DE38718C - Neuerung an Liniirmaschinen - Google Patents

Neuerung an Liniirmaschinen

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Publication number
DE38718C
DE38718C DENDAT38718D DE38718DA DE38718C DE 38718 C DE38718 C DE 38718C DE NDAT38718 D DENDAT38718 D DE NDAT38718D DE 38718D A DE38718D A DE 38718DA DE 38718 C DE38718 C DE 38718C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
roller
shaft
rail
sheet
axis
Prior art date
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT38718D
Other languages
English (en)
Original Assignee
R. herrmann in Stötteritz
Publication of DE38718C publication Critical patent/DE38718C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41GAPPARATUS FOR BRONZE PRINTING, LINE PRINTING, OR FOR BORDERING OR EDGING SHEETS OR LIKE ARTICLES; AUXILIARY FOR PERFORATING IN CONJUNCTION WITH PRINTING
    • B41G3/00Apparatus for printing lines

Landscapes

  • Sheets, Magazines, And Separation Thereof (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE IB: Druckerei.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 14. April 1886 ab.
Die in Fig. 1 bis 9 dargestellte doppelseitige Liniirmaschine zeigt verschiedentliche wesentliche Constructionstheile, welche der Gesammtheit der Maschine einen eigenartigen Charakter verleihen.
Diese Mechanismen bestehen in einem Bogenzuführer, einem Bogenregulator und einer Liniirabsetzvorrichtung, sowie der Einrichtung, verschieden grofse Bogen liniiren zu können.
Die specielle Anordnung ist folgende:
Der Bogenzuführer wird gebildet aus einer mit Gummiringen b armirten Stange α, deren Enden mit flachen Zapfen versehen sind. Diese Stange wird mittelst eines Hebels k hin- und herbewegt, passirt jedoch hierbei einen Greifer d, welcher ermöglicht, dafs die Gummiringe der Stange bei der Bewegung nach den Walzen g g' hin auf das Papier aufgedrückt werden, während beim Rückgang ein Abheben vom Papier stattfindet.
Um diesen Vorgang zu sichern, sind die um Zapfen ρ schwingenden Greifer d angeordnet, welche durch einseitige Gewichtsverth eilung das Bestreben haben, nach den Walzen hin abwärts zu pendeln. Bei Anfang der Zuführbewegung von Schiene α gelangen die Zapfen derselben unter die Greiferkante d, gleiten unter letzterer hin, um dadurch gleichzeitig einen auf das Papier zu übertragenden Druck zu erleiden. Sobald Schiene a bezw. deren Zapfen unter der Greiferkante d hervortreten, fällt der schwere Schenkel derselben abwärts, so dafs beim nunmehr eintretenden Rückwärtsgang der Schiene α letztere oberhalb der Greiferkante gleiten mufs, d. h. die Gummitreiber b sind vom Papier abgehoben.
An Stelle dieses in Fig. 1,2,7 un<^ 8 ersichtlichen Mechanismus kann jedoch auch eine Einrichtung, wie Fig. 9 zeigt, angewendet werden. Dieselbe besteht aus einer fortwährend in einem Sinne rotirenden, mit Gummi oder anderem Stoff ganz oder theilweise belegten Walze e', deren Achse durch Stützen q auf Rollen r ruht, unter welch letzteren sich eine hin-und herschiebbare, mit schiefer Fläche q' versehene Schiene f befindet, welche das jeweilige Abheben der Zuführwalze vom Papierstofs bedingt. Die Schiene / dient gleichzeitig einem weiteren Zweck, indem sie den sogenannten Bogenregulator, welcher im wesentlichen aus zwei Fingern h besteht, die sich dem einzuführenden Bogen entgegenstellen und die richtige Lage desselben bedingen, bethätigt. Die Finger/? sitzen verstellbar auf der Schiene h', die, entsprechend geführt, in verticaler Richtung beweglich ist und mit Rollen r' versehen ist.
Unterhalb dieser Rollen gleitet die durch Zugstange t von Welle E aus bewegte Schiene f mit den schiefen Flächen #" und q'". Fläche q'" hebt die Regulirfinger, während gleichzeitig durch Fläche q" ein Abwärtsgehen der Zuführwalze g bedingt wird, so dafs die Bogenführfäden aus einander gehen und zwischen denselben sich der Bogen lose verschieben kann, wie es die Regulirfinger bedingen.
Sobald der Bogen gerückt ist, gehen die Finger h wieder abwärts und Zuführwalze g wird emporgehoben, damit die Fäden sich wieder schliefsen und ein weiterer Transport des eingeführten Bogens erfolgt.

