DE386802C - Verfahren zur Beheizung von Verkokungsoefen mit senkrechten Kammern und wagerechten U-foermigen Heizzuegen und Ofen zur Durchfuehrung des Verfahrens - Google Patents

Verfahren zur Beheizung von Verkokungsoefen mit senkrechten Kammern und wagerechten U-foermigen Heizzuegen und Ofen zur Durchfuehrung des Verfahrens

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DE386802C
DE386802C DEC29937D DEC0029937D DE386802C DE 386802 C DE386802 C DE 386802C DE C29937 D DEC29937 D DE C29937D DE C0029937 D DEC0029937 D DE C0029937D DE 386802 C DE386802 C DE 386802C
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DE
Germany
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chamber
heating
furnace
horizontal
carrying
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Expired
Application number
DEC29937D
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English (en)
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CHAMOTTEFABRIK THONBERG AG
RICHARD STORL
Original Assignee
CHAMOTTEFABRIK THONBERG AG
RICHARD STORL
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Publication of DE386802C publication Critical patent/DE386802C/de
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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C10PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
    • C10BDESTRUCTIVE DISTILLATION OF CARBONACEOUS MATERIALS FOR PRODUCTION OF GAS, COKE, TAR, OR SIMILAR MATERIALS
    • C10B3/00Coke ovens with vertical chambers
    • C10B3/02Coke ovens with vertical chambers with heat-exchange devices

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Tunnel Furnaces (AREA)

