ein Herausfließen des Oles aus dem Gehäuse zii verhindern.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH387640X | 1922-02-24 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE387640C true DE387640C (de) | 1924-01-02 |
Family
ID=4513847
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEA37788D Expired DE387640C (de) | 1922-02-24 | 1922-05-20 | Dichtungsvorrichtung fuer ein den Kurbelmechanismus bei Lokomotiven umgebendes, Schmieroel auffangendes Gehaeuse |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE387640C (de) |
-
1922
- 1922-05-20 DE DEA37788D patent/DE387640C/de not_active Expired
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