Claims (4)

  1. An Stelle der Fingerhebschiene / können Kreuzhebel i, Fig. 8, angewendet werden, an deren einem Arm die Fingerschiene h, am anderen die Zuführwalze g gelagert ist.
    Durch Bewegung von i wird die Walze gesenkt und die Finger gehoben, und umgekehrt, so dafs derselbe Effect entsteht, wie bei Anwendung der Schiene f.
    Um je nach dem Verhältnisse der Bogengröfse zum Cylinderumfang die Zuführ- und Bogenregulirbewegung entsprechend oft zu wiederholen, werden auf der Cylinderachse die drei- oder mehreckigen Curven oder Herzscheiben A angebracht, welche auf Hebel k einwirken, wobei letzterer mittelst Zugstangen den ganzen vorbeschriebenen Mechanismus in Bewegung setzt.
    Um beliebig unterbrochene Liniatur hervorbringen zu können, ist eine Einrichtung zum mechanischen Absetzen der Linienwelle angebracht, : welche wie folgt zusammengesetzt ist.
    Auf der aufserhalb seitlich vom Cylinder auf dessen Achse angebrachten Scheibe B werden in den Nuthen derselben die beliebig einstellbaren Absetzknaggen / befestigt (s. Fig. 3). Diese Absetzknaggen passiren bei der Umdrehung von B die Rollen x, welche an dem Hebel u der Welle 0 sitzen. Letztere Welle trägt aufserdem noch die kurzen Hebel n, welche auf Daumen m wirken, die eine Verdrehung der in der Farbwalzenachse drehbaren Lager G und dadurch auch ein Abheben der Liniirwelle D bedingen.
    Durch Drehung der Welle 0 von Hand kann die Liniirwelle beliebig ab- bezw. ausgerückt werden. Die Liniirwelle D ist derartig angeordnet, dafs sie sich in dem Umfang der Farbwalze schwingend bewegen lassen kann, zu welchem Zwecke der Liniirwellenträger G in der Längsachsenrichtung der Farbwalzen bei ν drehbar angebracht ist; man kann daher die Liniirwalze bequem abrücken, ohne deren Berührung mit der Farbwalze aufzuheben.
    Um die Farbwalze bequem herausnehmen zu können, sind die Lager derselben auf den mittelst Schraube w einstellbaren Schiebern H angebracht, Fig. 4.
    Durch Anwendung von einem oder zwei Cylindern kann die Maschine für ein- oder zweiseitiges Liniiren verwendet werden.
    Patent-Anrspüche:
    An Liniirmaschinen;
    ι. die Anbringung eines aus Schiene α und pendelnder Brücke d gebildeten Bogenzuführers oder an Stelle von a die Anwendung einer Walze e (Fig. 9), welche durch die an hin - und herschiebbaren Schienen/ angebrachten schrägen Flächen q' gehoben und gesenkt wird;
  2. 2. die Einrichtung zum Reguliren der Bogenlage, bestehend aus einer Fingerschiene h und der beweglichen Zuführwalze g, welche beiden Theile durch die mit schrägen Flächen q" q'" versehene Schiene f oder durch einen Winkelhebel i bewegt werden (Fig. 7 bis 9);
  3. 3. die Einrichtung, bei einerCylinderumdrehung verschiedene Anzahl Bogen einführen zu können, die Anbringung von mehreckigen auswechselbaren Curvenscheiben A auf der Cylinderachse, welche mittels Hebel k auf den B.ogenzuführ- und Bogenregulirungsmechanismus einwirken (Fig. 1 und 2);
  4. 4. die Anordnung der Liniirwelle D derartig, dafs sie, in besonderen Lagern G sitzend, um die Achse der Farbwalze F schwingend, sich bewegen läfst, um eine stete Berührung und ein leichtes Herausnehmen der Farbwalze zu ermöglichen (Fig. 3 bis 6).
    Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
DENDAT38718D Neuerung an Liniirmaschinen Expired - Lifetime DE38718C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3721001A1 (de) * 1987-06-25 1989-01-05 Bosch Gmbh Robert Hochsperrendes halbleiterbauelement

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