Description

  • Verfahren zur Beheizung von Verkokungsöfen mit senkrechten Kammern und wagerechten U-förmigen Heizzügen und Ofen zur Durchführung des Verfahrens. \ach dein Hauptpatelli 359207 erfolgt die 13tli:iztlng von N'erkol<tnigsöfen mit senkrechte:i haininern und wagerechten, von den Verlireillillilgsgaseil in gleichbleibender Richtung durchströmten Heizzügen in der Weise, daß (lic Hcizläse zunächst die beiden Breitseite:i der Kammer bestreichen, sich an der Kamnierrückwanc1 vereinigen und diese senkrecht a' fallend von oben nach unten beheizen. =\in unteren Ende wird dann der Heizgasstroni um die Kammer herumgeführt, um senkrecht atifsteigeiid die Kammervorderwand zti beheizen, und schließlich um den oberen Kannnerteil herum in den Rekuperator abgeführt. -" Diese Feuerführung erfordert für jeden fluizzug einen besonderen Breniler mit Luftfanal. 1'.s ist ferner nicht möglich, die zur Regelung der Zugwirkung notwendigen Abgasschieber an der Ofenvorderwand anzubringen, um diese von letzterer aus zu bedienen.
  • Die Erfindung macht von der bei Gaserzeugt,ligsi3fen bekannten Einrichtung Gebrauch, ncnach die von jedem Breimerpaar zu bellü:zeii@lrn Züge (1:ircli ein-- wa",ereclite Scheidwand in zwei Rätline unterteilt werden, so daß jede Breitseite der Ofenkaininer in hin und leer gehender Richtung durch je einen 13i-cnner beheizt wird. Die Heizgase gelangen <iu@ den eii,zelilen Zügen in einen an der Kamnirrvorderwand angel;rachten Kanal, uni diesen von oben nach unten zu beheizen, werden dann um das Fußende der Kammer herumgeführt und gelangen in einen senkrecht aufsteigenden, an der Kaninierrückwand anrebrachten Kanal, um diese von unten nach oben zu 1:eheizen und schließlich oben in den Rekuperator allgeführt zu werden. Gegenüber dein Hauptpatent unterscheidet sich also (las vorliegende Verfahren und der dazugehörige Ofen dadurch, daß die Beheizung der Breitseiten der Ofenkammer in vor- und rückkehrender, und die Beheizung der Kaminerstirmvände in entgegengesetzter Richtung erfolgt..Durch diese Einrichtung wird es ermöglicht, die Anzahl der nach dem Hauptpatent verwendeten Brenner und Luftzuführungen auf die Hälfte herabzusetzen; und ferner ist die Möglichkeit gegeben, bei Verwendung je eines. Brenners-für jeden Heizzug je einen Abgasschieber in der Ofenvorderwand anzubringen, die eine leichte und sichere Regelung der Zugwirkung des Ofens gestatten. Ein weiterer Vorteil besteht darin, ilaß sich die Bauart des Ofens gegenüber dem des Hauptpatents insofern wesentlich einfacher gestaltet, indem die bei letzterem zwischen Kammer- und Brennerraum erforder-"licfie Trennungswand in Fortfall kommt.
  • Die Unterteilung der Heizzüge bei Kamineröfen ist Lereits vorgeschlagen worden; jedoch erfolgt in diesem Fall die Beheizung der Kammerbreitseiten durch einen Brenner, während eine Beheizung der V order- und Rückwand der Kammer überhaupt nicht erfolgt. Ebenso ist es bei den letztgenannten öfen bekannt, die Abgasschieber an der Ofenvorderwand anzubringen. Diese letztere Bauart t,ot weiter keine Schwierigkeiten, weil zur Beheizung beider Kammerbreitseiten nur ein Brenner zur Anwendung gelangte, so daß die andere Breitseite für die Anbringung des Abgaseschiebers zur Verfügung stand. Ferner ist auch die allseitige Beheizung der Kammerwände in wagerechter Richtung durch auf der Ofe--ivorder- und -rückwand verteilte Brenner vorgeschlagen worden; diese Einrichtung macht aber die Bedienung des Ofens von beiden Seiten erforderlich.
  • In der Zeichnung ist die Erfindung dargestellt, und zwar bedeutet Abb. i einen senkrechten Schnitt durch den Ofen in Richtung der Linie a-b der Abb. 2, Abb. 2 einen Querschnitt in Richtung der Linie i-i der Abb. i, Abh. 3 einen senkrechten Schnitt in Richtung der Linie c-d der Abb. 2 und Abb. q. einen Schnitt in Richtung der Linie e-f der Abb. 2. Hinter dem Kammerheizraum liegen im Ofenmauerwerk senkrecht aufsteigende Heizgasverteilungskanäle i, von welchen nach der Ofenvorderwand geführte Kanäle 2 abzweigen. Der Vorwärmer für die frische Verbrennungsluft steht mit im Ofenmauerwerk senkrecht abfallenden Kanälen 3 in Verbindung, von welchen ebenfalls nach der Ofenvorderwand geführte Kanäle 4 ausgehen. Die Gas- und Luftkanäle sind derart angebracht, daß immer zwischen zwei Luftkanälen 4 ein Gaskanal .2 liegt, wie Abb. 3 zeigt. Die Gas-und Luftkanäle 2, ¢ stehen durch Düsen i i und io, welche mit Schiebern versehen sind, mit den an beiden Kammerbreitseiten liegenden Heizzügen in Verbindung, von welchen, wie Abb.4 veranschaulicht, fünf vorgesehen sind. Jeder der fünf Heizzüge wird in bekannter Weise' durch eine Scheidewand! 13 in zwei Kanäle 5 und 6 unterteilt, so daß die Heizgasströme genötigt sind, die Breitseiten in hin und her gehender Richtung zu bestreichen. Vor der vorderen Schmalseite jeder Kammer ist ein senkrechter Kanal 7 angebracht, der durch Öffnungen 12 mit den Heizzügen 6 in Verbindung steht. Die Öffnungen 12 sind sämtlich mit von der Ofenvorderwand aus leicht zu bedienenden Schiebern 14 ausgerüstet, um die Zugwirkung des Ofens derart einstellen zu können, daß der Betrieb mit großen und kleinen Schichten erfolgen kann. Der Kanal 7 steht mit dem um das untere Ende der Kammer herumgeführten Kanal 8 in N"erbindung, welcher in einen, an der Kammerrückwand senkrecht aufsteigenden Kanal 9 mündet, aus dem die Abhitze zum Vorwärmer abzieht.
  • Der Betrieb des Ofens geschieht in folgender Weise: Das vom Erzeuger kommende Heizgas gelangt, im Kanal i senkrecht hochsteigend> in die zwischen je zwei Luftkanälen 4 liegenden wagerechten Gaskanäle 2, während die vom Vorwärmer kommende Verbrennungsluft in den senkrecht abfallenden Kanal 3 gelangt und von dort den Luftkanälen 4 zugeführt wird. Luft und Gas treten dann durch die mit kleinen Regelungsschiebern versehenen Düsen io und ii in die Heizzüge 5; die verbrennenden Gase gelangen durch die Züge 6 zur Ofenvorderwand zurück, auf ihrem Wege beide Kammerbreitseiten beheizend, um schließlich durch die mit Schiebern 14 versehenen Öffnungen 12 in den senkrecht abfallenden Kanal 7 zu gelangen, hier die vordere Kammerschmalseite beheizend. Am Fußende der Kammer werden die Heizgase durch den Kana18 dem die Kammerrückwand beheizenden Zug 9 zugeleitet, den sie von unten nach oben durchstreichen, um schließlich wieder mit abwärts gerichtetem Zug durch den Vorwärmer für die Verbrennungsluft zum Schornstein abgeführt zu werden.
  • Gegenüber den bekannten Öfen bietet der vorliegende den Vorteil, daß jede Breitseite der Kammer durch die einzelnen Heizgasströme sowohl nach hinten als auch in rückkehrender Richtung beheizt wird, während gleichzeitig die beiden Stirnwände der Kammern durch die Heizgase sämtlicher Brenner beheizt werden, so daß der Temperaturabfall der von den wagerechten Heizzügen kommenden Heizgase durch die in den an den Stirnseiten der Kammer vorgesehenen Kanälen auftretende Drucksteigerung wieder ausgeglichen wird und damit eine gleichmäßige Beheizung sämtlicher Kammerwände gewährleistet ist.
  • In Verbindung damit bietet das Umstellen der Kammerbeheizung durch die Anbringungder Rauchgasschieber für jeden einzelnen Gasstrom die Möglichkeit, das Beheizungsverfahren so zu leiten und den Ofen während des Betriebes schnell und in einfachster Weise von der Ofenvorderwand aus so umzustellen, daß der Ofen mit größeren oder kleineren Schichten betrieben werden kann.

Claims (2)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE: i. Verfahren zur Beheizung von Verkokungsöfen mit senkrechten Kammern und wagerechten, U-förmigen Heizzügen, denen Heizgas und Luft an der Ofenvorderseite einzeln regelbar zugeführt wird, nach Patent 359207, dadurch gekennzeichnet, daß die aus den Heizzügen abziehenden Verbrennungsgase sich an der Kammervorderwand vereinigen und diese in senkrecht abfallender Richtung beheizen, sodann um das Fußende der Kammer herumströmen, um senkrecht aufsteigend die Kammerrückwand von unten nach oben zu beheizen und schließlich unmittelbar in den Vorwärmer für die Verbrennungsluft abzuziehen. '
  2. 2. Verkokungsofen mit auf den Breitseiten der Kammer liegenden U-förmigen Heizzügen zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Auslässe der Heizzüge in einem vor der Kammervorderwand senkrecht abfallenden Kanal münden, der an seinem unteren Ende mit einem vor der Kammerrückwand senkrecht aufsteigenden Kanal verbunden ist, der unmittelbar an den Vorwärmer angeschlossen ist.
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